Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Baubranche: Bundesrat fordert neue Regelungen bei der Energiewende in Städten

Die Länderkammer hat in einem aktuell verfassten Entschluss die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Hürden beim Ausbau erneuerbarer Energien in den Städten zu beseitigen. So lohne sich – laut Bundesrat – in den Städten insbesondere der Einsatz von Photovoltaik, da der Bau von Solaranlagen flächenschonend erfolge. Verhindert werde dieser Ausbau jedoch durch eine Begrenzung von Mietstromprojekten von 100 kW pro Gebäude. Viele Mehrfamilien- und vor allem Mietshäuser hätten aber ein viel größeres Potenzial der sauberen Stromerzeugung. Die Länderkammer plädiere daher für eine neue Regelung, die Anlagen mit bis zu 250 kW zulässt. Die Entschließung wurde der Bundesregierung bereits mitgeteilt. Sie muss nun entscheiden, ob sie die Forderungen des Bundesrates aufgreift. Wann dies geschehen soll, ist jedoch noch nicht bekannt.  Quelle: Bundesrat, Drucksache 402/18 © photodune.net

Guter Rat: Urteil: Architekt muss kosteneffektiv arbeiten

Beauftragt ein Bauherr einen Architekten mit der Sanierung bzw. Renovierung seiner Immobilie, darf dieser ohne die Zustimmung des Auftraggebers keine weiteren Baumaßnahmen planen und durchführen lassen. Das entschied das Oberlandesgericht Braunschweig in einem aktuellen Urteil (AZ 8 U 58/17). Im vorliegenden Fall wollte der Eigentümer seinen Swimmingpool sanieren und beauftragte einen Architekten für die Planung sowie Bauüberwachung. Dieser ließ aber nicht nur – wie vereinbart – den Fliesenbelag entfernen und den Untergrund neu abdichten, sondern ordnete auch die Sanierung eines Teils des Beckenrandes an – ohne den Auftraggeber vorab zu informieren. Die dadurch entstandenen Zusatzkosten wollte der Bauherr aber nicht bezahlen und verklagte den Architekten auf Erstattung der Mehrkosten. Das Oberlandesgericht Braunschweig entschied zugunsten des geschädigten Bauherrn und äußerte sich grundlegend zu den Pflichten eines Architekten. Dieser müsse die wirtschaftlichen Gesichtspunkte des Auftraggebers beachten und bei zusätzlich geplanten Baumaßnahmen Rücksprache mit dem Bauherrn halten.   Quelle: OLG Braunschweig © photodune.net

Leben & Wohnen: Bautipp: Bauen auch bei niedrigen Temperaturen eingeschränkt möglich

Gebaut werden kann – anders als früher – heute fast das ganze Jahr über. Moderne Baustoffe, ein milder Winter und mobile Heizungssysteme machen es möglich. Damit beim Bauen keine Folgeschäden entstehen, sollten bei der Verwendung der Baustoffe unbedingt die Angaben der Hersteller beachtet werden, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Die meisten Baustoffe können bis zu einer Temperatur von 5 Grad Celsius eingesetzt werden. Darunter wird es schwierig. Denn das Problem seien laut VPB die langen Abbinde- und Trocknungszeiten. So braucht der Estrich oder der Putz einige Tage, um auszuhärten und mehrere Wochen, bis er komplett getrocknet ist. In dieser Zeit dürfen die Temperaturen jedoch nicht unter die vorgegebene Temperaturgrenze fallen, da sonst frostbedingte Schäden drohen. Wer dennoch bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius bauen und Folgeschäden vermeiden will, sollte auf mobile Heizsysteme zurückgreifen. Diese führen jedoch zu erheblichen Mehrkosten. Bauherren rät der VPB, vorab zu klären, wer für die entstandenen Heizkosten aufkommt, wenn in den Winter hinein gebaut werden soll. Quelle: VPB © Andreas Schulze, #1436526125 – Fotolia.com

