Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Tipp: Welche Arbeitsplatte für die Küche?:
Bei der Einrichtung der Küche spielt auch die Auswahl einer passenden Arbeitsplatte eine wichtige Rolle. Diese soll nicht nur optisch gut aussehen und ausreichend Fläche zum Kochen, Backen und Abstellen liefern, sondern auch eine hohe Materialqualität aufweisen. Denn die Arbeitsfläche ist die meistbelastete Oberfläche in der Küche und meistens sogar im ganzen Haushalt und muss vielen Anforderungen und Beanspruchungen standhalten. Zudem soll sie eine lange Lebensdauer haben und auch noch nach Jahren gut aussehen. Eine qualitativ gute Arbeitsplatte kann bei richtiger Pflege bis zu 15 Jahre halten. Arbeitsplatten können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. In vielen Haushalten findet sich in der Küche eine Arbeitsplatte aus Schichtstoff. Im Vergleich zu anderen Materialien ist Schichtstoff preisgünstig und in fast allen Baumärkten in unterschiedlichen Normgrößen erhältlich. Trotz ihres leichten Gewichts ist die Arbeitsplatte aus Schichtstoff stabil und kann in unterschiedlichen Designs und Oberflächen passend zur Küche ausgewählt werden. Ein Nachteil ist, dass der Schichtstoff nicht allen Beanspruchungen standhält. Somit können Beschädigungen durch Hitze und Wasser entstehen, auch Kratzer sind schnell und stark sichtbar. Äußerst selten dagegen finden sich Arbeitsplatten aus Glas in der Küche, auch wenn sich dieser Trend immer häufiger in modernen und minimalistisch eingerichteten Küchen durchsetzt. In der Regel wird bei Glas-Arbeitsplatten Einscheibensicherheitsglas verwendet. Dieses ist besonders beständig gegen Hitze und Wasser, zudem ist eine Arbeitsplatte aus Glas geruchsneutral und pflegeleicht. Lediglich Flecken durch Fingerabdrücke müssen regelmäßig gesäubert werden. Preislich befinden sich Arbeitsplatten aus Glas in einem höheren Bereich. Weitere Materialien, aus denen eine Küchenarbeitsplatte bestehen kann, sind Keramik, Naturstein, Kunststein und Holz. Bei der Auswahl spielen neben preislichen Faktoren und der Optik auch der Pflegeaufwand und die Beständigkeit eine wichtige Rolle. Quelle: zuhause-wohnen © wavepoint.de
Steigende Mietpreise für Studentenwohnungen:
Laut des Studentenwohnreports 2020 des Finanzdienstleisters MLP in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wird studentisches Wohnen auch während der Corona-Krise zunehmend teurer. Für die Analysen der Preisentwicklungen für Mieten von Musterstudentenwohnungen im zweiten Quartal 2020 wurden insgesamt 30 Städte in Deutschland untersucht. Um die Finanzierbarkeit von Studentenwohnungen anhand einer Musterwohnungsbeschreibung zu verdeutlichen, wurde auch die Einkommenssituation der Studenten während der Krise berücksichtigt. Das Ergebnis ist ernüchternd: In 27 der 30 untersuchten Hochschulstädte sind die Mieten für Studentenwohnungen im Verhältnis zum ersten Quartal gestiegen. Auch mit dem höchsten Wohnzuschlag beim BAföG können Studenten in diesen Städten nicht für die Mietkosten aufkommen. Dies ist auch das Ergebnis der Auswirkungen der Corona-Krise, denn eine Vielzahl von Studenten konnte ihren Studentenjob nicht mehr ausführen. Auch die staatliche finanzielle Unterstützung konnte die Diskrepanz zwischen steigenden Mietpreisen und fallendem Nettoeinkommen nicht ausgleichen. Für die Berechnung der Preisentwicklungen im Bereich Studentenwohnen wurden die Mietpreise einer Musterwohnung von 30 Quadratmetern Wohnfläche mit durchschnittlicher Ausstattungsqualität ausgewertet. Alle Musterwohnungen befinden sich in zentraler Lage und in unmittelbarer Nähe zu der Hochschule. Zusätzlich zur Kaltmiete wurden auch die Wohnnebenkosten von 20 Prozent auf die Miete addiert. Laut Auswertungen der Mietpreise (Warmmiete) befinden sich die teuersten Studentenwohnungen in München. Hier beträgt die durchschnittliche Warmmiete einer Musterwohnung 724 Euro. Eine Erklärung für den Preisanstieg sehen die Forscher darin, dass andere Mietergruppen durch die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auf andere, für sie günstigere Wohnungstypen umsteigen müssen und diese dadurch strärker gefragt sind. Quelle: MLP © fotolia.de
