Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Abschläge: So funktioniert die Prüfung von Strom- und Gasrechnungen
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Kunden ihre Abrechnungen für Strom, Gas und Fernwärme aus dem vergangenen Jahr prüfen können. Es galten entsprechende Preisbremsen, weshalb dabei einige Besonderheiten zu beachten sind. So entfiel beispielsweise der Dezember-Abschlag für Gas und Wärme für private Haushalte sowie für kleine und mittelständische Unternehmen. Um die Korrektheit der Jahresabrechnung zu prüfen, rät die Verbraucherzentrale unter anderem zur Kontrolle der Zählernummer, des Anfangs- und Endzählerstands sowie des neuen Abschlags. Ob die Erstattungen stimmen, können Verbraucher anhand des Abschlags unter Berücksichtigung der Preisbremse sowie anhand es Entlastungsbetrags berechnen. Entsprechende Beispiele führt die Verbraucherzentrale auf. Wem diese Berechnungen zu kompliziert sind, kann mit einem Online-Rechner der Verbraucherzentrale seinen Abschlag für Strom, Gas oder Fernwärme ermitteln lassen. Dazu müssen unter anderem die Abschläge pro Jahr, der Jahresverbrauch in kWh aus der vergangenen Jahresabrechnung sowie der Bruttopreis in kWh angegeben werden. Quelle und weiter Informationen: verbraucherzentrale.de © immonewsfeed
Wegerecht: Darf der Nachbar übers Grundstück gehen?
In vielen Fällen möchten Eigentümer ihre Ruhe im Garten genießen, doch das Betreten durch Nachbarn kann zur Belastung werden. Das Landgericht Lübeck hat entschieden, dass Nachbarn unter bestimmten Umständen dennoch ein Recht auf den Durchgang über das Grundstück haben (AZ: 3 O 309/22). Im konkreten Fall stritten sich zwei Nachbarn, eine Frau und ein Mann. Da das Grundstück des Mannes sich in einem sogenannten Hinterlandquartier befindet und über keinen direkten Zugang zur Straße verfügt, muss er den Weg über das Grundstück der Nachbarin nutzen. Diese störte sich jedoch so sehr daran, dass sie ihm den Weg irgendwann mit Steinen versperrte. Der Mann klagte daraufhin und bekam Recht. Die Richter sprachen ihm das Notwegerecht zu. Allerdings kann die Frau gemäß Paragraf 917 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine Gebühr für die Nutzung des Weges erheben. © immonewsfeed
Pflanzen: Passende Auswahl für jeden Raum
Farben beeinflussen unsere Stimmung und unser Wohlbefinden. Insbesondere Grün, das mit Natur und Frische verbunden ist, spielt eine wichtige Rolle für das Raumklima. Grünpflanzen können die Luftqualität verbessern und somit zu einem gesünderen Wohnraum beitragen. Doch welche Pflanzen eignen sich am besten für die verschiedenen Wohnbereiche? Das ist wichtig zu wissen, denn Zimmerpflanzen erfüllen in verschiedenen Räumen unterschiedliche Zwecke. Im Wohnzimmer können große Pflanzen wie Ficus oder Palmen nicht nur die Luft reinigen, sondern auch optische Akzente setzen. In der Küche fühlen sich neben Kräutern auch Pflanzen wie Farne und Efeututen wohl. Für das Badezimmer eignen sich tropische Pflanzen wie Bambus oder Aloe Vera, die eine hohe Luftfeuchtigkeit vertragen. Im Schlafzimmer werden besonders Pflanzen wie Bogenhanf und Einblatt empfohlen, da sie auch nachts Sauerstoff produzieren. Bei der Auswahl der Pflanzen müssen allerdings noch weitere Aspekte beachtet werden. So sollte vorab geprüft werden, ob die entsprechende Pflanze schädlich oder giftig für Kinder oder Haustiere sein kann, wie teuer diese sind und wie hoch der Pflegeaufwand ist.Quelle: lifepr.de/Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH © immonewsfeed
Immobilienpreise: Trends bis 2035
Die Immobilienpreise werden unter anderem in den sieben größten Städten Deutschlands, aber auch in weiteren Regionen anziehen. In fast der Hälfte der untersuchten Regionen (47 Prozent) werden die Kaufpreise real um mehr als 0,15 Prozent bis 2035 anziehen. Das geht aus dem „Postbank Wohnatlas 2024“ des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) hervor. Die Entwicklung wird durch eine zunehmende Nachfrage in zentralen Lagen bei gleichzeitig begrenztem Angebot getrieben. In München wird ein durchschnittliches Preiswachstum pro Jahr um 1,84 Prozent erwartet, in Frankfurt am Main um 1,67 Prozent und in Köln um 1,43 Prozent. 