Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Nachhaltige Wassernutzung im Hausgarten:

Um das Klima zu schonen und Wasserressourcen zu sparen, hat das Bundesumweltministerium im vergangenen Monat eine „Nationale Wasserstrategie“ vorgestellt. Diese soll dabei unterstützen, dem drohenden Wassermangel in Deutschland entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang hat der „Verband Wohneigentum“ (VWE) ein Positionspapier herausgegeben, welches als Anleitung dient, das Verhalten im Garten hinsichtlich der Wassernutzung zu optimieren. Das Positionspapier „Nachhaltige Wassernutzung im Hausgarten" beinhaltet sowohl Handlungsempfehlungen für die Politik als auch einen „10-Punkte-Plan“ für den privaten Gartennutzer. Ein Umdenken ist im Bereich der Hausgärten elementar wichtig: Rund 4 Prozent der Landesfläche in Deutschland besteht aus privaten Gärten, so der VWE. Insgesamt handelt es sich demnach um eine Fläche von 1,4 Mio. Hektar Land, was der Gesamtfläche aller Naturschutzgebiete in Deutschland entspricht. Die Handlungsempfehlungen an die Politik betreffen u. a. eine bessere Speicherung und Nutzung von Regenwasser, die Schonung von Grundwasser für die Nutzung im Garten sowie die Schaffung von nachhaltigen Instrumenten zur Lenkung der Wassernutzung. Im privaten Gartenbereich dient der „10-Punkte-Plan“ als Leitfaden für eine nachhaltige Wassernutzung. So kann beispielsweise ein höherer Humusgehalt dabei unterstützen, die Wasserhaltekraft des Bodens zu verbessern, genauso wie eine durchdachte Anordnung und Gestaltung der Pflanzen im Garten mit unterschiedlichen Wasseransprüchen. Weitere Verhaltenstipps finden Interessenten auf der Internetseite des VWE. Quelle: VWE © photodune.net

Urteil: Nachbarn können vom Selbsthilferecht Gebrauch machen:

Zwischen zwei Nachbarn kommt es zu einem Rechtsstreit (AZ V ZR 234/19). Auf einem Grundstück steht eine 15 Meter hohe Schwarzkiefer, deren Äste und Zweige bis zum Nachbargrundstück ragen. Die Schwarzkiefer wächst seit bereits 40 Jahren, die Äste entfalten sich seit 20 Jahren auch über dem Grundstück des Nachbarn. Dieser ist von den abfallenden Nadeln und Zapfen verärgert und fordert seinen Nachbarn auf, die überragenden Äste zurückzuschneiden. Da dieser nicht auf die Forderung reagiert, schneidet der sich benachteiligt fühlende Grundstückseigentümer eigenhändig die Äste ab, die über seinen Grundstück ragen. Daraufhin erhebt sein Nachbar Klage und fordert, das Abschneiden der Zweige zu unterlassen. Die Kläger betonten, dass die Standfestigkeit des Baumes dadurch gefährdet sei. Vor dem zuständigen Amts- und Landgericht hatte die Klage Erfolg. Der Bundesgerichtshof (BGH) hebt die Klage auf und weist sie an die Vorinstanzen zurück. Laut Urteil des BGH kann der beklagte Grundstückseigentümer von seinem Selbsthilferecht gemäß § 910 Abs. 1 BGB Gebrauch machen. Auch steht der Eigentümer, auf dessen Grundstück die Schwarzkiefer wächst, in der Verantwortung, die Zweige und Äste so zuzuschneiden, dass das Nachbargrundstück nicht beeinträchtigt wird. Das Selbsthilferecht kann nur dann eingeschränkt werden, wenn naturschutzrechtliche Vorgaben wie Baumschutzsatzungen- oder Verordnungen das Beschneiden des Baumes nicht erlauben. Quelle: BGH © fotolia.de

Wohnstil: Japandi:

Im Einrichtungsstil Japandi treffen Japan und Skandinavien aufeinander. Konkret gesprochen vereint sich in diesem Stil der ruhige und funktionelle Aspekt der Wohnungseinrichtung aus Japan mit der warmen und hyggeligen Wohlfühlatmosphäre aus dem Norden. Was zunächst gegensätzlich erscheint, ist sich in vielen Aspekten sehr ähnlich. So steht in beiden Einrichtungsstilen und in beiden Kulturen die Einfachheit der Dinge im Mittelpunkt. Wenn es um Farben und um Materialien geht, wird bei Japandi auf Natürlichkeit gesetzt. Während in skandinavischen Ländern helle Farben in der Wohnungseinrichtung dominieren, findet man in Japan eher dunkle Töne. So können bei Japandi helle Möbeln mit dunkler Dekoration kombiniert werden. Besonders gedeckte Farben, wie Braun oder Terrakotta oder Schwarz und Grau erzeugen einen natürlichen und aussagekräftigen Look. Japandi zeichnet sich zudem durch eine hohe Qualität aus. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ sind Holzschränke mit sichtbaren, aber unauffälligen Maserungen genauso im Trend wie hochwertige Materialien. Dazu gehören zum Beispiel Leinen, Baumwolle und Wolle sowie Jute – alles natürliche Textilien. Im Einrichtungsstil Japandi sind die Möbel filigran, klassisch und zeitlos. Der japanische Einschlag kommt gut zur Geltung, wenn bodennahe Möbel, wie beispielsweise Futons, eingesetzt werden. Diese haben den Nebeneffekt, dass sie sogar in kleinen Räumen Weite erzeugen. Erlesene und extravagante Möbel und Dekorationen werden besonders ausgewählt und geben den Räumlichkeiten eine ganz besondere Note. Quelle: Das Haus online © fotolia.de

