Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Tipp: Nischen als Stauraum und Dekoelement:

Nischen und ungenutzte Flächen in der Wohnung oder im Haus können mit etwas Geschick und Fantasie als Stauraumwunder dienen. Mit der richtigen Beleuchtung oder hellen Farben können Räume zudem optisch vergrößert und dekorativ verschönert werden. Ganz gleich, ob es sich bei den Nischen um tote Winkel an der Treppe handelt, die zu einem kleinen Homeoffice umgewandelt werden können oder um kleine Einlassungen im Badezimmer, die als Ablageflächen dienen, Nischen können Ihrem Zuhause eine besondere Note verleihen. So können kleine Nischen im Badezimmer nicht nur als Ablagefläche für Seife und Shampoo dienen, sondern auch mit Regalböden ausgestattet und als offene Schränke zur Ablage von Handtüchern genutzt werden. Hier bietet es sich an, Böden aus Glas zu verwenden, denn diese halten Spritzwasser optimal ab. Auch in der Küche, im Wohn- oder Schlafzimmer lassen sich Nischen bestens als Regalschränke ausfüllen. Eingelassene Wandnischen können einen Nachtisch neben dem Bett ersetzen und Erker in eine gemütliche Leseecke verwandelt werden. Doch nicht jede Nische muss als Staufläche genutzt werden. Handelt es sich um zurückspringende Wände in einem Raum oder um halbrunde Wandnischen, können diese mit kräftigen Farben betont werden und dem Raum einen besonderen Akzent verleihen. Durch den Einsatz von hellen oder bunten LED-Leuchten in den Nischen erhalten die Räume ein wohnliches Ambiente und sorgen für eine angenehme Wohnatmosphäre. Auch Durchgänge, Kammern oder Trempel können umfunktioniert werden und als Plattenregal dienen oder mit einer kleinen Hausbar ausgestattet werden. Quelle: zuhause wohnen © fotolia.de

Marktbericht: Residential Investment 2019/2020:

Laut dem „Residential Investment – Wohn- und Geschäftshäuser im Überblick“ des Immobiliendienstleisters Colliers International sind auf dem deutschen Immobilienmarkt Wohnimmobilien bei Investoren sehr beliebt. Mit einem Transaktionsvolumen von rund 181 Milliarden Euro zeichnen Wohnimmobilien im Jahre 2019 höhere Umsatzzahlen auf als noch im Vorjahr. Dabei fällt ein Transaktionsvolumen von 58 Milliarden Euro auf die Assetklasse der Mehrfamilienhausimmobilien. Auch der Handel mit Wohn- und Geschäftshäusern ist beliebter denn je zuvor. In dem Report von Colliers International wurden insgesamt 42 Städte in Deutschland analysiert. Laut Berechnungen wurden in diesen Städten im Jahre 2019 insgesamt 9.230 Wohn- und Geschäftsimmobilien verkauft. Das Transaktionsvolumen lag hier bei insgesamt 20,63 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein Anstieg von 4,1 Prozent festzustellen. Etwas mehr als die Hälfte der 20,63 Milliarden Euro wurden in Berlin, und Hamburg sowie München, Köln und Frankfurt ausgegeben. Dabei sind rund 4,82 Milliarden Euro des Transaktionsvolumens in Berlin zu verzeichnen. Eine weitere Entwicklung auf dem Immobilienmarkt ist auch in Städten mit sekundären Standorten zu verzeichnen. So zeigt die Studie, dass Standorte wie Aachen oder Fürth für Investoren attraktiver geworden sind und immer mehr in den Fokus von Investments rücken. Dieser Trend ist an dem starken Anstieg des Umsatzvolumens zu sehen. So betrug das Umsatzvolumen in Aachen rund 414,6 Millionen Euro und somit einen Anstieg von 132 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben Aachen und Fürth konnten auch Offenbach, Mainz und Wiesbaden einen Anstieg des Umsatzvolumens verzeichnen. Hingegen zeigen Auswertungen des Reports, dass in Potsdam und Regensburg das Investmentvolumen rückläufig war. Quelle: Colliers © fotolia.de

Forschungsprojekt: EnergyTWIN:

