Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Politik & Wirtschaft: Kommt das Bestellerprinzip beim Immobilienkauf?

Diese Meldung sorgte bereits Ende 2018 bei Immobilienverbänden für ordentlich Aufregung. Das Bestellerprinzip für Kaufimmobilien könnte auch dieses Jahr das dominante Thema in der Immobilienbranche werden.  Doch worum geht es genau? Das Bundesministerium für Justiz plant in einem sog. „Referentenentwurf“ die Einführung des Bestellerprinzips auch bei Kaufimmobilien. Das würde bedeuten, dass Immobilienmakler nach dem Willen des neuen Gesetzes nur noch als Vertreter des Verkäufers arbeiten dürften. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) lehnt eine solche Regelung ab und sieht die Vertrags- sowie Berufsfreiheit für Makler in Gefahr. Zudem weist der Verband darauf hin, dass sich bereits bei 75 % aller Immobilienvermittlungen Käufer und Verkäufer die Provision teilen. Nach Ansicht des IVD würde das neue Gesetz Immobilienkäufer nicht ent-, sondern noch mehr belasten, da die Verkäufer die Maklerprovision auf den Kaufpreis aufschlagen werden.   Im Bundestag soll sich nach Brancheninformationen eine Mehrheit für dieses Gesetzesvorhaben abzeichnen, denn die FDP, die Linken sowie die Grünen begrüßen den Gesetzesentwurf aus dem Bundesjustizministerium.   Quelle: IVD © photodune.net

Guter Rat: Passivhaus – das sollten Bauherren wissen

Keine Frage, dem Passivhaus gehört die Zukunft. Doch der Begriff „Passivhaus“ ist gesetzlich nicht geschützt und auf dem Markt tummeln sich immer mehr Anbieter, die für wenig Geld ein solches Haus anbieten. Der Verband Privater Bauherren (VPB) erklärt, worauf man bei diesem Bautyp achten sollte. So sollten sich Bauherren vor dem Bauvorhaben vertraglich konkrete Heiz- und Verbrauchswerte garantieren lassen, um später genau prüfen zu können, ob es sich wirklich um ein Haus in Passivbauweise handelt. In der Fachwelt gilt ein Haus dann als Passivhaus, wenn es pro Jahr nicht mehr als 1,5 Liter Heizöl oder 1,5 Kubikmeter Erdgas verbraucht. Dabei spielt es, so der VPB, keine Rolle, mit welchem Baumaterial und mit welcher Art der Dämmung der Passivhausstandard erreicht wurde. Am Ende zählen die gemessenen Verbrauchswerte.  Zudem ist es laut VPB wichtig, dass das Haus in Passivbauweise absolut luftdicht ist, damit die Wärme nicht durch Ritzen oder Fugen entweicht. Prüfen kann man dies mit dem sog. „Blower-Door-Test“, der im Vertrag verbindlich festgeschrieben sein sollte. Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Erstmalig 40-Prozent-Marke geknackt

Im Jahr 2018 lag der Anteil der Nettostromerzeugung in Kraftwerken aus regenerativen Energiequellen in Deutschland bei 40 % – und damit so hoch wie noch nie zuvor. Damit wurde der Vorjahresrekordwert von 2017 um zwei Prozentpunkte übertroffen. Zudem konnte im zurückliegenden Jahr auch der CO2-Ausstoß erneut gesenkt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in einer aktuellen Auswertung. Doch wie setzen sich diese 40 Prozent konkret zusammen? Den größten Anteil hat die Windenergie: Die Hälfte der grünen Nettostromerzeugung kam aus diesem Bereich. Dahinter folgt die Solarenergie mit etwas mehr als acht Prozent. Beide Bereiche konnten ihren Anteil gegenüber 2017 deutlich ausbauen. Leicht rückläufig war im letzten Jahr die Stromerzeugung aus Wasserkraft mit 3,7 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Biomasse stieg leicht auf knapp über acht Prozent. Durch den gestiegenen Anteil der regenerativen Energieerzeugung sank 2018 der CO2-Austoß um ca. elf Millionen Tonnen. Ob die Energiewende 2019 weiter voranschreitet, hängt auch von der Kohlekommission ab. Diese stellt am 1. Februar ihren Abschlussbericht vor und kann womöglich die Weichen für einen schnelleren Kohleausstieg stellen.  Quelle: ISE © photodune.net

