Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Energieeffizienz: Energie sparen mit einer Regenwassernutzungsanlage
Ob während des Hausbaus oder in einem bereits bezogenem Haus – wer Energie sparen möchte, sollte sich auch mit dem Thema Wasser und Wasserverbrauch auseinandersetzen. Eine vierköpfige Familie hat täglich einen Wasserverbrauch von mehr als 500 Litern. Durch den Einbau einer Regenwasser-Toilette können davon bereits 140 Liter eingespart werden. Wird zusätzlich auch die Waschmaschine mit Regenwasser betrieben, sparen Mieter und Eigentümer weitere 60 Liter ein und decken dadurch etwa 50% des gesamten Wasserbedarfs einer Familie ab. Eine Regenwassernutzungsanlage ist nicht nur energieeffizient, sondern hat langfristig finanzielle Vorteile. Durch den Einsatz einer Anlage können durchschnittlich 200 Euro pro Jahr eingespart werden. In vielen Neubaugebieten ist Regenwassernutzung bereits üblich. Auch Gemeinden sprechen sich klar für die Nutzung von Regenwasser aus. Beim Einbau einer Regenwassernutzungsanlage erlassen sie den Besitzern örtliche Gebühren für Dachniederschlagswasser oder andere versiegelte Flächen. Auch der Einbau einer Regenwasseranlage im Garten ist verhältnismäßig unkompliziert. Der beste Zeitpunkt dafür ist, wenn Schönheitsreparaturen im Garten oder An- und Umbaumaßnahmen, sowie Sanierungen des Bestandsgebäudes geplant sind. Das Onlineportal www.energiesparen-im-haushalt.de gibt ausführliche Tipps rund um das Thema Energiesparen und informiert über dien Einbau und den Betrieb von Regenwassernutzungsanlagen. Quelle: energiesparen-im-haushalt.de © photodune.net
Guter Rat: Erhöhung des Wohngeldes zum 01.01.2020
Aufgrund der stetig steigenden Mietpreise sind viele Mieter und Eigentümer nicht mehr in der Lage, mit ihrem Einkommen für die Wohnkosten aufzukommen. Geringverdiener haben deshalb die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich zu ihrem Einkommen, Wohngeld oder Lastenzuschuss zu beantragen. Empfängt man staatliche Hilfen, wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II, kann Wohngeld nicht bezogen werden. Das Bundeskabinett hat im Mai 2019 beschlossen, das zuletzt 2016 angepasste Wohngeld zum 01. Januar 2020 zu erhöhen. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) sollen etwa 660.000 Haushalte ab 2020 von der Erhöhung des Wohngeldes profitieren. Der durchschnittliche staatliche Mietzuschuss soll bei einem Zwei-Personen-Haushalt von 145 Euro auf 190 Euro angehoben werden, dies entspricht einem Anstieg von etwa 30%. Gleichzeitig werden die Einkommensgrenzen beim Wohngeld erweitert, sodass insgesamt mehr Bürger und Bürgerinnen Anspruch auf Wohngeld- oder Lastenzuschuss haben. Weitere Erhöhungen sollen künftig alle zwei Jahre per Verordnung stattfinden und an die Entwicklung von Mieten und Einkommen angepasst werden. Verbände begrüßen den Beschluss des Bundeskabinetts, jedoch sehen sie mit der Erhöhung des Wohngeldes nicht die alleinige Lösung für die steigenden Preise auf dem Immobilienmarkt. Quelle: Wohngeld.org © fotolila.de
Leben & Wohnen: Trend und Faszination: Betonmöbel
Wenn man an Beton denkt, denkt man in erster Linie an Häuser, Straßen und Brücken. Adjektive wie klobig, schwer und grau kommen einen in den Sinn. Allerdings kann Beton genauso gut filigran, warm und gemütlich wirken und lässt sich bestens mit anderen Baustoffen wie Holz, Glas oder Metall zu hochwertigen und modernen Möbeln und Dekorationsartikeln umwandeln. Dass Beton schwer ist, lässt sich nicht von der Hand weisen. Der ausschließlich aus den Naturstoffen bestehende Baustoff setzt sich aus Zement, Kalkstein, Sand oder Kies und je nach Anwendung manchmal auch aus Stahl zusammen. Deshalb muss man sich vorher Gedanken darüber machen, wohin die Betonmöbeln gestellt werden sollen, denn sie lassen sich nicht so einfach verschieben und nicht jede Wand oder jeder Boden hält ihnen Stand. Gerade bei größeren Möbeln sollte man den Rat eines Experten einholen, der die Statik überprüft. Ob als Arbeitsplatte in der Küche, Regal im Wohnzimmer, Schreibtisch oder Badewanne – aus Beton lassen sich alle Möbelstücke herstellen.Betonmöbel werden entweder in eine Form gegossen und die Schalung wird nach dem Austrocknen zerstört. Oder sie werden in Form von Platten in die Schalung eingeführt. Der Vorteil dabei ist, dass sich durch den Einsatz von Stahl oder Armierungen das Gewicht reduziert. Sobald das Möbelstück aus der Schale entfernt ist, kann man es nach Belieben zusammenbauen, sägen, schleifen, gestalten, waschen und vor allen Dingen mit Öl versiegeln und polieren. Die richtigen Oberflächenversiegelung schützt das Möbelstück vor Schmutz, Wasser und Säure und verleiht den Möbeln einen schimmernden Glanz. Quelle: Ratgeber Haus und Garten / Das Haus © photodune.net
