Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Mieten & Vermieten: Mietspiegel: Nachbarstädte müssen bei Mieterhöhung vergleichbar sein

Das Amtsgericht Darmstadt entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine Mieterhöhung mit Bezug auf den Mietspiegel einer Nachbarstadt nur dann ordnungsgemäß ist, wenn die beiden Gemeinden miteinander vergleichbar sind. Eine größere Universitätsstadt sei beispielsweise nicht mit einer Kleinstadt vergleichbar (AZ 303 C 156/17). Im vorliegenden Fall hatte ein Vermieter einer Wohnung in Griesheim verlangt, dass sein Mieter einer Mieterhöhung zustimmt. Er begründete diese mit Bezug auf den Mietspiegel im angrenzenden Darmstadt, wo insgesamt 155.000 Einwohner leben. Ein eigener Mietspiegel für Griesheim mit 27.000 Einwohnern ist nicht vorhanden. Der Mieter weigerte sich jedoch, die Mieterhöhung zu akzeptieren und argumentierte, dass die beiden Städte aufgrund der Einwohnerzahl nicht miteinander vergleichbar seien. Das Gericht gab nun aktuell dem Mieter recht und wies die Klage ab. Der aus Darmstadt herangezogene Mietspiegel war nicht für eine Wohnung in Griesheim geeignet. Zwar dürfen sich Vermieter grundsätzlich auf Mietspiegel von Nachbarstädten berufen, jedoch müssen diese in den Bereichen Wirtschaft, Kultur sowie sozialer Infrastruktur miteinander vergleichbar sein. © photodune.net

Baubranche: Finanztipp: Baumängel sind steuerlich nicht absetzbar!

Baumängel können nicht als außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt geltend gemacht werden. So lautet die Entscheidung des Bundesfinanzhofes zu einem aktuellen Fall, auf den der Infodienst Recht und Steuern der LBS hinweist (AZ VI B 106/17). Hierbei hatte ein Eigentümer selbst Schäden beseitigt, die durch Baumängel entstanden sind. Da er keinerlei Ersatzansprüche aufgrund von Verjährung geltend machen konnte, versuchte er, seine Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend zu machen, da ihm zufolge sein existenznotwendiger Grundbedarf, das Wohnen, betroffen gewesen war. Der Bundesgerichtshof lehnte den Antrag jedoch ab. Zwar könne im Falle von Gesundheitsgefährdungen der Eigentümer eine Ausnahme in Frage kommen – diese Regelung gilt jedoch nicht für übliche Baumängel, die die Nutzung des Gebäudes nie elementar in Frage gestellt hätten. Quelle: LBS © photodune.net

Marktdaten: Ein- und Zweifamilienhäuser: Zwangsversteigerungen nehmen zu

Die Zwangsversteigerungen haben in den ersten sechs Monaten 2018 stark zugenommen. Vor allem im Segment der Scheidungs- und Erbimmobilien fanden rund 17 Prozent mehr Auflösungstermine statt. Dies hat der Fachverlag Argeta auf Basis einer aktuellen Auswertung von mehr als 500 Amtsgerichten bekannt gegeben. Den Hauptanteil bei Zwangsversteigerungen machen Ein- und Zweifamilienhäuser mit etwa 68 Prozent aus, gefolgt vom Segment der Eigentumswohnungen. Gewerbegrundstücke, Wohn- und Geschäftshäuser, Grundstücke und sonstige Immobilien machen zusammen etwa 32 Prozent der Zwangsversteigerungen aus. Da das allgemeine Preisniveau am Immobilienmarkt vor allem in Großstädten hoch ist, ist die Nachfrage nach Zwangsversteigerungsobjekten aufgrund der tendenziell niedrigeren Verkehrswertfestsetzungen groß. Denn wer sich im Streit von einer Immobilie trennt, muss sich in der Regel mit einem niedrigeren Preis zufrieden geben. Quelle: Argreta © photodune.net

Immobilienkauf: Vom Mieter zum Eigentümer: Kaufangebote stets sorgfältig prüfen!

