Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Guter Rat: Heizkosten sparen – alles eine Frage der Einstellung

In acht von zehn Wohnhäusern ist die Heizung nicht korrekt eingestellt – dabei läßt sich bei einer Optimierung bis zu zehn Prozent der Heizkosten einsparen. Die Stiftung Warentest empfiehlt in einem aktuellen Beitrag daher den hydraulischen Ausgleich, um den Energieverbrauch zu senken. Bei einem hydraulischen Ausgleich berechnet zunächst ein Fachmann, wie viel Leistung der Heizkörper pro Raum abgeben muss, um diesen zu erwärmen. In die Berechnung fließen unter anderem die Wärmedämmung des Hauses, die Bauart der Heizung sowie die gewünschte Temperatur im Raum mit ein. Die daraus ermittelten Werte ergeben dann den nötigen Wasserzulauf, den der Fachmann anschließend am Heizungsventil einstellt. Ein solcher hydraulischer Abgleich kostet laut Stiftung Warentest zwischen 300 und 1.200 Euro – ja nach Aufwand. Gut zu wissen: Der Staat übernimmt bis 2020 30 % der Nettokosten bei einem hydraulischen Abgleich. Auch die Anschaffungskosten für neue Heiz- und Steuerungstechnik kann der Hausbesitzer darüber abrechnen lassen. Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net

Leben & Wohnen: Das sind die Wohntrends für 2035

Wie werden wir in 17 Jahren wohnen? Dieser Frage gingen die Institute InWis aus Bochum und Analyse & Konzepte aus Hamburg im Auftrag des Branchendachverbandes GdW nach. An der Studie nahmen rund 3.000 Mieter und Vermieter teil. Alle Ergebnisse der Studie wurden anschließend in acht Trends unter dem Begriff „Wohnwünsche der Zukunft“ zusammengefasst. So ist unter anderem das Thema „Digitales Wohnen“ in der Zukunft von großer Bedeutung. Der dann (hoffentlich) eingeführte Mobilfunkstandard 5G sorgt für einen Datenaustausch in Echtzeit und erschließt vor allem für die Wohnungswirtschaft neue Geschäftsfelder. Ein weiterer Trend sei laut den beiden Instituten auch eine neue Innenraumgestaltung. Auch wird es 2035 zum Standard gehören, dass die eigene Wohnung digital voll ausgestattet ist und sich dadurch der Komfort der Mieter erhöht. Zu den weiteren Trends der Studie gehören „Smartes Leben im Quartier“, „Wohnungsvermietung 4.0“, „Mehr Service online“, „Vielfältige Wohnformen“ sowie „neue Wohnformen“ und „Neue Wohnungsgestaltung“. Interessenten können auf der Homepage des GdW ein Exemplar der Studie anfordern. Quelle: GdW © photodune.net

Leben & Wohnen: Bautipp: Dach winterfest machen

In der beginnenden winterlichen Jahreszeit können Kälte und Wind am Dach schwere Schäden hinterlassen. Um das zu vermeiden, rät der Verein Wohnen im Eigentum (WIE) aktuell den Eigentümern, das Dach zu kontrollieren und zeitnah winterfest zu machen. So sollten Eigentümer besonders darauf achten, ob alle Ziegel festsitzen oder die Flachdachabdichtung Mängel aufweist. Zusätzlich empfehlen die Experten der WIE, einen Fachmann – wie zum Beispiel einen Dachdeckerbetrieb – das Dach begutachten und bei Bedarf warten zu lassen. Allzulange hinauszögern sollte man diese Reparaturarbeiten laut WIE aber nicht, denn langes Warten führe am Ende zu höheren Instandhaltungskosten. Denn ein winterfestes Dach ist auch im Sinne der Verkehrssicherheitspflicht. Diese sieht vor, dass Eigentümer dazu verpflichtet sind, dass niemand auf dem Grundstück zu Schaden kommt – beispielsweise durch lose Dachziegel.  Quelle: WIE © photodune.net

