Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Urteil: Besichtigungen nach Kauf dürfen nicht verhindert werden

In München wurden zwei Mieter vom Amtsgericht (AG München; Aktenzeichen 474 C 4123/21) nun dazu verurteilt, aus ihrer Wohnung auszuziehen und diese an die neuen Eigentümer herauszugeben. Die Mieter bewohnten seit 2005 eine 60 Quadratmeter großen Dreizimmerwohnung in der Maxvorstadt. Als diese verkauft werden sollte, verweigerten sie Interessenten jede Besichtigung. Dennoch fanden sich Käufer – auch ohne sich die Wohnung angesehen zu haben. Zumindest nach dem Kauf wollten sich die neuen Eigentümer ihre neu erworbene Wohnung aber doch anschauen. Sie vereinbarten innerhalb von fünf Monaten insgesamt acht Besichtigungstermine. Von diesen kam keiner zustande. Daher mahnten sie die Mieter ab und kündigten den Mietvertag danach außerordentlich. Die neuen Eigentümer (Kläger) waren der Auffassung, dass ihnen ein Besichtigungsrecht zusteht, um den Zustand der Wohnung zu bewerten zu können. Auch die finanzierende Bank müsse diese Möglichkeit haben. Die beharrliche Weigerung stelle einen Grund für eine außerordentliche Kündigung dar. Obwohl die Mieter (die Beklagten) verschiedene Gründe wie zum Beispiel Quarantäne-Regelungen aufgrund von Corona für das Scheitern nannten, gab das AG München gab der Klage statt. Die zuständige Richterin begründete das Urteil unter andere mit dem Besichtigungsrecht aus besonderen Gründen. Zudem konnten die Beklagten ihre Verhinderungsgründe nicht beweisen, zum Beispiel anhand von Dokumenten. Quelle: justiz.bayern.de/AG München/AZ: 474 C 4123/21 © Fotolia

Möbelindustrie: Podcast zum Umweltschutz

Einen Möbelpodcast, der sich auch mit Fragen des Umweltschutzes beschäftig, hat die Hartmann Möbelwerke GmbH aus Beelen ins Leben gerufen. Bislang sind die drei Folgen „Willkommen bei den Hartmanns“, „Frieden ist unser wichtigster Rohstoff“ sowie „Happy Birthday – 111 Jahre Möbel Hartmann“ über Spotify abrufbar. In der ersten Folge wird unter anderem beantwortet, warum es den Möbelpodcast gibt. In der zweiten Folge werden die Auswirkungen des Ukraine-Kriegens auf die deutsche Möbelbranche beleuchtet und in der dritten Folge dreht sich alles um die Unternehmensgeschichte. Die Idee für den Podcast hatten die kaufmännische Leiterin und vierte Generation des Familienunternehmens, Katharina Hartmann, sowie Geschäftsführer Holger Hanhardt. Geplant ist es, einen regelmäßigen Podcast zu etablieren. Alle zwei Monate soll eine neue Podcast-Folge unter moebel-hartmann.com/podcast.html abrufbar sein. Die Hartmann Möbelwerke setzen auf eigene Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung sowie auf einen geschlossenen Wasserkreislauf in der Produktion. Alle anfallenden Holzreste aus der Möbelfertigung werden zum Heizen der Werkshallen und Verwaltungsgebäude genutzt. Außerdem wird für jeden Baum, der in der Produktion benötigt wird, ein neuer gepflanzt – das sind rund 7.000 neue Bäume pro Jahr. Quellen: moebelindustrie.de/moebel-hartmann.com/podcast.html © photodune.net

Studie: Steigende Immobilienpreise

Eigentümer müssen aktuell rund das 71-fache ihres monatlichen Haushaltsnettoeinkommens aufbringen, um sich eine rund 100 Quadratmeter große Wohnung kaufen zu können. Zehn Jahre zuvor war es das 50-fache. Das geht aus einer Studie der Hüttig & Rompf AG hervor. Laut des Baufinanzierungsvermittlers erreichte der Quadratmeterpreis im Bundesschnitt 2021 mit 3.958 Euro ein neues Rekordhoch. 2012 waren lediglich 2.229 Euro je Quadratmeter fällig. Das entspricht einer prozentualen Steigerung von 78 Prozent. Aus der Studie geht auch hervor, dass sich die Immobiliensuche verändert hat. Immobilien werden nun nicht mehr nur in Metropolen wie Frankfurt (Main), Hamburg oder Stuttgart gesucht, sondern auch in den Speckgürteln sowie in der Umgebung. Nachgefragt werden Immobilien in A- bis D-Städten. Zu den A-Städten gehören unter anderem die drei genannten Metropolen sowie Berlin, Düsseldorf, Köln und München. Zu D-Städten zählen zum Beispiel Passau, Siegen und Wolfsburg. „Trotz der deutlichen Steigerung der Quadratmeterpreise blieb die monatliche Belastung der Haushalte 2012 bis 2021 relativ konstant. Dies ist auf die wachsende Nachfrage nach kleineren Objekten und die günstigen Zinsen zurückzuführen“, erklärt Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG. So mussten Eigennutzer 2021 rund 23,9 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die monatliche Zins- und Tilgungsrate aufwenden. Das ist nur etwas mehr als im Jahr 2012 (21,6 Prozent). Quelle und weitere Informationen: dgap.de/www.huettig-rompf.de/online/marktreport-2022/ © photodune.net