Marktdaten: Studie: „Wohntrends 2035“
Die im Auftrag des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen durchgeführte Studie „Wohntrends 2035“ zeigt derzeitige Wohn- und Lebensformen und gibt Auskunft darüber, wie sich diese in Zukunft entwickeln könnten. Die Studie dient den Wohnungsunternehmen als Orientierungshilfe, um sich auf dem Markt positionieren zu können und mit ihren Immobilien zielgerichtet auf die Bedürfnisse und Entwicklungen der Mieter reagieren zu können. Wissenschaftler des Instituts InWIS und Berater von Analyse & Konzepte fanden heraus, dass besonders die Themen Segregation, Digitalisierung und neue Lebensformen den derzeitigen Wohnungsmarkt und die Stadtentwicklung prägen. Um der Segregation von Jung und Alt und von Arm und Reich entgegenwirken und das Miteinander zu fördern, setzen Experten auf den Bau und die Förderung von Quartieren. Auch in die Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche muss künftig stärker investiert werden. Vor allem digitale Leistungen und Services wie Smart-Home-Anwendungen, digitale Assistenten oder Pflegeunterstützung sollen mehr Anwendung in anspruchsvollen Wohnkonzepten finden. Nicht zuletzt ist eine große Veränderung und Entwicklung in den Formen des Zusammenlebens sichtbar. Moderne Lebensformen wie Clusterwohnen, Collaborative Living und Co-Housing sind vor allem auf den Trend zu Single- und Zweipersonenhaushalten zurückzuführen. Ebenso ist der Bedarf nach neuen, intelligenten und komfortablen Wohnlösungen gefragt, denn gerade in Großstädten mangelt es an Wohnraum. Quelle: GdW © fotolila.de
Baubranche: Tipp: Wandfliesen im Bad eigenständig erneuern
Wer seine altmodischen, beschädigten und in die Jahre gekommenen Wandfliesen im Badezimmer gegen einen neuen, modernen Look eintauschen möchte, muss in der Regel mit hohen Kosten rechnen. Diese setzen sich aus Material- und Handwerkerkosten zusammen. Damit Wohnungs- oder Hauseigentümer nicht auf eine gepflegte Optik im Bad verzichten müssen, gibt es kostengünstige Alternativen, die recht einfach in Eigenregie durchführbar sind. Um Materialkosten zu sparen, sollte man sich zunächst Gedanken über die Art der Fliesen machen und darüber, wie diese eingesetzt werden sollen. Hochwertige Naturfliesen, die in ein Mörtelbett eingelegt werden oder Mosaikmuster sind teurer, als günstige Fliesen aus dem Baumarkt. Grundsächlich spielt bei der Wahl der Fliese die Abriebklasse eine Rolle. Fliesen mit einer niedrigen Abriebklasse sind teurer als die mit einer hohen Abriebklasse. Um die Kosten für den Handwerker zu senken oder sogar ganz zu umgehen, können Vermieter die Wandfliesen selbst überstreichen oder überkleben. Bei der Auswahl der Farbe sollte ma darauf achten, dass diese auf dem glatten Fliesenuntergrund gut deckt und nicht abblättert. Hier empfiehlt es sich in eine hochwertige Spezialfarbe mit hoher Deckkraft zu investieren. Fliesenfolien zum Überkleben von Wandfliesen gibt es zugeschnitten in den gängigen Formaten. Hier ist allerdings Geduld angebracht, denn jede Folien muss einzeln auf jede Fliese geklebt werden. Besonders gut eignet sich der Gebrauch von Fliesenfolie im Badezimmer, wenn man einzelne Farb- oder Musterakzente setzen möchte. Quelle: Immowelt AG / Hausjournal © photodune.net
Baubranche: Neues Fachportal: Energieeffizientes Bauen und Sanieren
Im Auftrag des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat die Deutsche-Energie-Agentur (dena) ein neues Fachportal für Energieeffizientes Bauen und Sanieren erstellt. Das Onlineportal löst den dena-Expertenservice ab und richtet sich in erster Linie an Energieberater/-innen, Architekten/-innen, Ingenieure/-innen und Handwerker/-innen. Auf der Internetseite www.febs.de finden Besucher Fachinformationen, kostenfreie Tools, sowie den Kontakt zu einem Servicecenter. Untergliedert in die Themenschwerpunkte „Gesetze und Normen“, „Beraten & Finanzieren“ und „Planen & Umsetzen“, stellt das FEBS Fachinformationen zu Gesetzen der Energiewende bereit, gibt Tipps und Anleitungen für die Erstellung eines individuellen Sanierungsplans oder informiert über energieeffiziente Gebäudetechnik. Ebenso finden Nutzer und Nutzerinnen Informationen zu den wichtigsten Förderprogrammen. Um die kontinuierliche Aktualität des Portals zu gewährleisten und den Fragen und Anmerkungen aus der Branche nachzukommen, sucht das FEBS in Form von Workshops stets den direkten Austausch mit Fachexperten. Durch den Dialog kann das Fachportal für Energieeffizientes Bauen und Sanieren mit einem gezielten Webangebot auf die Bedürfnisse der Branche reagieren und die Qualität des energetischen Bauens und Sanieren stärken. Quelle: dena © photodune.net