Tipp: Schutz vor Baumängeln in der Planungs- und Bauphase:
Um private Bauherren bereits bei der Bauplanung und in der Bauphase eines Ein- oder Mehrfamilienhauses vor Mängeln und Schäden zu schützen, hat der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) gemeinsam mit dem Institut für Bauforschung e. V. (IfB) eine Studie mit den zehn am häufigsten auftretenden Baufehlern herausgegeben. Diese soll Bauherren einen Überblick darüber verschaffen, in welchen Bereichen sie besonders Acht geben sollen, um mögliche Schäden vorzeitig zu entdecken und ihre Ansprüche auf eine einwandfreie Bauausführung geltend zu machen. Denn werden bestimmte Baufehler erst nach der Abnahme oder gar nach Ablauf der Gewährleistungsfrist entdeckt, müssen private Bauherren für die Mängelbeseitigung selbst aufkommen. Laut Studie treten Baufehler beispielsweise besonders oft bei der Abdichtung des Kellers und bei Bauwerksabdichtungen auf. Dies hat zur Folge, dass durch Feuchteschäden Flecken oder Farbabplatzungen an den Kelleraußenwänden entstehen können. Zu Feuchtigkeitsschäden kann es auch beim Verlegen des Bodenbelags kommen, wenn der aufgetragene Estrich vor dem Verlegen nicht vollständig getrocknet ist. In solch einem Fall können bereits nach wenigen Monaten Feuchteränder und Verfärbungen am Innenputz enstehen. Bei Bodenbelägen wie Massivholzdielen kann es sogar zu Verformungen oder zur Schimmelbildung an den Wänden kommen. Welche weiteren Baumängel auftreten und wie private Bauherren diese frühzeitig erkennen können, kann in der kostenlosen Studie auf der Internetseite des BSB nachgelesen werden. Ebenso finden Leser dort hilfreiche Tipps und Handlungsanweisungen, was zu tun ist, wenn ihnen Ausführungsfehler auffallen. Mit einem professionellen Baubegleiter sowie einer ausführlichen Überprüfung der Baumaßnahmen vor Ablauf der Gewährleistungsfrist gehen private Bauherren auf Nummer sicher, dass keine Mängel und Schäden entstehen. Quelle: BSB © photodune.net
Tipp: Kosten sparen mit hydraulischem Abgleich:
Pünktlich zur Heizsaison lohnt es sich, über effektive Energiesparmaßnahmen nachzudenken. Ein einfaches und lukratives Mittel, um Kosten einzusparen und energieeffizient zu leben, ist der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage. Hierbei ermittelt ein Handwerker, wieviel Wärme jeder einzelne Raum im Haus oder in der Wohnung tatsächlich benötigt, um eine angenehme Raumtemperatur zu schaffen. Demnach stellt er die Thermostate so ein, dass ausreichend, jedoch nicht zu viel, Warmwasser in die Heizkörper fließt. Wird in einer Heizungsanlage kein hydraulischer Abgleich durchgeführt, fließt das meiste Warmwasser zunächst in die Heizkörper, die sich in unmittelbarer Nähe zum Heizkessel befinden. Anschließend wird im nächstliegenden Heizkörper weniger Warmwasser zugeführt als im ersten. Die noch weiter entfernte Heizung erhält nur noch wenig Warmwasser und ist oftmals unterversorgt. Dies hat zur Folge, dass einige Räume trotz hoher Heizleistung kühl bleiben, während andere zu stark beheizt werden. Die Folge ist eine unregelmäßige Heizwärmeverteilung. Ein hydraulischer Abgleich ist besonders dann ratsam, wenn bauliche Veränderungen oder Modernisierungsmaßnahmen am Haus oder in der Wohnung durchgeführt wurden. Auch wenn die Heizung Geräusche, wie beispielsweise ein Pfeifen, von sich gibt oder eine neue Heizpumpe oder ein Heizkessel eingebaut wurde, sollten die Heizkörper richtig eingestellt werden. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich bewegen sich zwischen 650 und 1.250 Euro. Mit der Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle können bis zu 30 Prozent der Gesamtnettokosten erstattet werden. Laut Expertenaussagen kann der Energieverbrauch im Haus dank eines hydraulischen Abgleichs um bis zu 15 Prozent verringert werden. Quelle: co2online © photodune.net