Immer wieder bieten Baugenossenschaften und Wohnungsgesellschaften Mietern ihre Immobilien und Wohnungen zum Kauf an – teilweise zu attraktiven Konditionen. Da viele Menschen von den eigenen vier Wänden träumen, nimmt so mancher Mieter das Angebot wahr und wandelt seinen Mietvertrag in eine Immobilienfinanzierung um. Doch der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) rät hier zur Vorsicht. Denn nicht jedes scheinbar günstige Angebot ist ein wirklich gutes Geschäft. Mit den veränderten Eigentumsverhältnissen gehen auch Pflichten einher, denen man innerhalb einer neuen Gemeinschaft nachkommen muss. Unangenehm kann es werden, wenn ein Großteil der Wohnungen an einen Investor geht und dieser stets die Mehrheit bei wichtigen Entscheidungen hat. Damit der Kauf der eigenen Mietwohnung kein Reinfall wird, hat der VPB als Verbraucherschutzverband den Ratgeber "Vom Mieter zum Eigentümer" herausgegeben, der im Internet unter www.vpb.de kostenlos heruntergeladen werden kann. Quelle: VPB © Fotolia.de / AndyDeanPhotography

Energieeffizienz: Studie: KWK zeigt neue Wege zur Wärmewende

Mit einem Mix aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Strom aus erneuerbaren Energien lassen sich die Klimaziele der Bundesregierung besser bewältigen. Dies ist das Fazit einer aktuellen Studie, die der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (BKWK) beim Fraunhofer-Institut in Auftrag gegeben hat. Den Studienerkenntnissen zufolge, kann eine rein auf Elektrifizierung sowie den Einsatz von strombetriebenen Wärmepumpen ausgerichtete Strategie nicht den gewünschten Erfolg einer Wärmewende erzielen. Eine Kombination von Strom aus erneuerbaren Energien und KWK sei dagegen ideal, um sich gegenseitig zu ergänzen und flexibler zur werden. Ein intensiver Ausbau gasbasierter KWK mit Wärmenetzen kann einen wichtigen Beitrag zur Flexibilisierung des gesamten Energieversorgungssystems leisten, so das Fazit der Studieninitiatoren. Voraussetzung aber ist, dass die Betreiber von KWK-Anlagen weiter entlastet werden. Der BKWK kritisiert, dass seit dem 1. Januar Betreiber von Anlagen mit mehr als 10 kW Leistung, die nach dem 1. August 2014 in Betrieb gegangen sind, die volle EEG-Umlage und damit rund 4,1 Ct/kWh mehr auf den selbst verbrauchten Strom zahlen müssen. Quelle: BKWK © photodune.net

Mieten & Vermieten: Urteil: Untermieter haftet in der Regel für Energieverbrauch

In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass im Falle einer vollständigen Untervermietung der Untermieter Vertragspartner des Energieversorgers ist und für die Kosten haftbar gemacht werden kann. Ob eine Berechtigung für den Untermietvertrag vorlag, spielt für die Haftbarkeit keine Rolle (AZ VIII ZR 253/17). Im vorliegenden Fall hatte ein Energieversorger einen Mieter verklagt, da sein Untermieter Gaslieferungen nicht mehr bezahlte. Der Untermietvertrag wurde zwar nur mündlich geschlossen, dennoch wies der Mieter die Forderung ab und nannte den Untermieter als rechtmäßigen Vertragspartner. Das Gericht entschied nun, die Klage gegen den Mieter abzuweisen. Der Vertrag mit dem Energieversorger sei mit dem Inhaber der tatsächlichen Verfügungsgewalt über den Versorgungsanschluss am Übergabepunkt geschlossen worden – also mit dem Untermieter. Es sei unerheblich, dass der Mieter nicht zur Weitervermietung berechtigt gewesen war. © photodune.net


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