Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Energieeffizienz: Erstmalig 40-Prozent-Marke geknackt

Im Jahr 2018 lag der Anteil der Nettostromerzeugung in Kraftwerken aus regenerativen Energiequellen in Deutschland bei 40 % – und damit so hoch wie noch nie zuvor. Damit wurde der Vorjahresrekordwert von 2017 um zwei Prozentpunkte übertroffen. Zudem konnte im zurückliegenden Jahr auch der CO2-Ausstoß erneut gesenkt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in einer aktuellen Auswertung. Doch wie setzen sich diese 40 Prozent konkret zusammen? Den größten Anteil hat die Windenergie: Die Hälfte der grünen Nettostromerzeugung kam aus diesem Bereich. Dahinter folgt die Solarenergie mit etwas mehr als acht Prozent. Beide Bereiche konnten ihren Anteil gegenüber 2017 deutlich ausbauen. Leicht rückläufig war im letzten Jahr die Stromerzeugung aus Wasserkraft mit 3,7 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Biomasse stieg leicht auf knapp über acht Prozent. Durch den gestiegenen Anteil der regenerativen Energieerzeugung sank 2018 der CO2-Austoß um ca. elf Millionen Tonnen. Ob die Energiewende 2019 weiter voranschreitet, hängt auch von der Kohlekommission ab. Diese stellt am 1. Februar ihren Abschlussbericht vor und kann womöglich die Weichen für einen schnelleren Kohleausstieg stellen.  Quelle: ISE © photodune.net

Leben & Wohnen: Urteil: Parkplatznutzung nicht immer erlaubt

Was passiert, wenn ein Mieter seinen PKW über einen längeren Zeitraum auf einen Stellplatz parkt, ohne dass der Eigentümer dem widerspricht? Gilt dann das sog. „Ewigkeitsrecht“? Darüber musste jüngst das Amtsgericht Frankfurt am Main entscheiden (33 C 767/17).  Im vorliegenden Fall befanden sich vor einem Haus, neben einer Feuerwehreinfahrt, Parknischen, die ein Mieter als Parkplatz für sein Fahrzeug nutzte. Um sich auch dauerhaft diesen Parkplatz zu sichern, stellte er sogar ein Hinweisschild auf, dass ihm die alleinige Nutzung dieses Parkplatzes zusicherte. Der Eigentümer untersagte dem Mieter nach einiger Zeit in mehreren Briefen die weitere Nutzung dieses Parkplatzes. Der PKW-Halter wehrte sich jedoch dagegen und verwies auf die bisherige stillschweigende Duldung dieser Parkplatznutzung durch den Eigentümer. Zudem merkte der Mieter an, dass es in der Vergangenheit zu keinerlei Beschwerden von Dritten kam. Das Amtsgericht in der Mainmetropole gab dem Eigentümer recht. In ihrer Urteilsbegründung hoben die Richter hervor, dass eine langwährende Duldung nicht als unwiderrufliche Gestattung zu betrachten sei. Grundsätzlich dürfe eine Wohn- oder Nutzfläche nur gegen ein Entgelt genutzt werden. Daher sei ein Verbot der Parkplatznutzung durch den Eigentümer zulässig. Quelle: Amtsgericht Frankfurt © photodune.net

Baubranche: Was taugt Hanf als Baustoff?

Konventionelle Baustoffe geraten immer weiter unter Druck, da sie nicht wiederverwertet werden können und somit als Sondermüll entsorgt werden müssen. Die Lösung könnten ökologische Baustoffe wie zum Beispiel Hanf sein. Denn in Verbindung mit Naturkalk ist es eine gute bauphysikalische als auch ökologische Alternative. Zudem glänzt es mit vielen Vorteilen. Wird beispielsweise beim Wohnungsbau mit Hanfbausteinen mit einer Mauerdicke von 40 Zentimetern gearbeitet, ist aufgrund des geringen U-Werts (Wärmedämmwert) von 0,18 keine weitere Dämmung nötig. Hat die Mauer aus Hanf eine Dicke von 45 Zentimetern, erreicht man sogar den Passivhausstandard. Zudem dämmen die Bausteine Wärme, speichern sie und geben sie an die Umwelt ab.  Auch in Sachen Brandschutz überzeugt Hanf als Baumaterial. Dadurch, dass der Kalk in die Hanfschäben eindringt, mineralisiert er diese und der Baustein brennt daher nicht. Zusätzlich kann der nachhaltige Baustoff kompostiert sowie als Baumaterial wiederverwendet werden. Quelle: ivv © photodune.net

