Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Heizen und Kochen mit Flüssiggas:
Schon bald sinken die Außentemperaturen und die Heizsaison beginnt. Eine gute Alternative zum Heizen mit Heizöl bietet der Energieträger Flüssiggas. Moderne Flüssiggasheizungen können im ganzen Haus für angenehme Temperaturen sorgen und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz. Denn im Vergleich zum Heizen mit einer Ölheizung wird beim Verbrennen von Flüssiggas weniger CO2 und Feinstaub produziert. Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen kein Anschluss für Erdgas oder Fernwärme vorhanden ist, bietet sich der Einsatz einer Flüssiggasheizung besonders gut an. Zudem kann Flüssiggas, genauso wie Erdgas, einen Gasherd betreiben und zum Kochen verwendet werden. Hierbei muss nur darauf geachtet werden, dass der Gasherd Brenndüsen für Flüssiggas enthält. Bei einigen Öfen muss auch der Druckminderer ausgetauscht werden. Bei Haushalten, die bislang mit einer Ölheizung betrieben wurden, lohnt sich der Austausch der veralteten Heizung gegen eine Flüssiggasheizung. Ein weiteres Merkmal ist, dass das Heizsystem auch mit Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Blockkraftheizwerken zu einem energiefreundlichen System verbunden werden kann. Anders als bei einer Ölheizung ist beim Einsatz von Flüssiggastanks kein Heizkeller notwendig. Die Tanks können entweder direkt im Garten aufgestellt oder nach Wunsch auch unter der Erde verbaut werden. Hierzu ist ein entsprechend großes Grundstück notwendig. Die Kosten für Flüssiggas liegen in der Regel etwas über den Preisen für Erdgas, sind jedoch günstiger als die Preise für Heizöl. Ein großer Vorteil ist, dass der Anschluss für Flüssiggas nicht an ein Gasnetz gekoppelt ist und der Anbieter frei gewählt werden kann. Auf der Internetseite der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online finden Interessenten zahlreiche Informationen rund ums Thema Flüssiggas sowie einen Vergleich zu den Energieträgern Erdgas und Heizöl. Quelle: co2online © photodune.net
Energieberatung bei Kauf und Sanierung eines Hauses verpflichtend:
Ab dem 01.11.2020 gelten die Regelungen des neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG). Änderungen gibt es beispielsweise beim Thema Energieausweis. Ein wesentlicher Punkt ist, dass dort Angaben zu den CO2-Emmissionen des Gebäudes gemacht werden müssen. Im noch geltenden GEG war diese Angabe nicht verpflichtend. Ebenso waren bisher lediglich Verkäufer und Vermieter einer Immobilie dazu verpflichtet, den Kaufinteressenten und Käufern einen gültigen Energieausweis vorzulegen. Ab November wird diese Pflicht nun auch auf den Immobilienmakler erweitert. Dieser ist demnach zur Vorlage des Energieausweises beim Verkauf oder der Vermietung eines Objekts verpflichtet. Weitere, wichtige Änderungen betreffen Käufer eines Ein- oder Zweifamilienhauses. Diese sind nach dem Abschluss eines Kaufvertrages und der Übergabe des Energieausweises dazu verpflichtet, an einem „informativen Beratungsgespräch zum Energieausweis“ teilzunehmen. Voraussetzung jedoch ist, dass das Gespräch gemäß § 80 Abs. 4 GEG als separate Leistung kostenfrei angeboten wird. In dem Informationsgespräch erhalten Käufer wichtige Informationen über die Inhalte des Energieausweises. Ebenso erfolgt eine Beratung bzgl. unterschiedlicher Modernisierungsmaßnahmen. Das „informative Beratungsgespräch“ ist jedoch nicht nur für Käufer verpflichtend, sondern auch dann, wenn Eigentümer ihr Haus sanieren möchten. Hier müssen sie vor der Vergabe eines Auftrags ein Gespräch mit einem zertifizierten Energieberater oder einer Person führen, die zur Ausstellung eines Energieausweises berechtigt ist. Auch in diesem Fall muss die Beratungsleistung einzeln und unentgeltlich angeboten werden (§ 48 GEG). Letztlich ist auch ein Handwerksunternehmen bzw. die Person, die die Sanierungsarbeiten durchführen soll, dazu angewiesen, bei der Angebotserstellung darauf zu verweisen, dass eine Pflicht für den Eigentümer zur Teilnahme an einem Energieberatungsgespräch besteht. Quelle: WiE © photodune.net
Der Traum einer Werkstatt in den eigenen vier Wänden:
