Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Mieten & Vermieten: Urteil: Räumungsfrist kann nur durch genaue Angaben verlängert werden

Das Landgericht Darmstadt hat aktuell entschieden, dass Mieter nur dann eine Fristverlängerung für ihre Wohnungsräumung erreichen können, wenn detaillierte Angaben über deren Bemühungen zur Wohnungssuche vorliegen (AZ 28.4.2017, 6 S 65/17). Im vorliegenden Fall wurden Mieter einer Wohnung im Februar 2017 zur Räumung ihrer Wohnung verurteilt. Die Mieter beantragten jedoch eine Verlängerung der Räumungsfrist und benannten Online-Anzeigen von vier in Frage kommenden Wohnungen als Basis für ihre Wohnungssuche. Sie führten außerdem an, dass sie zahlreiche Absagen für vergleichbare Wohnungen erhalten hatten. Das Gericht erkannte diese Bemühungen jedoch nicht als ausreichend an und wies den Antrag auf Verlängerung ab. Da den Mietern das Räumungsverlangen des Vermieters seit Monaten bekannt und kein intensives Bemühen für eine neue Wohnung zu erkennen gewesen war, blieb die ursprüngliche Frist rechtskräftig. © photodune.net

Leben & Wohnen: Haus und Garten: Rasenroboter im Test

Automatische Rasenmäher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie versprechen eine sorgfältig gemähte Rasenfläche ohne viel Aufwand. Doch sind Rasenroboter nicht ohne Unfallrisiko, hat Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich herausgefunden. Keines der acht Modelle erhielt eine bessere Note als befriedigend, zwei Geräte schnitten sogar mit der Note mangelhaft ab. Bei dem Test wurden verschiedene Unfallszenarien simuliert, die unter anderem ein Aufeinandertreffen mit einem krabbelnden und einem liegenden Kind beinhalteten. Während die Roboter ein stehendes Kind erkannten, hielten lediglich sechs bei einem krabbelnden Kind an. Deutliche Schnitte blieben bei den Testobjekten zurück, die in der Realität erhebliche Verletzungen bedeutet hätten. Die Qualität der Rasenfläche war währenddessen bei nahezu keinem Roboter zu beanstanden. Lediglich ein Modell hatte unsauber geschnitten. Bei einem anderen Gerät mussten die Ladestationen ausgetauscht werden. Der Test Mähroboter findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/rasenroboter abrufbar. Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net

Marktdaten: Umfrage: Gute Gründe für das Eigenheim

Sorgenfrei Wohnen im Alter – dies ist der wichtigste Grund für die Deutschen für einen Immobilienerwerb. Dies hat aktuell eine Umfrage der Universität Hohenheim unter Hauseigentümern und Mietern ergeben. Die Immobilie als Altersvorsorge spielt für 72 Prozent der Befragten die wichtigste Rolle beim Hauskauf. Als zweitwichtigstes Argument nannten die Umfrageteilnehmer die Mietfreiheit, also die Unabhängigkeit von möglichen Kündigungen oder Mieterhöhungen. Wie das Statistische Bundesamt hierzu festgestellt hat, geben Eigenheimbesitzer ab 65 Jahren etwa 499 Euro pro Monat fürs Wohnen aus. Bei Mietern sind es etwa 688 Euro. Ist das Haus also einmal abbezahlt, haben Hauseigentümer in der Regel mehr finanzielle Freiheiten als Mieter. Ein weiteres Argument für die Studienteilnehmer: Die Gestaltungsfreiheit der eigenen vier Wände. Ob es um die Wohnraumerweiterung oder den barrierefreien Umbau geht – Eigenheimbesitzer verfügen in der Regel über mehr Wohnraum als Mieter. Quelle: LBS © photodune.net

Baubranche: Bautipp: Fundamenterder sind lebenswichtige Bauelemente!

Die wenigsten Bauherren kennen den Begriff „Fundamenterder“, da diese als Teil des elektrischen Schutzsystems nur für kurze Zeit sichtbar sind. Nach Informationen des Verbands Privater Bauherren e.V. (VPB) liegen sie entweder in der Bodenplatte oder sogar noch wesentlich tiefer im Erdreich. Fundamenterder leiten die Spannung bei Blitzeinschlägen im Haus oder in der Nachbarschaft ins Erdreich ab und sind somit lebenswichtig für die Sicherheit der Hausbewohner. Dennoch bringen Baufirmen diesen Elementen nicht immer die nötige Sorgfalt entgegen. Daher sollten Bauherren im Optimalfall mit einem unabhängigen Sachverständigen auf die korrekte Planung und Umsetzung achten. Grundsätzlich gilt: Alles, was mit Beton ummantelt ist, kann aus normalem Stahl sein. Alles, was im Erdreich liegt, muss aus nichtrostendem Stahl (V4A-Material) sein, so der VPB. Besonders Altbaubesitzer sollten sich vom unabhängigen Sachverständigen beraten lassen, was sie für ihren Schutz gegen Blitze tun können. Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Reform des Energiesteuergesetzes im Gespräch

In einem aktuellen Gutachten hat sich das deutsche Wirtschaftsinstitut (IW) mit den Möglichkeiten einer CO2-Besteuerung im Wärmemarkt beschäftigt. Um die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zu reduzieren, schlagen die Wirtschaftsexperten eine Bepreisung im Energiesektor vor. Voraussetzung für den Erfolg dieses Systems sei allerdings eine länder- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit, so das IW. Insgesamt drei verschiedene Varianten einer CO2-Bepreisung wurden in dem Gutachten analysiert. Den Wissenschaftlern zufolge ist eine Reform der Steuersätze für Wärmeenergie im Energiesteuergesetz, bei der die Sätze schrittweise bis 2050 angehoben werden sollen, am ehesten realisierbar. Branchenverbände wie der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft hatten sich bereits im Januar zu einer möglichen CO2-Besteuerung geäußert. Demnach sei die Reduzierung von Treibhausgasen durch Steuerbelastungen fraglich. In keinem Fall dürften höhere Wohnkosten die Folge einer solchen Reform sein. Quelle: IW © photodune.net

Facility Management: Urteil: Feuchte Wände müssen saniert werden!

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass Wohnungseigentümer beschädigtes Gemeinschaftseigentum sanieren müssen, damit alle Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) ihr Sondereigentum nutzen können (AZ V ZR 203/17).Im vorliegenden Fall hatten Eigentümer von drei Teileigentumseinheiten verlangt, dass die im Souterrain liegenden Einheiten saniert werden. Die Innen- und Außenwände wiesen massive Durchfeuchtungen auf, die ebenfalls durch zwei Gutachten bestätigt wurden. Als Ursache wurde unter anderem eine fehlende außenseitige Sockelabdichtung benannt. Die Eigentümer lehnten den Antrag auf Sanierung jedoch mehrheitlich ab.

Das Gericht gab nun aktuell den klagenden Wohnungseigentümern Recht. Es widerspräche ordnungsmäßiger Verwaltung, die Sanierung zu verzögern und der Sanierungspflicht des Gemeinschaftseigentums damit nicht nachzukommen.

 


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