Guter Rat: Pflegeimmobilie als Altersvorsorge lohnt sich

In Zeiten niedriger Zinsen und demografischer Veränderungen sind Pflegeimmobilien eine attraktive Anlageoption und lukrative Altersvorsorge. Zudem locken langfristige Verträge mit der Pflegeeinrichtung und eine stetige Wertsteigerung der Immobilie.   Bei einer Pflegeimmobilie kauft der Anleger eine Wohneinheit in einer Pflegeeinrichtung. Diese Wohnung vermietet der Betreiber der Einrichtung anschließend an eine pflegebedürftige Person. Die monatlichen Mieteinnahmen gehen dabei an den Anleger. Besonders interessant: Der Besitzer der Wohnung – sprich der Anleger – muss sich nicht an Instandhaltungsreperaturen beteiligen. Lediglich größere Baumaßnahmen wie ein neues Dach und Sanierungsmaßnahmen muss er mittragen.   Ist der Anleger oder ein Familienangehörige selbst einmal pflegebedürftig, bekommt er vom Betreiber der Pflegeeinrichtung, in der der Anleger seine Wohnung vermietet hat, ein bevorzugtes Belegungsrecht in seinem Pflegeheim. Lange Wartezeiten auf einen Platz fallen damit weg.     © photodune.net

Energieeffizienz: Energetische Sanierung: ohne Plan drohen böse Überraschungen

Wer sein altes Einfamilienhaus energetisch sanieren möchte, sollte dies gut planen und einen Sachverständigen zu Rate ziehen, das empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn eine energetische Sanierung sei ein komplexer Prozess. Wird falsch saniert, drohen bisweilen teure Bauschäden, so der Verband in einer aktuellen Meldung. Um eine optimale energetische Sanierung des alten Hauses zu gewährleisten, sei zunächst immer ein fundiertes Energie- und Sanierungsgutachten eines Bausachverständigen erforderlich, so die Experten des VPB. Dieser sollte zunächst die Baustruktur untersuchen und anschließend prüfen, welche Baustoffe sowie Baumaßnahmen in Frage kommen könnten. Anschließend legt der Sachverständige fest, in welcher Reihenfolge die Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten und kalkuliert die Sanierungskosten. Ist die Arbeit des Bausachverständigen erledigt, kann der Hausherr mit der Ausschreibung der einzelnen Baumaßnahmen beginnen. Die Sanierungsmaßnahmen auf mehrere Jahre zu verteilen, sei laut Experten des VPB dann ratsam, wenn ad hoc nicht genügend Kapital zu Verfügung stehe. Quelle: VPB © Roxcone, #54743477 – Fotolia.com

Mieten & Vermieten: Urteil: Illegaler Waffenbesitz rechtfertigt fristlose Kündigung des Mietvertrages

Befindet sich in der Wohnung eines Mieters eine illegale Waffe, rechtfertigt dies die fristlose Kündigung des Vermieters. Das entschieden Richter des Landgerichts Berlin in einem aktuellen Urteil (65 S 54/18). Im vorliegenden Fall durchsuchten Beamte der Polizei im Zuge von Ermittlungen die Wohnung einer Mieterin und fanden dabei eine scharfe Waffe samt Munition. Eine Erlaubnis für den Besitz dieser Waffe besaßen jedoch weder die Mieterin noch die anderen Mitbewohner. Die Vermieterin sah darin die vertraglichen Pflichten der Mieterin verletzt sowie den Hausfrieden der gesamten Mietwohnung gefährdet und kündigte der Mieterin fristlos. Diese klagte dagegen vor Gericht. Die Richter entschieden, dass die fristlose Kündigung rechtmäßig war, da es der Vermieterin nicht zuzumuten sei, dass das Mietverhältnis bis zum Ablauf der Kündigungsfrist weiter bestehe. © photodune.net


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