Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Studie: Spotlight Gewerbeparks:

Laut der im Juni 2020 erschienenen Studie „Spotlight Gewerbeparks“ von bulwiengesa, einem unabhängigen Analyseunternehmen der Immobilienbranchen und der Initiative Unternehmensimmobilien, stellten Gewerbeparks auch schon vor der „Corona-Krise“ eine begehrte und attraktive Investitionsmöglichkeit dar. In den letzten Jahren wurde sowohl eine steigende Nachfrage nach Gewerbeparks als auch ein steigendes Angebot verzeichnet. So nimmt die Bautätigkeit von Gewerbeparks von Jahr zu Jahr rapide zu. Während im Jahre 2015 etwa 90.000 Quadratmeter Fläche fertiggestellt wurden, waren es im Jahre 2019 bereits 210.000 Quadratmeter Nutzfläche. Die Herausgeber der Studie gehen davon aus, dass sich die Fertigstellungen und Flächenumsetzungen von Gewerbeparks in Deutschland auch in Zukunft rasant weiterentwickeln werden. Einer der Gründe dafür sind die Entwicklungen im E-Commerce Bereich. Vor allem für Unternehmen aus dem klassischen B-to-C-Bereich sind Gewerbeparks aufgrund ihres Standorts und ihrer flexiblen Nutzungsmöglichkeiten besonders attraktiv. Von großem Vorteil ist also, dass sich auf nur einem Grundstück Büroflächen und Produktionshallen, sowie die Bereiche Logistik und Service befinden. Unter diesen Bedingungen haben Unternehmen die Möglichkeit kürzere Lieferzeiten zu garantieren und sich den veränderten Produktionsbedingungen anzupassen. Auch die meist stadtnahen Lagen von Gewerbeparks spielen eine wichtige Rolle. So belegen Unternehmen aus der Logistik- und Transportbranche sowie für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, wie beispielsweise der Leichtindustrie, etwa 44 Prozent der Nutzflächen von Gewerbeparks. Quelle: bulwiengesa © photodune.net

Optimale Beleuchtung mit dem richtigen Lichtkonzept:

Wer träumt nicht von großen sonnenlichtdurchfluteten Räumen, die tagsüber Helligkeit garantieren und einen einladenden Blick in die Natur bieten und abends mit einer gut gesetzten Beleuchtung, harmonische Stimmung und Wohlfühlatmosphäre zu genießen? Eine maßgeschneiderte Lichtplanung und ein durchdachtes Lichtkonzept im Haushalt steigern das Wohlbefinden, schützen die Gesundheit und fördern die Produktivität. Grundsätzlich sind beim Thema Lichtsetzung zwei Beleuchtungsarten zu beachten. Das Grundlicht, auch Arbeitslicht genannt, bildet die Basis der Beleuchtung im Raum. Die Grundbeleuchtung soll eine gleichmäßige Verteilung der Helligkeit bieten und als Orientierung im Dunklen dienen. Mit der Sekundärbeleuchtung, der Hintergrundbeleuchtung und dem Akzentlicht, bekommt die Beleuchtung im Raum eine individuelle Note und kann gezielt so eingesetzt werden, wie es für den Zweck des Raumes und für die Tätigkeiten am effektivsten ist. So wirkt sich beispielsweise bläuliches Licht, mit bis zu 5.000 k, positiv auf die Produktivität aus, indem es die Produktion des Hormons Serotonin ankurbelt. Bläuliches Licht eignet sich deshalb gut für das Arbeitszimmer, um Tätigkeiten nachzugehen, die eine gute Konzentration erfordern. Rötliches Licht hingegen, mit etwa 3.000 k, wirkt beruhigend und eignet sich gut für das Schlafzimmer oder auch gemütliche Couch-Abende. Das digitale Magazin „Das Haus Online“ bietet auf seiner Internetseite zahlreiche Informationen zu der richtigen Lichtsetzung in den unterschiedlichen Räumen im Haushalt. So erfordert eine optimale Lichtsetzung im Wohnzimmer oder Esszimmer andere Eigenschaften als die Beleuchtung auf dem Dachboden, im Flur oder im Außenbereich sowie im Garten. Quelle: Das Haus Online © photodune.net

Kleinwindkraftanlagen für die Stromerzeugung im Privathaushalt:

