Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Mieten & Vermieten: Urteil: Geringes Gehalt ist kein Kündigungsgrund

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein Mietverhältnis nicht gekündigt werden kann, wenn aufgrund eines Todesfalls der eintretende Mieter zu wenig Geld verdient. Ein Ausbildungsgehalt als Kündigungsgrund ist demnach nicht zulässig (AZ VIII ZR 105/17). Im vorliegenden Fall hatte ein Auszubildender den Eintritt in ein Mietverhältnis erklärt, das er für seine verstorbene Lebensgefährtin angetreten hatte. Insgesamt betrug die Miete 545 Euro zuzüglich 170 Euro Nebenkosten. Der Vermieter war jedoch der Meinung, dass er aufgrund seines Ausbildungsgehalts die Miete nicht finanzieren konnte, also kündigte er den Mietvertrag. Das Gericht entschied nun zu Gunsten des Mieters. Dieser hatte seit Beginn des Mietverhältnisses stets pünktlich gezahlt und beabsichtigte, zusätzlich Einkünfte aus einer Untervermietung zu erzielen. Die Kündigung wegen angeblicher Leistungsunfähigkeit des neuen Mieters war demnach nicht gerechtfertigt. © photodune.net

Guter Rat: Heizungspumpen: Ein Wechsel lohnt sich

Heizungspumpen der älteren Generation sind regelrechte Energiefresser. Wie Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich festgestellt hat, ist die Energieersparnis selbst bei günstigen Umwälzpumpen für rund 100 Euro erheblich. Bereits nach wenigen Jahren zahlt sich die Investition in eine neue Pumpe aus. Während Heizungspumpen aus den 90er Jahren meist mit voller Kraft das heiße Wasser durch die Rohre pumpen, passen sich moderne Systeme dem Bedarf an und verbrauchen so deutlich weniger Strom. Lediglich acht bis neun Euro Stromkosten fallen bei den Effizienzsiegern in einem Standard-Einfamilienhaus pro Jahr an. Im Vergleich: Eine Pumpe aus dem Jahr 2007 verbraucht etwa 49 Euro, ein System aus den 90er Jahren sogar noch mehr. Der Test Heizungspumpen ist online unter www.test.de/heizungspumpen abrufbar. Neben den klassischen Modellen sind auch Pumpen für Solaranlagen und Erdwärme im Test enthalten. Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net

Marktdaten: Wohnungsbau: Fertigstellungen trotz Anstieg noch zu gering

Im vergangenen Jahr wurden laut Statistischem Bundesamt 284.000 Wohnungen gebaut. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies einen Anstieg von 7.100 Wohnungen und somit ein Plus von 2,6 Prozent. Der seit 2011 anhaltende Aufwärtstrend setzt sich somit weiter fort, doch bleibt die Zahl der Fertigstellungen noch immer hinter den Erwartungen zurück. Da bereits 2016 die Zahl der Genehmigungen mit 347.000 deutlich über den tatsächlich gebauten Wohnungen lag, besteht derzeit ein Überhang von mittlerweile 653.300 Genehmigungen. Der deutlichste Anstieg bei den 2017 gebauten Wohnungen wurde bei den Neubauwohnungen in Wohngebäuden festgestellt (Plus 4,1 Prozent). Die Wohnungen in Einfamilienhäusern gingen dagegen um 1,5 Prozent zurück. Ein deutliches Plus wurde darüber hinaus bei den 2017 fertiggestellten neuen Nichtwohngebäuden festgestellt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich ihr Anteil um 4,4 Prozent auf 187,4 Millionen. Die Analysten führen dies auf einen Anstieg bei den nichtöffentlichen und öffentlichen Bauherren zurück. Quelle: Destatis © photodune.net

Baubranche: Bautipp: Die Vor- und Nachteile von Systemkellern

Wer sich im Rahmen seines Hausbaus für einen Systemkeller entscheidet, nimmt in der Regel an, ein Standardsystem zu erhalten, das erprobt und qualitativ hochwertig ist. Doch wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, kann die vermeintliche schnelle und einfache Lösung später erhebliche Probleme verursachen. Denn nach Erfahrungen der Bauexperten werden die Systeme nicht immer so hergestellt, wie es im Vertrag vereinbart wurde. Immer wieder werden bei Gutachten gravierende Mängel festgestellt. So wird beispielsweise ab und an nur ein Teil der berechneten Bewehrung eingebaut, was insbesondere in Erdbebengebieten die Standsicherheit des Kellers gefährden kann. Auch ist die Betondeckung über dem Bewehrungsstahl oft nicht ausreichend oder die Lage der Bewehrung entspricht nicht den Vorgaben. Das Problem: Auch wenn standardisierte Systeme in der Regel gut durchdacht sind, ist die korrekte Ausführung auf der Baustelle entscheidend für die Qualität des Kellers. Wollen Bauherren sichergehen, sollten sie sich sowohl bei der Vertragsprüfung als auch bei der baubegleitenden Qualitätskontrolle von einem unabhängigen Sachverständigen begleiten lassen. Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Private Energiewende: Energieeffizient Wäsche waschen

Immer mehr Verbraucher wünschen sich einen energieeffizienten Haushalt. Den großen Schnitt schaffen in erster Linie eine umfassende Sanierung, eine neue Heizung sowie moderne Haushaltsgeräte, um nachhaltig Energie und Kosten einzusparen. Doch auch mit kleinen Schritten lässt sich etwas tun, um der privaten Energiewende ein Stück näher zu kommen. Wer beispielsweise mit niedrigen Temperaturen wäscht, schont die Umwelt und spart Stromkosten – mit gleichem Ergebnis. Denn die heutigen Waschmittel sind in der Regel so effektiv, dass sie auch bei 30 Grad saubere Wäsche waschen können. Die Nutzung der „ECO“-Programme nimmt zwar etwas mehr Zeit in Anspruch, dafür kommen sie mit weniger Wasser aus und sind somit effizienter. Auf die Energieeinsparung durch Beladungsautomatik sollten sich Verbraucher dagegen nicht verlassen. Der Verbrauch von Strom und Wasser ändert sich bei halber Beladung nur geringfügig. Bei hartnäckigen Flecken sollte zudem auf Vorwäsche verzichtet und diese stattdessen mit speziellen Reinigern vorbehandelt werden. © photodune.net

Facility Management: Urteil: Hausgeld muss nur auf WEG-Konto gezahlt werden

In einem aktuellen Urteil entschied das Landesgericht Saarbrücken, dass die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ihr Hausgeld lediglich auf ein Konto zahlen müssen, das unmittelbar der Gemeinschaft unterliegt. Ein Verwalter kann keine Zahlung auf ein offenes Treuhandkonto verlangen (AZ 5 S 44/17). Im vorliegenden Fall hatte ein Hausverwalter von einem Wohnungseigentümer die Nachzahlung von 1.400 Euro aus der Jahresabrechnung 2016 verlangt. Diese Zahlung sollte auf ein eigenes offenes Treuhandkonto des Verwalters erfolgen, das nicht der WEG zugewiesen war. Der Eigentümer verweigerte daher die Zahlung. Das Gericht gab nun aktuell dem Eigentümer recht und wies die Zahlungsklage des Verwalters ab. Dieser könne eingenommene Gelder nicht mit seinem Privatvermögen zusammenbringen und ist verpflichtet, ein Konto auf den Namen der WEG einzurichten. Der Eigentümer darf daher die Zahlung verweigern, solange die Zahlungsfähigkeit der WEG weiterhin gewährleistet ist. © photodune.net


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