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Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Thermografie in Neu- und Altbauimmobilien :

Die Thermografie ist ein bewährtes Verfahren, mit welchem Energielecks in Neu- und Altbaugebäuden aufgespürt werden können. Eine spezielle Wärmebildkamera lichtet unterschiedliche Oberflächentemperaturen farblich ab und kann somit Auskunft über die Luftdichtigkeit in Altbauimmobilien geben sowie Wärmebrücken und Schäden aufspüren. Auch für Neubauimmobilien eignet sich das Thermografieverfahren gut, um die tatsächlichen Dämmeigenschaften des Hauses zu überprüfen. Laut dem Verband Privater Bauherren (VPB) weisen nämlich etwa 70 Prozent aller Neubauimmobilien energetische Mängel auf. Deshalb rät der VPB Immobilienkäufern und Bauherren dazu, eine Qualitätskontrolle von einem unabhängigen Sachverständigen durchführen zu lassen. Bestenfalls wird die Thermografie in Kombination mit einem Blower-Door-Test, einer Luftdichtheitsprüfung, durchgeführt. Wichtig bei der Überprüfung von Energielecks ist laut VPB die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Experten. Denn ein unabhängiger Sachverständiger ist tatsächlich an einer Aufspürung von Energielecks interessiert und kann den Eigentümern eine detaillierte Bestandsaufnahme geben. Wer ein schlüsselfertiges Haus kauft, sollte laut VPB darauf achten, dass eine unabhängige Qualitätskontrolle mit Thermografieverfahren und dem Blower-Door-Test in den Vertrag mitaufgenommen wird. Nur so können Eigentümer und Bauherren herausfinden, ob die Immobilie bereits zu Beginn energetische Schäden aufweist. Eine seriöse Thermografie-Untersuchung zeichnet sich durch eine fundierte Beratung aus. Denn jedes Gebäude bringt individuelle Anforderungen an die Thermografie-Untersuchung mit sich und muss somit an unterschiedlichen Stellen fotografiert werden. Die Kosten für eine seriöse Thermografie-Untersuchung betragen etwa 500 bis 600 Euro. Der VPB stellt auf seiner Internetseite einen kostenlosen Ratgeber zum Herunterladen bereit. Quelle: VPB © photodune.net

Urteil: „Notdienstpauschale“ für Hausmeister zählt zu den Verwaltungskosten:

Die Hausmeisterkosten gehören zu jeder Betriebskostenabrechnung und werden von den Mietern jährlich anteilig bezahlt. Ein Hausmeister übernimmt vor allen Dingen allgemeine Kontroll- und Überwachungstätigkeiten an dem Objekt. Dazu gehören beispielsweise die Überprüfung der Flucht- und Rettungswege, die ordnungsgemäße Funktion der Technik und Beleuchtung von Gemeinschaftsflächen oder die Kontrolle von Außentüren. Die Kosten für die Hausmeistertätigkeiten werden auf die Mieter in der Betriebskostenabrechnung umgelegt. Klar davon abzugrenzen sind Tätigkeiten, die in den Bereich der Instandsetzung und Instandhaltung fallen oder zu den Verwaltungstätigkeiten gehören. Denn die Kosten, die zu der Verwaltung eines Gebäudes zählen, werden vom Vermieter getragen. In einem Rechtsstreit (AT VIII ZR 62/19) hat ein Vermieter aus Berlin die Kosten einer zusätzlichen „Notdienstpauschale“ für den Hausmeister ebenfalls auf die Mieter umgelegt und in der Betriebskostenabrechnung aufgeführt. Eine Mietpartei weigert sich, die Kosten zu tragen, denn die Mieter sind der Auffassung, dass diese nicht zu den Betriebskosten gehören. Der Bundesgerichtshof (BGH) gibt dem Kläger recht und entscheidet, dass die Kosten für den Hausmeister-Notdienst von dem Vermieter selbst getragen werden müssen (AT VIII ZR 62/19). Denn anders als bei den allgemeinen Hausmeistertätigkeiten, die vor allen Dingen darauf abzielen, die Hausordnung einzuhalten und routinemäßig erledigt werden, muss der Hausmeister bei Störungsmeldungen außerhalb der gängigen Geschäftszeiten agieren und eine Fachfirma zur Behebung des Störfalls alarmieren. Diese Aufgaben würden normalerweise tagsüber vom Vermieter oder von der Hausverwaltung erledigt werden, gehören zu den Verwaltungstätigkeiten und können nicht auf die Betriebskosten umgelegt werden. Quelle: BGH © photodune.net