Energieeffizienz: Erneuerbare Energien decken 38 % des deutschen Stromverbrauchs

Der verbrauchte Strom in Deutschland im Jahr 2018 stammt immer mehr aus erneuerbaren Energien. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sowie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Wie das ZSW und der BDEW mitteilten, lag der Anteil von Wind, Solar- oder Wasserkraftstrom in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei 38 Prozent. In einigen Monaten wurde sogar ein Anteil von bis zu 43 Prozent erreicht. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass 170 Milliarden Kilowattstunden aus diesen regenerativen Quellen stammen – allerdings werden auch immer noch genauso viele Kilowattstunden Strom aus Braun- sowie Steinkohle erzeugt. Einzig der Anteil der Gas- sowie Kohleverstromung im gesamten Strom-Mix ist in den ersten neun Monaten 2018 rückläufig gewesen. Das Ziel, dass bis 2030 65 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien stammen soll, sei laut Experten von ZSW und BDEW erreichbar. Quelle: BDEW © photodune.net

Mieten & Vermieten: Urteil: Wann haftet der Vermieter bei Verletzungen des Mieters?

Zieht sich ein Mieter aufgrund eines Mangels in oder an der Mietwohnung Verletzungen zu, haftet nicht automatisch der Vermieter. Vielmehr kommt es laut einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Schwabach darauf an, in welchem Zusammenhang der Mangel und die Verletzung standen.  Konkret ging es in dem Fall um eine Mieterin, die ihren Vermieter darauf hinwies, dass die Rollos an den Fenstern ihrer Doppelhaushälfte nicht ordnungsgemäß funktionieren würden. Der Vermieter unternahm zunächst nichts. Wenige Wochen später löste sich eines der beiden Rollos und fiel zu Boden. Die Mieterin, die sich zu diesem Zeitpunkt im Garten aufhielt, erschrak sich so sehr über das laute Geräusch, dass sie stürzte und sich dabei eine mittelschwere Handverletzung zuzog. Weil sie den Vermieter für ihre Verletzung verantwortlich machte, verklagte sie ihn auf 10.000 Euro Schmerzensgeld. Das zuständige Amtsgericht Schwabach wies die Klage der Mieterin jedoch ab (Az. 7 S 5872/17), da die Verletzungen der Klägerin nicht direkt durch das Rollo verursacht wurden. Nur, weil sich die Mieterin aufgrund des lauten Geräusches erschrocken und verletzt habe, sei dafür nicht der Vermieter haftbar, so die Richter in ihrer Urteilsbegründung. Quelle: Amtsgericht Schwabach © photodune.net

Guter Rat: So beugen Sie Einbrüche im eigenen Haus vor

In der beginnenden dunkleren Jahreszeit sind sie wieder vermehrt unterwegs und suchen im Schutz der Dunkelheit nach lukrativer Beute: Einbrecher. Die Polizei hat daher Tipps und Tricks zusammengestellt, um Einbrüche im eigenen Haus zu vermeiden. Auch im Jahr 2018 verfügen laut Experten der Polizei die meisten Eigenheime über keinen effektiven Schutz gegenüber Einbrüchen. Dabei helfen bereits einfache Maßnahmen. So empfiehlt die Polizei im ersten Schritt, Schwachstellen am Haus zu checken – helfen können hier auch zertifizierte Sicherheitsfacherrichter. Anschließend sollten mechanische Sperren an den Eingangstüren sowie Fenstern installiert werden. Um Einbrecher schon frühzeitig abzuschrecken, empfiehlt die Polizei den Einbau von Bewegungsmeldern. Doch nicht nur moderne Sicherheitstechnik beugt Einbrüche vor – auch eine aktive und aufmerksame Nachbarschaft kann dafür sorgen, dass Diebe in Zukunft einen großen Bogen um das eigene Haus machen. Quelle: Polizei NRW © photodune.net


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