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Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Abstandsflächen zum Nachbargrundstück:

Wer ein Haus baut, muss darauf achten, dass bestimmte Abstandsflächen zum Nachbargrundstück eingehalten werden. Doch nicht nur für den Standort des Hauses gibt es Regeln. Sondern die Abstandsbestimmungen gelten auch für die Garage, ein Gartenhäuschen oder die Überdachung der Terrasse. Grundsätzlich gilt in Deutschland ein Mindestabstand von 2,5 bis 3 Metern zum Nachbargrundstück. Durch die Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstands soll Bewohnern ausreichend Lichteinfall sowie genügend Sichtweite garantiert werden. Auch die Bestimmungen des Brandschutzes werden durch den Mindestabstand gewährleistet. Werden die Abstandsflächen nicht eingehalten, spricht man von Grenzbebauung. Nur in bestimmten Fällen ist es gestattet, den Mindestabstand zu unterschreiten. Dies bedarf zum einen der Zustimmung der Nachbarn und zum anderen der Einhaltung der Vorschriften aus dem Nachbarschaftsrecht. Auch die Regelungen aus den Landesbauordnung und die Vorgaben aus den Bebauungsplänen müssen eingehalten werden. Einige Vorgaben in den Bauordnungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Die meisten Bestimmungen sind jedoch sehr ähnlich. Ausschlaggebend für die genaue Berechnung der Abstandsfläche ist die Gebäudehöhe. Diese setzt sich aus der Höhe des Gebäudes bis zum Dach und der Höhe des Daches zusammen. Je nach Dachneigung wird die Höhe des Daches nur zum Teil berechnet. Die in den Bauordnungen festgeschriebenen Faktoren F und FD spielen für die Berechnung der Abstandsfläche eine wesentliche Rolle. Die Abstandsflächen beziehen sich stets auf die gesamte Weite der Fassade. Im Nachbarschaftsrecht sind weitere Angaben, wie beispielsweise das Fensterrecht, Regelungen zur Nachbarwand und zur Grenzwand oder Angaben zur Grundstückseinfriedung, festgeschrieben. Quelle: Immowelt AG/bauen.de © fotolia.de

Energiesparlampen und LED-Lampen:

Wenn es um das Thema Beleuchtung geht, kann viel Energie und Geld gespart werden. Energiesparlampen und LED-Lampen haben viele Vorteile, unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen voneinander. So sind LED-Lampen zwar etwas kostspieliger als Energiesparlampen, dafür zeichnen sie sich durch eine Brenndauer von 20.000 Stunden aus. Zudem minimieren sie, im Vergleich zu gewöhnlichen Glühbirnen, den Stromverbrauch um 80 Prozent. Die Brenndauer von Energiesparlampen beträgt 10.000 Stunden und verringert den Stromverbrauch um 70 Prozent. Energiesparlampen haben eine bessere Ökobilanz als gewöhnliche Glühbirnen und Halogenlampen. Spitzenreiter in puncto Ökobilanz sind jedoch LED-Lampen. Zudem erhellen LED-Lampen beim Anschalten schnell die Räumlichkeiten und sind selbst bei Temperaturunterschieden beständig und effizient. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie in unterschiedlichen Farbnuancen erhältlich sind. So können Verbraucher zwischen einer warmweißen und tageslichtweißen Beleuchtung wählen. Einige Modelle sind sogar dimmbar oder können in einem Smart-Home-System eingebaut werden. In der Checkliste „Energiesparlampe oder LED“ der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online finden Verbraucher Informationen zu unterschiedlichen Formen und Eigenschaften von LED-Lampen sowie eine ausführliche Kaufberatung. Verbraucher erhalten zudem einen Überblick über die unterschiedlichen Sockel der Lampen, die Helligkeitsstufen und die Farbtemperatur sowie Empfehlungen dazu, welche Birnen sich in welchen Räumlichkeiten am besten einsetzen lassen. Die Checkliste und die Informationsübersicht sind Teil der Kampagne „Klima sucht Schutz“ von co2online. Die Kampagne richtet sich an Einzelpersonen und informiert über individuelle Klimaschutzmöglichkeiten, die zum Mitmachen motivieren sollen. Quelle: co2online © photodune.net

Urteil: Eigenbedarfskündigung bedarf konkreter Gründe:

Vermieter, die gegenüber ihren Mietern eine Kündigung wegen Eigenbedarf aussprechen, müssen konkrete Gründe dafür vorlegen. In dem vorliegenden Fall (AZ 67 S 249/19) sollten die Mieter einer Wohnung in Berlin ausziehen, da die außerhalb von Berlin lebende Mieterin diese zeitweise selbst beziehen wollte. Da es sich bei dem Objekt um eine Zweitwohnung handelt, gab die Vermieterin lediglich an, sie wolle diese für "notwendige Aufenthalte" selbst nutzen. Da die Mieter sich weigerten, die Eigenbedarfskündigung zu akzeptieren, erhob die Vermieterin Klage. Sie forderte die Mieter auf, die Wohnung zu räumen und auszuziehen. Konkrete Gründe über die Dauer und präzise Formulierungen für die Eigenbedarfskündigung gab sie nicht an. Das Urteil des Amtsgericht Berlin-Mitte fiel daher zugunsten der Mieter aus. Nach Prüfung des Sachlage entschied das Gericht, dass die Eigenbedarfsklage unwirksam sei. Auch die Berufungsklage der Vermieterin vor dem Landgericht Berlin blieb erfolglos. Denn um eine Eigenbedarfskündigung durchzusetzen, sind gemäß § 573 Abs. 3 BGB bestimmte Formvoraussetzungen notwendig. So hätte die Vermieterin begründen müssen, dass sie ein berechtigtes Interesse hat, die Wohnung selbst zu beziehen. Aus der Formulierung des Nutzungsinteresses muss hervorgehen, aus welchem Grund und in welchem Umfang die Wohnung genutzt werden soll. Angaben zur Nutzdauer und Intensität sind daher, laut Gerichturteil, erforderlich und müssen logisch und nachvollziehbar sein. Unzureichende Angeben seitens der Vermieterin, wie es hier der Fall war, begründen gemäß § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB kein Anrecht auf eine Eigenbedarfskündigung. Quelle: LG Berlin © photodune.net

Tipp: Ausreichend Licht im Dachgeschoss:

Viele Hausbesitzer bauen früher oder später das Dachgeschoss aus. Während sich Eigentümer eines Neubaus bereits in der Planung Gedanken darüber machen können, welchen Zweck das Dachgeschoss erfüllen und wie es ausgestattet werden soll, müssen Eigentümer einer Bestandsimmobilie mit dem Vorlieb nehmen, was da ist. Oftmals ist ein Ausbau des Dachgeschosses in einem alten Haus eine bauliche Herausforderung. So muss das Dach nicht nur gedämmt und der künftige Wohnbereich gut ausgebaut sein, sondern auch Leitungen für Wasser und Strom müssen gelegt und ausreichend Licht muss vorhanden sein. Gerade das Thema Lichteinfall stellt beim Ausbau des Dachgeschosses eine Herausforderung dar. Die vorhanden Dachgauben sind meistens zu klein, um den Raum mit genügend Licht auszufüllen. Sollten Giebelfenster eingebaut sein, haben sie vielleicht nicht die richtige Ausrichtung oder ein Baum verdeckt die Sicht. Im schlimmsten Fall steht das Haus unter Denkmalschutz und die kleinen vorhanden Fenster dürfen gar nicht ausgetauscht werden. Wenn im Dachgeschoss nicht ausreichend Tageslicht einfällt, kann dem Lichteinfall mit technischen Mitteln Abhilfe geschaffen werden. Dafür sollte ein erfahrener Elektriker zunächst neue Kabel verlegen und die Steckdosen und die Beleuchtung an einen eigenen Stromkreis anschließen. Grundsätzlich sind zwei Lichtkonzepte für die Beleuchtung im Dachgeschoss zu empfehlen. Wenn das Obergeschoss komplett ausgeleuchtet sein soll, empfiehlt es sich, unter dem First Leuchtbalken oder Stromschienen anzubringen. Alternativ können diese auch entlang der Wandschräge verlaufen. Im Handel gibt es unterschiedliche Komplettsysteme. Mit einem Leuchtdioden-System (LED) kann zusätzliche Energie gespart werden. Setzt man Strahler ein, lassen sich diese drehen und ausrichten, sodass auch dunkle Ecken ausgeleuchtet werden. Soll nicht das komplette Dachgeschoss gleichmäßig ausgeleuchtet werden, sondern nur einzelne Bereiche, bieten sich Strahler und Pendelleuchten gut an. Hier besteht jedoch die Schwierigkeit, diese an den schrägen Wänden zu befestigen. Eine Alternative bieten Stehlampen oder in den Boden eingebaute Leuchten. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Analyse: Industrieimmobilien in Ostdeutschland immer beliebter:

Laut Analysen des Marktexperten Realogis erfahren Industrieimmobilien in Ostdeutschland einen großen Aufschwung und werden auch künftig das Augenmerk von Investoren auf sich lenken. Ostdeutsche Logistikmärkte sind deshalb so interessant, weil nicht nur die Grundstückspreise erschwinglich sind, sondern viele Grundstücke auch über eine sehr gute Infrastruktur verfügen. Ebenso gibt es in Ostdeutschland an vielen Orten noch ausreichend Arbeitskräfte. Das Lohnniveau auf dem Arbeitsmarkt ist im Vergleich zum Westen recht gering. Dies sind nur einige Gründe, warum einige ostdeutsche Städte gute Expansionsmöglichkeiten für Unternehmen und Chancen für neue Geschäftsmodelle bieten. Vor allem im Logistik- und Industriesektor sowie in der Produktion, dem Handel und im Bereich E-Commerce zeigen Investoren Interesse an ostdeutschen Standorten. Laut Analysen von Realogis stehen vor allen Dingen die Städte Magdeburg, Leipzig/Halle und Erfurt im Fokus. Berechnungen zeigen, dass an diesen Standorten etwa 800.000 Quadratmeter Fläche neu bebaut und genutzt werden könnte. Während in Dresden die Mietpreise auf dem Logistik- und Industrieimmobilienmarkt mit sechs Euro pro Quadratmeter den höchsten Preis aufweisen, kostet der Quadratmeterpreis in Magdeburg für Bestandsimmobilien etwa 3 bis 3,90 Euro bzw. 3 bis 4 Euro für Neubauimmobilien. Durch die gute Anbindung an die Autobahn und die Binnenschifffahrt, ist Magdeburg zudem ein interessanter Standort für Industrieimmobilien. Weitere Informationen zu den Entwicklungen auf dem Industrieimmobilien-Sektor, Marktberichte sowie die Prognosen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie können auf der Internetseite von Realogis nachgelesen werden. Quelle: Realogis © photodune.net

Bautipp: Holzgarage:

Eine Holzgarage ist eine perfekte Lösung, wenn es darum geht, den eigenen PKW vor Witterungseinflüssen zu schützen. Denn mit einer Holzgarage haben Hausbesitzer die Möglichkeit, das Auto im Winter frei von Schneebefall zu halten und das lästige Scheibenkratzen Vergangenheit werden zu lassen. Im Sommer hingegen heizt das Auto bei Hitze nicht auf, sodass die Autofahrt auch ohne Klimaanlage angenehm ist. Eine Holzgarage bietet vor allen Dingen Eigenheimbesitzern ohne eigene Garage eine gute Alternative. Ebenso zeichnet sich diese dadurch aus, dass sie schnell und einfach aufzubauen und relativ kostengünstig ist. Auch die individuelle Gestaltung und das Design stehen bei einer Holzgarage im Fokus. So können Interessenten zwischen unterschiedlichen Garagentypen und Ausführungen wählen. Während beispielsweise ein Flachdach sich optisch gut in das Gesamtbild des Eigenheims einfügt und das Auto optimal vor Schnee, Regen und Sonneneinstrahlung schützt, wirkt ein Stufendach sehr modern. Bei der Auswahl der Fenster ist auf eine gute Lichtdurchflutung zu achten. Denn natürliches Licht wirkt nicht nur sehr harmonisch, sondern macht auch das Einparken leichter. Eine Holzgarage kann zudem als Doppelgarage oder als zusätzlicher Stauraum ausgebaut werden. Ganz gleich, wie die Anordnung der Garage ist, welcher Garagentyp oder welches Tor gewählt wird, eine gute Planung ist beim Garagenbau das A und O. So muss vor dem Bau bereits der Platzbedarf auf dem Grundstück ermittelt und ein Bodenfundament gelegt werden. Je nach Lage, Beschaffenheit und Gewicht eignet sich ein Punktfundament oder ein Streifenfundament. Quelle: bautipps © photodune.net


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