Fliesen, Stein oder Holz: Welcher Küchenboden ist der richtige?:

Ein Küchenboden muss nicht nur vielen Strapazen standhalten, sondern auch gut aussehen. Denn oft sind moderne Küchen mit dem Wohn- und Essbereich verbunden, weshalb die Optik zusätzlich zur Funktion eine immer wichtigere Rolle spielt. Wenn Spülwasser überläuft oder das Bratenfett spritzt, sollten die Flecken auf dem Küchenboden gut abwischbar sein. Auch herunterfallende Messer oder Küchenwerkzeuge sollten bestmöglich keine Dellen oder Kratzer hinterlassen. Küchenfliesen oder ein Natursteinboden zeichnen sich vor allen Dingen dadurch aus, dass auch hartnäckige Flecken oder Klebriges schnell verschwinden. Fliesen sind robust und wasserfest und halten durchschnittlich bis zu 30 Jahren. Im Vergleich zu einem Natursteinboden, der sich durch seine Einzigartigkeit auszeichnet, sind Fliesen relativ kostengünstig. Während ein Quadratmeter Fliesen etwa 5 bis 20 Euro kostet, belaufen sich die Kosten eines Natursteinbodens, ohne Handwerkerkosten, auf etwa 30 bis 90 Euro pro Quadratmeter. Ein Boden aus Holz oder ein Laminatboden mit Holzoptik verleiht der Küche ein ganz besonders wohnliches und gemütliches Ambiente. Um Kratzer und Dellen zu vermeiden und wasserabweisend zu sein, sollten Böden aus Holz gut versiegelt und verarbeitet werden. Eine Alternative bieten Korkböden oder sogenannte Designböden aus Linoleum oder PVC. Durchschnittlich halten auch diese 10 bis 15 Jahre und sind besonders pflegeleicht. Ein Nachteil ist, dass durch schwere Möbel Druckstellen entstehen können. Quelle: Wohnglück.de © fotolia.de

Wachsender Leerstand auf dem Wohnungsmarkt in ländlichen Gebieten:

Die Januarausgabe 2020 des Fachmagazins „DW Die Wohnungswirtschaft“ beschäftigt sich mit dem Wohnungsmarkt und seinen Entwicklungen in ländlichen Gebieten in Deutschland. Auch wenn sich die Bevölkerungszahl in Deutschland insgesamt erhöht hat, sinken die Bevölkerungszahlen im ländlichen Raum rapide ab. Zum einen ist die sich immer weiter entwickelnde Urbanisierung und Migration von jungen Menschen in den städtischen Raum für den Bevölkerungsschwund verantwortlich. Zum anderen trägt dazu auch die negative Bevölkerungsentwicklung bei, welche sich in geringen Geburtenzahlen und vielen Sterbefällen spiegelt. Laut Angaben des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen verzeichnet ein Drittel der organisierten Unternehmen einen Anstieg von Leerständen in ländlichen Gebieten in den letzten fünf Jahren in Ost- und Westdeutschland. Viele dort ansässige Wohnungsunternehmen sind in ihrer Existenz bedroht, denn zum Teil weisen sie zweistellige Leerstandquoten auf. Und Wohnungseigentümer finden zum einen keine Nachmieter für die leerstehenden Wohnungen, zum anderen fehlen ihnen die finanziellen Mittel für notwendige Modernisierungsmaßnahmen. Ein weiteres Problem für den immer größer werdenden Wohnungsleerstand ist, dass junge Menschen, die auf dem Land wohnen bleiben, oft ein neues Haus bauen. So entstehen neue Wohnimmobilien und das Elternhaus bleibt letztlich leer. Dadurch entsteht ein noch größeres Überangebot auf dem Immobilienmarkt und auch künftig noch mehr Leerstand. Um dem Bevölkerungsschwund auf dem Land entgegenzuwirken, bedarf es eines gesamtdeutschen Stadtumbauprogramms sowie Maßnahmen, um den ländlichen Raum wieder attraktiv zu machen. Quelle: DW © fotolia.de