Leben & Wohnen: Geheimtipp Flächenheizung

Normale Heizkörper sind nach Meinung des Verbandes Privater Bauherren (VPB) nicht mehr zeitgemäß. Anstatt auf die veraltete Heizungstechnik zu setzen, sollten Verbraucher auf Strahlungsheizungen umschwenken. Doch wo liegen zwischen beiden Systemen die Unterschiede? Herkömmliche Heizungen erwärmen die Luft und verteilen diese Wärme im Raum mittels Luftwirbelbildung. Doch bei diesem Prozess wird nicht nur warme Luft, sondern auch Staub aufgewirbelt, was vor allem bei Asthmatikern zu weitreichenden Problemen führen kann. Strahlungsheizungen, wie zum Beispiel Fußboden- oder Wandheizungen, erwärmen dagegen ein Bauteil, wie zum Beispiel eine Wand. Diese gibt die Wärme dann kontinuierlich über Stunden an den Raum ab. Um das Bauteil zu erwärmen, wird nur eine Temperatur von 35 Grad Celsius benötigt – also die Hälfte im Vergleich zur konventionellen Heizung.  Quelle: VPB © photodune.net

Mieten & Vermieten: Mietpreisbremse 2.0 – das ist neu ab diesem Jahr

Seit gestern gilt das von der Bundesregierung beschlossene „Mieterschutzgesetz“. Ein kurzer Überblick, was sich für Vermieter und Mieter seit dem 1. Januar geändert hat. Mit dem neuen Gesetz wird das mutwillige „Herausmodernisieren“ als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis 100.000 Euro geahndet. Zudem sinkt die Modernisierungsumlage von elf auf acht Prozent. Die Miete darf anschließend nicht mehr als drei Euro pro Quadratmeter erhöht werden. Zahlen Mieter eine laut dem neuen Gesetz zu hohe Miete, können Sie den Vermieter schriftlich „rügen“ und stattdessen die alte – niedrigere – Miete zahlen. Das neue „Mieterschutzgesetz“ gilt allerdings nur in Gebieten mit einem angespannten Wohnungsmarkt, wie beispielsweise in München, Berlin, Köln, Stuttgart, Hamburg, Freiburg und anderen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Bei Neubauten, die ab 2014 errichtet wurden, sowie bei Erstvermietung greift das neue Gesetz indes nicht.  Quelle: Bundesregierung © Fotolia.com © Oliver Boehmer Bluedesign #78882255

Guter Rat: Was Mieter an Silvester beachten sollten

In wenigen Tagen steigt für viele die wohl wichtigste Party des Jahres. Wer Silvester in den eigenen vier Wänden feiern will, sollte aber einiges beachten, um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden. So weist Haus & Grund darauf hin, dass zwar auch an Silvester ab 22:00 Uhr die offizielle Nachtruhe gelte, sich aber aus nachvollziehbaren Gründen kaum jemand daran halte. Der Verein empfiehlt, ab 01:00 Uhr den Lärmpegel auf Zimmerlautstärke zu reduzieren, damit die weniger feierwütigen Nachbarn in Ruhe schlafen können. Besondere Vorsicht ist beim Abfeuern von Silvesterraketen geboten. Diese dürfen weder vom Balkon noch von der Terrasse gezündet werden. (AG Berlin-Mitte, Az.: 25 C 177/01). Wer dennoch einen pyrotechnischen Gruß in den Himmel senden will, sollte dies in einer Umgebung tun, in der sich weder eine Kirche, noch ein Krankenhaus oder ein Altenheim befindet. Um Brände durch Pyrotechnik zu unterbinden, sollten Mieter Dachluken sowie Fenster geschlossen halten und brennbare Gegenstände vom Balkon oder der Terrasse entfernen.  Quelle: Haus & Grund © photodune.net


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