Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Mieten & Vermieten: Urteil: Mieter müssen Modernisierungsmaßnahmen nicht immer zustimmen

Plant ein Vermieter eine Modernisierung am Haus, müssen die Mieter in der Regel diese Maßnahme sowie die daraus resultierende Mieterhöhung akzeptieren. Doch bei einem völligen Umbau der Wohnungen sieht die Rechtslage ganz anders aus, wie ein Fall aus Berlin zeigt. Konkret ging es um Mieter, die seit mehr als 30 Jahren in einem Reihenhaus wohnen und dafür knapp 460 Euro Miete pro Monat zahlen. Doch nachdem die Immobilie an eine Entwicklungsgesellschaft verkauft worden war, wollte die das Haus grundlegend umbauen. So umfassten die geplanten Baumaßnahmen unter anderem neue Heizungen, neue Fenster, eine neue Raumaufteilung in den Wohnungen, Ausbau des Spitzbodens sowie den Anbau eines Wintergartens und einer Terrasse. Durch die umfangreichen baulichen Maßnahmen sollte sich die Miete auf 2.150 Euro erhöhen. Doch die Mieter lehnten das Bauvorhaben der Entwicklungsgesellschaft kategorisch ab. Der neue Eigentümer zog deshalb vor Gericht. Das Bundesgerichtshof wies in letzter Instanz die Klage des Eigentümers ab (AZ: VIII ZR 28/17). In ihrer Urteilsbegründung hoben die Richter hervor, dass eine Modernisierung über den bloßen Erhalt des bisherigen Zustands der Wohnung hinausgehen darf, allerdings dürfe sie nicht den grundlegenden Wohncharakter ändern. Aus Sicht des BGH war dies im vorliegenden Fall jedoch gegeben. Die Mieter hätten daher auch das Recht, ein so massives Bauvorhaben abzulehnen.  Quelle: BGH © photodune.net

Leben & Wohnen: Smart-Home-Technologie: Hauptsache sicher

Vernetzte Lautsprecher und intelligente Lichttechnik – mit der Smart-Home-Technologie ist alles möglich. Doch zusätzlich machen die smarten Geräte auch das Leben sicherer und schützen vor Schäden. Welche Geräte in den eigenen vier Wänden für mehr Sicherheit sorgen, erklärt der TÜV Rheinland. Immer beliebter werden laut TÜV moderne Einbruchmeldeanlagen, die sich beim Hausbewohner melden, wenn eine Außentür oder ein Fenster noch offen steht, wenn dieser das Haus verlässt. Auch smarte Einrichtungen, die die Anwesenheit der Hausbewohner simulieren, stehen bei Eigentümern hoch im Kurs. Mittels intelligenter Technik schaltet ein Gerät zu unterschiedlichen Zeiten die Beleuchtung im Haus sowie den Fernseher oder das Radio an sowie aus.  Die digitale Technik schützt aber nicht nur vor Einbrechern, sondern kann auch Leben retten. Bricht zum Beispiel ein Feuer aus, kommunizieren die Brandmelder mit der gesamten Haustechnik und schalten so beispielsweise das Licht überall an und fahren gleichzeitig die Rollläden hoch, um die Flucht aus dem Gefahrenbereich zu erleichtern. Quelle TÜV Rheinland © Fotolia.com © Alexey Boldin #75956813

Marktdaten: Windkraftanlagen beeinflussen Preise von Immobilien

Windkraftanlagen prägen seit Jahrzehnten die deutsche Landschaft und tragen zum Klima- und Umweltschutz bei. Doch laut einer Studie des Leibnitz Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) beeinflussen sie auch die Preise von Immobilien auf dem Land. Nach Untersuchungen des RWI sinken die Preise von Immobilien, die sich in unmittelbarer Nähe einer solchen Anlage befinden, um durchschnittlich sieben Prozent. Je weiter entfernt sich die Windkraftanlage vom Grundstück befindet, umso geringer ist der preismindernde Effekt. Bei einem Abstand von acht Kilometern stellten die Forscher keine Auswirkungen auf den Immobilienpreis fest. Das RWI weist jedoch darauf hin, dass dieser Effekt auf dem Land wesentlich stärker ausgeprägt sei, als in der Stadt. Hier zeigen die Untersuchungen, dass sich der Wert der Immobilie kaum verändere, wenn eine Windkraftanlage sich in unmittelbarer Nähe befindet. Quelle: RWI © photodune.net

Energieeffizienz: Heizkosten verringern – Mit diesen Tipps sparen Verbraucher Geld

