Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Trends: Büroimmobilien und Homeoffice:

Mit dem Projekt und Debattenforum „JLL Connections“ bietet der Immobiliendienstleister JLL ausgewählten Immobilienexperten und Entscheidern die Möglichkeit, sich zu unterschiedlichen Immobilienthemen und Trends auszutauschen. So ging es in der letzten Debattenrunde „The Future of Real Estate“ unter anderem um die Entwicklungen in der Assetklasse der Büroimmobilien sowie der Stellung und den Anforderungen des Homeoffices. Auch wenn durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Social Distancing das Homeoffice einen Aufwärtstrend erlebt hat, gehen die Experten davon aus, dass sich dieser künftig wieder etwas abschwächen wird. Denn gerade durch die Arbeit von Zuhause erfahren viele Menschen eine Sehnsucht nach dem Büro, welches zunehmend als sozialer Ort gesehen wird und das Sozialgefühl stärkt. Während einige standardisierte Arbeitsprozesse jedoch gut aus dem Homeoffice ausgeführt werden können, bedarf Kreativität und Innovation mehr Raum und Teamarbeit. So stellen sich sowohl Anforderungen daran, Wohnen und Arbeiten zu optimieren, als auch das Büro und Büroimmobilien zukunftsfähiger und nachhaltiger zu gestalten. Die Trends im Bereich Homeoffice orientieren sich beispielsweise an den klassischen Grundrissen der 1950 Jahre, in denen es mehrere, jedoch kleinere Räume in einer Wohnung gab, die den Bewohnern und Arbeitern mehr Flexibilität bieten. Wer gerne in größeren Räumen lebt, muss die Möglichkeit zu mehr Flexibilität und Funktionalität erhalten. So muss beispielsweise ein Esszimmer leicht zu einem Arbeitszimmer umfunktioniert werden können, auch der Balkon wird zunehmend in die Planung von Wohnen und Arbeit miteinbezogen. Im Bereich der Büroimmobilien ist die Herausforderung, den Büroarbeitsplatz attraktiver zu gestalten, sowohl von der Lage als auch von dem Angebot für die Arbeitnehmer. Ein Mitarbeiter muss gerne ins Büro kommen und hier dieselbe Qualität erhalten, die die digitale Arbeitswelt bietet. Quelle: JLL © photodune.net

Vorteile einer Schornsteinabdeckung:

Hat ein Haus einen Schornstein, besteht die Möglichkeit, eine Schornsteinabdeckung anzubringen. Eine Schornsteinabdeckung hat viele Vorteile. Sie bietet dem Schornstein eine Schutzfunktion, beispielsweise vor Versottung und vor Regen. Zudem schützt sie davor, dass sich Vögel und Vogelneste im Schacht einnisten und verhindert, dass das Dach durch Funkenflug beschädigt wird. Befindet sich das Haus in der Nähe vom Gebirge, verhindert eine Schornsteinabdeckung, dass Fallwinde in den Schornstein fahren und die Strömung im Schornstein stören. Zudem reguliert und optimiert sie den Zug im Schornstein und wertet das Haus optisch auf. Ein Schornsteinfeger gibt Auskunft darüber, wann es sich lohnt, eine Abdeckung anzubringen und welche Materialien sich besonders dafür eignen. Während Schornsteinabdeckungen aus Kupfer und Edelstahl sich vor allem durch ihre Korrosionsbeständigkeit gut für eine Abdeckung eignen, kommt eine Abdeckung aus Kunststoff oder Holz nicht in Frage, da die Materialien nicht feuerfest sind. Auch wenn eine Schornsteinabdeckung meistens genehmigungsfrei ist, muss sich die Abdeckung abnehmen oder aufklappen lassen, damit der Schornstein vom Schornsteinfeger gereinigt und gewartet werden kann. Es gibt drei unterschiedliche Modelle einer Schornsteinabdeckung: Eine Regenhaube, eine Meidinger Scheibe und eine Napoleonhaube schützen vor allem gegen Niederschlag. Eine Regenhaube aus Stahlblech ist die günstigste Variante und hat die Form eines Kegels. Während eine Regenhaus schon ab 15 Euro zu erwerben ist, kostet eine Meidinger Scheibe 30 Euro und mehr. Die flache Abdeckungsscheibe wird waagerecht über den Kamin angebracht und sieht klassisch und zweckmäßig aus. Die teuerste Variante bildet die Napoleonhaube. Sie zeichnet sich durch ihre geschwungene Form aus, oftmals wird sie mit aufwendig gearbeiteten Metallstücken befestigt und kostet ab 70 Euro. Quelle: Das Haus Online © photodune.net