VPB erstellt individuellen Sanierungsfahrplan für Eigentümer:

Um Immobilienbesitzer bei der Planung von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen, stellt der Verband privater Bauherren (VPB) einen individuellen Sanierungsfahrplan zusammen, mit dem Eigentümer den Werterhalt ihrer Immobilie sichern. Der individuelle Sanierungsfahrplan beinhaltet eine Liste von Baumaßnahmen, die an die jeweilige Lebenssituation der Eigentümer angepasst werden. Um einen durchdachten Sanierungsfahrplan erstellen zu können, besichtigen die Sachverständigen des VPB zunächst die Immobilie und untersuchen ihren bautechnischen Zustand. Ganz gleich, ob Eigentümer lediglich kleine und preisgünstige Modernisierungsmaßnahmen, wie beispielsweise den Austausch einer Heizung vornehmen oder gleich eine komplette energetische Sanierung durchführen möchten, die Experten des VPB beachten stets die finanziellen Möglichkeiten der Eigentümer. Mit einem maßgeschneiderten Zeitplan gehen Eigentümer sicher, dass die notwendigen Maßnahmen in der technisch richtigen Reihenfolge durchgeführt werden. Ebenso klärt der VPB über staatliche Fördermöglichkeiten und Programme zu Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen auf und hilft bei der Antragstellung. Auch die Unterstützung durch einen Sachverständigen des VPB wird mit Fördermitteln bezuschusst. Das „VPB-Einstiegspaket individueller Sanierungsplan“ kostet 280 Euro und kann online gebucht werden. Quelle: VPB © fotolia.de

Balkonbrüstung aus Solarzellen:

Auch wenn der Frühling noch nicht Einzug gehalten hat, lohnt es sich, über einen Balkonausbau mit Solarbrüstung nachzudenken. Denn ein solcher Balkon sieht nicht nur schick aus und spart jährlich Energiekosten, sondern die Solarbrüstung speichert auch reichlich Sonnenenergie, die im Haushalt genutzt werden kann. Um einen besonders hohen Energieertrag zu generieren, empfiehlt es sich, die Balkonbrüstung von beiden Seiten mit Solarzellen auszustatten. So können die Zellen sowohl das direkte Sonnenlicht als auch das von der Hausfassade reflektierte Licht aufnehmen und für den eigenen Eigenbedarf bereitstellen. Die Solarbrüstung kann für alle Balkongrößen maßgeschneidert hergestellt werden und ist in unterschiedlichen Farben und Designs erhältlich. Die Solarzellenkonstruktion kann sowohl bei Neubauimmobilien eingesetzt, als auch gegen bestehende Glasgeländer ausgetauscht werden. Das Solargeländer wird entweder von unten oder seitlich an der Betondecke befestigt oder als Aufsatz von oben angebracht. Auch in Sachen Optik zeichnet sich der Solarbalkon durch ein zeitloses elegantes Design aus. Das Edelstahlgeländer kann in unterschiedlichen Farben pulverbeschichtet und stilistisch an die Hauskonstruktion angepasst werden. Zudem kann die Oberfläche der Solarzellen nach Wunsch bedruckt oder bearbeitet und individuell gestaltet werden. Auch als Sichtschutz ist eine aus Solarzellen bestehende Balkonbrüstung bestens geeignet. Quelle: bauen.com © fotolia.de


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