Heizen bleibt auch 2019 in Deutschland teuer. Doch Verbraucher können etwas gegen steigende Heizkosten tun – sofern sie die Tipps der Verbraucherzentrale Bundesverband beherzigen. Auch in der kalten Jahreszeit soll die Wohnung warm sein, doch welche Temperaturen brauchen Schlafzimmer, Küche und Co.? Laut Verbraucherschutzexperten reicht im Schlafzimmer eine Temperatur von 18 Grad Celsius völlig aus. Im Wohnzimmer dürfen es gern 20 Grad Celsius sein. Wichtig: Die Türen zu wärmeren Räumen sollten verschlossen sein. Nach dem Lüften sollte das Thermostat im Raum auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden und niemals auf höchster Stufe laufen. Zudem stellen Energieberater vor Ort immer wieder fest, dass Heizkörper hinter schweren Vorhängen oder Möbeln zugestellt sind. In diesem Fall können sie aber die Wärme nicht ausreichend und gleichmäßig abgeben.  Verbraucher sollten daher darauf achten, dass die Heizungen nicht zugestellt sind, denn nur dann können sie den Raum optimal erwärmen. Ein häufiges Problem gerade in alten Wohnungen sind außerdem schlechtgedämmte Fenster oder Außentüren. Denn sie sorgen nicht nur für unangenehme Zugluft, sondern lassen auch die Heizkosten in die Höhe steigen. Um zu prüfen, ob das Fenster dicht ist, können Verbraucher ein Blatt Papier zwischen Fensterrahmen und -flügel klemmen. Lässt sich das Papierblatt aus dem geschlossenen Fenster nicht herausziehen, ist es dicht genug. Weitere Tipps zum Thema Heizkosten sparen hat die Verbraucherzentrale Bundesverband auf ihrer Homepage zusammengetragen. Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband © photodune.net

Leben & Wohnen: Urteil: Aggressiven Mietern droht fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung

Verhält sich ein Mieter gegenüber seiner Partnerin sowie Nachbarn aggressiv, ist das Leben aller in Gefahr. Die fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung durch den Vermieter ist oft die einzige Lösung. Aber ist sie auch rechtsgültig?  Im konkreten Fall schlug ein Mieter aus München seiner Freundin mehrmals ins Gesicht. Das Opfer suchte daraufhin Schutz bei einem Nachbarn. Doch auch dieser wurde vom gewalttätigen Mieter verbal sowie körperlich bedroht. Erst die herbeigerufene Polizei löste die gefährliche Situation auf. Für die Ordnungshüter war der aggressive Mann kein Unbekannter: 2016 fand in seiner Wohnung aufgrund von Hinweisen eine Wohnungsdurchsuchung statt, bei der gefährliche Gegenstände wie eine Axt sowie ein Kampfmesser sichergestellt wurden. Da vom Mieter auch weiterhin eine erhöhte Bedrohungsgefahr ausging, kündigte der Vermieter das Mietverhältnis – ohne vorherige Abmahnung. Dagegen ging der Mieter gerichtlich vor und verklagte den Vermieter. Das Amtsgericht München sah die fristlose Kündigung des Vermieters jedoch als gerechtfertigt an. In ihrem Urteil hoben die zuständigen Richter hervor, dass ein Vermieter auch für den „Hausfrieden“ zu sorgen habe und die Hausgemeinschaft vor aggressiven oder störenden Mietern beschützen müsse. Fällt ein Hausbewohner regelmäßig durch Beleidigungen oder Bedrohungen auf, sei die fristlose Kündigung daher juristisch zulässig (AZ 474 C 18956/16). Quelle: Amtsgericht München  © photodune.net

Guter Rat: Langsames Internet: Das können Verbraucher dagegen tun

Viele Verbraucher kennen das: Der Abend soll mit einem spannenden Film bei einem Streaminganbieter ausklingen, doch schon nach wenigen Minuten steht – wie schon so oft in der Vergangenheit – das Bild und der Film muss nachladen. Der Grund dafür ist meistens eine zu langsame Internetverbindung. Was Betroffene dagegen unternehmen können, hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kompakt zusammengefasst. Verbraucher sollten zunächst in ihrem Vertrag mit dem Internetanbieter nachschauen, welche Geschwindigkeit gebucht wurde. Doch „bis zu 20 Mbit pro Sekunde“ bedeutet laut Verbraucherschutzexperten eben nicht, dass immer die volle Datengeschwindigkeit abgerufen werden kann. Wie hoch die tatsächliche Geschwindigkeit ist, können Internetnutzer mit einem sog. „Speedtest“ überprüfen. Dieser sollte an mehreren Tagen zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt und die Daten als späteren Beleg gespeichert werden.   Liegt die gemessene Geschwindigkeit im Untersuchungszeitraum weit unter dem Wert, der vertraglich angegeben wurde, können Verbraucher den Internetanbieter schriftlich auffordern, die versprochene Internetleistung herzustellen. Kommt dieser der Aufforderung nicht nach, können Kunden den bestehenden Vertrag kündigen. Doch die derzeitige Rechtslage ist nach Angaben der Verbraucherzentrale Bundesverband noch viel zu unklar und verbraucherfeindlich. Die bestehenden Gesetze müssen daher, so der vzbz, dringend nachgebessert werden.    Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband  © photodune.net


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