Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Kodex für eine ganzheitliche und vielfältige Baukultur :

Um in Städten Vielfalt zu schaffen und unterschiedliche Baustile zu fördern, hat die Bundesstiftung Baukultur gemeinsam mit dem Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e. V. (ICG) einen Kodex entworfen, welcher sich an die Immobilienbranche richtet. Dieser soll Unternehmen aus der Immobilienbranche, Bauherren, Projektentwickler und Planer sowie Eigentümer und alle Beteiligten aus dem Bereich Städtebau dazu animieren, Diversität in der Gestaltung von Lebensräumen zu schaffen. Ob in der Gestaltung von Gebäuden, in der Infrastruktur und in Stadtquartieren sowie in Siedlungen, Landschaften und im öffentlichem Raum, der entworfene Kodex dient als Leitlinie und Bekenntnis zur Gewährleistung einer regen Baukultur. Zugleich sollen unterschiedliche baukulturelle Werte und die gegenseitige Akzeptanz in der Gesellschaft eingehalten werden, um langfristig auch wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Der Kodex enthält insgesamt neun Grundsätze, die in die Bereich „Haltung und Werte“, Visionen und Ziele“ und „Kompetenz und Umsetzung“ gegliedert sind. Der Hauptgrundsatz des Kodex bildet die Verpflichtung zu einer ganzheitlichen Baukultur. So sollen alle Bauvorhaben ökologisch verträglich und wirtschaftlich realisierbar sein sowie eine hohe Qualität in der Gestaltung der Bauwerke und des Umfeldes aufweisen. Auch die soziale Verankerung und Ausgewogenheit der gestalterischen und baulichen Tätigkeiten muss gewährleistet werden. Zu der Haltung und den Werten gehören ebenfalls eine umsichtige Projektplanung sowie die Wertschätzung des baulichen und kulturellen Erbes. Die gemeinsamen Ziele und Visionen enthalten beispielweise Vorhaben wie eine ressourcenschonende Bauweise oder die Förderung von Stabilität im Bereich Städtebau und Gesellschaft. Gestaltungswettbewerbe und Kooperationen sowie eine lösungsorientierte Zusammenarbeit sind einige Punkte aus dem Bereich „Kompetenz und Umsetzung“. Quelle: Bundesstiftung Baukultur/ICG © photodune.net

Tipps: Wissenswertes zum Flachdachhaus:

Wer im Begriff ist, ein Haus zu bauen, muss jede Menge Entscheidungen treffen. Eine davon betrifft die Dachbauart. Grundsätzlich stehen zwei unterschiedliche Dachformen zur Auswahl: ein Steildach oder ein Flachdach. Häuser mit Flachdächern haben viele Vorteile. Die kompakte Form des Flachdachhauses gleicht einem Würfel und zeichnet sich durch eine klare, einfache Bauform aus. Ein Flachdach hat keine Dachschrägen wie es ein Steildachhaus hat und bietet deshalb auch im Obergeschoss eine große Wohn- und Stellfläche. Wer von einem lichtdurchfluteten Haus träumt und sich große Fensterfronten auch in der obersten Etage wünscht, kann diesen Wunsch in einem Flachdachhaus realisieren. Problemlos lassen sich große Fensterflächen einbauen und verleihen dem Haus eine architektonisch moderne und klare Optik. Wer es etwas kreativer mag, kann in einem Flachdachhaus Gebäudeteile versetzen und somit Platz für eine Terrasse oder einen Balkon schaffen. Auch eine Dachterrasse ist bei einem Flachdachhaus nur eine Frage der Hausbauplanung. Doch Vorsicht ist geboten: Vor der Bauplanung sollten sich Eigentümer erkundigen, welche Gebäude- und Dachbauweisen auf dem jeweiligen Grundstück gelten, da jede Kommune andere Vorschriften hat. Ein Blick in den Bebauungsplan klärt darüber auf, ob ein mehrgeschossiges Haus mit einem Flachdach auf dem Grundstück gebaut werden darf. Ein weiterer wichtiger Punkt bei einem Flachdachhaus ist eine fachgerechte Konstruktion; vor allem das Dach muss hundertprozentig wasserdicht sein. Ein Dachgefälle von zwei Prozent ist die Mindestanforderung bei der Konstruktion. Empfehlenswert sind sogar drei bis fünf Prozent, sodass das Regenwasser effektiv abfließen kann. Dachabläufe auf der Dachfläche sowie eine gute Dachabdichtung gehören zu einem Flachdachhaus genauso dazu wie eine gute Wärmedämmung und eine tragende Konstruktion. Quelle: bautipps © photodune.net

Umweltschutz: Die unterschiedlichen Arten der Energiespeicherung:

Wer sich für den Klimaschutz einsetzt, wird sich nicht nur mit dem Thema „Produktion von umweltfreundlichem Strom“ beschäftigen, sondern auch mit der Speicherung von Energie. So wird in den sogenannten Energiespeichern überschüssiger Solarstrom eingelagert, um dann zu einem anderen Zeitpunkt und nach Bedarf entnommen und genutzt zu werden. Energiespeicher für aus Wind oder Sonne produziertem Strom sind essenziell, denn Elektrizität wird aufgrund der wechselnden Wetterverhältnisse unregelmäßig und in unterschiedlichen Mengen produziert. So weht der Wind an einigen Tagen stärker als an anderen und die Sonne scheint zu den Jahreszeiten unterschiedlich stark.Energiespeicher sind Zwischenspeicher für die produzierte Energie. Viele Hausbesitzer kennen bereits Solarstromspeicher. Diese speichern den überschüssigen, aus der Fotovoltaikanlage gewonnenen Solarstrom. So kann er von den Hausbesitzern zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Heutzutage werden in Privathaushalten anstelle von Solarstromspeichern oftmals Batteriespeicher genutzt. Diese sind technisch weiterentwickelt und auch vom Kostenfaktor recht erschwinglich. Nutzt man für den Privatgebrauch einen Batteriespeicher, sind vor allem Lithium-Ionen-Akkus besonders gut geeignet. Denn sie erzielen eine größere Wirkung als die handelsüblichen Blei-Säure-Akkus. Handelt es sich um durch Windenergie erzeugten und in großen Mengen produzierten Ökostrom, gibt es auch hier die Möglichkeit der Einspeisung in Batteriespeicher. Für diesen Speichervorgang werden Akkus aus alten und aussortierten Elektroautos entnommen. Schließt man diese zu einem Großspeicher zusammen, speisen sie große Energiemengen ein. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Akkus mit ihren wertvollen Rohstoffen wiederverwendet werden, wenn das Elektroauto nicht mehr fährt. Auch Pumpspeicherkraftwerke sowie Druckluftspeicher leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Für das Einspeisen von großen Mengen Strom bietet sich ebenfalls das etwas aufwendigere Erdgasspeicherverfahren „Power-to-Gas“ an. In diesem wird überschüssig produzierter Strom ins Erdgasnetz eingespeist und kann beispielsweise auch für die Stromproduktion von Kraftwerken genutzt werden. Quelle: EnBW © photodune.net

Urteil: Haltevorrichtung für Elektrofahrräder auf Tiefgaragenstellplatz nicht erlaubt:

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) kam es zu Streitigkeiten vor dem Landgericht Hamburg-Wandsbek. In einer Eigentümerversammlung wurde einem Eigentümer per Mehrheitsbeschluss gestattet, an seinem Tiefgaragenstellplatz einen Metallfahrradständer für zwei Elektroräder anzubauen. Einer der Eigentümer war jedoch mit dem Beschluss nicht einverstanden und klagte auf Verletzung der Zweckbestimmung eines „Tiefgaragenstellplatzes“ (AZ 318 S 167/14). Da die Teilungserklärung keine Öffnungsklausel beinhalte, entspräche das Anbringen des Metallständers sowie die Nutzung des Tiefgaragenstellplatzes für Elektrofahrräder nicht einer ordnungsgemäßen Verwaltung. Vielmehr müsste die Nutzung den Grundsätzen der Garagenverordnung (GarVo) sowie der Hamburgischen Bauordnung (HBauO) entsprechen. Hiernach wird ein Tiefgaragenstellplatz als „Abstellplatz für Kraftfahrzeuge“ definiert. Durch den angebrachten Metallbügel sei zudem das Befahren des Parkplatzes nicht ohne Hinderung möglich. Auch das Argument der Beklagten, der Tiefgaragenstellplatz sei Sondereigentum, hat keinen Einfluss auf das Urteil des Landgerichts Hamburg. Denn die Haltevorrichtung für die Elektrofahrräder müsste durch bauliche Maßnahmen in den Boden des Stellplatzes eingebaut werden. Dies ist ein baulicher Eingriff in das Gemeinschaftseigentum der WEG, sodass diese Maßnahme ohnehin nicht in einer Eigentümerversammlung beschlossen und genehmigt werden durfte. Quelle: LG Hamburg © fotolia.de

Gestalten Sie Ihr Zuhause mit einem Online-Raumplaner:

Wer seine Möbel austauschen oder den Wänden eine neue Farbe geben möchte, kann mit einem digitalen Raumplaner sehen, welche Farbe sich besonders gut in der Küche macht oder ob die Kommode in der Raumecke oder eher mittig im Raum geschmackvoller aussieht. So dient ein Raumplaner zur Orientierung im Bereich Einrichtung und Gestaltung; ein innovativer 3-D Raumplaner ermöglicht es sogar, sich in und durch die neu gestalteten Räume zu bewegen. Viele Anbieter, wie beispielsweise große Einrichtungshäuser oder Baumärkte, stellen auf ihrer Internetseite kostenlose Raumplanungshilfen und Raumplaner zur Verfügung. Ebenso haben Interessenten die Möglichkeit, sich eine Software herunterzuladen und mit ihr ihr neues Zuhause zu gestalten. Ein weiterer Unterschied bei der Auswahl eines Online-Raumplaners ist der Preis. Neben den kostenlosen Online-Einrichtungsplanern können auch technisch aufwendige 3D-Wohnraumplaner käuflich erworben werden. Diese kosten durchschnittlich zwischen 40 und 80 Euro, die günstigsten Varianten gibt es bereits ab 10 Euro, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Für Privatleute, die sich einen Überblick darüber verschaffen möchten, wie das eigene Zuhause noch aussehen könnte, reicht meistens die kostenlose Variante. Diese beinhaltet in der Regel die Auswahl von Möbeln, der Wandfarbe und des Bodenbelags sowie das Setzen von Fenstern und Türen. Dabei werden ebenso Besonderheiten im Grundriss berücksichtigt. Wer auf eine sehr große Auswahl an Einrichtungsgegenständen und auf technische Spielerein Wert legt, kommt bei den zahlungspflichtigen Varianten mit Sicherheit auf seine Kosten. Mit einem Online-Badplaner findet die Badewanne oder die Dusche ihren Platz im Badezimmer, auch Fliesen sowie die Bad-Keramik können ausgewählt und gestaltet werden. Für die Online-Gestaltung der Küche ist es notwendig, die Küchenmaße einzugeben, sodass der Raumplaner den Raum realitätsgetreu nachbilden kann. Diese Berechnung ermöglicht, dass unterschiedliche Möbelstücke digital platziert werden können und einen guten Eindruck geben, wie die Küche später aussehen könnte. Trotz der vielfältigen digitalen Möglichkeiten ist es dennoch empfehlenswert, sich vor dem Kauf die Materialien oder Einrichtungsgegenstände anzusehen. Denn Farben oder Oberflächen können in Realität in Nuancen abweichen. Auch wenn es beispielsweise darum geht, Wände oder Geschossdecken zu durchbrechen, sollte das Gespräch mit einem Statiker oder Architekten gesucht werden. Quelle: wohnen.de © wavepoint.de

Umfrage: Wie beliebt sind Immobilien als Kapitalanlage?:

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag der Commerz Real AG eine Umfrage zum Stellenwert von Immobilien als Kapitalanlage durchgeführt. Während bei derselben Umfrage im Februar 2020, zeitlich noch vor den durch die Corona-Pandemie ausgerufenen Ausgangsbeschränkungen und Maßnahmen, 51 Prozent der Befragten eine Immobilieninvestition als eine sinnvolle und stabile Kapitalanlage sahen, sind es nur vier Monate später bereits 56 Prozent. Insgesamt wurden in der Studie 2.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland befragt. Für rund die Hälfte der Befragten steht bei einem Immobilienkauf vor allem der Aspekt einer sicheren Wertanlage im Vordergrund. Ebenso gilt die Investition in Immobilien als eine besonders krisenfeste Anlage, vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie beispielsweise bei der Corona-Krise. Weitere Kriterien für eine Immobilieninvestition sind laut Studienteilnehmern ein sicherer Vermögensaufbau (30 Prozent) oder ein guter Schutz vor einer Inflation (24 Prozent). Für 21 Prozent spielt eine hohe Rendite eine wichtige Rolle. Doch welche Aspekte sprechen gegen einen Immobilienkauf bzw. welche Hindernisse sehen Kaufinteressenten in dieser Form der Kapitalanlage? Während vor allem der hohe Eigenkapitalanteil bei einem Direktkauf viele Befragten verunsichert, lassen auch Ängste vor Schulden oder die jahrelange finanzielle Verpflichtung viele potentielle Käufer zweifeln. Deshalb sehen viele Investoren in indirekten Immobilienanlagen eine gute Möglichkeit, eine sichere Wertanlage zu schaffen, ohne sich der Gefahr der Verschuldung auszusetzen. Dazu gehören beispielsweise der Kauf von Aktien oder Real Estate Investment Trusts sowie offene Immobilienfonds oder die Möglichkeit zum Crowdinvesting. Rund 41 Prozent der Befragten sehen darin eine gute und sichere Alternative. Quelle: Commerz Real © fotolia.de


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