Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Trend: Chancen für neue Konzepte in den Innenstädten:

Der Immobilienberater Savillis sieht in dem Strukturwandel im Einzelhandel durchaus Positives. Manche Handelsverbände sagen zwar das Ende der Innenstadt und ein Ladensterben voraus, doch Savillis sieht in der Krise auch Chancen und eine Neustrukturierung der Innenstädte. Allem voran steht das Argument, dass die Spitzenmieten in den Innenstädten und den Einkaufsstraßen im Bereich der Einzelhandelsimmobilien sinken werden, was wiederum die Türen für andere Wirtschaftszweige und Ideen bietet. So können beispielsweise Supermärkte oder Möbelhersteller, dank der geringen Mieten, ihre Läden zunehmend in den Einkaufsstraßen eröffnen. Auch andere Konzepte, wie beispielsweise flexible Workspaces, können sich Ladenmieten in den Innenstädten leisten. Auch Unternehmen, die bisher ihre Waren nur online vertrieben haben, könnten jetzt eine stationäre Dependance eröffnen. Denn nicht nur die Mieten werden fallen, auch die Gestaltung der Mietverträge wird flexibler. So werden sich beispielsweise Mietvertragslaufzeiten verkürzen oder Mietverträge mit Umsatzmieten geschlossen werden. Sollte sich der Trend des Homeoffice und des mobilen Arbeitens weiter fortsetzen, wird auch die Gastronomie und der Versorgungsbedarf in Wohnnähe stärker gefragt werden. Denkbar ist, dass auch Satellitenbüros Einzug in die Innenstädte halten. Auch für Investoren zeichnen sich Chancen ab. Vor allem risikofreudige Investoren haben die Möglichkeit, in ehemalige Hochfrequenzimmobilien in den Innenstädten vergleichsweise kostengünstig zu investieren und diese dann mit innovativen Konzepten und einem vielfältigen Nutzermix zu gestalten. Quelle: Savillis © photodune.net

Holzhäuser: Bauweise entscheidet über Holzanteil:

Wer ein Holzhaus bauen möchte, kann zwischen unterschiedlichen Konstruktionen und Bauweisen wählen. Rustikale Blockhäuser oder klassische Blockbohlenhäuser weisen einen höheren Holzanteil auf als Fertighäuser in Holztafelbauweise. Doch auch moderne Holzhäuser aus einer Holz-Glas-Kombinationen, Modulhäuser oder Tiny Houses sind ökologisch und klimafreundlich und bieten ein besonderes Wohnraumklima. Zudem punkten moderne Holzhäuser mit einer kurzen Bauzeit und bieten viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Der natürliche, regenerative und nachwachsende Rohnstoff Holz gilt als besonders umweltverträglich. Doch wie viel Holz tatsächlich in einem Holzhaus steckt, hängt von der Bauweise ab. So gibt es zum Beispiel Holzhäuser, dessen Wände aus Massivholz bestehen und bei denen sich der Holzeinsatz auch im Innenausbau wiederfindet. Dabei können beispielsweise auch die Fußböden und die Treppen, genauso wie Fenster und Türen, aus dem Baustoff Holz bestehen. Auch eine Hausfassade aus Holz steigert den Holzanteil und somit die Klimafreundlichkeit des Hauses. Häuser in Holzrahmen- oder Holz-Skelettbauweisen weisen einen geringeren Holzanteil auf. Doch auch hier kann der Holzanteil in anderen Bereichen erhöht werden, beispielweise bei der Wärmedämmung. Holzfaserdämmstoffe können bestens zur Dämmung von Außenwänden und auf dem Dach eingesetzt werden. Sie haben hervorragende Dämmeigenschaften und einen guten Schallschutz. Zusätzlich sorgen sie für ein gutes und Raumklima. Wer ein Holzhaus baut, sollte darauf achten, dass der Baustoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und nur kurze Transportwege bis zur Verarbeitung aufweist. Quelle: hausbauhelden.de © fotolia.de

Nachhaltige Wassernutzung im Hausgarten:

Um das Klima zu schonen und Wasserressourcen zu sparen, hat das Bundesumweltministerium im vergangenen Monat eine „Nationale Wasserstrategie“ vorgestellt. Diese soll dabei unterstützen, dem drohenden Wassermangel in Deutschland entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang hat der „Verband Wohneigentum“ (VWE) ein Positionspapier herausgegeben, welches als Anleitung dient, das Verhalten im Garten hinsichtlich der Wassernutzung zu optimieren. Das Positionspapier „Nachhaltige Wassernutzung im Hausgarten" beinhaltet sowohl Handlungsempfehlungen für die Politik als auch einen „10-Punkte-Plan“ für den privaten Gartennutzer. Ein Umdenken ist im Bereich der Hausgärten elementar wichtig: Rund 4 Prozent der Landesfläche in Deutschland besteht aus privaten Gärten, so der VWE. Insgesamt handelt es sich demnach um eine Fläche von 1,4 Mio. Hektar Land, was der Gesamtfläche aller Naturschutzgebiete in Deutschland entspricht. Die Handlungsempfehlungen an die Politik betreffen u. a. eine bessere Speicherung und Nutzung von Regenwasser, die Schonung von Grundwasser für die Nutzung im Garten sowie die Schaffung von nachhaltigen Instrumenten zur Lenkung der Wassernutzung. Im privaten Gartenbereich dient der „10-Punkte-Plan“ als Leitfaden für eine nachhaltige Wassernutzung. So kann beispielsweise ein höherer Humusgehalt dabei unterstützen, die Wasserhaltekraft des Bodens zu verbessern, genauso wie eine durchdachte Anordnung und Gestaltung der Pflanzen im Garten mit unterschiedlichen Wasseransprüchen. Weitere Verhaltenstipps finden Interessenten auf der Internetseite des VWE. Quelle: VWE © photodune.net