Für die Erzeugung von erneuerbarem Strom für den Eigenbedarf in Privathaushalten sind vor allem Photovoltaikanlagen sehr beliebt. Doch auch mit kleinen Kleinwindkraftanlagen auf dem eigenen Grundstück kann Eigenstrom produziert und genutzt werden. Vor allem Gewerbebesitzer, beispielsweise aus der Immobilien- oder der Landwirtschaft, die einen hohen Stromverbrauch aufweisen, aber auch private Hausbesitzer, greifen auf die Stromerzeugung über Kleinwindkraftanlagen zurück. Kleine Windkraftanlagen in Deutschland haben in etwa eine Größe von 10 bis 30 Metern und einen Rotordurchmesser von etwa 3,5 bis 7 Metern bei einer 6 Kilowatt (kW) Leistung. Nach der Definition des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) spricht man von einer Kleinwindkraftanlage, wenn Sie eine Höhe von 50 Metern und eine Leistung von 100 kW nicht überschreiten. Wer sich für den Kauf einer Kleinwindkraftanlage entscheidet, sollte zunächst überprüfen lassen, ob und welche Bau- und Genehmigungsrichtlinien die jeweilige Landesbauordnung festschreibt. Ebenso muss überprüft werden, ob die Windverhältnisse vor Ort ausreichen, um einen erfolgreichen Betrieb der Anlage zu garantieren. Je stärker die Windgeschwindigkeit vor Ort und höher der Standort der kleinen Windkraftanlage gelegen ist, desto ertragreicher ist die Stromproduktion. Etwa 1.000 kWh erneuerbarer Strom können pro Kilowatt installierter Leistung produziert werden, wenn die Kleinwindkraftanlage einen guten Standort im Binnenland hat. An der Küste, wo mit stärkeren Windverhältnissen zu rechnen ist, können sogar mehr als 2.000 kWh pro Kilowatt installierter Leistung entstehen. Vor allem an den sonnenarmen Tagen im Herbst und im Winter ist der Einsatz einer Kleinwindenergieanlage sinnvoll. Dieser dient als gute Ergänzung zu den Photovoltaikanlagen im Sommer, um ganzjährig für ausreichend Stromerzeugung zu sorgen. Das Einspeisen des produzierten Stroms ins öffentliche Netz liegt unter 9 Cent pro Kilowattstunden und ist nicht besonders wirtschaftlich. Deshalb sollte das Haus oder das Gewerbe einen hohen Energieverbrauch aufweisen, damit sich der Einsatz einer Kleinwindkraftanlage auch wirklich lohnt. Quelle: energie-experten.org © photodune.net

Corona-Krise: Verhaltenskodex für Eigentümer und Mieter von Handelsimmobilien:

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) und der Handelsverband Deutschland (HDE) haben einen Verhaltenskodex für Besitzer und Mieter von Handelsimmobilien entwickelt, der Handlungsempfehlungen gibt, wie beide Parteien mit den durch die Corona-Krise entstandenen Einbußen in Mietzahlungen und der Höhe der künftigen Mietpreise umgehen könnten. Denn sowohl die Immobilienwirtschaft als auch der Einzelhandel sind gleich stark von den Auswirkungen der staatlich angeordneten Betriebsschließungen betroffen. Um gemeinsam aus der Krise zu kommen und Mietstreitigkeiten entgegenzuwirken, bevor diese gerichtlich geregelt müssen werden, appellieren ZIA und HDE deshalb, einen Konsens zur Risikoverteilung und Rettung der Immobilienwirtschaft und des Handels zu finden. Denn ein großes Problem liegt darin, dass Mieter von Einzelhandelsimmobilien mit den Mietzahlungen in Verzug sind und ihren Mietvertragspflichten nicht nachkommen können. Gewerbeimmobilienbesitzer haben bisher vereinbarte Zahlungsansprüche und Verzugszinsen in ihrem vollen Umfang geltend machen wollen. Da Mieter und Vermieter von Gewerbeimmobilien beide das Interesse verfolgen, auch in Zukunft bestehen zu können und Städte zukunftsfähig und attraktiv zu halten, sind Lösungsvorschläge notwendig, die den Branchen neuen Schwung verleihen. Mit dem Ziel einer angemessenen Risikoverteilung schlagen die Spitzenverbände der Immobilienbranchen und des Handels vor, die Mieten für die drei Monate andauernden Verordnungen zur Ladenschließung um bis zu 50 Prozent zu erlassen und bestenfalls auch für die Zeit danach Mietreduzierungen zu erlauben. Die Höhe und die Bedingungen der Mietreduzierungen könnten individuell geregelt werden. Auch Verlängerungen der Mietvertragslaufzeiten, die Entwicklung von verkaufsfördernden Maßnahmen, wie beispielsweise flexiblere Öffnungszeiten sowie weitere staatliche Förderprogramme seien zwingend notwendig. Quelle: ZIA / HDE © photodune.net

Terrassentüren und ihre Eigenschaften:

Wer im Besitz eines Gartens und einer Terrasse ist, möchte sich meist an einem schönen Ausblick ins Freie erfreuen – zum Beispiel in die Natur, in einen Wald, auf die Berge oder das Meer. Das gelingt mit der richtigen Terrassentür. Eine großzügige Glasfront mit bodentiefen Fenstern beispielsweise schafft nicht nur Weitblick und sorgt für großen Lichteinfall und helle Räume, sondern verbindet auch den Innen- mit dem Außenbereich. Außerdem sorgt sie bei geschlossenem Zustand im Idealfall für Sicherheit und eine gute Dämmung.  Grundsätzlich gibt es drei Arten von Terrassentüren. Je nachdem, wie viel Platz das Öffnen einer Tür einnehmen kann und welchen optischen Eigenschaften erfüllt werden sollen, kann eine Terrassentür geschoben, geschwenkt oder gefaltet werden. Während eine Hebe-Schiebe-Tür leicht beweglich ist und sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie sehr wenig Platz beim Öffnen benötigt, benötigt eine Schwenk- oder Anschlagtür zum Öffnen einen Winkel von bis zu 90 Grad nach innen. Diese ist zudem sehr gut gedämmt und kostengünstig in der Anschaffung. Falt-Schiebe-Türen bestehen aus unterschiedlichen Glaselementen und lassen sich wie eine Ziehharmonika auseinander- und zusammenfalten. Diese eignen sich vor allen Dingen für breite Terrassen und bieten eine interessante Optik. Allerdings besitzen sie eher schlechte Dämmeigenschaften. Auch die Auswahl des Rahmens spielt bei der Terrassentür eine wichtige Rolle. Dieser soll stabil sein, einen guten Schall- und Einbruchschutz bieten und gut gedämmt sein, damit die Wärme aus dem Haus nicht nach außen und die Hitze nicht nach innen gelangt. Terrassentür-Rahmen können aus Kunststoff, Holz oder einer Aluminiumkonstruktion mit einem Holzkern bestehen. Die kostengünstigste und pflegeleichteste Variante bietet ein Kunststoffrahmen, der zudem gute Dämmeigenschaften aufweist und besonders langlebig ist. Auch Holz hat aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit beste Dämmeigenschaften. Ein Rahmen aus Holz muss allerdings zusätzlich gegen Nässe, Frost und Sonnenlicht geschützt werden, da Holz sehr witterungsanfällig ist. Beste Materialen und Eigenschaften bieten Fensterrahmen aus einer Holz-Aluminium-Konstruktion, die Kosten fallen aber auch dementsprechend hoch aus. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Klimaschutz und Nachhaltigkeitsaspekte beeinflussen Immobilieninvestitionen:

Nachhaltigkeitsaspekte und Umweltkriterien spielen bei Finanzierungsentscheidungen und Immobilieninvestitionen eine immer wichtigere Rolle. Dabei geht es Investoren und Geldgebern sowohl um Aspekte des Klimaschutzes und der Umweltverträglichkeit als auch um soziale Anliegen. Das geht aus dem DIFI-Report (Deutscher Immobilienfinanzierungsindex) des Immobiliendienstleisters JLL in Kooperation mit dem ZEW – Leibnitz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung aus dem ersten Quartal 2020 hervor. In dem DIFI-Report wurden Immobilienexperten und -expertinnen befragt, welche Rolle Green-Building-Zertifizierungen und ESG-Kriterien bei Investitions- und Finanzierungsentscheidungen spielen. Fast zwei Drittel der Befragten Experten gaben an, dass die ESG-Kriterien Environmental, Social und Governance eine mittlere bis große Rolle bei Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen spielen. Immerhin 29 Prozent sprechen sich für einen geringen Einfluss aus. JLL verweist zudem auf internationale Studien, die zeigen, dass Bürogebäude mit Green-Building-Zertifizierungen zu höheren Preisen verkauft oder vermietet werden, als Gebäude, die keine Zertifizierungen haben. Etwa 50 Prozent der Befragten denken zudem, dass ESG-Nachhaltigkeitsaspekte und Green-Building-Zertifizierungen einen Einfluss auf den Marktwert der Immobile haben und sich auf das Finanzierungsvolumen auswirken. Laut Umfrageergebnissen gaben ebenfalls die Hälfte der befragten Teilnehmer an, sich bereits mit einem Anteil von bis zu 10 Prozent an Green-Building-Immobilien in A-Lagen zu beteiligen. Spekuliert wird, dass sich dieser Anteil in den nächsten Jahren erhöhen wird. Einer der Gründe dafür wird sein, dass immer mehr Städte planen, ab dem Jahr 2030 nur noch klimaneutrale Immobilien in den Innenstädten zu akzeptieren. Quelle: JLL © fotolia.de


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