Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Marktdaten: Anlageoption Betreutes Wohnen?

In 5 von 100 Kommunen fehlen genügend betreute Wohnungen für Senioren. Für Anleger bedeutet das vor allem eins: große Investitionschancen.   64 Milliarden Euro. So hoch schätzt die Terragon AG – der Spezialist für barrierefreie Wohnungen – laut einer Studie das Investitionspotenzial für barrierefreie Wohnungen ein. Das sind etwa 350.000 Wohnungen. In diesem Zusammenhang untersuchte das Unternehmen auch, wie hoch die Miete maximal sein darf. Das Ergebnis: Jeder fünfte Seniorenhaushalt könnte ein Mietzins von knapp 2.500 Euro bezahlen.    Die Autoren der Studie untersuchten auch, in welchen Städten ein besonders hohes Investitionspotenzial besteht. So ist in Mönchengladbach der Bedarf nach seniorengerechten Wohnungen am höchsten: Auf 200 Senioren kommt nur eine barrierefreie Wohnung. Die Quote liegt bei 0,5 Prozent. Spitzenreiter ist Frankfurt am Main mit einer Quote von fast 8 Prozent.     Quelle: Terragon AG © photodune.net

Guter Rat: Asbestsanierung unter Umständen steuerlich absetzbar

Wer sein altes Haus vom Asbest beseitigt und durch eine gesundheitlich bessere Alternative ersetzt, kann unter Umständen diese Sanierungsmaßnahmen bei der Steuer absetzen.   Keine Frage: Die Asbestsanierung ist aus gesundheitlichen Gründen dringend zu empfehlen. Doch um diese Baumaßnahme auch steuerlich geltend zu machen, benötigen Eigentümer ein amtliches Gutachten, welches die Gesundheitsgefährdung des Asbests für die Hausbewohner feststellt.    Dieses Gutachten kann auch ein vereidigter Bausachverständiger ausstellen. Dafür analysiert er die Fassade, das Dach sowie die Dämmung. Doch eine gesundheitliche Gefährdung liegt nur dann vor, wenn die Oberfläche der Asbestverkleidung weder intakt noch verschlossen ist.  Quelle: VPB  © photodune.net

Energieeffizienz: Energiewende kommt nicht in Fahrt

Laut einer neuesten Studie von McKinsey kommt die Energiewende in Deutschland nicht richtig voran. Für die aktuelle Analyse haben die Berater 14 Indikatoren erhoben und mit Werten aus dem Herbst 2018 verglichen.   So stufen die Experten von McKinsey die Zielerreichung von sechs Indikatoren als realistisch ein – unter anderem der Anteil an Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien sowie die Sicherung einer Reservemarge. Unrealistisch erscheint dem Beratungskonzern das Erreichen von Indikatoren wie dem Netzausbau sowie die Senkung der Haushaltsstrompreise. Diese seien im Vergleich zu anderen EU-Ländern noch viel zu hoch.   Die Autoren der Studie heben jedoch die positive Entwicklung der Industriestrompreise hervor. Diese seien im Vergleich zum Herbst 2018 leicht gesunken – liegen aber immer noch über den EU-Schnitt. Die nächste Studie wird für den Herbst 2019 erwartet.   Quelle: McKinsey Deutschland © photodune.net

Mieten & Vermieten: Mieter darf Vermieter nicht vorsätzlich an den Pranger stellen

Immer wieder kommt es vor, dass Vermieter und Mieter im Streit aneinandergeraten. Wendet dabei eine Partei unfaire Methoden an, kann die Sache schnell zum Gerichtsfall werden.   Doch was war passiert? Ein Mieter lag wegen einer – aus seiner Sicht – falschen Betriebskostenabrechnung mit dem Vermieter im Streit. Da sich keine Klärung abzeichnete und der Mieter das Recht auf seiner Seite sah, wandte er sich an einen privaten Fernsehsender. Dieser schickte ein Reporterteam zum Privathaus des Vermieters, um Fragen zu stellen. Zusätzlich stellte der Reporter Nachforschungen bezüglich der Betriebsnebenkostenabrechnung an. Aufgrund dieses Vorgehens kündigte der Vermieter das Mietverhältnis mit dem Mieter fristlos und klagte zudem auf Räumung der Wohnung. Nachdem der Mieter die Wohnung geräumt hatte, musste noch ein Gericht entscheiden, ob der Mieter die Kosten des Räumungsprozesses tragen muss.   Die zuständigen Richter am Amtsgericht Wiesbaden entschieden, dass der Mieter auch die Räumungsprozesskosten tragen muss (AZ 93 C 4456/13). Zudem wiesen die Richter in ihrer Urteilsverkündung darauf hin, dass das Verhalten des Mieters im Zusammenhang um den Streit der Betriebskostenabrechnung unsachlich war und lediglich dazu diente, den Vermieter an den Pranger zu stellen.  Quelle: Amtsgericht Wiesbaden  © photodune.net

Immobilienkauf: Augen auf bei der Immobilienfinanzierung

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Baukredit-Vergleich ermittelt, welche Bank Verbrauchern bei einem Hauskauf die besten Zinsen bietet. Das Urteil überrascht.   So fanden die Experten der Stiftung Warentest heraus, dass Zinsen für ein Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung am günstigsten sind. Auch bei Krediten mit festen Zinsen, die über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren laufen, ermittelten sie günstige Angebote. Allerdings war das teuerste Angebot doppelt so teuer wie das günstigste.    Stiftung Warentest rät daher Immobilienkäufern, mehrere Kreditangebote einzuholen und diese zu vergleichen. Denn nur, wer genauer hinschaut und die einzelnen Werte miteinander vergleicht, kann unter Umständen Beträge im fünfstelligen Bereich einsparen.  Quelle: Stiftung Warentest  © photodune.net

Politik & Wirtschaft: Zahl der Baugenehmigungen 2018 gesunken

Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr zwischen Januar und Dezember nur 347.300 Wohnungen genehmigt. Im Jahr 2017 lag die Zahl bei knapp 349.000.    Für den Spitzenverband der Wohnungswirtschaft Deutschland (GdW) sind diese Zahlen alarmierend. Sie rufen die Bundesregierung erneut dazu auf, die im Koalitionsvertrag geplanten Planungs- und Beschleunigungsgesetze endlich umzusetzen. Zudem müssen steuerliche Verbesserungen für Bauherren nicht nur auf drei Jahre begrenzt, sondern dauerhaft festgeschrieben werden.  Außerdem fordert der Verband die Förderung einer seriellen sowie standardisierten Bauweise und eine bundesweit gültige bauliche Zulassung für Neubauten. Nur so lassen sich die vielen Baugenehmigungen schneller bearbeiten und deren Zahl in Zukunft steigern, so der Verband.  Quelle: GdW © photodune.net


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