Beim Hausbau Schadstoffe vermeiden:

Wer heutzutage ein Haus baut, geht davon aus, dass die Baumaterialien frei von Schadstoffen sind. Doch bei genauerem Hinsehen kann man manchmal beobachten, dass einige Bodenbeläge, Wandbekleidungen oder Möbel gesundheitsbelastende Stoffe enthalten. So verstecken sich Schadstoffe beispielsweise in Holzschutzmittel oder Lösemitteln, in Estrichen, Dichtmassen oder Dämmstoffen. Nicht immer sind die Stoffe giftig, allerdings können die Emissionen und Gerüche für Allergiker oder empfindliche Menschen gesundheitsbelastend sein. Um ein hohes Maß an Wohngesundheit zu erreichen, sollten Bauherren beispielsweise darauf achten, dass das Holz unbehandelt und frei von Holz- oder Flammschutzmitteln ist. Denn oftmals sind gerade Holzfußböden mit Lacken oder Ölen versehen. Wer den Boden, den Teppich oder das Linoleum verklebt, benutzt bestenfalls einen emissionsarmen Kleber. Am besten kommt außerdem nur Holz zum Einsatz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Erfreulicherweise verwenden heutzutage viele Hersteller wohngesunde Baumaterialien. So sind beispielsweise Trockenbauplatten für den Innenbereich mit natürlichen Inhaltsstoffen versehen, die die Schadstoffe aus der Luft aufnehmen und binden. Wände aus Kalk oder Lehm sind diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend und deshalb eine gute Alternative zu Tapeten. Bei der Wahl von Baumaterialien ist auf das Gütezeichen und Umweltabzeichen zu achten, denn diese sind der Garant für eine hohe Wohngesundheit und die Einhaltung von strenger Umweltkriterien. Wer kann, benutzt am besten nur Naturmaterialien. Quelle: Eurobaustoff © photodune.net

Urteil: Mieter zur Zahlung nach Räumung verpflichtet:

Der Mieter einer Einzimmerwohnung in einem Studentenwohnheim in Köln sollte sein Apartment bis zum 30. April 2017 räumen und herausgeben. Mit einem Schreiben vom 27. April 2017 bat er den Vermieter um Aufschub der Räumungsfrist und darum, das Mietverhältnis zu verlängern. Der Vermieter verlängerte das Mietverhältnis bis Ende Juni 2017 unter der Voraussetzung, dass der Mieter eine monatliche Nutzungsentschädigung sowie die ausstehenden Strom- und Wasserrechnungen zahlt. Der Mieter akzeptierte das Angebot und bestätigte dieses schriftlich. Nach Auszug aus der Wohnung im Juli 2017 weigerte sich der Mieter jedoch, den ausstehenden Betrag zu begleichen. Zudem beklagte er den Vermieter, die geleistete Kautionszahlung in Höhe von 378,91 Euro einschließlich der Verzugszinsen zurückzuzahlen. Aus Sicht des Vermieters schuldetet der Student ihm jedoch 1.885,82 Euro. Dieser Betrag setze sich aus der Zahlung der Nutzungsentschädigung sowie der ausstehenden Strom- und Wasserrechnungen von insgesamt 1.588,46 Euro sowie 365,44 Euro aus der Schlussrechnung über die Strom-, Wasser- und Zählermietkosten vom 4. Juli 2017 und 310,83 Euro aus den entstandenen Räumungskosten zusammen. Den ausstehenden Betrag verrechnete der Vermieter mit der Kaution. Sowohl die Klage als auch die Revision hatten keinen Erfolg (AZ VIII ZR 230/19). Der Mieter beklagte, dass die Betriebskostenabrechnung den formellen Anforderungen gemäß § 556 Abs. 3 BGB nicht entsprach und somit unwirksam sei. Laut Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) ist allerdings die vorab geschlossene schriftliche Vereinbarung der beiden Vertragsparteien über die noch ausstehenden Betriebskosten ausschlaggebend und wirksam. Nach Abzug eines Teilbetrags auf die Schlussrechnung sowie auf einen Teil der Räumungskosten ist der Kläger zur Zahlung eines Betrags von 1.274,55 Euro nebst Zinsen verpflichtet. Quelle: BGH © fotolia.de

Wellness-Bad in den eigenen vier Wänden:

Gerade zur kalten Jahreszeit sehnen sich viele Menschen nach Entspannung zu Hause. Ein heißes Schaumbad in einer bequemen Badewanne ist dabei genauso beliebt wie eine Dusche nach der Sporteinheit. Ein Badezimmer lässt sich schon mit wenigen Accessoires und Lichtquellen zu einem Wellness-Bad umfunktionieren. Eine weitere Voraussetzung für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre ist aber auch, dass die Fliesen, das Waschbecken oder die Toilette gepflegt und in einem guten Zustand sind und keine Risse oder Beschädigungen aufweisen. Je nach Vorstellung und Badezimmergröße bieten unterschiedliche Badhersteller sowohl Standardlösungen als auch luxuriöse Innenausstattungen für jedes Badezimmer an. Dabei kann eine der Körperform angepasste Badewanne mit zahlreichen Ablageflächen und smarter Technik in Form von angenehmen Lichtquellen und entspannender Musik genauso geeignet sein, wie eine Massagedusche oder Duschpaneele mit einer Kopf- und Seitenbrause. Wer es noch erholsamer mag, entscheidet sich für eine Dampfdusche mit zahlreichen Massageprogrammen und integrierten Aroma-, Farb- oder Klangtherapien. Eine moderne Walk-In-Dusche sorgt nicht nur für mehr Platz im Badezimmer, sondern garantiert auch einen barrierefreien Zugang. Hängende Möbel, faltbare Duschwände und ein durchgehender Bodenbelag sorgen ebenfalls für mehr Platz. Mit hellen Decken- und Wandfarben, dem Einsatz von großen Spiegeln und gezielten Lichtinstallationen entsteht ein noch besseres Wohlfühlgefühl. Auch Vorwandinstallationen im Badezimmer sind stilvoll und sorgen zudem für eine optimale Raumaufteilung. Wer es angenehm warm mag, entscheidet sich am besten auch für eine Fußbodenheizung. Quelle: bau-welt © photodune.net

Analyse: Kalte und warme Wohnnebenkosten:

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IWD) untersucht in der Analyse „Wohnnebenkosten in Deutschland“ die Entwicklung sowie die regionalen Unterschiede hinsichtlich der kalten und warmen Wohnnebenkosten in deutschen Städten und Regionen. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes betrugen die Wohnnebenkosten in Deutschland pro Monat im Durchschnitt 2,70 Euro je Quadratmeter. Davon fielen 1,30 Euro auf die kalten und 1,40 Euro auf die warmen Nebenkosten. Aus der Analyse geht ebenfalls hervor, dass die gesamten warmen Nebenkosten in den Jahren zwischen 2010 und 2019 um 10,54 Prozent gestiegen sind. Dabei ist anzumerken, dass die Preisentwicklung in den letzten Jahren jedoch rückläufig war. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Winter milder geworden und die Brennstoffpreise gefallen sind. Während der durchschnittliche Nebenkostenpreis 2013 1,15 Euro pro Quadratmeter betrug, lag er fünf Jahre später nur noch bei 1,08 Euro. Bei gleichbleibenden Brennstoffpreisen ist davon auszugehen, dass die warmen Nebenkosten, dank der Modernisierung der Gebäude, auch in Zukunft nicht ansteigen werden. Betrachtet man die Entwicklungen bei den kalten Nebenkosten, ist zu beobachten, dass sich die einzelnen Kostenpunkte unterschiedlich entwickeln. Während einige Bereiche der kalten Nebenkosten, wie beispielsweise die Grundsteuer oder die Gebühren für Müll- und Abwasser, relativ stabil geblieben sind, sind die betriebswirtschaftlichen Nebenkosten seit dem Jahre 2011 in einigen Kommunen stark angestiegen. Der stärkste Anstieg ist mit 35,71 Prozent bei den Versicherungskosten zu beobachten. Auch die Kosten im Bereich der Gebäudereinigung sind um 20 Prozent angestiegen. Der durchschnittliche Preis für die kalten Nebenkosten pro Quadratmeter und Monat lag 2010 bei 79 Cent und 2018 bei 98 Cent. Quelle: IWD © photodune.net


Verkaufen

Der richtige Wert für Ihre Immobilie

Ihre Immobilie ist Gold wert!
Als Sachverständige für Immobilienwertermittlung garantieren wir Ihnen eine sachgerechte und marktorientierte Wertermittlung.

mehr zu Immobilienverkauf

Kontakt

Stein Immobilien
Rüttenscheider Straße 135
45130 Essen

0201/798879-20

info@immobilien-stein.com

zur Kontaktübersicht