Urteil: Nachbarn können vom Selbsthilferecht Gebrauch machen:

Zwischen zwei Nachbarn kommt es zu einem Rechtsstreit (AZ V ZR 234/19). Auf einem Grundstück steht eine 15 Meter hohe Schwarzkiefer, deren Äste und Zweige bis zum Nachbargrundstück ragen. Die Schwarzkiefer wächst seit bereits 40 Jahren, die Äste entfalten sich seit 20 Jahren auch über dem Grundstück des Nachbarn. Dieser ist von den abfallenden Nadeln und Zapfen verärgert und fordert seinen Nachbarn auf, die überragenden Äste zurückzuschneiden. Da dieser nicht auf die Forderung reagiert, schneidet der sich benachteiligt fühlende Grundstückseigentümer eigenhändig die Äste ab, die über seinen Grundstück ragen. Daraufhin erhebt sein Nachbar Klage und fordert, das Abschneiden der Zweige zu unterlassen. Die Kläger betonten, dass die Standfestigkeit des Baumes dadurch gefährdet sei. Vor dem zuständigen Amts- und Landgericht hatte die Klage Erfolg. Der Bundesgerichtshof (BGH) hebt die Klage auf und weist sie an die Vorinstanzen zurück. Laut Urteil des BGH kann der beklagte Grundstückseigentümer von seinem Selbsthilferecht gemäß § 910 Abs. 1 BGB Gebrauch machen. Auch steht der Eigentümer, auf dessen Grundstück die Schwarzkiefer wächst, in der Verantwortung, die Zweige und Äste so zuzuschneiden, dass das Nachbargrundstück nicht beeinträchtigt wird. Das Selbsthilferecht kann nur dann eingeschränkt werden, wenn naturschutzrechtliche Vorgaben wie Baumschutzsatzungen- oder Verordnungen das Beschneiden des Baumes nicht erlauben. Quelle: BGH © fotolia.de

Wohnstil: Japandi:

Im Einrichtungsstil Japandi treffen Japan und Skandinavien aufeinander. Konkret gesprochen vereint sich in diesem Stil der ruhige und funktionelle Aspekt der Wohnungseinrichtung aus Japan mit der warmen und hyggeligen Wohlfühlatmosphäre aus dem Norden. Was zunächst gegensätzlich erscheint, ist sich in vielen Aspekten sehr ähnlich. So steht in beiden Einrichtungsstilen und in beiden Kulturen die Einfachheit der Dinge im Mittelpunkt. Wenn es um Farben und um Materialien geht, wird bei Japandi auf Natürlichkeit gesetzt. Während in skandinavischen Ländern helle Farben in der Wohnungseinrichtung dominieren, findet man in Japan eher dunkle Töne. So können bei Japandi helle Möbeln mit dunkler Dekoration kombiniert werden. Besonders gedeckte Farben, wie Braun oder Terrakotta oder Schwarz und Grau erzeugen einen natürlichen und aussagekräftigen Look. Japandi zeichnet sich zudem durch eine hohe Qualität aus. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sind Holzschränke mit sichtbaren, aber unauffälligen Maserungen genauso im Trend wie hochwertige Materialien. Dazu gehören zum Beispiel Leinen, Baumwolle und Wolle sowie Jute – alles natürliche Textilien. Im Einrichtungsstil Japandi sind die Möbel filigran, klassisch und zeitlos. Der japanische Einschlag kommt gut zur Geltung, wenn bodennahe Möbel, wie beispielsweise Futons, eingesetzt werden. Diese haben den Nebeneffekt, dass sie sogar in kleinen Räumen Weite erzeugen. Erlesene und extravagante Möbel und Dekorationen werden besonders ausgewählt und geben den Räumlichkeiten eine ganz besondere Note. Quelle: Das Haus online © fotolia.de

Hochbauprognose 2021: Sinkende Bautätigkeit im Hochbau:

Laut der „Hochbauprognose 2021“ des Beratungshauses EY Parthenon wird der Bau-Boom in den Jahren 2022 und 2023 vorerst etwas abflachen, bis sich die Bauentwicklung wieder erholt. Die Gründe für diesen prognostizierten Trend liegen in den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten. Auch sinkende Mietrenditen, der immer größer werdende Mangel an Bauland und die damit steigende Baukosten sowie Kapazitätsengpässe geben ausreichend Annahmen für eine abflachende Dynamik der Bautätigkeiten. Vor allen Dingen der Nichtwohnungsbau soll sich nur langsam erholen, ausgenommen sind hierbei Logistikimmobilien sowie der öffentliche Bau. Im Einzelhandel sowie beim Bau von Hotels und der Gastronomie sei beispielsweise auch längerfristig mit einer rückläufigen Bauaktivität zu rechnen. Anders sieht es hingegen im Wohnungssektor aus. Die Studienexperten gehen davon aus, dass im (Geschoss-)Wohnungsbau auch weiterhin mit einem Wachstum zu rechnen ist. Dieser wird allerdings nicht so hoch ausfallen wie in den vergangenen Jahren. Vielmehr wird ein Anstieg um 1,6 in diesem Jahr und 1,7 Prozent in den Prognosejahren geschätzt. Im größten Segment, dem privaten Wohnungsbau, ist in den Prognosejahren bis 2023 etwa nur mit einem Prozent Anstieg in der Bautätigkeit zu rechnen. Quelle: EY Parthenon © fotolia.de


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