Bau: Preis für mehr Sicherheit ausgelobt

Unternehmen oder Einzelpersonen, die sicherheitstechnische Detaillösungen, innovative Produkte, Konzepte zum ergonomischen Arbeiten oder ressourcenschonende Technologien geschaffen haben, die das Arbeiten auf dem Bau und bei baunahen Dienstleistungen sicherer machen, können sich noch bis Montag, 1. August, für den EuroTest-Preis 2022 der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) bewerben. Eine Fachjury aus Mitgliedern internationaler Prüfinstitute sowie Vertretern von Hochschulen, Industrieverbänden und der BG BAU kürt die Preisträger. Der seit 2001 alle drei Jahre ausgelobte Preis wird am Dienstag, 25. Oktober, bei der der 33. Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte „bauma“ in München verliehen. „Gefahren sollten immer direkt an der Quelle beseitigt werden. Dazu tragen technische Schutzmaßnahmen und sichere Produkte entscheidend bei. Mit unserem EuroTest-Preis fördern wir solche Innovationen und zeichnen die besten Entwicklungen für mehr Sicherheit auf den Baustellen aus“, so Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG BAU. Quelle und weitere Informationen: bgbau.de/service/angebote/pruefung-und-zertifizierung/fachbereich-bauwesen/eurotest-preis-2022/ © wavepoint

Energie: Prüfung der Gebäudeautomation sinnvoll

Durch die Prüfung der Gebäudeautomation beziehungsweise der Gebäudeleittechnik kann für mehr Energieeffizienz gesorgt und es können Kosten gespart werden. Zu diesem Schluss kommt nun der TÜV Süd, der Betreiber, Eigentümer und Nutzer bei der energetischen Optimierung von Neubau- und Bestandsimmobilien unterstützt. Dazu bietet er ein Monitoring an, durch das sich Optimierungspotenziale oder Fehlfunktionen von technischen Versorgungsanlagen aufdecken lassen. Bei dem Monitoring können unter anderem Kältemaschinen sowie Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) überprüft werden. So stellte der TÜV Süd beispielsweise in einer 1,5 Jahre alten Immobilie fehlerhafte Umschaltbedingungen von Kältemaschine fest, die zu einem ständigen Takten führten. Durch die Problembehebung können sowohl Energie (16 Prozent) als auch Kosten gespart werden (7 Prozent). Bei RLT-Anlagen konnten schon Probleme wie eine fehlerhafte Wärmerückgewinnung detektiert werden. „Intelligent vernetzte, flexible und transparente Gebäudeautomationssysteme bieten eine hervorragende Basis, um Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Betriebskosten und Nutzerkomfort zu optimieren“, erklärt Patrick Lützel aus dem Team Gebäudeautomation vom TÜV SÜD Industrie Service. Allerdings müssten die einzelnen Systeme und Komponenten genau aufeinander abgestimmt sein und kontinuierlich oder in wiederkehrenden Abständen überprüft werden. Nur so könne das Potenzial der Gebäudeautomation voll genutzt werden. Quelle: tuvsud.com © photodune.net

Urteil: Fristlose Kündigung wegen unerlaubter Untervermietung

Mieter, die ihre Wohnung nach einer Abmahnung weiterhin unerlaubt untervermieten, müssen mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Das entschied das Amtsgericht München (AZ 417 C 7060/21). Im vorliegenden Fall bewohnte ein Mieter seit 2009 eine Wohnung in München-Pasing. Die monatliche Miete betrug 800 Euro pro Monat. Der Mietvertrag beinhaltete folgende Klausel: „[Die] Untervermietung oder sonstige Gebrauchsüberlassung der Mieträume oder Teilen davon an Dritte darf nur mit Einwilligung des Vermieters erfolgen.“ Noch im selben Jahr genehmigte die Vermieterin die teilweise Untervermietung an eine Mitbewohnerin zur Gründung einer Wohngemeinschaft. Im Frühjahr 2020 stellte die Vermieterin fest, dass die Wohnung über Internetplattformen für 45 Euro pro Person und Nacht Touristen angeboten wurden. Einer solchen gewerblichen Nutzung hatte sie nicht zugestimmt. Sie mahnte den Mieter daher schriftlich ab. Trotzdem vermietete er erneut zwei Zimmer, ohne die Vermieterin zu informieren. Zudem stellte der Hausverwalter fest, dass sich am Klingelschild mehrere Namen befanden. Daraufhin kündigte die Vermieterin den Mietvertrag fristlos. Die Vermieterin verlangte nun von ihrem Mieter, die Wohnung zu räumen und herauszugeben. Da der Mieter (Beklagte) allerdings unter anderem der Auffassung war, die Wohnung unter der Voraussetzung angemietet zu haben, dass die dort bereits vorhandene Wohngemeinschaft bestehen bleibe, ihm daher ein grundsätzliches Recht auf Untervermietung zustehe und er die Wohnung nicht an Touristen vermietet habe, landete der Fall schließlich beim Amtsgericht München. Dieses schenkte ihm keinen Glauben und gab der Vermieterin Recht. Quelle: AG München/AZ 417 C 7060/21 © Fotolia


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