Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Baubranche: Bautipp: Auch Neubauten sind von Holzschädlingen betroffen

Pilze und Schädlinge in der Bausubstanz werden häufig in Altbauten vermutet, die nicht nach aktuellen Standards erbaut wurden. Doch weit gefehlt, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit. Zwar sind ältere Gebäude am häufigsten von holzzerstörenden Pilzen befallen, doch kommen sie auch im Neubau immer wieder vor.   Insbesondere bei neuen Häusern in Holztafel- und Ständerbauweise finden die Schädlinge einen exzellenten Nährboden, wenn die Bauwerksabdichtung oder die Abdichtung an den Balkonen nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Waagerechte Balkontragebalken sind beispielsweise ein klassischer Schwachpunkt in der Gebäudekonstruktion, da sie Wind und Wetter direkt ausgesetzt sind. Von hier aus findet das Wasser den Weg in die Wand- und Deckenkonstruktionen.   In der Regel fällt ein Befall durch Holzpilze erst nach Jahren auf, wenn die Garantien durch den Bauträger abgelaufen sind. Die Sanierungskosten muss der Eigentümer anschließend selbst tragen. Aus diesem Grund empfiehlt der VPB, vor Baubeginn eine unabhängige Schwachstellenanalyse anhand der Baupläne vornehmen zu lassen, um das Risiko eines Befalls aufgrund von Baumängeln auszuschließen.   Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Mehr Energieverbrauch: Aufwärtstrend bei den privaten Haushalten

Laut aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben private Haushalte 2017 rund 1,5 Prozent mehr Energie für den Bereich „Wohnen“ verbraucht als im Vorjahr. Insgesamt wurden 679 Milliarden kWh fürs Heizen, Warmwasser, Beleuchtung sowie elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte genutzt.   Besonders stark zeigte sich dieser Trend beim Gasverbrauch, der um 5,7 Prozent im Vergleich zu 2016 angestiegen war. Zurückgegangen ist dagegen erstmals der Verbrauch der erneuerbaren Energien um 1,3 Prozent – diese Entwicklung führen die Analysten auf die rückläufige Entwicklung bei Biomasse wie Holz und Pellets um 3,5 Prozent zurück. Die Nutzung von Solarthermie und Geothermie bzw. Umweltwäre verzeichnete wiederum einen Anstieg von 7,1 Prozent.   Gerade was die erneuerbaren Energien betrifft, wird Destatis zufolge ein weiterer Aufwärtstrend im Verbrauch prognostiziert. Allein seit 2010 nahm die Nutzung um 16,7 Prozent zu und macht heute 13 Prozent des gesamten Haushalts-Energieverbrauchs aus.   Quelle: Destatis © photodune.net

Facility Management: WEG: Änderung des Verteilungsschlüssels muss mehrheitlich genehmigt werden

Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in einem aktuellen Urteil, dass der Verteilungsschlüssel einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) nur durch Mehrheitsbeschluss durchgeführt werden kann. Dies setzt voraus, dass sich alle Mitglieder darüber im Klaren sind, dass sich die Kostenverteilung für zukünftige Abrechnungen ändert (AZ V ZR 195/17).   In einer Wohnanlage bestehend aus über 400 Einheiten war es mit Eigentümern und einer Betreibergesellschaft, einem Hotel, zu Unstimmigkeiten in Bezug auf die Pförtnerkosten der gemeinsam genutzten Anlage gekommen. In einer Eigentümerversammlung wurde im Dezember 2015 eine neue Aufteilung der Kosten beschlossen, die nicht dem vorgegebenen Verteilungsschlüssel einer Teilungserklärung entsprach.   Der BGH gab nun aktuell den Klägern Recht. Die erste Erklärung sei nicht durch den Beschluss von 2015 ordnungsgemäß geändert worden, da hieraus keinesfalls der Wille hervorgeht, den Kostenverteilungsschlüssel aus der Teilungserklärung zu ändern.   © photodune.net

