Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Leben & Wohnen: Steht der Kachelofen vor einem Comeback?

Früher stand er in jeder guten Stube und sorgte für eine wohlige Wärme – bis er irgendwann immer weniger Verwendung fand. Bis jetzt. Denn der Kachelofen, auch Grundofen genannt, erfährt eine Renaissance. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima hat sich mit dieser Thematik intensiver beschäftigt und nennt gleich mehrere Gründe für das Comeback des Keramikofens. So schaffen sich laut Zentralverband vor allem junge Familien einen solchen Ofen an, um sich damit einen Gegenpol zum hektischen Alltag zu verschaffen. Zudem beobachten die Experten eine wiederaufkeimende Naturverbundenheit, denn um diesen Ofen zu beheizen, muss Holz verwendet werden. Der Kachelofen ersetzt aber nicht das vorhandene Heizungssystem, sondern dient ähnlich wie ein Kaminofen der Erwärmung eines einzelnen Raumes. Im Gegensatz zum Kamin speichert ein Grundofen die entstehende Wärme jedoch länger und gibt diese später nach und nach ab. So strahlt dieser auch noch dann Wärme aus, wenn das Feuer im Inneren längst erloschen ist.  Quelle: Zentralverband Sanitär Heizung Klima © photodune.net

Baubranche: Deutscher Städtetag drückt beim Thema Wohnungsbau auf die Tube

Bei der Umsetzung der Maßnahmen, die während des Wohnungsgipfels im September dieses Jahres beschlossen wurden, fordert der Deutsche Städtetag die Bundesregierung zu mehr Eile auf. Zudem drängt die Vereinigung kreisfreier und kreisangehöriger Städte dazu, dass sich Bund und Länder mit dem Thema sozialer Wohnungsbau intensiver auseinandersetzen sollten. Zwar seien beim Wohnungsgipfel im September die drei größten Problemfelder identifiziert worden – Baulandmangel beseitigen, Anstieg der Mieten stoppen und Erleichterungen im Wohnungsbau schaffen –, aber die Umsetzung der daraus abgeleiteten Maßnahmen verlaufe nach Ansicht des Deutschen Städtetages viel zu langsam. Dabei sei laut Städtetag-Präsident Markus Lewe höchste Eile geboten, denn die Wohnungsfrage treibe immer mehr Menschen um.  So fordert Lewe unter anderem eine raschere Änderung des Grundgesetztes beim sozialen Wohnungsbau, um die Förderungen in diesem Bereich über das Jahr 2021 hinaus weiterhin gewährleisten zu können. Laut Städtetag seien jährlich 80.000 bis 120.000 Sozialwohnungen nötig, um das Wohnungsproblem effektiv zu bekämpfen.  Quelle: Deutscher Städtetag © photodune.net

Immobilienkauf: Bautipp: Beim Thema Baudenkmal Behörden frühzeitig einbinden

Baudenkmäler sind bei vielen Menschen als Wohnimmobilie sehr begehrt. Doch leider sind sie in Deutschland Mangelware. Hat man doch die Chance, eine solche Immobilie zu erwerben, kann es ohne Planung schnell großen Ärger geben. Der Verband Privater Bauherren (VPB) empfiehlt daher, sich vor dem Kauf eines Baudenkmals mit der Denkmalschutzbehörde in Verbindung zu setzen. Die Gründe, warum die Behörde für Denkmalschutz nicht nur informiert, sondern auch in den Planungen mit eingebunden werden muss, sind vielfältig. So handelt es sich bei einem Baudenkmal primär um ein gesetzlich geschütztes Kulturgut, welches an hohen Auflagen gebunden ist. Zudem entscheidet am Ende auch die Behörde, ob der neue Eigentümer Umbau- sowie Sanierungsarbeiten am Baudenkmal vornehmen darf.  Damit die geplanten Arbeiten am Baudenkmal problemlos durchgeführt werden können, sollte noch vor dem Kauf des architektonischen Kulturgutes die Denkmalschutzbehörde informiert und mit ihr die baulichen Maßnahmen besprochen werden.  Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Viele Energieausweise ab 2019 ungültig

