Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Studie: Investoren für mehr Nachhaltigkeit
Immobilieninvestoren in Europa wollen den Immobilienbestand künftig nachhaltiger ausrichten. In Deutschland planen 73 Prozent der befragten Immobilieninvestoren die Investition in die nachhaltige Sanierung ihrer Bestände, in Frankreich sind es 72 Prozent und in Großbritannien 57 Prozent. Darüber hinaus ist ihnen auch wichtig, dass die Immobilien über ein entsprechendes Nachhaltigkeitszertifikat verfügen. Darauf achten in Frankreich 79 Prozent, in Großbritannien 70 Prozent und in Deutschland 60 Prozent der Immobilieninvestoren. Diese und weitere Ergebnisse gehen aus der „Investitionsklima-Studie II/2021: Immobilienmärkte im Zeichen der Transformation“ der Union Investment Real Estate GmbH hervor. Für die Umfrage zur Studie sind von November 2021 bis Januar 2022 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien vom Marktforschungsinstitut Ipos befragt worden. Quelle und weitere Informationen: realestate.union-investment.com © photodune.net
Online-Veranstaltungsreihe: „Bauen im Bestand“
Wer sich für das „Öffentliches Bauen mit Holz“ interessiert, kann in diesem Jahr an mehreren Online-Veranstaltungen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) teilnehmen. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet am Donnerstag, 24. März (9.30 bis 12.15 Uhr), das Thema „Bauen im Bestand“. Auf dem Programm stehen Vorträge von Architekten, Bauleitern und Anwälten wie zum Beispiel „Verwaltungsgebäude Tierpark Berlin – Kreislaufgerechte Sanierung eines DDR-Systembaus“, „Wohnen am Dantebad in München = „Blaupause“ für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften?“ oder „Nachhaltiges Bauen in der Planungs- und Vergabepraxis“. Die Online-Veranstaltungsreihe wird am Dienstag, 14. Juni, am Donnerstag, 22. September, sowie am Dienstag, 15. November, fortgesetzt. Die Vorträge stehen dann unter den Mottos „Vergaberecht und Bauvergabeverfahren“, „Komplettlösung in Holz“ und „Klimaneutrales Bauen öffentlicher Gebäude“. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessenten können sich unter veranstaltungen.fnr.de/holzbau/programm anmelden. Quelle: fnr.de © Fotolia
Energie: Heizungscheck für Wohnungsunternehmen
Einen „Heizungscheck Online“ für Wohnungsunternehmen bieten der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und der Energieleistungskonzern Getec an. Ziel des Heizungschecks ist es, die Anlageneffizienz zu erhöhen, den Energieverbrauch zu senken sowie den CO2-Austoß zu reduzieren. Der Heizungscheck umfasst vier Schritte. Bei Schritt 1 erfolgt eine Anlagebegehung und die Erfassung von Anlagenparametern der Heizungsanlage vor Ort. Bei Schritt 2 werden weitere Parameter – wie zum Beispiel Abgaswerte und Betriebstemperaturen – festgehalten. Eine softwaregestützte Anlagenanalyse erfolgt dann in Schritt 3. Bei Schritt 4 wird ein 20 bis 25-seitiger Analysebericht erstellt. Dieser enthält unter anderem Empfehlungen zur Anlagenoptimierung. Mit dem Heizungscheck sollen Wohnungsunternehmen nicht nur über ihre bestehenden Anlagen informiert werden, sondern sie können auch Unterstützung bei der Modernisierung ihrer Anlagen unter Nutzung erneuerbarer Wärmeerzeugung bekommen. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter gdw.de. Quelle: gdw.de © photodune.net
Ratgeber: „Gut beraten im Nachbarschaftsrecht“
