Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Unterschiedliche Modelle von Wärmepumpen:
Wer energieeffizienter leben möchte und sich für den Einbau einer Wärmepumpe zur Energiegewinnung im Haushalt entscheidet, hat die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Modellen zu wählen. Gemeinsam haben alle Wärmepumpen, dass sie regenerative Energien nutzen, beispielsweise aus der Luft, dem Grundwasser oder aus dem Erdreich und diese zum Heizen, zur Warmwasseraufbereitung oder zu beidem gebrauchen. Während eine Warmwasser-Wärmepumpe lediglich der Aufbereitung von Warmwasser dient und das System komplett von der Heizungsanlage abgekoppelt ist, gibt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe die gewonnene Energie an einen Wasserkreislauf weiter, der sie dann an die Heizung oder zur Warmwasseraufbereitung transportiert. Eine Luft-Luft-Wasserpumpe wird vor allen Dingen bei Passivhäusern eingesetzt und funktioniert sowohl als Heizung sowie als Lüftung. Für ihre Funktionsfähigkeit benötigt sie jedoch eine kontrollierte Wohnraumlüftung und das Haus muss komplett luftdicht sein. Ebenso gibt es Wärmepumpen, die ihre Energie aus einem Eisspeicher gewinnen oder Sole-Wasser-Wärmepumpen, die mittels eines horizontalen Rohrsystems Wärme aus der Erdoberfläche entziehen. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen hingegen die Energie des Wassers. Um herauszufinden, welche Wasserpumpe für Ihre Bedarfe und für die Immobilie die richtige ist, sollte ein Experte oder ein Energieberater zurate gezogen werden. Äußere Faktoren spielen bei der Wahl der Wärmepumpe meistens keine Rolle, da sie die Wärme aus der Erde und aus dem Grundwasser nutzen. Quelle: Bautipps © photodune.net
Räum- und Streupflicht bei Schnee und Glatteis:
Sind die Gehwege im Winter vereist oder verschneit, stellt sich die Frage, wem die Räum- und Streupflicht obliegt und wer im Schadensfall haftet. Grundsätzlich ist, laut Rechtslage, die Gemeinde dazu verpflichtet, Gehwege begehbar und sicher zu halten und vor Schneeeinfall sowie vor Glatteis zu schützen. Doch grenzt ein Grundstück an einen öffentlichen Gehweg, kann die Räum- und Streupflicht an den Eigentümer des Hauses übergeben werden. Dieser wiederum hat die Möglichkeit, die Verkehrssicherungspflicht an seinen Mieter übergeben. Doch die Übergabe der Räum- und Streupflicht an den Mieter muss ganz klar im Mietvertrag oder in der Hausordnung benannt werden. Ein Verweis auf „alle behördlichen und polizeilichen Pflichten“ reicht unter Umständen nicht aus. Denn kommt es zum Ernstfall und ein Passant stürzt oder verletzt sich, kann das hohe Kosten verursachen. Hat der Vermieter eine offizielle Übergabe der Versicherungspflicht an seinen Mieter verschriftlicht, ist er dennoch dazu verpflichtet, zu überwachen, ob dieser seiner Räum- und Streupflicht tatsächlich nachgeht. Sind die Mieter oder Eigentümer körperlich eingeschränkt oder gebrechlich, sind Sie unter Umständen von den Pflichten befreit. In solchen Fällen kann ein Streu- und Räumdienst die Arbeiten übernehmen. Handelt es sich bei dem Wohnobjekt um ein Mehrfamilienhaus, sind alle Parteien zum gleichen Teil verpflichtet, der Räum- und Streupflicht nachzugehen. Die kommunale Straßenreinigungssatzung gibt Auskunft darüber, ob mit Split, Granulat oder ggfs. Salz in der jeweiligen Gemeinde gestreut werden darf. Quelle: Hausjournal © photodune.net
Trend: Schiebetüren aus Glas :
Heutzutage liegen helle und liftdurchflutete Räume hoch im Trend. Denn große Räume schaffen Weite und fördern das Miteinander. Doch was passiert, wenn man beim Kochen lieber die Tür hinter sich zuziehen möchte oder im Wohnzimmer ungestört Fernsehen möchte? Eine gute Alternative, Räume groß und hell erscheinen zu lassen, aber dennoch Privatsphäre zu schaffen, entsteht durch den Einbau von Schiebetüren aus Glas. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen und Montagearten. Eine Schiebetür kann aus mehreren Flügeln oder einem Einzelteil bestehen und zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum Öffnen und Schließen keinen Schwenkbereich benötigt, sondern auf Schienen geführt wird. Ob aus mattiertem oder gefärbtem Glas, selbst im geschlossenen Zustand lässt die Schiebetür ausreichend Licht durch, um ein weites Raumklima zu kreieren. Auch fensterlose Räume erhalten trotz der geschlossenen Tür ausreichend Helligkeit. So muss weniger zusätzliche Beleuchtung eingesetzt werden, was zusätzlich die Stromkosten senkt. Auch wenn Schiebetüren aus Glas in den letzten Jahren überwiegend in Büroräumen zu finden waren, erfreuen sie sich in der heutigen Innenarchitektur neuer Beliebtheit. So kann der Trend von großen Räumen und dem offenen Wohnen gewahrt und gleichzeitig kann ein Raum optimal strukturiert und aufgeteilt werden. Bei der Wahl der Schiebetüren sollten sich Kaufinteressierte von einem Fachmann beraten lassen. Je nach Art des Glases kann eine Schiebetür zusätzlichen Lärm- und Schallschutz bieten und durch die Verwendung von Sicherheitsglas kann Bruchgefahr vermeiden werden. Quelle: Zimmerschau/Glas und Beschlag © fotolia.de
