Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Urteil: Wahl eines neuen Verwalters in einer WEG ungültig:

In einer Eigentümerversammlung einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) stand die Bestellung eines neuen Verwalters auf der Tagesordnung. In der zuvor versandten Einladung zur Eigentümerversammlung wurde die Firma T. GmbH als einziger möglicher neuer Verwalter angekündigt. Weitere Vergleichsangebote von anderen Interessenten wurden in der Einladung nicht genannt. Während der Eigentümerversammlung verkündete der Verwaltungsbeirat das Vorliegen von zwei weiteren Angeboten von Interessenten und sprach sich für die Firma T. GmbH als neuen Verwalter aus. Laut Protokoll würden die monatlichen Verwalterkosten pro Wohnung bei der Firma T. GmbH 19,64 Euro betragen, während die Angebote der beiden anderen Interessenten bei 23,20 Euro bzw. 25,00 Euro pro Wohnung und Monat lägen. Per Mehrheitsbeschluss wurde die Firma T. GmbH zum neuen Verwalter gewählt. Zu diesem Bestellungsbeschluss erheben mehrere Eigentümer eine Anfechtungsklage vor dem Amtsgericht Nürnberg (AZ V ZR 110/19) und beklagen eine nicht ordnungsgemäße Verwaltung. Denn bereits in der Einladung zur Eigentümerversammlung hätten auch die Mitbewerber für die Wahl eines neuen Verwalters angekündigt werden müssen. Sowohl die Namen der Bewerber als auch die Eckdaten ihrer Angebote, wie beispielsweise die Vertragslaufzeit und die Vergütung, hätten ebenfalls Bestandteil der Einladung und der Tagesordnung sein müssen. Dies war hier nicht der Fall. Erst mit der vom Landgericht zugelassenen Revision hatte die Klage der Eigentümer Erfolg. Sowohl die Wahl der neuen Verwalterin als auch der geschlossene Verwaltervertrag haben somit keine Gültigkeit. Quelle: BGH © fotolia.de

Test Einbruchschutz: Sicherheitssysteme im Vergleich :

Heutzutage gibt es im Bereich Einbruchschutz eine Vielzahl von modernen und smarten, miteinander vernetzten und manipulationssicheren Sicherheitssystemen. Um bei dem großen Angebot an Bewegungsmeldern, Überwachungskameras, Sicherheitssirenen und smarten Lösungen im Bereich Sensortechnik für den Smart-Home-Bereich den Überblick zu behalten, vergleicht die Onlinezeitschrift „Das Haus“ fünf Lösungen von Sicherheitssystemen, die das Eigentum vor Einbruch bestens schützen sollen. Für den Test werden Sicherheitssysteme zwischen 200 und 350 Euro miteinander verglichen, ein mittelhoher Betrag im Bereich Sicherheitstechnik. Viele moderne Systeme bieten zusätzlich zu ihrer Einbruchschutzfunktion, welche Bewegungen und Erschütterungen erkennt und auf Wunsch mithilfe einer Überwachungskamera Videos aufzeichnet, auch zahlreiche Zusatzfunktionen. Diese können im Smart-Home-Bereich beispielsweise die Nutzung von App- oder Clouddiensten sein, die Warnhinweise auf dem Smartphone anzeigen, wann sich die Waschmaschine ausschaltet oder ob Wasser im Keller ausläuft. „Das Haus Online“ rät dazu, sich bereits vor dem Kauf Gedanken darüber zu machen, welche Funktionen tatsächlich gewünscht sind und gebraucht werden, um bei dem enormen Angebot an Zusatzfunktionen nicht den Einbruchschutz und somit den hauptsächlichen Zweck des Sicherheitssystems aus den Augen zu verlieren. Welche Komponenten die getesteten Lösungen beinhalten, ob Kameras und Sirenen, Erschütterungs- oder Rauchmelder in den Systemen vorhanden sind und viele weitere Informationen, erfahren Sie in dem Test „Sicherheitssysteme im Vergleich 2020: 5 Lösungen für den Einbruchschutz“. Quelle: Das Haus Online © fotolia.de

Studie: „Moderne Stadtquartiere – Integrative Konzepte mit Zukunft“:

Die Studie „Moderne Stadtquartiere – Integrative Konzepte mit Zukunft“ der Deutschen Hypothekenbank (Deutsche Hypo) beschäftigt sich mit dem Trend der Quartiersentwicklung und der weiterhin wachsenden Nachfrage nach modernen Stadtentwicklungskonzepten. Denn aufgrund der hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, vor allen in Ballungsräumen und Großstädten, erfreut sich die Assetklasse Immobilien auch während der Corona-Krise großer Beliebtheit und Wichtigkeit. Aufgrund der Vermischung der Wohn- und Arbeitswelt, der steigenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen und des Alltags sowie den wachsenden Anforderungen an den Klimaschutz, erwecken moderne und nachhaltige Stadtentwicklungskonzepte und die Quartiersentwicklung das Interesse von Investoren. Zudem sorgen, laut der Deutschen Hypo, niedrige Zinsen und ein Anlagennotstand für eine hohe Attraktivität der Assetklasse Immobilien am Investmentmarkt. In der Studie werden wichtige Begriffe der Quartiersentwicklung definiert und die begrifflichen Abgrenzungen erklärt. Ein Diskurs auf die historische Entwicklung von Stadtquartieren soll erläutern, wie sich moderne Quartierskonzepte als Element der modernen Stadtentwicklung etabliert haben. Ebenso zeigt die Studie auf, wie sich die Veränderungen im urbanen Raum auf die Quartiersentwicklung auswirken und stellt mehrere ausgewählte Quartiere in Deutschland vor. Quelle: Deutsche Hypo © fotolia.de

Optimale Bau- und Raumakustik:

Die Themen Bau- und Raumakustik spielen vor allem bei Wohngebäuden eine wichtige Rolle. Um einem Gebäude eine hohe Qualität zuzuschreiben und das Wohlbefinden der Bewohner und Bewohnerinnen zu steigern, müssen die Bestimmungen in der Neufassung der Norm für Schallschutz aus dem Jahre 2018 eingehalten werden. In der „DIN 4109-1: Schallschutz im Hochbau“ sind technische Baubestimmungen an die Bau- und Raumakustik verzeichnet. Während mit der Bauakustik der Schallschutz von Gebäuden gemeint ist, bezeichnet die Raumakustik die Qualität der Akustik innerhalb der Räume. Mit einer entsprechenden Bauakustik soll gewährleistet werden, dass Aufenthaltsräume von eindringenden, sich außerhalb der Räume befindenden Geräuschen, geschützt sind. Neben Außengeräuschen sind zudem Laute aus anderen Räumen sowie Geräusche aus gebäudetechnischen Anlagen gemeint. Um den Gesundheitsschutz einzuhalten, müssen die in den Landesbauverordnungen festgeschriebenen Mindestanforderungen an den Schallschutz eingehalten werden. Eine optimale Raumakustik ist dann gegeben, wenn die Sprachkommunikation einwandfrei und die Nachhallzeit begrenzt ist. Durch den Einsatz von schallabsorbierenden Systemen kann die Raumakustik optimal gemäß den individuellen Anforderungen an Räume und für unterschiedliche Zwecke gestaltet werden. So kann auch der Wirkung von schallreflektierenden Oberflächen in Gebäuden, wie beispielsweise durch Beton, Bodenbeläge oder Verglasungen, entgegengewirkt und die Raumakustik verbessert werden. Quelle: BauNetz © photodune.net

Ausbau des Übertragungsnetzes für erneuerbaren Strom:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verkündet gute Neuigkeiten beim Ausbau des Stromversorgungsnetzes für erneuerbaren Strom. Bei einem Treffen der Energieminister von Bund und Ländern Anfang Mai 2020, wurden die Entwicklungen und der aktuelle Stand beim Ausbau des Übertragungsnetzes vorgestellt. Laut BMWi waren Ende 2019 bereits mehr als die Hälfte der insgesamt 65 seit dem Jahre 2009 geplanten Netzausbauvorhaben in Betrieb genommen worden. Ein weiteres Drittel ist ebenfalls fertiggestellt und steht kurz vor der Inbetriebnahme. Zudem ist geplant, bis Ende 2020 rund 90 Prozent der Bauvorhaben fertigzustellen und zum größten Teil in Betrieb zu nehmen. Der Hintergrund der Unternehmungen ist, dass im Rahmen der Energiewende ausreichend funktionsfähige Stromtrassen zur Verfügung gestellt werden müssen, um die Energieversorgung mit dem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien von den Stromproduzenten zu den Verbrauchern und Verbraucherinnen zu transportieren. So ist beispielsweise im Bereich der Windenergie der Ausbau des „SuedOstLinks“, einer großen Nord-Süd-Stromautobahn, von hoher Wichtigkeit. Denn in Deutschland wird der größte Teil der Windenergie im Norden, in Schleswig-Holstein und Niedersachsen produziert. Die größten Stromabnehmer und Verbraucher sind aber vor allem große Industriebetriebe, die sich im Süden und im Westen Deutschlands befinden. Jedes der 65 Projekte besteht aus drei Phasen: dem Raumordnungs- und Bundesfachplanungsverfahren, dem Planfeststellungsverfahren und der Bauphase. Die rechtlichen Grundlagen für den Bau beruhen auf dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sowie dem Gesetz über den Bundesbedarfsplan (BBPIG). Auch nach Vollendung der Netzausbauvorhaben muss, laut BMWi, weiterhin und kontinuierlich an dem Ausbau der Netztrassen für den Transport von erneuerbarem Strom gearbeitet werden. Quelle: BMWi © photodune.net

Urteil: Bauarbeiten am Mehrfamilienhaus auch ohne Bebauungsplan zulässig:

Während der Bauarbeiten an einem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus mit Garage und PKW-Stellplätzen im Stadtteil Frankenforst in Bergisch Gladbach, wird der Bauherr des Projekts von einem Nachbarn mit einem Eilantrag beklagt (AZ 2 L 2613/19). Dieser fordert die Beendigung der Bauarbeiten. Als Grund für seine Klage gibt er an, das geplante Objekt würde etwa fünf Meter höher sein, als sein Haus und hätte durch seine Höhe eine „erdrückende Wirkung“. Anzumerken ist, dass für das Gebiet kein Bebauungsplan vorhanden ist. Das Verwaltungsgericht (VG) Köln lehnt den Eilantrag ab und ist der Ansicht, dass bei dem vorliegenden Bauvorhaben eine „erdrückende Wirkung“ ausgeschlossen ist. Dies wäre dann der Fall, wenn die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsflächen nicht eingehalten würden oder das sogenannte Gebot der Rücksichtnahme verletzt würde. In Gebieten ohne Bebauungsplan darf nur dann gebaut werden, wenn sich das Bauvorhaben in die vorhandene Bebauung einfügt, was hier, laut VG Köln, der Fall ist. Die angrenzenden Grundstücke sind ebenfalls mit Ein- und Mehrfamilienhäusern mit einem und mehreren Geschossen bebaut. Somit fügt sich das Bauprojekt adäquat in die vorhandene Bebauung ein. Um Bewohner vor baurechtlichen Maßnahmen wie diesen schützen zu können, müsste die Stadtverwaltung konkrete Bauvorschriften in einem Bebauungsplan regeln. Quelle: VG Köln © fotolia.de


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