Hochbauprognose 2021: Sinkende Bautätigkeit im Hochbau:

Laut der „Hochbauprognose 2021“ des Beratungshauses EY Parthenon wird der Bau-Boom in den Jahren 2022 und 2023 vorerst etwas abflachen, bis sich die Bauentwicklung wieder erholt. Die Gründe für diesen prognostizierten Trend liegen in den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten. Auch sinkende Mietrenditen, der immer größer werdende Mangel an Bauland und die damit steigende Baukosten sowie Kapazitätsengpässe geben ausreichend Annahmen für eine abflachende Dynamik der Bautätigkeiten. Vor allen Dingen der Nichtwohnungsbau soll sich nur langsam erholen, ausgenommen sind hierbei Logistikimmobilien sowie der öffentliche Bau. Im Einzelhandel sowie beim Bau von Hotels und der Gastronomie sei beispielsweise auch längerfristig mit einer rückläufigen Bauaktivität zu rechnen. Anders sieht es hingegen im Wohnungssektor aus. Die Studienexperten gehen davon aus, dass im (Geschoss-)Wohnungsbau auch weiterhin mit einem Wachstum zu rechnen ist. Dieser wird allerdings nicht so hoch ausfallen wie in den vergangenen Jahren. Vielmehr wird ein Anstieg um 1,6 in diesem Jahr und 1,7 Prozent in den Prognosejahren geschätzt. Im größten Segment, dem privaten Wohnungsbau, ist in den Prognosejahren bis 2023 etwa nur mit einem Prozent Anstieg in der Bautätigkeit zu rechnen. Quelle: EY Parthenon © fotolia.de

Brandgefahr beim Fertighaus reduzieren:

Wer ein schlüsselfertiges Haus kauft, bekommt vom Fertighaushersteller meist ein Haus, das die gesetzlich vorgeschriebene Mindestwerte erfüllt. So besteht das Mauerwerk aus einer 17,50 Zentimeter dicken Kalksandsteinwand mit einer bis zu 20 Zentimeter breiten Vorsatzschale aus Polystyrol. Diese Vorsatzschale erfüllt den Zweck, dass die gesetzlich geforderten Energiewerte im Gebäude erreicht werden und dient als Wärmeverbundsystem. Auch wenn diese Konstruktionen heutzutage Standard ist, weist der Verband privater Bauherren (VPB) darauf hin, dass diese Art des Wärmedämmverbundsystems auch Nachteile hat. Denn kommt es zu einem Brand, lodert Polystyrol nicht in Flammen, sondern schwellt in einer großen Fläche an, schmilzt und tropft anschließend im großen Umfang von der Fassade. Einerseits wird dadurch der Feuerwehr der Zugang in das Haus erschwert, andererseits den Bewohnern der Ausgang aus diesem. Zudem sind die freigesetzten chemischen Verbindungen aus dem brennenden Material giftig. Laut VPB könnte die Brandgefahr durch die Installation von etwa 10 Zentimeter breiten Streifen aus Mineralwolle vermieden werden. Diese müssten über den Türen und Fenstern in die Wärmedämmung eingebaut werden. Die Mineralwolle würde verhindern, dass das Feuer in die Polystyrolschale eindringt. Allerdings sind diese Sonderteile brandschutztechnisch nicht vorgeschrieben, sodass sie nur selten von Fertighausherstellern angeboten werden. Bauherren, die auf die Sonderteile bestehen, müssen Mehrkosten auf sich nehmen und den Sonderwunsch frühzeitig in den Vertrag mit aufnehmen. Wichtig ist, dass Bauherren darauf achten, dass der Fertighaushersteller beim Kauf ausreichend Rauchmelder zur Verfügung stellt und einen zweiten Fluchtweg realisiert. Quelle: VPB © photodune.net

Studie: Green Buildings:

In der Studie „Green Buildings: Nachhaltige Investments in Gewerbeimmobilien“ der Deutschen Hypothekenbank steht die Klimaverträglichkeit eines Gebäudes im Zentrum. Bezugnehmend auf den „Green Deal“ der Europäischen Union und dem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu sein, bedarf es auch im Bereich der Gewerbeimmobilien großer Veränderungen. Denn laut der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) werden rund 30 Prozent der Treibhausgasemissionen durch den Gebäudebestand in Deutschland verursacht. Auch wenn es heutzutage noch keine allgemeingültige Definition von „grünen Gebäuden“ gibt, gibt die Studie einen Überblick über die Kriterien, die ein „Green Building“ erfüllen muss. In diesem Zusammenhang werden die Nachhaltigkeitszertifikate DGNB, BREEAM und LEED vorgestellt und ihre Anwendung im Bereich Neubau und in den Bestandsimmobilien wird untersucht. Dabei ist anzumerken, dass unter den Immobilieninvestoren Nachhaltigkeitszertifikate eine hohe bis sehr hohe Bedeutung haben, wenn es um den Kauf einer Immobile geht. Die Studie setzt sich zudem grundsätzlich mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche auseinander und zeigt die Chancen und Herausforderungen von Klimafreundlichkeit im Gebäudesektor auf. Der letzte Teil der Studie beschäftigt sich mit dem Markt der „Green Buildings“ und gibt Auskunft über die Marktteilnehmer und das Transaktionsvolumen sowie über die sektorale und regionale Verteilung. Ein weiteres Kapitel erläutert die „Green Bonds“, gefolgt von Best-Practice-Beispielen und der Vorstellung von „Green Buildings“ wie dem Projekt „The Cradle“ in Düsseldorf, dem Shopping-Center „Galeria Baltycka“ in Danzig und dem Bürogebäude-Projekt „Woodwork“ in Paris. Quelle: Deutsche Hypothekenbank © photodune.net


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