Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Energieeffizienz: Studie: Sanierung ohne Energieberater kann teuer werden

Wer auf die Beratung durch einen Energieberater verzichten will, riskiert das eigentliche Ziel der Sanierung aus den Augen zu verlieren. Denn ohne die Zusammenarbeit mit einem Energieexperten schließt man die staatliche Förderung von vornherein aus – diese ist jedoch die Grundlage für die Zuschüsse aus den Fördertöpfen. Darüber hinaus hatte eine Forsa-Studie bereits 2012 festgestellt, dass ohne Vor-Ort-Beratung kaum Energieeinsparungen erreicht werden. Durch die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Energieberater wurde hingegen eine Ersparnis von durchschnittlich 27 Prozent erzielt. Mit der direkten Beauftragung von Handwerksbetrieben wurde zwar eine Einsparung von 16 Prozent festgestellt, diese reiche laut Branchenexperten jedoch nicht aus, um die Kosten für eine Sanierung zu amortisieren. Nach Angaben der KfW sparen Hauseigentümer durch die günstigen Kreditkonditionen sowie diverse Zuschüsse durchschnittlich 12.000 Euro, wenn sie ihren Altbau zu einem KfW-85-Haus umbauen lassen. Der Eigenanteil für die Zusammenarbeit mit einem Energieberater von 500 Euro ist daher durchaus eine lohnende Investition. © photodune.net

Mieten & Vermieten: Urteil: Änderung der Indexmiete erfordert Schriftform

Der Bundesgerichtshof entschied in einem aktuellen Urteil, dass eine Neufestsetzung der Miete bei einer Indexänderung schriftlich erfolgen muss. Liegt dagegen eine Anpassungsautomatik oder ein einseitiges Änderungsrecht vor, ist keine Schriftform für die neue Vereinbarung erforderlich (AZ XII ZR 43/17). Im vorliegenden Fall hatte ein Vermieter die Miete auf Basis des geänderten Verbraucherindex erhöht. Im Mietvertrag war vereinbart, dass die Mietparteien eine Neufestsetzung der Miete verlangen können, wenn sich der Verbraucherpreisindex um mehr als vier Prozent ändert. Nachdem der Vermieter um die erhöhte Miete gebeten hatte, zahlte der Mieter zunächst die neue Miete, kündigte aber im darauffolgenden Jahr. Das Gericht entschied, dass die Kündigung des Mieters wirksam war. Indem der Mieter die geforderte Miete gezahlt hatte, entsprach der Mietvertrag insgesamt nicht mehr der Schriftform und unterliegt den gesetzlichen Kündigungsfristen. © photodune.net

Steuern & Finanzierung: Gute Konditionen: Anschlusskredite für Immobilienbesitzer im Test

Bei der Planung ihrer Anschlussfinanzierung finden Haus- und Wohnungseigentümer derzeit äußerst gute Konditionen vor. Das hat Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich von Anschluss- und Forward-Darlehen herausgefunden. Mitunter liegt der Effektivzins bei 1 Prozent. Diesen Zinssatz erhalten Immobilienbesitzer bei einer Zinsbindung von 10 Jahren, so lauten die Ergebnisse des aktuellen Tests. Bei einer Bindung von 15 Jahren steht Kreditnehmern immer noch ein Zinssatz von 1,5 Prozent zur Verfügung. Untersucht wurden Volltilgerdarlehen, die innerhalb der Zinsbindung vollständig zurückgezahlt werden. Wer sich mit einem Forward-Darlehen gegen steigende Zinsen in den kommenden Jahren schützen will, kann sich bereits ab 1,5 Prozent einen Kredit für die nächsten drei Jahre sichern. In jedem Fall lohnt sich laut den Testern ein Vergleich von mehreren Tarifen, da zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot 8.600 bis etwa 20.000 Euro lagen. Der Test Anschlusskredite findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/anschlusskredite abrufbar. Quelle: Stiftung Warentest © photodune.net