Unter dem Titel „Diese Regeln gelten wirklich“ hat das Portal „test.de“ Interessantes zum Nachbarschaftsrecht zusammengefasst. Es werden verschiedene Themen wie zum Beispiel „Fremdes Grün“, „Grillen“ und „Optik“ beleuchtet. Dabei wird auch auf verschiedene Urteile verwiesen, die in diesem Zusammenhang von Gerichten gefällt worden sind. Bevor sich ein Gericht jedoch mit den Nachbarschaftsstreitigkeiten befassen muss, sollten die Nachbarn zunächst ein persönliches Gespräch führen. Bringt dies nichts, verweist das Portal auf weitere Möglichkeiten. So können die Nachbarschaftsstreitigkeiten gegebenenfalls durch ein Schiedsamt oder eine Mediation gelöst werden. Beides sei günstiger als Anwalts- und Gerichtskosten. Unter dem Motto „Gut beraten im Nachbarschaftsrecht“ gibt die Stiftung Warentest neben ihren Tipps im Internet auch einen Ratgeber heraus. In diesem werden unter anderem häufige Problemfälle aufgezeigt und Lösungswege geschildert, um Nachbarschaftsstreitigkeiten zu vermeiden. Der 176-seitige Ratgeber ist für 19,90 Euro unter test.de/shop/steuern-recht/gut-beraten-im-nachbarschaftsrecht-sp0614/ erhältlich. Quelle und weitere Informationen: test.de © photodune.net
Hochwasser: Tipps für die Aufräumarbeiten
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, wie sich Betroffene beim Putzen sowie beim Aussortieren der Einrichtungsgegenstände nach einem Hochwasser oder einer Überschwemmung am besten verhalten können. Da durch das Wasser Fäkalien oder Heizöl in die Wohnung gelangt sein können, rät sie Betroffenen dazu, sich gut zu schützen. Die Wohnung sollte während der Arbeiten nicht nur gut gelüftet werden, sondern es sollten auch verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Dazu zählen anderem Gummistiefel und Handschuhe. Ist bereits Schimmel aufgetreten, rät die Verbraucherzentrale auch zum Tragen einer FFP2-Maske. Laut Verbraucherzentrale lassen sich Möbelstücke mit glatter Oberfläche feucht abwischen und mit 70-prozentigem Ethylalkohol reinigen. Bei feuchtem Holz mit oberflächlichem Schimmelbefall kann sich ein Versuch lohnen, diesen abzuschleifen. Dies sollte im Freien und ebenfalls unter Verwendung einer FFP2-Maske erfolgen. Weitere Tipps finden Betroffene und Interessenten auf der Seite verbraucherzentrale.de. Quelle: vebraucherzentrale.de © wavepoint
Immobilienmarkt: Angebotspreise in kleineren Großstädten ziehen an
Die Angebotspreise für Bestandswohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern in 78 deutschen Großstädten hat die Immowelt-Group mit denen des Vorjahres verglichen. Dabei ist herausgekommen, dass Eigentümer im Vergleich von 2020 auf 2021 bis zu 31 Prozent mehr zahlen müssen. Die deutlichsten Preisanstiege sind dabei in kleineren Großstädten zu verzeichnen. In Erfurt steigt der Quadratmeterpreis für Bestandswohnungen um 31 Prozent auf 2.610 Euro. In Leverkusen werden mit einem Quadratmeterpreis von 3.030 Euro nun 29 Prozent mehr fällig als noch 2020. In Remscheid steigt der Quadratmeterpreis um 26 Prozent auf 1.830 Euro. Preisanstiege sind in den teuersten Metropolen Deutschlands zwar ebenfalls zu verzeichnen, und zwar in München (8.610 Euro/qm²; + 12 Prozent), Frankfurt am Main (5.960 Euro/qm²; + 17 Prozent) und Hamburg (5.700 Euro/qm²; + 19 Prozent). Jedoch sind diese nicht so hoch wie in den kleineren Großstädten. Die Verantwortlichen der Immonwelt-Group sehen mehrere Gründe dafür, dass die Angebotspreise für Bestandswohnungen in den kleineren Großstädten stärker anziehen als in den Metropolen. Dazu zählt unter anderem, dass sich Investoren aufgrund der hohen Preise in den Metropolen verstärkt nach Immobilien in den kleineren Großstädten umsehen. Dort sind die Kaufpreise nämlich immer noch günstiger als in den Metropolen und es winken ebenfalls attraktive Renditen. Quelle und weitere Informationen: immowelt-group.com © Photodune