Leben & Wohnen: Urteil: Parkplatznutzung nicht immer erlaubt

Was passiert, wenn ein Mieter seinen PKW über einen längeren Zeitraum auf einen Stellplatz parkt, ohne dass der Eigentümer dem widerspricht? Gilt dann das sog. „Ewigkeitsrecht“? Darüber musste jüngst das Amtsgericht Frankfurt am Main entscheiden (33 C 767/17).  Im vorliegenden Fall befanden sich vor einem Haus, neben einer Feuerwehreinfahrt, Parknischen, die ein Mieter als Parkplatz für sein Fahrzeug nutzte. Um sich auch dauerhaft diesen Parkplatz zu sichern, stellte er sogar ein Hinweisschild auf, dass ihm die alleinige Nutzung dieses Parkplatzes zusicherte. Der Eigentümer untersagte dem Mieter nach einiger Zeit in mehreren Briefen die weitere Nutzung dieses Parkplatzes. Der PKW-Halter wehrte sich jedoch dagegen und verwies auf die bisherige stillschweigende Duldung dieser Parkplatznutzung durch den Eigentümer. Zudem merkte der Mieter an, dass es in der Vergangenheit zu keinerlei Beschwerden von Dritten kam. Das Amtsgericht in der Mainmetropole gab dem Eigentümer recht. In ihrer Urteilsbegründung hoben die Richter hervor, dass eine langwährende Duldung nicht als unwiderrufliche Gestattung zu betrachten sei. Grundsätzlich dürfe eine Wohn- oder Nutzfläche nur gegen ein Entgelt genutzt werden. Daher sei ein Verbot der Parkplatznutzung durch den Eigentümer zulässig. Quelle: Amtsgericht Frankfurt © photodune.net

Baubranche: Was taugt Hanf als Baustoff?

Konventionelle Baustoffe geraten immer weiter unter Druck, da sie nicht wiederverwertet werden können und somit als Sondermüll entsorgt werden müssen. Die Lösung könnten ökologische Baustoffe wie zum Beispiel Hanf sein. Denn in Verbindung mit Naturkalk ist es eine gute bauphysikalische als auch ökologische Alternative. Zudem glänzt es mit vielen Vorteilen. Wird beispielsweise beim Wohnungsbau mit Hanfbausteinen mit einer Mauerdicke von 40 Zentimetern gearbeitet, ist aufgrund des geringen U-Werts (Wärmedämmwert) von 0,18 keine weitere Dämmung nötig. Hat die Mauer aus Hanf eine Dicke von 45 Zentimetern, erreicht man sogar den Passivhausstandard. Zudem dämmen die Bausteine Wärme, speichern sie und geben sie an die Umwelt ab.  Auch in Sachen Brandschutz überzeugt Hanf als Baumaterial. Dadurch, dass der Kalk in die Hanfschäben eindringt, mineralisiert er diese und der Baustein brennt daher nicht. Zusätzlich kann der nachhaltige Baustoff kompostiert sowie als Baumaterial wiederverwendet werden. Quelle: ivv © photodune.net

Leben & Wohnen: Geheimtipp Flächenheizung

Normale Heizkörper sind nach Meinung des Verbandes Privater Bauherren (VPB) nicht mehr zeitgemäß. Anstatt auf die veraltete Heizungstechnik zu setzen, sollten Verbraucher auf Strahlungsheizungen umschwenken. Doch wo liegen zwischen beiden Systemen die Unterschiede? Herkömmliche Heizungen erwärmen die Luft und verteilen diese Wärme im Raum mittels Luftwirbelbildung. Doch bei diesem Prozess wird nicht nur warme Luft, sondern auch Staub aufgewirbelt, was vor allem bei Asthmatikern zu weitreichenden Problemen führen kann. Strahlungsheizungen, wie zum Beispiel Fußboden- oder Wandheizungen, erwärmen dagegen ein Bauteil, wie zum Beispiel eine Wand. Diese gibt die Wärme dann kontinuierlich über Stunden an den Raum ab. Um das Bauteil zu erwärmen, wird nur eine Temperatur von 35 Grad Celsius benötigt – also die Hälfte im Vergleich zur konventionellen Heizung.  Quelle: VPB © photodune.net


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