Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Studie untersucht Mobilitätssysteme und Immobilienpreise:
In einer Studie werden zurzeit die Zusammenhänge zwischen dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), dem Wohnungsbau und den Immobilienpreisen in neuen Stadtquartieren analysiert. Die Studie wird vom Projekt- und Gebietsentwickler BPD (Bouwfonds Property Development) durchgeführt. Gemeinsam mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) werden dabei neugebaute Stadtquartiere in den Ballungsräumen Köln, Karlsruhe und Stuttgart näher betrachtet. Aufgrund des rapiden Bevölkerungswachstums in Großstädten und Ballungsräumen, muss ausreichend neuer Wohnraum geschaffen werden. Um den dadurch entstehenden Verkehr zu entlasten und die Anzahl der Autos zu mimnimieren, wird bei der Projektierung von neuen Stadtquartieren sowie im Bereich Stadtentwicklung darauf geachtet, dass diese gut an den ÖPNV angebunden sind. Mit einer guten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel verzichten Bürger oft auf ihr Auto und können dadurch, laut Studie, die Reisezeit um etwa 30 Minuten verkürzen. Doch gleichzeitig hat der Ausbau des ÖPNV Auswirkungen auf die Immobilienpreise. So verzeichnet die Studie in den neuen Stadtquartieren zwar geringere Mobilitätskosten als beim Gebrauch des PKWs, aber gleichzeitig auch steigende Miet- und Kaufpreise. Demnach sind die Mieten in den neuentwickelten Stadtquartieren in Karlsruhe um 3,6 Prozent, in Stuttgart um 5,4 Prozent und in Köln sogar um 9 Prozent höher als in Wohngebäuden ohne direkte Anbindung an den ÖPNV. Desweiteren skizziert die Studie an drei nationalen und internationalen Fallbeispielen die Finanzierung von erfolgreichen Stadtquartierprojekten mit Anbindung an den ÖPNV. Quelle: BPD/IW © fotolia.de
Funktionale und dekorative Außenbeleuchtung:
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine gute Beleuchtung im Außenbereich des Hauses wichtig. Denn Hauseigentümer und Mieter sind dazu verpflichtet, für Sicherheit auf ihrem Grundstück zu sorgen und das Risiko zu minimieren, dass jemand auf den Treppenstufen ausrutschen oder stolpern könnte. Mit der Beleuchtung der Eingangstür und der Treppenstufen oder des Gartens sowie der Terrasse wird nicht nur der Zugang zum Haus bei Dunkelheit erleichtert, sondern gleichzeitig eine angenehme und einladende Atmosphäre geschaffen. Ob an den Wänden angebrachte Außenwandleuchten, am Boden stehende Sockel- oder Pollerleuchten oder Mastleuchten und Kandelaber bei großen Grundstücken, bei der Gestaltung der Außenbeleuchtung sind Eigentümern keine Grenzen gesetzt. Für eine gemütliche Atmosphäre im Garten- und Terrassenbereich eignet sich indirektes Licht besonders gut. Mit Wandleuchten oder Spots können gezielt Lichtakzente gesetzt werden. Auch elektrische Wandfackeln, Hängeleuchten im Außenbereich oder eingebaute Deckenleuchten bei einer überdachten Terrasse bringen Licht ins Dunkel und wirken äußerst einladend. Wer es noch dekorativer mag, kann die im Garten oder im Eingangsbereich gepflanzten Bäume und Pflanzen mit Flutern, Schweinwerfern und Außenstrahlern in Szene setzen. Viele Leuchtsystem bieten eine große Auswahl von unterschiedlichen Lichtfarben und können oftmals per Fernsteuerung bedient werden. Zu beachten ist, dass die Leuchten und Lampen witterungsbeständig und für den Außenbereich geeignet sind. LED Lichter sind energieeffizient und müssen aufgrund ihrer Langlebigkeit nur selten ausgetauscht werden. Quelle: Immowelt AG © photodune.net
Unterschiedliche Modelle von Wärmepumpen:
Wer energieeffizienter leben möchte und sich für den Einbau einer Wärmepumpe zur Energiegewinnung im Haushalt entscheidet, hat die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Modellen zu wählen. Gemeinsam haben alle Wärmepumpen, dass sie regenerative Energien nutzen, beispielsweise aus der Luft, dem Grundwasser oder aus dem Erdreich und diese zum Heizen, zur Warmwasseraufbereitung oder zu beidem gebrauchen. Während eine Warmwasser-Wärmepumpe lediglich der Aufbereitung von Warmwasser dient und das System komplett von der Heizungsanlage abgekoppelt ist, gibt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die gewonnene Energie an einen Wasserkreislauf weiter, der sie dann an die Heizung oder zur Warmwasseraufbereitung transportiert. Eine Luft-Luft-Wasserpumpe wird vor allen Dingen bei Passivhäusern eingesetzt und funktioniert sowohl als Heizung sowie als Lüftung. Für ihre Funktionsfähigkeit benötigt sie jedoch eine kontrollierte Wohnraumlüftung und das Haus muss komplett luftdicht sein. Ebenso gibt es Wärmepumpen, die ihre Energie aus einem Eisspeicher gewinnen oder Sole-Wasser-Wärmepumpen, die mittels eines horizontalen Rohrsystems Wärme aus der Erdoberfläche entziehen. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen hingegen die Energie des Wassers. Um herauszufinden, welche Wasserpumpe für Ihre Bedarfe und für die Immobilie die richtige ist, sollte ein Experte oder ein Energieberater zurate gezogen werden. Äußere Faktoren spielen bei der Wahl der Wärmepumpe meistens keine Rolle, da sie die Wärme aus der Erde und aus dem Grundwasser nutzen. Quelle: Bautipps © photodune.net