Energieausweise für Wohnimmobilien, die im Zuge der allgemeinen Ausweispflicht 2008 eingeführt wurden, verlieren ab 2019 ihre Gültigkeit. Darauf weist aktuell der Spitzenverband der Gebäudetechnik (VdZ) hin.  Wollen betroffene Eigentümer ihre Immobilie im kommenden Jahr neu vermieten oder verkaufen, müssen sie sich zwingend einen neuen Ausweis ausstellen lassen. Dazu sind sie laut der Energieeinsparverordnung sogar verpflichtet. Der neue Energieausweis muss spätestens dann vorliegen, wenn Interessenten die Wohnung oder das Haus besichtigen wollen. Bei Vertragsabschluss muss der Eigentümer den neuen Ausweis sogar verpflichtend übergeben. Kann er bei Vertragsabschluss immer noch keinen neuen Ausweis vorweisen, können empfindliche Strafen drohen. Die Energieausweispflicht für Wohngebäude, die entweder verkauft, verpachtet oder vermietet werden sollen, besteht in Deutschland seit Januar 2009. Für Wohnimmobilien, die vor 1966 errichtet wurden, sogar schon seit Juli 2008. Da jeder Ausweis nur begrenzt gültig ist, sollten sich Eigentümer frühzeitig um einen neuen kümmern.  Quelle: VdZ © © photodune.net

Mieten & Vermieten: Urteil: Sturheit lohnt sich für Mieter nicht

Kommt ein Mieter der Bitte um eine schriftliche Zustimmung der Mieterhöhung nicht nach, kann der Eigentümer einen Rechtsanwalt einschalten, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Doch muss der Mieter auch die dadurch entstandenen Rechtsanwaltskosten tragen? Vor dieser Frage standen jüngst Richter am Amtsgericht Köpenick (AZ 7 C 199/18). Im vorliegenden Fall beauftragte eine Vermieterin die Hausverwaltung, beim Mieter die schriftliche Zustimmung für eine begründete Mieterhöhung einzuholen. Doch dieser ignorierte das Schreiben und ließ die gesetzlich vorgeschriebene Frist verstreichen. Auch ein erneutes Schreiben der Hausverwaltung blieb seitens des Mieters unbeantwortet. Die Vermieterin schaltete daraufhin einen Anwalt ein, damit dieser eine außergerichtliche Einigung mit dem Mieter erzielt. Jedoch war auch dies erfolglos, sodass am Ende die Vermieterin vor Gericht auf Zustimmung der Mieterhöhung klagte und vom Mieter Schadensersatz für die entstandenen Rechtsanwaltskosten forderte. Die Richter am Amtsgericht Köpenick gaben der Klägerin recht. In ihrer Urteilsbegründung hoben die Richter hervor, dass der Mieter ausreichend Möglichkeiten hatte, um der Mieterhöhung zuzustimmen. Dass letztendlich ein Anwalt eingeschaltet werden musste, sei durch den Mieter selbst verschuldet. Er habe daher auch die entstandenen Kosten für den Rechtsanwalt zu tragen. Denn am Ende konnte nur über diesen Wege der Sache die notwendige Ernsthaftigkeit zugewiesen werden. Quelle: Amtsgericht Köpenick © photodune.net

Leben & Wohnen: Test: wie sicher sind Lichterketten?

Alle Jahre wieder werden sie herausgeholt und sorgen in der Weihnachtszeit am Tannenbaum für eine festliche Stimmung. Lichterketten gehören zu Weihnachten einfach dazu und gelten allgemein als sehr sicher. Doch stimmt das überhaupt? Der TÜV Rheinland ist dieser Frage im Lichterketten-Test nachgegangen. Und das Ergebnis ist durchaus überraschend. So stellten die Tester fest, dass es sich bei den meisten Lichterketten um Ware mit minderwertiger Qualität aus dem asiatischen Raum handelt und viele die deutschen Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten. Die Folgen können unter anderem eine erhöhte Feuergefahr sowie Stromschläge sein. Der TÜV Rheinland empfiehlt daher, nur Lichterketten zu kaufen, die ein GS-Prüfzeichen besitzen und mit LEDs betrieben werden. Denn diese Leuchtdioden verbrauchen nicht nur weniger Energie, sondern werden auch nicht so heiß wie alte Lichterketten. Quelle: TÜV Rheinland © photodune.net


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