Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Urteil und Gesetzesentwurf zur Berechnung der Zweitwohnungssteuer :

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in jüngster Zeit einige Verfassungsbeschwerden von Eigentümern von Zweitwohnungen geprüft, die die bisherige Bemessung ihrer Zweitwohnungssteuer beklagen. So wurde beispielsweise in den bayerischen Gemeinden Sonthofen und Oberstdorf (AZ 1 BvR 807/12 und 1 BvR 2917/13) sowie in den Gemeinden Friedrichskoog und Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein (AZ 2 LB 90/18 und 2 LB 92/18) festgestellt, dass die Berechnung der dortigen Zweitwohnungsteuer auf den Werteverhältnissen von 1964 basieren und gegen das heutige Grundgesetz verstoßen. Grundsächlich wird die Berechnung der Grundsteuer von 1964 nach den Regelungen zur Einheitsbewertung berechnet. Diese Regelungen sind laut Bundesverfassungsgericht verfassungswidrig, denn sie verstoßen gegen den allgemeinen Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. So wurde in den genannten Gemeinden die Zweitwohnungsteuer auf Grundlage der sogenannten Jahresrohmiete des Mietspiegels von 1964 berechnet, zzgl. der Preisindizes für die Lebenshaltung. Das Urteil besagt, dass diese Form der Berechnung nur noch bis Ende März 2020 angewandt wird. Weitere Kommunen, die die Zweitwohnungssteuer nach der Grundsteuer von 1964 berechnen, müssen ihre Satzungen überprüfen. Im Oktober 2019 wurde im Bundestag einer Grundgesetzänderung mehrheitlich zugestimmt und das Paket zur Reform der Grundsteuer verabschiedet. Das Gesetz soll zum 01. Januar 2025 in Kraft treten. Quelle: BvR © fotolia.de

Tipp: Steuerfallen bei Immobilienerbschaft umgehen:

Die Erbschaftssteuerreform von 2009 verfolgt das Ziel, dass Immobilienbesitzer ihr Familienhaus steuerfrei an den Lebenspartner oder die Kinder vererben dürfen. Da sich dies jedoch aufgrund strenger Voraussetzungen nicht immer realisieren lässt, beraten die Steuerexperten der Stiftung Warentest Immobilienbesitzer, wie sie Steuerfallen umgehen können. Vor allen Dingen raten die Experten Hausbesitzern und Eltern dazu, ihre Immobilie zu Lebzeiten auf ihre Kinder zu übertragen. In dem Ratgeber „Immobilien verschenken und vererben“ der Stiftung Warentest können sich Immobilienbesitzer über die Rechtslage im Bereich Erbschaftsimmobilien informieren und bekommen Handlungsempfehlungen, wie sie mit der Immobilie in puncto Erbschaft vorzeitig verfahren können. So können sich Eigentümer frühzeitig Gedanken darüber machen, ob sie beispielsweise ein Testament aufsetzen oder die Immobilie verschenken möchten. Regelt man den Nachlass frühzeitig, können nicht nur Steuern eingespart werden, sondern auch unnötige Erbschaftsstreite vermieden werden. Auch Fragen nach dem Wohnrecht in einem vererbten Haus oder hilfreiche Tipps, wie Eigentümer den Wert Ihrer Immobilie richtig ermitteln, werden in dem Ratgeber beantwortet. Das 176-seitige Buch ist im Oktober 2019 erschienen und kann auf der Internetseite der Stiftung Warentest zu einem Preis von 19,99 Euro käuflich erworben werden. Quelle: Stiftung Warentest © fotolia.de

Studie: Trend zu Unternehmensbeteiligungen im Bereich Gewerbeimmobilien steigend :

Der vierteljährlich erscheinenden Investmentmarktüberblick des Beratungs- und Investmentmanagementunternehmens JLL berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich Gewerbeimmobilien in Deutschland. JLL zufolge war das dritte Quartal 2019 das stärkste aller Zeiten. Denn großvolumige Gewerbeimmobilien sind bei Anlegern mit hohen Liquiditätsreserven besonders beliebt. So verzeichnete JLL bis Ende September ein Transaktionsvolumen von 57,3 Mrd. Euro. Fünf der zehn größten Transaktionen des Jahres fanden von Juli bis September 2019 statt. Ein steigender Anteil der Immobilienverkäufe fällt dabei auf die sogenannten Beteiligungstransaktionen. Aufgrund des Mangels an großflächigen Gewerbeimmobilien in Deutschland bieten Unternehmensbeteiligungen Investoren eine gute Möglichkeit für den Erwerb von Immobilien. Diese erfüllen alle Kriterien an eine Immobilieninvestition und prognostizieren einen guten Umsatz bei entsprechender Verzinsung. Heiß begehrt sind vor allem großvolumige Büroflächen. Über die Hälfte aller Verkäufe konzentriert sich dabei auf die Top 7 Investmentzentren Deutschlands. Allen voran Berlin, wo sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat, Tendenz steigend. Auch in München und Köln ist der Umsatz um einige Prozentpunkte gestiegen. Auch für das letzte Quartal 2019 ist kein Abbruch der Dynamik auf dem Gewerbeimmobilienmarkt in Sicht. Laut JLL wäre ein Gesamttransaktionsvolumen für das Jahr 2019 in Höhe von 75 Mrd. Euro realistisch. Quelle: JLL © photodune.net

Bautipp: Ökologische Dämmstoffe für die Hausdämmung:

Ob bei Neubauten oder im Zuge einer Sanierung von Bestandsimmobilien, die richtige Dämmung des Hauses ist ein komplexes Thema. Denn neben den weitverbreiteten Dämmstoffen Styropor und Mineralwolle stehen auch eine Reihe von ökologischen Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie beispielsweise Baumwolle oder Kork zur Auswahl. Doch Achtung – nicht jeder natürliche Dämmstoff ist tatsächlich umweltfreundlich. Die Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen an der HTWK Leipzig vergleicht die Ökobilanz gängiger natürlicher Dämmstoffe: Grundsätzlich gilt, dass Stopf-, Schütt- oder Einblasdämmungen energetisch günstiger sind als Dämmplatten. Zudem sorgen chemische Bindemittel für eine schlechte Ökobilanz von Dämmplatten. Baumwolle schneidet aufgrund seines extrem hohen Wasser-, Pestizid- und Düngerverbrauchs schlechter ab als Schafwolle. Auch eine Dämmung aus Kork und Kokos ist möglich, jedoch haben diese Dämmstoffe lange Transportwege und verursachen Kosten. Heimische Alternativen sind Hanf und Zellulose. Vor allem Holz hat so gute Dämmeigenschaften, dass meist keine weitere Dämmung notwendig ist, um das Haus warm zu halten. Ein Nachteil natürlicher Dämmstoffe ist der höhere Preis. Mineralwolle bietet eine kostengünstige und ökologisch sinnvolle Alternative, denn sie kann mit einem relativ geringen Energieaufwand hergestellt, zurückgebaut und wieder recycelt werden. Grundsätzlich gilt jedenfalls: Jede Dämmung ist ökologisch sinnvoll, da sich der Energieaufwand in der Herstellung schon nach kurzer Zeit durch den eingesparten Heizaufwand amortisiert. Quelle: Immowelt AG © photodune.net

Vorteile einer Infrarotheizung:

Moderne Infrarotheizungen sind eine ideale Ergänzung zu klassischen Heizsystemen in abgelegenen, selten genutzten Räumen oder als Zusatzheizung zum Beispiel im Badezimmer. Eine Infrarotheizung wandelt elektrischen Strom in Wärmestrahlung um und erwärmt nicht die Luft, sondern die Objekte und Personen im Raum. Obwohl heizen mit Strom vergleichsmäßig teuer ist, bietet die viele Infrarotheizung Vorteile, welche Kosten einsparen und die Energieeffizienz steigern. Weitere Vorteile einer Infrarotheizung sind die einfache Installation sowie die geringen Anschaffungs- und Wartungskosten. Zudem sind die Heizkörper extrem platzsparend und optisch unauffällig. So lassen sie sich beispielsweise in einem Bild verstecken oder sind als Spiegelheizung im Bad erhältlich. Ein Wandspiegel mit Infrarottechnik strahlt zudem eine angenehme Wärme aus, die dem Sonnenlicht auf der Haut ähnelt. Ebenso beugt die Infrarotheizung Schimmelbildung vor, da Oberflächen viel schneller trocknen als bei klassischen Heizkörpern. Um Energie gezielt zu steuern und effizient einzusetzen, ist eine Infrarotheizung mit einem integrierten digitalem Thermostat zu empfehlen. Obwohl es Modelle mit Reichweiten von bis zu 10 Metern gibt, sollten die Heizkörper so aufgestellt werden, dass die zu erwärmenden Objekte nur wenige Meter voneinander entfernt sind. Ein Fachexperte gibt Auskunft darüber, wie die Heizleistung optimal auf die Raumgröße ausgeweitet werden kann. Quelle: Bauratgeber Deutschland © photodune.net

Tipp: Beantragung von Baukindergeld :

Um Familien beim Kauf oder beim Bau eines Eigenheims finanziell zu unterstützen, hat die Bundesregierung im September 2018 das Baukindergeld ins Leben gerufen. Die staatliche Förderung in Höhe von insgesamt 12.000 Euro pro Kind wird über zehn Jahre lang mit einem Beitrag von 1.200 Euro pro Jahr bezuschusst und muss nicht zurückerstattet werden. Voraussetzung für die Antragstellung ist, dass die Immobilie zwischen dem 01. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 gekauft oder gebaut wurde oder wird. Das Baukindergeld richtet sich an Familien und Alleinerziehende, in deren Haushalt mindestens ein minderjähriges Kind lebt, für welches bereits Kindergeld bezogen wird. Ebenso darf das jährliche Gesamteinkommen 90.000 Euro nicht übersteigen. Leben in dem Haushalt zwei oder mehrere Kinder, erhöht sich die Höchstgrenze des Haushaltseinkommens um 15.000 Euro für jedes weitere Kind. Ebenso wird für die Antragstellung vorausgesetzt, dass es sich um die einzige Immobilie der Familie handelt und diese in der Gesamtsumme unter der Fördersumme liegt. Laut Zahlen des Bundesministeriums ist das Baukindergeld sehr beliebt. Seit Beginn der Antragsfrist haben sich rund 135.000 Familien um eine Förderung beworben. Der Großteil der Antragsteller sind junge Familien mit einem Haushaltseinkommen von unter 40.000 Euro im Jahr. Der Immobilienverband Deutschland IVD verzeichnet das Baukindergeld als einen großen Erfolg. Deshalb fordert der IVD die Bundesregierung dazu auf, die Frist des Baukindergelds aufzuheben und weitere Fördermittel bereitzustellen. Quelle: IVD © photodune.net


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