Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Energieeffizienz: Stromsparen im Haushalt: Tipps und Tricks

Laut neuesten Meldungen werden auch 2019 die Preise für Strom steigen. Um bei der nächsten Stromrechnung keine böse Überraschung zu erleben, hat die Verbraucherzentrale hilfreiche Tipps fürs Stromsparen in einer Broschüre zusammengestellt. So reicht laut Experten der Verbraucherzentrale NRW im Kühlschrank eine Innenraumtemperatur von sieben Grad. Liegt sie darunter, verbraucht der Kühlschrank mehr Strom. Zudem sollte das Gerät an einem kühlen Ort und nicht neben einer Heizung, Spülmaschine oder einem Herd aufgestellt werden. Beim Neukauf sollte darauf geachtet werden, dass ausschließlich ein Kühlschrank mit der Effizienzklasse A+++ gekauft wird. Auch am Herd lässt sich Energie sparen. So sollten Verbraucher beim Kochen immer den passenden Deckel zum Topf verwenden, da andernfalls mehr als viermal so viel Energie verbraucht wird. Zudem ist Backen mit Umluft um etwa 15 Prozent energiesparsamer als mit der Ober- und Unterhitzefunktion. Und wer am Wochenende seine Brötchen aufbacken möchte, sollte sich lieber einen Toaster mit Brötchenaufsatz anschaffen, denn der verbraucht 70 Prozent weniger Energie als ein Backofen.  Wie Verbraucher beim Wäschewaschen Strom sparen können und warum LED-Lampen viel energieeffizienter als konventionelle Glühlampen sind, erfahren sie in der Broschüre der Verbraucherzentrale NRW. Quelle: Verbraucherzentrale NRW © photodune.net

Leben & Wohnen: Urteil: Wer haftet bei einem Glätteunfall vor dem Haus?

Hat die Kommune einen Eigentümer nicht dazu verpflichtet, den öffentlichen Gehweg vor dessen Haus von Eis und Schnee zu räumen, haftet dieser auch nicht bei einem Glätteunfall. Das stellte der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil nochmals fest (AZ VIII ZR 255/16). Anlass für dieses Urteil war ein Fall aus München. Eine Mieterin war auf einen schmalen, nicht geräumten Streifen des Gehwegs vor ihrem Haus bei Glätte gestürzt und verletzte sich dabei am rechten Knöchel. Die Hausbesitzerin hatte keine Gehwegräumung vorgenommen, da dies, so die Eigentümerin, die Stadt München übernehme. Die hatte den öffentlichen Gehweg zwar mehrmals von Eis und Schnee befreit, aber nicht auf ganzer Breite. So blieb ein schmaler, nicht geräumter Streifen übrig, der am Ende der Mieterin zum Verhängnis wurde. Die Geschädigte sah die Eigentümerin in der Schuld und verklagte diese daher auf Schadensersatz sowie Schmerzensgeld. Da die Klage der Mieterin in allen Instanzen erfolglos blieb und diese in Revision ging, musste am Ende der Bundesgerichtshof über diesen Fall befinden. Die zuständigen Richter am BGH entschieden nun, dass ein Grundstückseigentümer nicht dazu verpflichtet ist, den Gehweg vor seinem Haus von Schnee und Eis zu räumen, so lange die dafür zuständige Gemeinde dem Eigentümer nicht die allgemeine Räum- und Streupflicht übertragen hat. Solange dies nicht geschieht, haftet der Eigentümer auch nicht bei Unfällen Dritter. Quelle: BGH © photodune.net

Marktdaten: Nebenkostenbelastung: In Leverkusen zahlen Verbraucher Höchstpreise

In welcher Stadt ist die Nebenkostenbelastung am höchsten und wo sind sie vergleichsweise niedrig? Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in Auftrag von Haus & Grund Deutschland in den 100 größten Städten eine vergleichende Studie durchgeführt und anschließend ein Nebenkostenranking erstellt. So zahlt eine vierköpfige Familie in Leverkusen im Durchschnitt 1.981 Euro für die Abwasser- und Müllentsorgung sowie Grundsteuer – deutschlandweit der höchste Wert und damit Schlusslicht im Ranking. Auch in Moers und Mönchengladbach sind die Nebenkosten ähnlich hoch. Besonders günstig ist es in Regensburg: Hier liegen die Nebenkosten bei nur 857 Euro. Im Ranking reicht das für den ersten Platz. Platz 2 belegt die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz mit einer Gesamtsumme von 949 Euro.  Haus & Grund kritisiert das starke Gefälle bezüglich der Nebenkosten zwischen einigen Städten und fordert die Kommunen mit einer besonders hohen Kostenbelastung auf, diese zu senken, um damit auch die eigenen Standortbedingungen zu verbessern.  Quelle: Haus & Grund © photodune.net

Politik & Wirtschaft: Lösen Dachausbauten und Aufstockungen das Wohnungsproblem?

Bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 will die Bundesregierung rund 1,5 Millionen neue Wohnungen schaffen. Doch gerade in Ballungsgebieten, Groß- sowie Universitätsstädten reicht das vorhandene Bauland nicht aus, um diese Zahl zu erreichen. Der Fachverband Mineralwolleindustrie e. V. (FMI) fordert daher, Dachausbauten und Aufstockungen stärker zu fördern. Nach Angaben des FMI könnten allein durch Dachausbauten sowie Aufstockungen von bestehenden Wohnimmobilien rund eine Million neue Wohnungen entstehen. Doch laut Fachverband fokussiere sich die Bundesregierung bisher nur auf den Bau neuer Wohnungen und vernachlässige so Bestandsimmobilien. Die Idee des FMI ist nicht neu. Bereits vor drei Jahren haben die TU Darmstadt sowie das IPS Pestel Institut in Hannover in einer Studie auf das große Potenzial dieser Baumaßnahmen hingewiesen. Damals haben die Wissenschaftler ermittelt, dass etwa 600.000 Mehrfamilienhäuser für Dachausbauten und Aufstockungen geeignet wären. Doch laut FMI haben weder die damalige Bundesregierung noch die zuständigen Ministerien diesen Vorschlag aufgenommen. Da sich die Wohnungsnot auch 2019 verschärfen wird, hofft das FMI, dass der Staat sich diesem Thema endlich annimmt und sich das Wohnungsproblem damit etwas entschärft. Quelle: Fachverband Mineralwolleindustrie e. V. © photodune.net

Immobilienkauf: Hauskauf: Zukünftige Eigenheimbesitzer sollten finanzielle Belastungen frühzeitig abklären

Immer mehr Menschen entscheiden sich trotz steigender Immobilienpreise für den Kauf eines Hauses. Doch viele Kaufinteressierte überschätzen im Vorfeld die finanziellen Belastungen, die der Erwerb des Eigenheims mit sich bringt. Der Verband Privater Bauherren will daher Aufklärungsarbeit leisten.  So kommen zum fiktiven Kaufpreis von 400.00 Euro noch einmal zahlreiche Nebenkosten hinzu. Dazu zählen unter anderem die Bearbeitungsgebühren für das Baudarlehen, Notargebühren für die Beurkundung des Hauskaufs sowie Gebühren für den Eintrag in das Grundbuchamt. Der VPB empfiehlt daher, sich frühzeitig über die Gebühren bei den zuständigen Behörden und Notariaten zu informieren. Wer neu bauen will, muss zudem einen festgeschriebenen Prozentsatz der Kaufsumme als Grunderwerbsteuer an den Staat abgeben. Zusätzlich kommen bei einem Hausneubau die Vermessungs- sowie Erschließungskosten hinzu.  Wenngleich es sich bei allen genannten Gebühren und Kosten um einmalige Aufwendungen handelt, können sie die finanzielle Situation des Bauherren stark belasten. Auch mögliche zusätzliche Belastungen durch parallele Darlehenszahlungen und der Miete sollten zukünftige Eigenheimbesitzer im Vorfeld genau abklären und in die Finanzierungsplanung mit einberechnen.  Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Rekord bei der Solarstromernte 2018

2018 war nicht nur für Meteorologen ein ganz besonderes Jahr. Auch Betreiber von Solarstromanlagen wird das zurückliegende Jahr lange in Erinnerung bleiben. Wenn auch aus anderen Gründen. Keine Frage, das letzte Jahr hat vielen Menschen endgültig gezeigt, dass der Klimawandel keine Fiktion ist. Laut Wetterdaten war es das wärmste sowie trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor über 120 Jahren. Und laut neuesten Wettermodellberechnungen könnten diese Hitzeperioden in Zukunft öfter auftreten. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert daher die Bundesregierung nochmals auf, endlich einen Fahrplan für den Kohleausstieg vorzulegen und die Investitionsbedingungen im Bereich der erneuerbaren Energien zu vereinfachen. Profitiert von der langen Hitzeperiode sowie den unzähligen Sonnenstunden hat vor allem die Solarindustrie: Mehr als 46 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom haben die insgesamt 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland vergangenes Jahr produziert. Mit dieser Summe konnten acht Prozent des Bruttostromverbrauchs gedeckt werden.  Quelle: BSW Solar © photodune.net


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