Studie: Wie beliebt sind alternative Wohnformen in Deutschland?:
In einer Umfrage der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler von Baufinanzierungen, wurden 1.000 Personen in Deutschland zu den Themen Bauen und Wohnen befragt. Vor allen Dingen die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit spielten in der Umfrage eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse besagen, dass für 87 Prozent der Befragten Umweltschutz und nachhaltiges und energieeffizientes Bauen und Wohnen wichtig bis sehr wichtig sind. Nur für 4 Prozent der Befragten steht das umweltfreundliche Bauen und Wohnen nicht im Fokus oder ist nicht wichtig. Grundsächlich ziehen mehr als drei Viertel der Befragten alternative Wohnformen in Betracht. Vor allem ein Ökohaus oder ein Mehrgenerationenhaus stoßen bei den Befragten auf viel Zuspruch. So könnten sich 43 Prozent der Befragten vorstellen, ein Haus nach „ökologischen Standards“ zu bewohnen und 29 Prozent könnten in einem Mehrgenerationenhaus leben. Ebenfalls 29 Prozent könnten sich vorstellen, in einem Hausboot zu wohnen. Die zurzeit im Trend liegenden Tiny Houses stellen nur bei 13 Prozent der Befragten eine alternative Wohnform dar, gefolgt vom Bewohnen eines Baumhauses, was sich 11 Prozent der Befragten vorstellen können. In der Umfrage waren Mehrfachnennungen möglich. Ebenso muss genannt werden, dass 15 Prozent der Befragten keine der alternativen Wohnformen als Wohn- und Lebensmittelpunkt in Betracht ziehen. Interhyp weist auf die zahlreichen staatlichen Fördermöglichkeiten im Bereich energieeffizientes Wohnen und Bauen hin und rät Kauf- und Bauinteressierten, sich in der Planungsphase von einem Finanzierungsexperten beraten zu lassen. Quelle: Interhyp AG/Baubiologie Magazin © fotolia.de
Können Rollläden an Fenstern vor Einbruch schützen?:
Rollläden an Fenstern schützen vor starkem Sonneneinfall und dienen als Wärmeschutz. Doch können angebrachte Rollläden auch Einbrecher fernhalten und vor Einbruch schützen? Handelt es sich um Rollläden, die nach DIN EN 1627 zertifiziert sind, sind diese einer bestimmten Widerstandsklasse zugeordnet und teilweise einbruchhemmend. So sind die zertifizierten Rollläden zusätzlich gesichert und lassen sich nur schwer hochschieben und aushebeln. Auch elektrische Rollläden bieten einen erhöhten Sicherheitsschutz, denn sie können nicht ohne weiteres hochgeschoben werden. Abgesehen von den zertifizierten und elektrischen Rollläden haben die handelsüblichen Fenstervorrichtungen allerdings keine Einbruchschutzfunktion. Ebenso ist zu erwähnen, dass heruntergelassene Rollläden den Eindruck erwecken können, als sei niemand zu Hause und einladend auf Einbrecher wirken. Deshalb sollten Eigentümer nicht darauf verzichten, in ein professionelles Sicherheitssystem zu investieren. Einbruchhemmende Fenster mit einer Pilzkopf-Verriegelung, Aufhebelsicherung sowie geänderten Beschlägen bieten einen hohen Sicherheitsschutz. Die von Sicherheitsbehörden empfohlene Widerstandsklasse für Fenster und Türen sollte mindestens RC 2 oder höher betragen. Alternativ eignen sich Rollgitter vor Fenstern ebenfalls gut als Einbruchschutz. Allerdings sind die Gitterstäbe optisch nicht jedermanns Sache. Wer sich für ein Rollgitter entscheidet, sollte sich über die unterschiedlichen Sicherheitsklassen erkundigen. Quelle: Hausjournal © photodune.net
Tipp: Abbau von Photovoltaik-Altmodulen :
Photovoltaik-Module zeichnen sich nicht nur dadurch aus, dass sie auf eine sehr umweltschonende und energieeffiziente Weise Strom produzieren, sondern auch durch ihre lange Lebensdauer. So halten passende ausgewählte Photovoltaik-Module bei der richtigen Montage mehrere Jahrzehnte. Sollte es irgendwann zu Beschädigungen kommen oder dazu, dass die Module aufgrund ihres Alters nicht mehr zur Stromerzeugung genutzt werden können, müssen sie fachgerecht gemäß des Elektro- und Elektronikgesetzes entsorgt werden. Denn heutige Entsorgungsfachbetriebe recyclen die PV-Altmodule so, dass die enthaltenen Rohstoffe fast gänzlich als Sekundärrohstoffe verwertet werden können und in der Produktion wieder in den Werkstoffkreislauf gelangen können. Deshalb ist es wichtig, ausrangierte Module richtig zu entsorgen und an den zuständigen Sammelstellen abzugeben. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) stellt auf seiner Internetseite ein kostenloses Hinweispapier mit dem Namen „Sicherer Umgang mit den PV-Altmodulen“ zur Verfügung. Darin gibt er Tipps und Sicherheitshinweise beim Umgang und Abbau von alten PV-Modulen und informiert darüber, in welchem Zustand sie zu den kostenlosen Rücknahmestellen transportiert werden müssen. Besitzer von Photovoltaikanlagen sollten sich aus Sicherheitsgründen gut über den Abbau der Module informieren. Denn bei Sonnenlichteinfall kann sich eine aktive Zellschicht mit Elektrizität aufladen. So sollten die Module beim Transport und bei der Lagerung stets nach unten zeigen und beschädigte Rückseitenfolien vorab abmontiert werden. Quelle: BSW © fotolia.de