Steuern & Finanzierung: Steuererklärung: Baukosten sind keine Handwerkerkosten

Dienstleistungen rund ums Haus können bis zu 4.000 Euro von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Hierzu gehören beispielsweise Haushaltshilfen, Pflegedienste oder auch Handwerkerarbeiten, wenn die Leistungen offiziell beauftragt wurden und eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt.   Dies gilt allerdings nicht für Grundstückseigentümer, die einen Baukostenzuschuss für die Neuverlegung einer öffentlichen Wasserleitung entrichten mussten und diesen als Handwerkerkosten steuerlich geltend machen wollen. Dies teilt das Magazin Finanztest der Stiftung Warentest mit Bezug auf ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofes mit (AZ VI R 18/16).   Anders sieht es aus, wenn das eigene Grundstück an das öffentliche Wasserverteilungsnetz  angeschlossen werden muss. Diese Arbeiten und Kosten gehören direkt zum Haushalt dazu und können vom Eigentümer steuerlich geltend gemacht werden.   Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net

Marktdaten: Wärmemonitor: Heizkosten werden wieder steigen

Mieter und Eigentümer müssen sich wieder auf höhere Heizkosten einstellen. So lautet das Fazit des „Wärmemonitors 2017“, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) aktuell erstellt hat. Für die Analyse wurden Daten des Energiedienstleisters Ista von 300.000 Mehrfamilienhäusern ausgewertet.   Grund für diese Prognosen sind die Preise für Heizöl, die bereits seit einiger Zeit einen deutlichen Aufwärtstrend aufweisen. So haben laut DIW in jüngster Vergangenheit bereits 24 Energieversorger Preiserhöhungen durchgeführt, die sich laut den Marktexperten mit etwas Zeitverzögerung auch auf die Nebenkosten niederschlagen werden.   Damit wird das Ziel der Bundesregierung, den Wärmebedarf von Gebäuden von 2008 bis 2020 um 20 Prozent zu senken, klar verfehlt. Zwar mussten Verbraucher 2017 weniger fürs Heizen ausgeben, doch allein der Wärmebedarf privater Haushalte für Heizung und Warmwasser übersteigt den gesamten Stromverbrauch von 520 TWh pro Jahr.   Quelle: DIW © photodune.net

Baubranche: Bautipp: Terrassendach ist nicht immer genehmigungspflichtig!

Terrassenüberdachungen und Wintergärten sind eine beliebte bauliche Maßnahme, um den Wohnraum auf einfache Art und Weise zu vergrößern. Doch wie der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mitteilt, ist ein solcher Anbau in der Regel genehmigungspflichtig. Besonders Wintergärten werden als fester Anbau betrachtet und müssen offiziell beantragt werden.   Bei Terrassenüberdachungen sieht es jedoch anders aus. Ob Bauherren sich hierfür eine Genehmigung einholen müssen, hängt von der Größe der Überdachung ab. Ebenso variieren die jeweiligen Landesbauverordnungen voneinander und haben ihre eigenen Bestimmungen.    Bauherren sollten sich daher beim zuständigen Bau- oder Bauaufsichtsamt der Gemeinden erkundigen, ob das geplante Projekt genehmigungspflichtig ist und im Zweifelsfall eine kleinere Dachflächenerweiterung wählen. Auf diese Art und Weise lässt sich ein oftmals langwieriges Baugenehmigungsverfahren ersparen und das eigene Bauvorhaben schneller umsetzen.   Quelle: VPB © photodune.net


Verkaufen

Der richtige Wert für Ihre Immobilie

Ihre Immobilie ist Gold wert!
Als Sachverständige für Immobilienwertermittlung garantieren wir Ihnen eine sachgerechte und marktorientierte Wertermittlung.

mehr zu Immobilienverkauf

Kontakt

Stein Immobilien
Rüttenscheider Straße 135
45130 Essen

0201. 79 88 79 - 20

zur Kontaktübersicht