Räum- und Streupflicht bei Schnee und Glatteis:
Sind die Gehwege im Winter vereist oder verschneit, stellt sich die Frage, wem die Räum- und Streupflicht obliegt und wer im Schadensfall haftet. Grundsätzlich ist, laut Rechtslage, die Gemeinde dazu verpflichtet, Gehwege begehbar und sicher zu halten und vor Schneeeinfall sowie vor Glatteis zu schützen. Doch grenzt ein Grundstück an einen öffentlichen Gehweg, kann die Räum- und Streupflicht an den Eigentümer des Hauses übergeben werden. Dieser wiederum hat die Möglichkeit, die Verkehrssicherungspflicht an seinen Mieter übergeben. Doch die Übergabe der Räum- und Streupflicht an den Mieter muss ganz klar im Mietvertrag oder in der Hausordnung benannt werden. Ein Verweis auf „alle behördlichen und polizeilichen Pflichten“ reicht unter Umständen nicht aus. Denn kommt es zum Ernstfall und ein Passant stürzt oder verletzt sich, kann das hohe Kosten verursachen. Hat der Vermieter eine offizielle Übergabe der Versicherungspflicht an seinen Mieter verschriftlicht, ist er dennoch dazu verpflichtet, zu überwachen, ob dieser seiner Räum- und Streupflicht tatsächlich nachgeht. Sind die Mieter oder Eigentümer körperlich eingeschränkt oder gebrechlich, sind Sie unter Umständen von den Pflichten befreit. In solchen Fällen kann ein Streu- und Räumdienst die Arbeiten übernehmen. Handelt es sich bei dem Wohnobjekt um ein Mehrfamilienhaus, sind alle Parteien zum gleichen Teil verpflichtet, der Räum- und Streupflicht nachzugehen. Die kommunale Straßenreinigungssatzung gibt Auskunft darüber, ob mit Split, Granulat oder ggfs. Salz in der jeweiligen Gemeinde gestreut werden darf. Quelle: Hausjournal © photodune.net
Trend: Schiebetüren aus Glas :
Heutzutage liegen helle und liftdurchflutete Räume hoch im Trend. Denn große Räume schaffen Weite und fördern das Miteinander. Doch was passiert, wenn man beim Kochen lieber die Tür hinter sich zuziehen möchte oder im Wohnzimmer ungestört Fernsehen möchte? Eine gute Alternative, Räume groß und hell erscheinen zu lassen, aber dennoch Privatsphäre zu schaffen, entsteht durch den Einbau von Schiebetüren aus Glas. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen und Montagearten. Eine Schiebetür kann aus mehreren Flügeln oder einem Einzelteil bestehen und zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum Öffnen und Schließen keinen Schwenkbereich benötigt, sondern auf Schienen geführt wird. Ob aus mattiertem oder gefärbtem Glas, selbst im geschlossenen Zustand lässt die Schiebetür ausreichend Licht durch, um ein weites Raumklima zu kreieren. Auch fensterlose Räume erhalten trotz der geschlossenen Tür ausreichend Helligkeit. So muss weniger zusätzliche Beleuchtung eingesetzt werden, was zusätzlich die Stromkosten senkt. Auch wenn Schiebetüren aus Glas in den letzten Jahren überwiegend in Büroräumen zu finden waren, erfreuen sie sich in der heutigen Innenarchitektur neuer Beliebtheit. So kann der Trend von großen Räumen und dem offenen Wohnen gewahrt und gleichzeitig kann ein Raum optimal strukturiert und aufgeteilt werden. Bei der Wahl der Schiebetüren sollten sich Kaufinteressierte von einem Fachmann beraten lassen. Je nach Art des Glases kann eine Schiebetür zusätzlichen Lärm- und Schallschutz bieten und durch die Verwendung von Sicherheitsglas kann Bruchgefahr vermeiden werden. Quelle: Zimmerschau/Glas und Beschlag © fotolia.de
Studie: Wie beliebt sind alternative Wohnformen in Deutschland?:
In einer Umfrage der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler von Baufinanzierungen, wurden 1.000 Personen in Deutschland zu den Themen Bauen und Wohnen befragt. Vor allen Dingen die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit spielten in der Umfrage eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse besagen, dass für 87 Prozent der Befragten Umweltschutz und nachhaltiges und energieeffizientes Bauen und Wohnen wichtig bis sehr wichtig sind. Nur für 4 Prozent der Befragten steht das umweltfreundliche Bauen und Wohnen nicht im Fokus oder ist nicht wichtig. Grundsächlich ziehen mehr als drei Viertel der Befragten alternative Wohnformen in Betracht. Vor allem ein Ökohaus oder ein Mehrgenerationenhaus stoßen bei den Befragten auf viel Zuspruch. So könnten sich 43 Prozent der Befragten vorstellen, ein Haus nach „ökologischen Standards“ zu bewohnen und 29 Prozent könnten in einem Mehrgenerationenhaus leben. Ebenfalls 29 Prozent könnten sich vorstellen, in einem Hausboot zu wohnen. Die zurzeit im Trend liegenden Tiny Houses stellen nur bei 13 Prozent der Befragten eine alternative Wohnform dar, gefolgt vom Bewohnen eines Baumhauses, was sich 11 Prozent der Befragten vorstellen können. In der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich. Ebenso muss genannt werden, dass 15 Prozent der Befragten keine der alternativen Wohnformen als Wohn- und Lebensmittelpunkt in Betracht ziehen. Interhyp weist auf die zahlreichen staatlichen Fördermöglichkeiten im Bereich energieeffizientes Wohnen und Bauen hin und rät Kauf- und Bauinteressierten, sich in der Planungsphase von einem Finanzierungsexperten beraten zu lassen. Quelle: Interhyp AG/Baubiologie Magazin © fotolia.de