Bei der Gebäudeplanung spielt nicht nur der Standort oder die Architektur eine wichtige Rolle, sondern auch die technische Ausrüstung des Gebäudes oder die Planung und der Verlauf von Strom- und Wasserleitungen. Heutzutage werden Bauvorhaben und die Gebäudeplanung im Building Information Modeling (BIM) geplant. Doch so gut der digitale Gebäudeentwurf auch sein mag, die Realität lässt oft ungeahnte Probleme auftreten. Mit dem Forschungsprojekt „Energiediagnosestecker Digitaler Zwilling – EnergyTWIN“ soll das BIM durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz sowie detaillierten und spezifischen Visualisierungen der Gebäudetechnik und Augmented Reality optimiert werden. Mit unterschiedlichen neuen Methoden und Techniken werden dann beispielsweise Verknüpfungen und Funktionen, Kommunikationsstrukturen sowie die Anlagentechnik für Gebäudeinformationsmodelle erfasst und entwickelt. In dem Projekt „EnergyTwin“ sollen in einem Zeitraum von 3,5 Jahren nicht nur die Inbetriebnahme von Gebäuden erprobt und Abläufe optimiert werden, sondern auch Energiesparpotenziale erforscht und weiterentwickelt werden. Das Projekt „EnergyTwin“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Geodätischen Instituts und Lehrstuhls für Bauinformatik & Geoinformationssysteme (gia) der RWTH Aachen und des Lehrstuhls für Energieeffizientes Bauen (E3D). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Quelle: RWTH © fotolia.de

Urteil: Mieter nach Auszug schadensersatzpflichtig:

Nach dem Auszug aus einer Mietwohnung in Wuppertal seien die Mieter dazu verpflichtet gewesen, Dübellöcher zu verschließen und die Wohnungswände zu streichen, so das Landgericht Wuppertal (AZ 9 S 18/20). Nachdem die Mieter ausgezogen waren, verlangte der Vermieter der Wohnung, die mit Latexfarbe überstrichenen Wände wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzubringen. Auch die insgesamt 126 Dübellöcher sollten aus Sicht des Vermieters von den Mietern beseitigt werden. Da sich die Mieter weigerten, der Forderung nachzugehen, beauftragte der Vermieter einen Maler für die Arbeiten. Die Kosten zog er von der Mietkaution ab. Damit waren die Mieter nicht einverstanden und erhoben Klage vor dem Amtsgericht (AG) Mettmann. Doch das Amtsgericht entschied, dass die Mieter sich schadensersatzpflichtig gemacht haben. Diese hätten laut AG bei ihrem Auszug die Mietwohnung in einem Zustand hinterlassen müssen, bei dem nur normale Schönheitsreparaturen notwendig gewesen wären. Dies war laut Gerichtsbeschluss nicht der Fall. Die Dübellöcher stellen, laut Urteil, einen Substanzeingriff dar. Dabei spielt die Anzahl der Dübellöcher keine Rolle. Laut Gerichtsbeschluss seinen Mieter immer dazu verpflichtet, diese beim Auszug fachgerecht zu verschließen, auch wenn es sich nicht um ein atypisches Nutzerverhalten handeln würde. Auch die Latexfarbe hätte beim Auszug überstrichen werden müssen. Die Mieter gingen in Berufung, doch auch das Landgericht Wuppertal lehnte die Klage ab. Quelle: LG Wuppertal © fotolia.de

Vor- und Nachteile einer Nachtspeicherheizung:

Mieter und Eigentümer, die in ihrer Wohnung eine Nachtspeicherheizung haben, sollten darauf achten, dass sie diese richtig betreiben. Eine Nachtspeicherheizung wird mit elektrischem Strom betrieben. Dabei nimmt sie Strom in der Nacht auf und wandelt diesen in thermische Energie um, um die Wärme am darauffolgenden Tag an die Räume abzugeben. Dies geschieht, indem die tief im Heizkörper liegenden Heizelemente zunächst die Schamottesteine aufwärmen und die Wärme dann an die Umgebungsluft abgegeben wird. Die Aufnahme und Abgabe der Wärmeenergie erfolgt nur langsam. Durch die Speicherung kann die Wärme nach Bedarf an den Raum abgegeben werden. Heutzutage werden anstatt Schamottesteinen auch Heizmatten aus Naturstein eingesetzt. Allerdings erreichen diese nicht dieselbe Speicherleistung. Eine Nachtspeicherheizung viele Vorteile. Sie benötigt weder einen zentralen Heizkessel noch ein Rohrleitungssystem oder eine Pumpe, die der Verteilung der Wärme dienen. Zudem kann eine Nachtspeicherheizung leicht montiert werden und ist wegen ihrer einfachen Funktionsweise kaum vor einem Ausfall bedroht und wartungsfrei. Auch wenn sie recht günstig ist, sollte der Stromverbrauch gut kontrolliert werden. Für ihre Nutzung wird deswegen ein zweiter Stromzähler oder ein Zweittarifzähler benötigt. Die durch die Nachtspeicherheizung verursachten hohen Betriebskosten sind allerdings ein großer Nachteil – die Stromkosten einer Nachtspeicherheizung übersteigen die Kosten einer Zentralheizung um ein Vielfaches. So kommen beispielsweise bei einem Haus mit 100 Quadratmetern Wohnfläche und einer durchschnittlichen Dämmung leicht mehr als 3.000 Euro Heizkosten im Jahr zustande. Die hohen Preise ergeben sich unter anderem deshalb, weil die meisten Stromanbieter keine getrennten Tarife für Tag- und Nachtstrom anbieten. Weitere Vor- und Nachteile einer Nachtspeicherheizung können auf der Internetseite des Ratgeber- und Informationsportals heizung.de nachgelesen werden. Quelle: heizung.de © photodune.net

Studie: Der ostdeutsche Wohnungsmarkt nach der Wiedervereinigung:

Laut der Studie „Der ostdeutsche Wohnungsmarkt nach der Wiedervereinigung“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung haben sich die Mieten in Ostdeutschland in den letzten 30 Jahren den Mieten in Westdeutschland angeglichen. So ist in ostdeutschen Städten ein hoher Anstieg der Mietkostenbelastung festzustellen. Laut Umfrageergebnissen sind Mieter trotz der steigenden Bruttokaltmiete in Bezug zum sich geringfügig entwickelnden Nettoeinkommen zufrieden mit ihrer Wohnsituation. Der Anstieg der Mietkostenbelastung trifft vor allen Dingen geringverdienende Haushalte. Während im Jahre 1990 die Quote der Mietkostenbelastung von einkommensschwachen Privathaushalten im Osten 4 Prozent betrug, lag sie 2018 bei 24 Prozent. Die Quote bei den besserverdienenden Haushalten stieg in demselben Zeitraum von 4 auf 24 Prozent. In Westdeutschland fällt die Steigung der Mietkostenbelastung im Vergleich wesentlich flacher aus. Denn während die Quote im Jahre 1990 bei einkommensschwachen Familien bereits bei 20 Prozent lag, stiegt sie bis 2018 lediglich um elf Punkte auf 31 Prozent. Bei den oberen Verdienstklassen veränderte sich die Quote nur um 5 Punkte von 20 auf 25 Prozent. Ebenso zeigt die Analyse Veränderungen in der Größe der Wohnfläche pro Person auf. In Ostdeutschland standen Mietern im Jahre 1990 nur 30,5 Quadratmeter pro Kopf zu. Bis 2018 stieg der Wohnflächenanspruch für eine Person auf 44,2 Quadratmeter und damit um 13,7 Quadratmeter Gesamtfläche. In Westdeutschland hingegen betrug die zustehende Wohnfläche bereits im Jahre 1990 42,3 Quadratmeter und stieg bis 2018 um 6,2 auf 48,5 Quadratmeter. Die Studienauswertungen zeigen zudem, dass Mieter im Osten sogar noch etwas zufriedener mit ihrer Wohn- und Lebenssituation sind als im Westen. Auf einer Skala von 1 bis 10 lag der Zufriedenheits-Wert bei ostdeutschen Mietern 2018 bei 7,4 Punkten und im Westen bei 7,3. Quelle: DIW © photodune.net


Verkaufen

Der richtige Wert für Ihre Immobilie

Ihre Immobilie ist Gold wert!
Als Sachverständige für Immobilienwertermittlung garantieren wir Ihnen eine sachgerechte und marktorientierte Wertermittlung.

mehr zu Immobilienverkauf

Kontakt

Stein Immobilien
Rüttenscheider Straße 135
45130 Essen

0201/798879-20

info@immobilien-stein.com

zur Kontaktübersicht