Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Marktdaten: Studie: Anteil der Ersterwerber von Wohnimmobilien sinkt

Rund 600.000 Menschen kauften im Jahr 2016 ihre erste Immobilie. Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind dies etwa 200.000 weniger als drei Jahre zuvor. Insbesondere wird der Rückgang der Ersterwerber in den Ballungszentren der Bundesrepublik deutlich, in denen der Anteil der Erstkäufer im Zeitraum der Studie lediglich bei 1,2 Prozent lag. Die Ursache sehen die Marktexperten in den hohen Nebenkosten bei einem Immobilienerwerb. Hierzu gehört unter anderem die Grunderwerbssteuer, die in den vergangenen Jahren immer weiter angestiegen ist. Dies führt dazu, dass Immobilienkäufer in Deutschland weitaus mehr Eigenkapital zur Verfügung stellen müssen als in anderen europäischen Ländern. Wenig Hoffnung setzen die Studieninitiatoren auf das neue Baukindergeld, da es die falschen Anreize setzt und außerdem der Betrag nicht ausreiche, um die hohen Nebenkosten auszugleichen. Das IW empfiehlt aufgrund des steigenden Leerstandes in ländlichen Gebieten, das Baukindergeld dort nur auszuzahlen, wenn eine Bestandsimmobilie erworben wird. Die Grunderwerbssteuer muss den Experten zufolge darüber hinaus grundlegend reformiert werden, damit wieder mehr Mieter zu Eigentümern werden können. Quelle: IW © photodune.net

Baubranche: Bautipp: Baubeschreibung muss konkret sein!

Das seit Jahresbeginn geltende Baurecht schreibt vor, dass Bauherren eine Baubeschreibung bekommen, bevor sie einen Verbraucherbauantrag abschließen. Darin sind alle Leistungen beschrieben, die der Bauherr für den vereinbarten Preis erhält. Doch nicht immer sind diese konkret genug, teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit. Immer wieder enthalten Baubeschreibungen unter anderem Unwägbarkeiten, die zu Mehrkosten führen können. Beispielsweise sind die Bodenverhältnisse vor Beginn des Bauprojekts nicht immer bekannt, doch die Kosten können erheblich variieren. Allein die Kosten für Gründung und Ausführung des Kellers sind unmittelbar von der Beschaffenheit des Baugrunds abhängig. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Baubeschreibung so konkret wie möglich zu gestalten. Detaillierte Angaben zu Konstruktion und Dimensionen des Hauses, den verwendeten Materialien sowie der Ausstattung sind für einen reibungslosen Ablauf entscheidend. Ein unabhängiger Sachverständiger kann zudem helfen, dass wichtige Details nicht übersehen und Leistungen eingehalten werden. Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Solarstrom: Neue EU-Richtlinie stärkt Selbstversorger

In einer aktuellen Sitzung hat der Ausschuss der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten eine Neufassung der EE-Richtlinie beschlossen, die Verbesserungen für den Ausbau und die Nutzung von Erneuerbaren Energien vorsieht. Vor allem aber sollen künftig die Rechte von privaten Stromerzeugern gestärkt werden, die nicht selbst genutzten Strom speichern und an Dritte verkaufen, ohne auf diskriminierende und belastende Bedingungen wie etwa eine Doppelbesteuerung durch Netzentgelte für gespeicherten Strom zu stoßen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) sieht den Beschluss als Ermunterung für die Bundesregierung, den Ausbau von Solarstrom weiter zu fördern und Hemmschwellen wie den 52-Gigawatt-Ausbaudeckel für Photovoltaik oder Steuern auf selbst genutzten Solarstrom schnellstmöglich abzuschaffen. Quelle: BSW-Solar © photodune.net

Mieten & Vermieten: Urteil: Bei zu viel Zugluft darf die Miete gemindert werden

In einem aktuellen Urteil hat das Landgericht Frankfurt entschieden, dass bei einem Passivhaus mit Lüftungsanlage eine geringe Zugluft geduldet werden muss. Wenn es allerdings zu luftig wird, haben Mieter das Recht, eine Mietminderung durchzusetzen (AZ 33 C 1251/17). Im vorliegenden Fall hatten Mieter einer Dreizimmer-Wohnung in einem Passivhaus wegen übermäßiger Zugluft geklagt. Die Wohnung ist mit einer Lüftungsanlage mit Wärmegewinnung ausgestattet. Da diese fehlerhaft reguliert war, zog ein permanenter kalter Luftstrom durch die Wohnräume. Die Mieter hielten dies für nicht tragbar und minderten die Miete um 20 Prozent. Das Gericht gab nun aktuell den Mietern recht. Zwar sei durch eine solche Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung konstruktionsbedingt mit einer gewissen Zugluft zu rechnen, doch gehe die vorliegende Zugluft über das zumutbare Maß hinaus. Die Miete darf in diesem Fall gemindert werden, jedoch sprach das Landgericht den Mietern lediglich 10 Prozent Minderung zu. Quelle: LBS © photodune.Net

Leben & Wohnen: Einbruchszahlen sinken: Eigentümer sollten jedoch in Sicherheit investieren

Laut der aktuellen „Polizeilichen Statistik" (PKS) sind die Einbruchszahlen in Wohnungen und Häusern in 2017 gesunken. Insgesamt 116.540 Mal wurden Einbrüche angezeigt – rund 23 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies entspricht dem stärksten Rückgang an Einbruchskriminalität seit fast 25 Jahren. Der Rückgang der Einbruchszahlen wurde in allen Bundesländern bis auf Thüringen festgestellt.  Die meisten Einbrüche fanden entgegen der gängigen Meinung tagsüber statt, wenn die Hausbewohner nicht zu Hause waren. So entstand in 2017 noch immer ein Gesamtschaden von etwa 360 Millionen Euro, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Nach wie vor vernachlässigen Eigentümer die Sicherheit der eigenen vier Wände und verzichten aus Kostengründen auf einen sicheren Einbruchsschutz. Dabei zahlen sich Investitionen in mechanische Tür- und Fenstersicherungen sowie Alarmanlagen den Sicherheitsexperten der „Initiative Nicht bei mir!“ zufolge aus und bieten einen effektiven Einbruchschutz. Quelle: Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!" © Fotolia.de / peshkova

Marktdaten: Grundsteuerranking: Abweichungen um über 400 Euro jährlich

Die Belastung durch die Grundsteuer kann je nach Wohnort um bis zu 400 Euro jährlich variieren. Dies teilt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland aktuell mit. So zahlt ein Haushalt in Gütersloh 323 Euro Grundsteuer pro Jahr, während in Berlin rund 686 Euro jährlich anfallen. Haus & Grund schließt aus den Ergebnissen, dass nicht allein der Wert einer Immobilie die Grundsteuerbelastung definiert, sondern auch von den Hebesätzen der Kommune abhängig ist. Beispielsweise werden die hohen Steuersätze in Städten wie Witten, Duisburg oder Berlin maßgeblich durch die Kommunen festgelegt. Die Studieninitiatoren regen daher an, die Hebesätze besonders in den hoch besteuerten Regionen zu senken. Für die Studie wurde die Belastung eines Haushalts durch die Grundsteuer B in den nach Einwohnern 100 größten Städten in Deutschland untersucht. Dabei wurden nicht die Hebesätze der Städte verglichen, sondern die jährliche Grundsteuer eines Haushalts, der in diesen Städten wohnt, berücksichtigt. Quelle: Haus & Grund © photodune.net


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