Leben & Wohnen: Wohntipp: Sommerhitze umweltschonend reduzieren

Jedes Jahr leiden viele Menschen unter der sommerlichen Hitze in ihren Wohnräumen. Portable oder auch fest installierte Klimaanlagen erfreuen sich daher immer größerer Beliebtheit, da sie eine schnelle Abkühlung versprechen. Etwa 140.000 Geräte kommen laut Umweltbundesamt jährlich in die Haushalte und nehmen rund acht Prozent des Gesamtverbrauchs ein. Vor diesem Hintergrund gibt der Verband Privater Bauherren (VPB) aktuell Tipps für eine alternative Vorgehensweise, die die Umwelt schont und Stromkosten spart. Wer konsequent nachts lüftet und tagsüber Fenster und Rolläden geschlossen hält, kann einen Großteil der Hitze ausschließen. Außenliegende Läden, Rollos und Markisen sind dabei besonders wirksam. Helle Außenwandfarben, Pergolen oder Fassadengrün helfen ebenfalls bei der Abkühlung. Zudem sorgt der Einsatz von Deckenventilatoren für eine erfrischende Brise, da die warme Luft konstant in Bewegung gebracht wird. Warme Wärmequellen wie elektrische Geräte auf Standby sollten außerdem abgeschaltet sowie auf die Nutzung von überflüssigen Geräten wie Trockner verzichtet werden, so der VPB weiter. Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Heizungswechsel: Im Sommer vergleichen und sparen

In diesen Tagen erhalten viele Verbraucher ihre Heizkostenabrechnung für das vergangene Jahr. Aufgrund von steigenden Öl- und Gaspreisen denken immer mehr Eigentümer an einen Wechsel zu energieeffizienten Systemen nach, die ohne fossile Brennstoffe auskommen. Damit sollten Interessenten jedoch nicht bis zum Winter warten, empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar). Denn sind die kühlen Temperaturen erst einmal da, bleibt nicht viel Zeit für einen umfassenden Vergleich der verschiedenen Heizsysteme oder Gesprächstermine mit Energieberatern. Bei einem Notaustausch sind Lösungen und Technologien gefragt, die schnell verfügbar sind und den Umstieg damit kontraproduktiv machen. Wer allerdings frühzeitig vergleicht, kann sorgfältig planen und mit dem neuen System langfristig Geld verdienen. Für eine erste Orientierung hilft das Europäische Energieeffizienzlabel für Heizgeräte und Warmwasserbereiter. Da das Label bei Verbrauchern bisher nur wenig bekannt ist, fährt die EU aktuell verschiedene Informationskampagnen, um das Label weiter am Markt zu implementieren und Heizungskäufer bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen. Interessenten sollte daher auf Systeme mit der Kennzeichnung "A+" und besser achten, da nur diese erneuerbare Energien einsetzen. Quelle: BSW-Solar © photodune.net

Mieten & Vermieten: Urteil: Mülltonnen müssen geduldet werden

Das Amtsgericht Brandenburg entschied in einem aktuellen Urteil, dass Mieter den Anblick sowie den täglichen Gebrauch von Mülltonnen hinnehmen müssen. Laut LBS Infodienst Recht und Steuern stellt die optische Beeinträchtigung keine Grundlage zur Mietminderung dar (AZ 31 C 156/16). Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin den Müllplatz einer Wohnanlage an einen zentraleren Ort verlegen lassen, der für alle Mietparteien besser erreichbar ist. Dieser befindet sich jedoch unmittelbar vor der Wohnung des klagenden Mieters. Aufgrund der optischen und geruchsmäßigen Belästigung minderte er die Bruttomiete um 10 Prozent. Das Gericht entschied nun aktuell zugunsten der Vermieterin. Zwar müsse grundsätzlich ein Platz für die Mülltonnen ausgewählt werden, der für alle Mieter zumutbar ist, doch sei die Gebrauchstauglichkeit seiner Wohnung für den Mieter nur unerheblich gemindert. Die Nutzung sowie der Geruch der Mülltonnen gehören zu dem üblichen Lebensrisiko einer Erdgeschosswohnung in einer größeren Wohnanlage dazu. Quelle: LBS © photodune.net


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