Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Einrichtung: Möbel, die sich selbst aufbauen
Möbel, die sich wie von Zauberhand aufbauen, haben nun Forschende des Instituts für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung (ICD) der Universität Stuttgart unter der Leitung von Prof. Achim Menges entwickelt. Das Konzept fassen sie unter dem Namen HygroShape zusammen. Bei diesem wirken nicht nur die Formkräfte, sondern auch die Möglichkeiten der Digitalisierung. Bei ihrem Konzept profitieren die Forschenden Dr. Dylan Wood und Laura Kiesewetter am ICD von der intrinsischen Eigenschaft von Holz: Die Zellwände dehnen sich in nassem Zustand aus und ziehen sich beim Trocknen zusammen. Dieses Wissen lässt sich für gezielte Formänderungen nutzen. Sind die Möbel einmal geformt, verriegeln sich die Teile mechanisch und schaffen so Stabilität. Bislang handelt es sich bei den gefertigten Möbeln – einem Loungesessel und einer Chaiselongue – um Einzelstücke. Doch mit ihrem Unternehmen hylo-tech möchten die Forschenden die Markttauglichkeit der Technologie anhand einer limitierten Serie testen. Unterstützt wurde das Projekt mit einer internen Förderung aus dem Wissens- und Technologiefonds der Universität Stuttgart sowie durch die Henkel AG, die Schönweiler GmbH und Gettylab. Quelle und weitere Informationen: Universität Stuttgart/icd.uni-stuttgart.de/de/projekte/hygroshape/hylo.tech © photodune.net
Analyse: Studenten zahlen fürs Wohnen immer mehr
Studierende müssen für ihre WG-Zimmer immer tiefer in die Tasche greifen. Die durchschnittlichen Wohnkosten betragen aktuell 414 Euro pro Monat. Bisher bewegte sich der durchschnittliche Zimmerpreis zwischen 389 und 400 Euro pro Monat. Spitzenreiter bei den Wohnungspreisen für ein WG-Zimmer bildet München: In der bayerischen Landeshauptstadt zahlen Studierende für ein WG-Zimmer aktuell 680 Euro pro Monat, zuletzt waren es noch 650 Euro pro Monat (rund 4,62 Prozent mehr). Neben Hamburg müssen Studenten auch in Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg tief in die Tasche greifen. Teurer geworden sind die WG-Mieten aber beispielsweise auch in Tübingen, Heidelberg und Münster und Freiburg. Dort zahlen Studierende aktuelle durchschnittliche Mieten von 395 bis 464 Euro pro Monat. Zudem ist auch weiterhin mit einem Preisanstieg zu rechnen. Zumindest sagen das die Verantwortlichen der Analyse der GBI Holding AG, WG-gesucht.de und des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) voraus. Grund dafür seien die Entwicklungen aufgrund der Corona-Pandemie: Viele Studierende haben sich erst spät für eine Bleibe am Hochschulstandort entschieden. Dieser Last-Minute-Effekt habe unter anderem zu einem Preisanstieg am Jahresende geführt. Wegen der Corona-Pandemie seien auch einige Studierende dazu gezwungen ihr Studium zu verlängern. Für neue Studierende werde das Angebot daher zusätzlich verknappt. Da die Bafög-Wohnkostenpauschale derzeit bei 325 Euro pro Monat liegt, sieht Dr. Stefan Brauckmann, Geschäftsführender Direktor am MMI, die Entwicklungen kritisch: „Hier muss dringend Abhilfe durch mehr günstige Angebote sowie passgenaue Unterstützung der jungen Menschen geschaffen werden. Ansonsten entscheidet noch mehr als bisher das Elterneinkommen über Hochschulort und spätere Beschäftigungsperspektiven.“ Quelle und weitere Informationen: moses-mendelssohn-institut.de © Fotolia
Bauen: Moritz Hahn für Bachelorarbeit zur Ethik in der Architektur ausgezeichnet
Der ehemalige Architektur-Student Moritz Hahn der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) hat den BDA-Studienpreis Bayern 2022 für seine Bachelorarbeit mit dem Thema „Ideal: Zur ethischen Kritik der Architektur“, ausgelobt vom Bund Deutscher Architekten, erhalten. In der Bachelorarbeit geht Moritz Hahn unter anderem folgenden Fraegn nach: „Braucht es in der alltäglichen Architekturpraxis moralische Überlegungen? Stehen Architektinnen in einer ethischen Verpflichtung? Wer hat Recht? Was müssen wir buchstäblich in Stein meißeln? Brauchen wir Ideale?“ Interessenten erhalten einen ersten Auszug der Bachelorarbeit auf der Internetseite der FHWS. Wer die vollständige Bachelorarbeit lesen möchte, kann sie unter moritzruben.de/content/ideal für 17 Euro als Paperback erwerben. Quelle: fhws.de © photodune.net
