Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Inneneinrichtung aus Beton:

Längst wird der Naturbaustoff Beton aufgrund seines Tragvermögens, seiner Widerstandsfähigkeit und seiner Formbarkeit nicht nur im Baugewerbe eingesetzt, sondern gilt auch in der Innenarchitektur als besonders schick. Ob für die Gestaltung von Räumen, wie beispielsweise des Badezimmers oder der Küche oder als eleganter Baustoff im Bereich Möbeldesign, Beton ist vielfältig einsetzbar und kann gut mit Holz, Farben und Stoffen kombiniert werden. Wer seine Küche mit Beton ausstattet, muss diese gut pflegen. Vor allem die Arbeitsplatte und stark beanspruchte Bereiche, wie das Spülbecken oder eine Tischplatte, können schnell verschmutzen. Um eine gründliche und einfache Reinigung zu ermöglichen, wird der verwendete Beton mit einer synthetischen Beschichtung dauerhaft versiegelt und widersteht dadurch sogar grobem Schmutz und Fett. Zudem werden dabei sensible Bereiche wie ein Spülbecken geschliffen und fein poliert, sodass keine Schmutzpartikel in die Betonfläche eindringen können. Der Baustoff Beton bringt außerdem viele Vorteile mit sich. So weist das Gemisch aus Zement aus Kalkstein, Ton, Kies oder Sand und Wasser eine gute Ökobilanz auf und ist relativ kostengünstig. Beton ist zudem wärmeisolierend und hält Feuchtigkeit, Lärm und Feuer ab. Polierter und versiegelter Beton erinnert an Marmor oder Speckstein und fühlt sich angenehm an. Möbel und Accessoires aus Beton, wie beispielsweise Lampen, Tische oder Kleinmöbel, verleihen den Räumlichkeiten Eleganz. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Deutschland-Studie: Wo leben Familien am besten?:

In der vom ZDF in Auftrag gegebenen „Deutschland-Studie“ untersucht das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos die Wohn- und Lebenssituation von Familien in 401 Kreisen und kreisfreien Städte in Deutschland. Dabei werden neben den Bereichen Geld & Wohnen auch die Bereiche Bildung & Soziales, Gesundheit & Sicherheit sowie Freizeit & Kultur ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie besagen, dass vor allen Dingen in Großstädten immer mehr Familien ihren Lebensmittelpunkt in die Außenbezirke oder benachbarte Städte verlagern müssen. Denn gemessen am Haushaltseinkommen ist Wohnraum in der Stadt für viele Familien nicht mehr finanzierbar. So verzeichneten die Städte München, Frankfurt am Main und Stuttgart einen stärkeren Weg- als Zuzug von Familien. Denn durchschnittlich gibt eine Familie in München 43 Prozent ihres Gesamteinkommens für die Wohnungsmiete aus, in Frankfurt und Stuttgart sind es rund 39 Prozent. Zwar gab es diesen Trend bereits in der Vergangenheit. Allerdings lassen sich, aufgrund der rapide steigenden Mieten, immer mehr Familien im Umland nieder. Die Arbeitsmarktsituation spielt bei der Wohnortwahl eine wichtige Rolle. Die oberfränkische Kreisstadt Marktredwitz beispielsweise schafft für junge Familien Anreize, sich dort niederzulassen. Denn durch die Ansiedelung von Start-up-Unternehmen werden Arbeitsplätze geschaffen und somit wird die Region als Arbeitgeber attraktiv gemacht. Gleichzeitig betragen die Ausgaben für die Wohnmiete in Marktredwitz im Durchschnitt nur 16 Prozent. Weitere Aspekte, auf die junge Familie bei der Wohnortwahl Wert legen, sind neben günstigem Wohnraum eine gute Anbindung an den öffentlichen Personenverkehr sowie das Vorhandensein von Kitas und Schulen. Quelle: Prognos/ZDF © photodune.net

Mit Mikro-Blockheizkraftwerk Energie im Haushalt produzieren:

Ein Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) produziert Strom und Wärme, mit welcher ein Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus mit Energie versorgt werden kann. Angetrieben von Erdgas oder anderen Brennstoffen, wie beispielsweise Flüssiggas oder Pflanzen- und Heizöl, werden etwa 90 Prozent der Brennstoffe in erneuerbare Energie umgewandelt. Ein Mikro-BHKW deckt eine elektrische Leistung von 2,5 kW bis 15 kW ab und eignet sich hervorragend für die Strom- und Wärmeversorgung von Häusern oder Kleingewerben. Nicht größer als ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine kann ein Mikro-BHKW hervorragend im Keller platziert und installiert werden. Dank einer Geräusch- und Vibrationsdämmung ist das Mikro-BHKW kaum zu hören, auch wenn es volle Arbeit leistet. Auch wenn ein Mikro-BHKW durchschnittlich 15.000 Euro und mehr kostet, zahlt sich die Investition bereits nach etwa zehn Jahren aus. Je mehr Leistung benötigt wird, desto teurer ist die Anschaffung. Doch auf lange Sicht werden Strom- und Heizkosten eingespart. Zusätzlich wird der Wert der Immobilie gesteigert. Produziert das Mikro-BHKW überschüssigen Strom, kann dieser in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die umweltfreundlichen BHKWs werden durch Bund und Länder in Form von zahlreichen Förderprogrammen bezuschusst. Dazu gehören unter anderem ein Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), einer Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder anderen Zuschüssen. Wer sich für den Kauf eines BHKW entscheidet, sollte sich zunächst über die zahlreichen Fördermöglichkeiten informieren. Quelle: Ihr-BHKW © fotolia.de

Urteil: Haustierhaltung in Mietwohnung erlaubt:

Vor dem Amtsgericht Bremen fordert die Eigentümerin eines Mehrfamilienhauses eine ihrer Mieterinnen dazu auf, ihre Tierhaltung auf zwei Hunde oder einen Hund und eine Katze zu beschränken (AZ 6 C 32/15). Hintergrund ist, dass die Mieterin seit ihrem Einzug im Jahre 1979 mehrere Tiere in ihrer 77,25 Quadratmeter großen 3,5 Zimmer aufgenommen hat. Darunter zählen Klein- und Großtiere, u. a. eine Katze, sechs Hunde sowie mehrere in Käfigen gehaltene Nagetiere. Eine Genehmigung für die Tierhaltung beantragte die Mieterin erst im Jahre 2014, nachdem ihr eine Beschwerde bzgl. der Lärmbelästigung der Tiere zugetragen wurde. Auf den Antrag der Mieterin reagierte die Eigentümerin mit einem Schreiben vom 28.08.2014, in dem sie die Mieterin dazu aufforderte, die Großtierhaltung, wie oben genannt, einzuschränken. Die Mieterin reagierte nicht auf das Schreiben, sodass die Eigentümerin einen Monat später ihre Aufforderung wiederholte. Die Mieterin wies die Klage mit einem Anwaltsschreiben vom 14.11.2014 ab, die Vermieterin reagierte ebenfalls mit einem Anwaltsschreiben und setzte der Mieterin eine Frist auf Reduzierung des Tierbestandes bis zum 31.12.2014, welcher die Mieterin wiederholt nicht nachging. In dem Prozess wies das Amtsgericht Bremen die Klage der Eigentümerin ab und entschied zugunsten der Mieterin. Denn die Forderung der Eigentümerin verstößt gegen §§ 535 Abs. 1, 538, 541 BGB, indem sie die zustimmungsfreie Katzen- und Hundehaltung auf zwei Großtiere beschränkt. Nach dieser Regelung seien andere Großtiere von der Haltung ausgeschlossen, wenn keine Genehmigung der Vermieterin vorliegt. Gemäß § 307 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB ist diese Regelung unwirksam, denn sie ist als unangemessene Benachteiligung der Mieterin anzusehen. Quelle: AG Bremen © fotolia.de