Urteil: Mieter sind für Abfalltrennung verantwortlich:
Eine ordentliche Abfalltrennung gehört zu den Aufgaben und Pflichten aller Mieter einer Mietwohnanlage. Doch nicht immer halten sich alle Mietparteien an die festgelegten Vorgaben einer ordnungsgemäßen Mülltrennung. Dass das Fehlverhalten finanzielle Auswirkungen haben kann, zeigt ein Fall in Frankenthal (AZ 3a C 288/18). Nachdem die Vermieterin eines Wohnhauses die Mieter einer ihrer Wohnungen mehrmalig und durch unterschiedliche Informationen auf eine angemessene Wertstofftrennung hingewiesen hat, änderten die Mieter weiterhin nichts an ihrem Verhalten. So beauftragte die Vermieterin Dritte damit, die Mülltrennung zu überprüfen und den Müll zu sortieren. Neben der Abfalltrennung ging es zudem um den Abtransport von unerlaubt abgestelltem Sperrmüll auf den Gemeinschaftsflächen sowie um die Beseitigung von entstandenen Verunreinigungen der Außenflächen. Die Kosten für die Überprüfung und Nachsortierung der Wertstofftrennung sowie die Müllbeseitigungskosten legte die Vermieterin als Betriebskosten auf die betroffenen Mieter um. Die Mieter reichten Klage ein, da sie der Meinung waren, die entstandenen Kosten seien von der Vermieterin zu tragen und nicht als Betriebskosten umlagefähig. Das Amtsgericht Frankenthal (AG) entschied zugunsten der Mieterin mit der Begründung, diese sei nicht dafür verantwortlich, für das pflichtwidrige Verhalten der Mieter zu haften. Gemäß § 556 Abs. 1 BGB und § 2 Nr. 8 BetrKV sind die entstandenen Kosten für die Mülltrennung und das Nachsortieren als umlagefähige Betriebskosten anzusehen. Zudem hat die Vermieterin ausreichend Bemühungen vorgenommen, durch Informationen eine bessere Mülltrennung in der Wohnanlage zu erreichen. Auch ist davon auszugehen, dass eine ordnungsgemäße Mülltrennung im Sinne des Großteils der Mieterschaft liegt. Quelle: AG Frankenthal © photodune.net
Ratgeber: „Sauberes Wohnen“:
Auf der Internetseite des Onlineratgebers wohnen.de finden Interessenten hilfreiche Tipps rund ums Thema „Sauberes Wohnen“. Um das eigene Zuhause fortwährend sauber und ordentlich zu halten und dabei möglichst wenig Zeit für das Putzen aufzuwenden, lohnt es sich, einen Blick in den Ratgeber-Bereich zu werfen. Ganz gleich, ob es sich um Ratschläge zum Putzen der Wohnung oder zum Thema Teppich- oder Matratzenreinigung handelt, Leser finden einen ausführlichen Informationsbereich mit Checklisten und Anleitungen. So können sie sich über unterschiedliche Möbelpflegeprodukte informieren und dabei wählen, ob sie sich für die Holz- oder Polstermöbelpflege oder für die Pflege ihrer Rattan-Möbel auf der Terrasse interessieren. Auch das Thema „Teppich-Reinigung“ wird abgedeckt. Interessenten finden unter anderem eine Anleitung zum Reinigen und Desinfizieren von Teppichen. Sie erfahren beispielsweise, dass sich ein Teppich gut mit Essigessenz reinigen oder mit feuchtem Salz aufhellen lässt und dass Zitronensaft bei der Fleckenentfernung hilft. Es stehen aber auch hilfreiche Tipps zur Reinigung unterschiedlicher Teppicharten wie geknüpfter oder gewebter Teppiche oder Maschinenteppiche bereit. Wer eine Übersicht über verschiedene Putzmittel und Putzutensilien erhalten möchte, wird ebenso fündig wie darüber, wie man mit Haushaltsmitteln einem verstopften Abfluss vorbeugen kann oder wie der Backofen, die Badewanne oder die Dunstabzugshaube schnell und einfach gereinigt werden kann. Ein zusammengestellter „Notfallplan“ hilft dabei, in wenigen Minuten für Sauberkeit in der Wohnung oder im Haus zu sorgen, wenn es einmal schnell gehen muss. Zudem werden im Onlineratgeber die Themen Ordnung, Aufräumen und Entrümpelung ausführlich behandelt. Quelle: wohnen.de © photodune.net