Wer sich seine Freizeit gerne mit kleinen Handwerksarbeiten vertreibt oder auch größere Arbeiten am Haus und Garten in Eigenregie erledigt, findet in einer eigenen Werkstatt nicht nur wichtige Werkzeuge und Maschinen, sondern auch einen ganz persönlichen Rückzugsort. Während für manche Hobbyhandwerker bereits eine Ecke im Keller oder in der Garage ausreicht, benötigen andere mehr Platz für ihre Handwerkstätigkeiten. Vor allem für diejenigen, die mit Maschinen arbeiten, um beispielsweise Holz zuzuschneiden oder Metallteile zu fräsen, lohnt sich der Kauf einer kleine Werkstatthalle. Unterschiedliche Anbieter bieten Werkstatthallen nach Maß an. Diese kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Ganz gleich ob es sich um eine Hobbywerkstatt oder eine Werkstatthalle handelt, ein Strom- und ein Wasseranschluss sind für viele Arbeiten elementar. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ausreichend Steckdosen an den richtigen Stellen verlegt werden bzw. vorhanden sind. Wer mit Holz arbeitet, sollte einen Anschluss für Starkstrom legen, da einige Maschinen nur so ins Laufen gebracht werden können. Auch die Beleuchtung spielt in einer Werkstatt eine wichtige Rolle. Helles, an der Decke und der Werkbank angebrachtes Licht sorgt für klare Sichtverhältnisse und erleichtert das Arbeiten. Bei der Zusammenstellung der gesamten Ausstattung lohnt es sich, auf Qualität zu achten, auch bei der Anschaffung des Werkzeugs sowie der Maschinen. Vom Akkuschrauber über eine Wasserwaage bis hin zum Schleifgerät, eine gute Werkstatt zeichnet sich durch eine Vielfalt an Geräten und Maschinen aus. Befestigungsmaterial wie Gafferband, Kleber, Schrauben und Nägel sollte ebenfalls nicht fehlen. In speziellen Systemwänden und Schränken können alle Materialien und Werkzeuge übersichtlich verstaut werden, sodass sie bei den nächsten Werkstunden leicht auffindbar sind. Nicht zu vergessen ist die Schutzausrüstung in der Werkstatt. So dürfen eine Schutzbrille, Gehörschutz, Hand- und Arbeitsschuhe sowie eine Atemschutzmaske nicht fehlen. Quelle: bauen-und-heimwerken © photodune.net
Studie: Anforderungen bei Planung von Neubauquartieren:
Aufgrund der steigenden Heterogenität in der Gesellschaft sollten bei der Entwicklung und Planung von Stadtquartieren die Anforderungen der unterschiedlichen sozialen Gruppen berücksichtigt und Lösungsansätze für ein vielfältiges Miteinander gefunden werden. Aus diesem Grund hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) die Studie „Soziale Mischung und gute Nachbarschaft in Neubauquartieren – Planung, Bau und Bewirtschaftung von inklusiven Wohnanlagen“ herausgegeben. Diese Analyse richtet sich sowohl an Stadtentwickler und Wohnungsbauunternehmen als auch an Zuständige in den Kommunen. Die Studie beinhaltet 16 konkrete Fallbeispiele, die von dem Stadtplanungs- und Sozialforschungs-Institut Weeber+Partner bereitgestellt wurden. Anhand dieser Beispiele analysieren 14 Wohnungsunternehmen aus der Privatwirtschaft und dem Staatsbetrieb unterschiedliche Aspekte von sozial gemischten Stadtquartieren. Dabei spielen Ausprägung und Umfang der sozialen Durchmischung in den jeweiligen Vierteln eine wichtige Rolle. Analysiert werden zudem die Zielgruppen sowie die rechtlichen Bauvorschriften in den Kommunen und Bundesländern. Die Daten dienen als Grundlage für unterschiedliche Mischungskonzepte. Dabei wird sowohl die soziale Mischung innerhalb eines Haushalts als auch zwischen benachbarten Gebäuden und innerhalb des Quartiers beleuchtet. In den weiterführenden Themenbereichen geht es um die baulich-räumliche Gestaltung sowie um die Bewirtschaftung von sozial gemischten Neubauquartieren. Die Anforderungen an eine gute Nachbarschaft sowie hohe Wohnzufriedenheit werden in der Studie ebenfalls aufgegriffen. Das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördert die Studie als Forschungsprojekt im Rahmen des Innovationsprogramm „Zukunft Bau“. Quelle: BBSR © fotolia.de
Tipp: Bau-Mediator löst Konflikte während des Bauprozesses :
