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Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Evaluations-Studie: Es fehlt an barrierefreiem Wohnraum:
Die Auswertungen der Evaluations-Studie „Barrierearmer Wohnraum: Bedarf steigt durch Alterungsteil – Förderung wirkt“ geben einen aktuellen Überblick über die Anzahl von barrierefreien Immobilien in Deutschland. Ebenso stellen Experten Prognosen auf, wie sich der Bedarf nach „altersgerechtem Wohnen“ bis ins Jahr 2035 verändern wird. Nach ersten Berechnungen werden in den kommenden zehn Jahren etwa 22 Millionen Menschen in Deutschland älter als 65 Jahre sein, dies macht insgesamt 26 Prozent der deutschen Bevölkerung aus. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind zum jetzigen Zeitpunkt 18,3 Millionen Menschen über 65 Jahre alt (22 Prozent). Beachtet man die Entwicklungen bei der Schaffung von barrierefreiem Wohnraum, ist davon auszugehen, dass bis 2035 etwa zwei Millionen Wohnungen mit barrierefreier Ausstattung fehlen werden. Unter „barrierefrei“ zählen Wohnungen und Häuser, die über ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit für Bewohner und Bewohnerinnen verfügen. So haben sie beispielsweise keine Stufen, Schwellen oder Treppen sowie eine ebenerdige Dusche. Deutlich werden die Entwicklungen durch die hohe Nachfrage nach finanziellen Zuschüssen für den altersgerechten Umbau, wie dem Zuschussprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Während im Jahre 2018 rund 6.300 Wohnungen in Deutschland finanziell gefördert waren, waren es ein Jahr später bereits 13.600 Wohnungen. Dass sich die steigende Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum weiter fortsetzt, zeigen die Zahlen aus diesem Jahr. So wurden bis Ende September bereits 16.700 Wohnungen gefördert. Doch prozentual gesehen, zeigen die Zahlen aus dem Jahr 2018 deutlich, dass das Angebot an barrierefreiem Wohnraum noch lange nicht ausreicht: Von insgesamt 37 Millionen vorhandenen Wohnungen und Einfamilienhäusern verfügten lediglich 560.000 über eine barrierefreie Ausstattung. Das entspricht nur etwa 1,5 Prozent aller Wohnungen und Einfamilienhäuser. Mehr Informationen zu den Entwicklungen im Bereich altersgerechter Neu- und Umbau sowie zu den Investitionsanreizen durch Förderprogramme und zu vielen andere Themen sind in der Evaluations-Studie von KfW-Research und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) nachzulesen. Quelle: KfW-Research/BMI ©
Tipp: Budgetplanung beim Bau eines Eigenheims:
Wer ein Haus baut, braucht eine genaue Kalkulation. Denn die Kosten für das Traumhaus setzen sich nicht nur durch den Kauf des Grundstücks und der Bauarbeiten zusammen, sondern es kommen auch noch weitere Kostenpunkte auf zukünftige Eigenheimbesitzer zu. Das Fertighaus-Portal bautipps.de stellt auf seiner Website fünf Tipps zusammen, welche Finanzierungsposten auf dem Weg zum Eigenheim beachtet werden sollten, um nicht während der Bauphase einen weiteren Kredit aufnehmen zu müssen oder sich zusätzlich zu verschulden. So sollten Kaufinteressenten bereits beim Erwerb des Baugrundstücks die Nebenkosten in die Kalkulation einrechnen. Da ein Hauskauf notariell bewilligt werden muss, kommen beispielsweise Kosten für den Notar sowie der Eintrag ins Grundbuch hinzu. Eine weitere wichtige Kostenstelle ist die Grunderwerbsteuer. Diese wird auf den Kaufpreis des Hauses und des Grundstücks, der im notariellen Kaufvertrag bestimmt wurde, erhoben. Die Kosten für die Grunderwerbsteuer unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Bei der Beantragung des Kredits sollten zukünftige Hausbesitzer darauf achten, dass neben den voraussichtlichen Baukosten auch Kosten für Baugenehmigungen oder für einen Architekten berechnet werden müssen. Die Experten von bautipps.de weisen ebenfalls darauf hin, dass es auch zu Bauverzögerungen in den einzelnen Gewerken kommen kann und die Kosten dadurch in die Höhe getrieben werden können. Ein weiterer Kostenpunkt ist die Anschaffung neuer Möbel und die gesamte Inneneinrichtung des Hauses. Denn wer bald in einer Neubauimmobilie lebt, möchte oftmals auch neue Möbel haben. Im Außenbereich ist die Pflasterung der Terrasse meistens in den Grundstückskosten inbegriffen. Allerdings muss das Legen eines Rasens oder das Anordnen von Beeten, genauso wie der Kauf von Gartenmöbeln oder die Außenbeleuchtung, in der Kalkulation beachtet werden. Quelle: bautipps.de © photodune.net