2023 lagen die Preise in München durchschnittlich bei 8.909,30 Euro, in Frankfurt am Main bei 6.178,54 Euro und im Köln bei 4.862,11 Euro pro Quadratmeter. Doch während in den Städten mit steigenden Immobilienpreisen zu rechnen ist, kann es in ländlichen oder strukturschwachen Regionen zu fallenden Immobilienpreisen kommen. In diesen Gebieten fehlen oft die wirtschaftlichen Impulse und demografischen Entwicklungen, die in den Städten für eine positive Preisentwicklung sorgen. Am stärksten an Wert verlieren werden Immobilien laut Studie voraussichtlich im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) und in der thüringischen Stadt Suhl.Quelle und weitere Informationen: postbank.de © immonewsfeed
Hausbau: Wichtige Tipps für Bauherren (Teil 3)
Bevor der Traum vom eigenen Haus Wirklichkeit wird, sollten Bauherren sorgfältige Entscheidungen treffen und eine gründliche Planung durchführen. Darauf weist das Portal „baumentor.de“ hin und bietet eine Checkliste mit 15 wichtigen Fragen als Orientierungshilfe für die erfolgreiche Umsetzung des Bauprojekts. In einer dreiteiligen Serie fassen wir die Fragen zusammen. Heute: Punkte 11 bis 15. Fragen zur Haustechnik sollten mit Punkt 11 geklärt werden. Zur Haustechnik gehören Heizung, Lüftung und Klimatisierung, Elektroinstallation, Sanitärtechnik, erneuerbare Energien, Sicherheits- und Überwachungstechnik sowie Smart-Home-Technologien. Bei der Planung dieser Systeme sollten unter anderem individuelle Bedürfnisse, die Energieeffizienz, das Budget, die Vorschriften und zukünftige Entwicklungen berücksichtigt werden. In 12. Punkt sollte geklärt werden, ob ein Keller erforderlich ist oder nur eine Bodenplatte. Ein Keller bietet zusätzlichen Stauraum und schützt wichtige Technik, während eine Bodenplatte kostengünstiger ist und eine barrierefreie Lösung darstellt. Zudem sollten sich Bauherren Gedanken über die Unterbringung ihrer Fahrzeuge machen (Punkt 13). Ein Carport ist günstiger und schneller montiert, eine Garage bietet dafür mehr Sicherheit und Stauraum. Bei Punkt 14. sollte der Dachtyp geklärt werden. Möglich sind beispielsweise ein Flachdach, ein Satteldach, ein Pultdach oder ein Walmdach. Die Dächer weisen nicht nur optische Unterschiede auf, sondern durch den Einbau entstehen auch funktionelle Besonderheiten. Ein Flachdach bietet so zum Beispiel Stauraum und Dachfenster können eingebaut werden. Ein Pultdach ist elegant und eignet sich für große Gebäude. Im letzten Schritt sollten alle Bauherren, die einen Fertigbauanbieter beauftragen möchte, diesen auf seine Seriosität prüfen. Dazu können sich beispielsweise über den Anbieter informieren, Musterhausparks besuchen und sich Referenzobjekte ansehen. Quelle und weitere Informationen: baumentor.de © immonewsfeed
Forschung: Energieeffizienter Kühlschrank mit Nickel-Titan entwickelt
Einen Prototyp für einen Kühlschrank, der mit Nickel-Titan kühlt, hat ein Forschungsteam um Prof. Dr. Stefan Seelecke und Prof. Dr. Paul Motzki von der Universität des Saarlandes entwickelt. Der Kühlschrank wird auf Basis der sogenannten Elastokalorik betrieben. Diese basiert auf dem einfachen Prinzip, Wärme mittels gezogener und entlasteter Nickel-Titan-Drähte abzuführen. Diese „künstlichen Muskeln“ nehmen Wärme auf und geben sie wieder ab, ohne auf klimaschädliche Kältemittel zurückzugreifen.Durch die Elastokalorik-Technologie können Temperaturdifferenzen von bis zu 20 Grad Celsius erzeugt werden. Damit gilt sie nicht nur als effizienter, sondern auch umweltfreundlicher als herkömmliche Verfahren. Ein entsprechend betriebener Kühlschrank ist somit eine energieeffiziente und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kühlsystemen. Bislang passt in den Mini-Kühlschrank gerade einmal eine kleine Flasche. Die Wirkung elastokalorischer Materialien übertrifft laut Universität des Saarlandes die Wirkung herkömmlicher Klimaanlagen oder Kühlschränke um mehr als das Zehnfache. Sowohl das US-Energieministerium als auch die EU-Kommission sehen in der Elastokalorik eine vielversprechende Alternative zu bisherigen Verfahren. Durch dieses Verfahren können nicht nur kleine Kühlschränke, sondern auch große Räume effizient gekühlt und geheizt werden. Quelle und weiter Informationen: uni-saarland.de © immonewsfeed