Gebäudesanierung: ZIA legt Positionspapier vor
Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat ein Positionspapier mit Vorschlägen zur Neuausrichtung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vorgelegt. Laut ZIA soll unter anderem die Fördersystematik konsequent auf CO2-Einsparungen ausgerichtet werden. Darüber hinaus müsse ein verstärkter Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland erfolgen. Des Weiteren fordert der ZIA eine neue Förderlandschaft, die ebenso wie die aktuelle BEG beihilfefrei ist. Gilt etwas als beihilfefrei, werden Förderanträge für Antragsteller unkomplizierter, da sie weniger Angaben vornehmen müssen. Darüber hinaus schlägt der ZIA vor, die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien sowie den effizienten Neubau zu fördern. Ziel dieser Maßnahmen ist die Treibhausgasreduktion. Um bis 2045 den sogenannten klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, kommt es laut ZIA auch auf den Einsatz nachhaltiger Baumaterialien an. Denkbar sei beispielsweise die Förderung lokaler Baustoffe, die ohne längere Transportwege zur Baustelle gebracht werden können und somit zur Einsparung von C02 beitragen. Das vollständige Positionspapier kann unter zia-cloud.de/data/public/87c761 kostenlos eingesehen werden. Quelle: zia-deutschland.de © Fotolia
Urteil: Mietschulden von Grundsicherungsempfängern
Vermieter können keine Ansprüche gegen das Jobcenter erheben, wenn ihnen ein Grundsicherungsempfänger die Miete schuldig bleibt. Diese entschied kürzlich das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG). Im vorliegenden Fall vermietete ein Eigentümer Wohnungen an Grundsicherungsempfänger und ließ sich von diesen vorsorglich die Zustimmung zur Direktzahlung der Miete durch das Jobcenter geben. Nachdem eine Grundsicherungsempfängerin dem Vermieter die Nebenkosten für 2018 und 2019 schuldig blieb, verlangte er die Zahlung der Rückstände vom Jobcenter Goslar. Dieses lehnte eine Direktüberweisung jedoch ab, da der Vermieter keine eigenen Ansprüche aus dem SGB II habe. Dies wollte der Vermieter sich nicht gefallen lassen, vor allem da inzwischen auch Mietschulden aufgelaufen seien und klagte. Jedoch bekam nicht er, sondern das Jobcenter vom LGS Recht. Grund dafür ist, dass die Direktzahlung der Sicherstellung der Unterkunftsleistungen diene. Sie erfülle nicht den Zweck zur Durchsetzung von Mietforderungen gegenüber des Jobcenters. Die Eintreibung von Schulden sei die Sache des Vermieters – der nun im Übrigen unter anderem auch die Kosten für das Verfahren tragen muss. Quelle: Urteil vom 3. Februar 2022/L 11 AS 578/20/landessozialgericht.niedersachsen.de © Fotolia
Einrichtung: Ideen aus dem Hotelzimmer
Unter der Überschrift „Das dürfen Sie im Hotel klauen“ hat der Tagesanzeiger Einrichtungsideen zusammengefasst. Er verrät so, wie Eigentümer oder Mieter unter anderem die Einrichtungstrends „Künstlerflair“, „Chic“, „Loungegefühl“, „Praktische Garderobe“ und „Stimmung“ in ihrem Zuhause nachahmen können. Für das Künstlerflair im eigenen Zuhause sorgen unter anderem gemalte Fresken an der Decke. Wer es lieber chic haben möchte, kann eine helle Wandfarbe mit Möbeln in einem dunklen, warmen Holz kombinieren. Fürs Loungegefühl kann unter anderem ein Patchwork-Orientteppich sorgen. Für die praktische Garderobe empfehlen sich Möbel, die Stauraum bieten. Für Stimmung sorgen unter anderem Porträtmalereien. Eigentümer oder Mieter, die mehr über die Einrichtungsideen aus Hotelzimmern erfahren möchten, werden auf tagesanzeiger.ch fündig. Dort erfahren sie auch, wie sie in ihrem Zuhause für mehr Spannung, mehr Farbe und einen harmonischen Mustermix sorgen können und erhalten zudem weitere Tipps zum Thema „Wohnen“. Quelle und weitere Informationen: tagesanzeiger.ch © photodune.net