Missverständnisse oder Unstimmigkeiten am Bau sind keine Seltenheit. Es kommt sogar vor, dass sich die Streitigkeiten so hochschaukeln, dass die Sache vor Gericht landet. Laut Angaben des Onlineportals „Hausberater.de“ kommt das etwa 50.000 Mal pro Jahr vor. So geht es beispielsweise beim Bau eines Eigenheims zwischen privaten Bauherren und den beauftragten Handwerksfirmen um eine mangelhafte Ausführung der Bautätigkeiten. Bei großen Bauprojekten handelt es sich oftmals um Verzögerungen in der Bauphase und eine verspätete Fertigstellung des Bauprojekts. Problematisch ist, dass viel Zeit vergeht, bis ein Prozess rechtskräftig wird. Experten des Onlineportals stützen sich auf die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht), laut denen ein Prozess im Durchschnitt 44 Monate lang dauert. So vergeht bis zur Gerichtsentscheidung viel Zeit, in denen die Kosten steigen, es zu Zahlungsverzögerungen bis hin zu einem finanziellen Schaden kommt. Hinzu kommen Kosten für den Anwalt, das Gericht, den Gutachter und andere. Als unabhängige Bauherrenberatung bieten die „Hausberater“ für Streitfälle am Bau eine professionelle Bau-Meditation an. Ein sachkundiger und zertifizierter Bau-Mediator vermittelt zwischen den streitenden Parteien mit dem Ziel, eine Einigung zu finden. Dabei zeichnet sich ein Bau-Mediator durch seine Neutralität aus. In mehreren Schritten leitet er beide Parteien durch einen Kommunikationsprozess, in welchem über die Sichtweise beider Parteien gesprochen wird. Beide Parteien haben hier die Möglichkeit, alle Bedenken und Ärgernisse auszusprechen, ohne dass die Gegenseite sie dabei unterbricht. Auch Punkte, in denen Einigkeit besteht, werden aufgelistet. Für die Streitpunkte werden konkrete Lösungswege erarbeitet, sodass die Baumaßnahmen schon bald fortgesetzt werden können. Die Dauer einer Bau-Meditation unterscheidet sich von Fall zu Fall und kann zwischen wenigen Stunden und mehreren Sitzungen dauern. Die Erfolgsaussichten für eine Einigung liegen bei 75 bis 90 Prozent. Die Kosten für einen Mediator betragen 150 Euro pro Stunde, was deutlich unter den Kosten eines Gerichtsprozesses liegt. Quelle: bauberater.de © fotolia.de
Innendämmung für denkmalgeschützte Immobilien:
Nicht alle Gebäudearten können von außen gedämmt werden. So lässt sich beispielsweise bei einem denkmalgeschützten Haus oder an der Fassade eines Fachwerkshaus keine Außendämmung anbringen. Oftmals müssen Eigentümer von Altbauten eine Alternative für die Fassadendämmung suchen, wenn sich eine solche von außen aus bautechnischen Gründen oder aus gestalterischen Aspekten nicht realisieren lässt. Eine gute Alternative bietet die Dämmung von innen. Der Vorteil ist, dass das äußere Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Hauses in seinem ursprünglichen Zustand bleibt und die Immobilie dennoch vor Wärme geschützt wird. Wer in seinem Haus eine Innendämmung anbringen möchte, kann zwischen zwei Dämmverfahren wählen: einer kapillaraktiven Dämmung oder einer Dämmung durch das Anbringen einer Dampfbremse. Beide Innendämmverfahren zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Bildung von Tauwasser verhindern. Denn wird ein Haus von innen gedämmt, darf unter keinen Umständen Feuchtigkeit in das Dämmmaterial gelangen. Durchdringt Feuchtigkeit die Dämmung und trifft auf die kalte Außenwand, kann dies zu Schimmelbildung führen. Beide Verfahren verhindern dieses. Bei der kapillaraktiven Dämmung wird die im Feuchtigkeit im Raum aufgenommen und durch Kapillare wieder in den Raum abgegeben, ohne dabei die Dämmung zu beschädigen oder zu durchdringen. Die Innendämmung mit Dampfbremse verhindert das Eindringen von warmer Raumluft in die Dämmung und das Kondensieren von Feuchtigkeit. Beide Arten der Innendämmung sind in Form von Baukastensystemen zusammengesetzt. Sie bestehen aus mehreren Baustoffen, die optimal aufeinander abgestimmt sind, sodass sich kein Tauwasser bilden kann. Dabei können die Dämmstoffe aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie zum Beispiel aus Mineralschaumplatten oder aus Naturdämmstoffen. Die Dicke der Innendämmung sollte mindestens acht Zentimeter breit sein. Beim Einsatz von Dämmplatten ist darauf zu achten, dass sie vollflächig verklebt werden, um eine Hinterlüftung zu verhindern. Ein Experte sollte sowohl den Wandaufbau begutachten als auch eine Qualitätskontrolle durchführen. Quelle: effizienzhaus-online © photodune.net