Strom sparen mit Hocheffizienzpumpe:
Wer Stromkosten sparen möchte, sollte seine alte Heizungspumpe, die sogenannte Umwälzpumpe, gegen eine Hocheffizienzpumpe austauschen lassen. Denn diese zeichnet sich durch eine elektronisch gesteuerte Pumptechnik aus, die sich automatisch dem tatsächlichen Wärmebedarf anpasst. Dadurch können jährlich etwa 300 bis 400 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Dies bedeutet, dass Hausbesitzer zwischen 60 und 100 Euro pro Jahr weniger zahlen müssen. Eine Heizpumpe ist dafür verantwortlich, das Heizungswasser vom Heizkessel in den Heizkörper zu transportieren. Dabei verbrauchen die veralteten Modelle im Altbau unnötig Strom, da sie auch in Betrieb sind, wenn das Haus gar keine Wärme benötigt. Bei einer Leistung von etwa 140 Kilowattstunden und einer Betriebsdauer von 6.500 Stunden pro Jahr, zahlen Verbraucher, laut Aussagen des Redaktionsteams von „Energiesparen im Haushalt“, etwa 170 Euro. Eine Hocheffizienzpumpe arbeitet hingegen lediglich mit 3 bis 20 Watt. Berechnet man den Stromverbrauch mit derselben Betriebsdauer und einer Leistung von 7 Watt, betragen die Kosten etwa 9 Euro. Auch wenn Hausbesitzer nicht direkt die gesamte Heizungsanlage erneuern möchten, sollten sie zumindest die Heizpumpe austauschen. Die Kosten für eine moderne Heizpumpe in einem Einfamilienhaus betragen, inklusive Einbau, etwa 400 Euro. Hausbesitzer, die ihre Heizung von einem Fachbetrieb optimieren lassen, können einen Zuschuss bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Dieser gilt für den Kauf der neuen Heizpumpe sowie die Durchführung des hydraulischen Abgleichs. Es empfiehlt sich, den hydraulischen Abgleich beim Einbau einer neuen Heizpumpe durchzuführen, um zu garantieren, dass alle Heizkörper mit der benötigten Menge Wasser versorgt sind. Dadurch kann eine optimale und bedarfsgerechte Heizleistung erreicht werden. Quelle: energiesparen-im-haushalt/energie-fachberater © photodune.net
Urteil: Keine Schadenersatzzahlung für Sachmängel:
Ein Ehepaar aus Oberfranken erwarb im Jahre 2016 ein Haus, welches in den frühen 70er Jahren erbaut wurde. Kurze Zeit nach dem Kauf entfernten sie die Holzverkleidungen und Tapeten an den Wänden im Inneren des Hauses. Unerfreulicherweise wurden nach den Arbeiten zahlreiche Risse in den Wänden sichtbar. Einen weiteren Mangel stellten sie zudem fest, als sie nach dem Entfernen der Tapete im Dachgeschoss einen Schimmelfleck entdeckten. Das Ehepaar verlangte von den Verkäufern eine Schadenersatzzahlung für die Behebung der Risse an den Wänden und für die Reparaturen am Dach. Ebenso sollten sie die Kosten für den beauftragten Gutachter übernehmen. Die ehemaligen Eigentümer lehnten die Forderungen mit der Begründung ab, die Risse in den Wänden seien auf das Alter des Hauses zurückzuführen. Zudem seien ihnen die Schimmelflecken im Dachgeschoss nicht bekannt gewesen. Im Kaufvertrag wurde ein Haftungsausschluss für Sachmängel vereinbart. Die Verkäufer des Hauses haben versichert, dass ihnen keine verborgenen Mängel bekannt seien. Das Landgericht Coburg (AZ 14 O 271/17) beauftragte einen Sachverständigen, der die Beschaffenheit des Hauses untersuchte. Laut Aussagen des Sachverständigen seien die Risse am Innenwandputz üblich, da es sich um ein 45 Jahre altes Haus mit einer einfachen Konstruktion handelt. Anders verhält es sich mit den Mängeln am Dach. Der Schimmelfleck ist laut Sachverständigem auf fehlerhafte und nicht fachmännisch durchgeführte Reparaturarbeiten am Dach zurückzuführen. Da die Kläger allerdings nicht nachweisen konnten, dass die Beklagten von den Mängeln am Dach wussten, konnte ihnen auch keine arglistiges Verhalten vorgehalten werden. Ebenso scheiterten, aufgrund des im Kaufvertrag vereinbarten Haftungsausschlusses, die Ansprüche der Kläger an diesem Sachmangel. Quelle: LG Coburg © fotolia.de
Wohnstil & Inneneinrichtung: Landhausstil:
Es gibt viele unterschiedliche Wohnstile: Einer von ihnen ist der Landhausstil, der durch die Wahl der Möbel und die Inneneinrichtung an ein Leben auf dem Land oder einen Urlaub in einem alten Landhaus erinnert. Nostalgie, Rustikalität und Gemütlichkeit sind nur einige Attribute, die Landhaus-Liebhaber mit diesem Wohnstil verbinden. Stilistisch gibt es allerdings große Unterschiede, je nachdem welches Land als Vorbild für die Inneneinrichtung dienen soll. So strahlt beispielsweise ein englisches Landhaus durch den Einsatz von dunklen Hölzern und Wandvertäfelungen eine gewisse Schwere und Beständigkeit aus, wirkt langlebig und gesetzt. Charakteristisch in der Einrichtung sind dunkelbraune Ledersessel und Sofas im Landhaus- oder Kolonialstil. Karierte oder geblümte Stoffbezüge verleihen dem Landhaus nach englischem Stil eine ganz persönliche Note. Orientiert man sich hingegen an den skandinavischen Landhäusern, stehen helle Farben und Hölzer im Vordergrund. Häufig sind die Holzmöbel weiß lackiert, ein heller Holzfußboden verleiht den Räumen noch mehr Leichtigkeit und Natürlichkeit. Die dominierende Farbe in den Textilien ist blau, die verwendeten Stoffe sind kariert, in Streifen- sowie in Blumenmustern. Wer sich an einem mediterranen Landhausstil orientiert, denkt in erster Linie an eine Finca. Bodenfliesen, Mosaikverzierungen, Keramik und warme Erdtöne sind nur einige Attribute dieses Wohn- und Einrichtungsstils. Typisch sind ebenfalls pure Betonwände aus grobem Putz, die sich durch Unebenheiten auszeichnen und gerne auch etwas verschmutzt wirken dürfen. Beige- und Terrakottafarbende Wände strahlen Gemütlichkeit und Wärme aus. Der Landhausstil nach französischem Vorbild wirkt romantisch und verspielt: geschwungene Formen, Pastellfarben und natürlichen Materialien wie Holz und Stein sowie Baumwolle und Leinen unterstreichen den verspielten Stil genauso wie der Einsatz von Korbgeflechten oder schmiedeeisernem Mobiliar. Quelle: livingathome © photodune.net
Studie: Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft:
Auch in der Immobilienbranche ist die Digitalisierung auf dem Vormarsch. Die Jubiläumsausgabe der Studie „Fünf Jahre Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft – Was bisher geschah …“, herausgegeben vom Zentralen Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA) und von der EY Real Estate (Ernst & Young Real Estate GmbH) gibt einen Rückblick über den Digitalisierungsprozess in den letzten fünf Jahren sowie eine Auflistung der Trends und künftige Einschätzung der Entwicklungen. Für die jährlich erscheinende und fünfte Ausgabe der Digitalisierungsstudie wurden rund 250 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt. Inhaltlich geht es in der Studie um eine Zusammenstellung von Meinungen zum Thema Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft. An der Befragung nahmen sowohl Mitarbeiter aus privatwirtschaftlichen Unternehmen als auch aus der öffentlichen Hand teil. Zusätzlich zu der Auswertung der Umfrageergebnisse finden Leser in der Studie Interviews von Akteuren aus der deutschen und internationalen Immobilienwirtschaft, die im digitalen Arbeitsbereich tätig sind. So geht es unter anderem um digitale Trends und eine Einschätzung, in welchen Bereichen der Immobilienwirtschaft der Einsatz von digitalen Technologien das größte Potential hat, Unternehmensprozesse zu optimieren. Rund 26 Prozent der Befragten sehen großes Potential im Bereich Property Management, dicht gefolgt vom Asset Management (19 Prozent) und Facility Management (15 Prozent). Hier sehen die Befragten Chancen, durch die Digitalisierung Kosten zu senken und Prozesse zu verbessern. Weitere Bereiche, in denen die Befragten großes Potential sehen, sind Energiedienstleistungen beispielsweise in Zusammenhang mit Smart Homes, im Bauwesen sowie im Bereich Portfoliomanagement. Detaillierte Ergebnisse zu unterschiedlichen Themen, wie beispielsweise in welcher Digitalisierungsphase sich die befragten Unternehmen befinden oder welche Rolle die Digitalisierung in der Reduktion von Energien spielt, können in der Studie ebenfalls nachgelesen werden. Quelle: ZIA © photodune.net