Die Vorteile von Parkettböden :

Parkettböden in Wohnräumen sind bereits seit dem 19. Jahrhundert sehr beliebt. Auch heute noch wünschen sich viele Wohnungs- und Hausbewohner einen echten Parkettboden. Kein Wunder, denn ein Boden aus Holz verwandelt jeden Raum in ein gemütliches Zuhause und bringt zudem noch viele weitere Vorteile mit sich. So gelten Parkettböden als äußerst strapazierfähig und langlebig, zudem sind sie dämmhemmend und fußwarm. Ein Parkettfußboden eignet sich demnach auch gut als Bodenbelag im Badezimmer oder für eine Fußbodenheizung. Ein Parkettboden bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Ob als Fischgrätparkett, Parkett mit Flechtstruktur oder Ein-Stab-Parkett, die verschiedenen Holzsorten und Oberflächen sind in unterschiedlichen Varianten zu erwerben. Auch die Farbe des Parketts kann individuell ausgewählt und gestaltet werden. So eignen sich Esche, Eiche und Birkenholz besonders gut, wenn sich Bewohner einen hellen Boden wünschen. Das Holz der Wenge hingegen hat einen dunkleren Farbton und Merbau geht ins Rötliche. Ein Parkettfußboden ist pflegeleicht. Eine Trockenreinigung und eine gelegentliche Reinigung mit einem feuchten Lappen reichen in der Regel aus. An den Möbeln angebrachte Filzgleiter schützen vor Kratzern und Schleifspuren. Sollte der Boden jedoch stark beansprucht sein, bieten sich Polyurethan-Versiegelungen an. Die aus Polyesterharzen bestehende Versiegelung ist sehr widerstandsfähig und wasserfest. Weist der Parkettboden nur kleine Beschädigungen auf, reichen in der Regel Wachse und Öle, um dem Holzboden seinen besonderen Glanz zu verleihen. Quelle: Schöner Wohnen © fotolia.de

Neues Webtool soll durch Extremwetter entstandene Schäden an Immobilien verringern:

Aufgrund des Klimawandels wird es auch in Zukunft zu immer mehr Extremwettersituationen, wie beispielsweise Hagel, Starkregen, Wintersturm und sogar Erdbeben, Hochwasser und Waldbränden, kommen. Um das Risiko für Schäden an Immobilien einschätzen und vermindern zu können, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) das Webtool „GIS ImmoRisk Naturgefahren“ entwickelt. Dieses soll nicht nur Risiken erkennen, sondern auch dabei helfen, durch bauliche Maßnahmen Schäden im Vorhinein zu verhindern. Das Tool des BBSR wurde für öffentliche und private Bauherren sowie für Privateigentümer entwickelt. Der Deutsche Wetterdienst, das Karlsruher Institut für Technologie und weitere Partner aus der Wissenschaft sind an der Entwicklung des Webtools beteiligt. Durch die Eingabe von objektbezogenen Daten können zu erwartende Risiken und Schäden unter Betrachtung der Klimarisiken eingeschätzt werden. Allerdings fehlt es bisher noch an flächendeckenden Daten, weshalb nicht zu allen Wettersituationen Prognosen gestellt werden können. Das Webtool kann bereits detaillierte Aussagen und Prognosen zu Risiken und Schäden an Immobilien stellen, die durch Hagel, Wintersturm, Hitze und Starkregen entstehen. An einer flächendeckenden Risikoeinschätzung der zu erwartenden Immobilienschäden, die durch Hochwasser, Schneesturm, Erdbeben und Blitzschlag entstehen, wird zurzeit noch gearbeitet. Aus diesem Grund wird das Webtool „GIS ImmoRisk Naturgefahren“ immerwährend weiterentwickelt, denn bereits jetzt schon betragen die Schäden an Immobilien, die allein durch Starkregen, Sturm und Hagel in Deutschland entstehen, mehrere Milliarden Euro. Quelle: BBSR © fotolia.de


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