Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Abwasserkosten reduzieren mit einem Gartenwasserzähler:
Hausbesitzer mit einem großen Grundstück können durch den Einbau eines Gartenwasserzählers langfristig Kosten sparen. Denn die Gebühren für den Wasserverbrauch setzen sich aus zwei Kostenstellen zusammen. Einerseits müssen Gebühren an den Wasserversorger gezahlt werden, der das Frischwasser aus dem öffentlichen Netz bereitstellt. Andererseits müssen Abwassergebühren beglichen werden. Doch diese lassen sich durch den Einbau eines Gartenwasserzählers langfristig minimieren. Dazu sollten Eigentümer zunächst eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen. Abwassergebühren fallen an, sobald Schmutzwasser in die Kanalisation fließt. Wird der Garten bewässert, sackt das Wasser in den Erdboden und nicht in die Kanalisation. Ein im Garten angebrachter Außenwasserhahn mit einem Gartenwasserzähler zeigt genau an, wie viel Wasser für die Bewässerung des Bodens verwendet wird. Diese Wassermenge kann in der Jahresabrechnung mit den Abwassergebühren der Stadt verrechnet werden. Doch die Installation eines Gartenwasserzählers muss beim Wasserversorger sowie der Gemeinde angemeldet werden. Regionale Vorschriften geben Auskunft über die Installation und Nutzung des Zählers und können sich voneinander unterscheiden. Die Gartenwasserzähler müssen amtlich zugelassen sein und von einem Fachbetrieb installiert werden. Manche Gemeinden erlauben auch die Installation in Eigenregie. Nach sechs Jahren muss der Zähler erneuert werden. Für Grundstücksbesitzer ist es wichtig, den Anschaffungspreis sowie die Gebühren für die Installation und Wartung mit den eingesparten Abwassergebühren gegenzurechnen. Vor allem bei großen Grundstücken kann sich der Einbau eines Gartenwasserzählers langfristig lohnen und Kosten können eingespart werden. Quelle: energie-tipp.de © fotolia.de
WEGesetz: Reparaturen an Fenstern bedürfen Zustimmung der WEG:
Der Verbraucherschutzverband für Wohnungs- und Hauseigentümer, Beiräte und WEGs (WiE) rät Wohnungseigentümern dazu, im Frühling oder im Sommer ihre Fenster zu überprüfen. Sind diese beschädigt, ist noch ausreichend Zeit, die Schäden zu beseitigen oder die Fenster auszutauschen. Doch Vorsicht ist geboten: Gemäß § 5 Abs. 2 des neuen Wohnungseigentumsgesetzes gehören Außenfenster zum Gemeinschaftseigentum und somit der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Das bedeutet, dass Reparaturen oder Sanierungsmaßnahmen an sowie der Austausch von beschädigten Fenstern stets einer Zustimmung der WEG bedürfen, und zwar in Form eines Beschlusses in der Eigentümerversammlung. Zu den beschlussfähigen Arbeiten an den Außenfenstern gehören beispielsweise Neuerungen an den Fensterrahmen und Fensterläden sowie an den Fensterbänken und Fenstersimsen. Auch Änderungen an den Rollläden und Außenjalousien und -markisen bedürfen der Zustimmung der WEG. Einzig ausgenommen vom Gemeinschaftseigentum sind die Fensterbänke in den Innenräumen. Laut dem neuen Wohnungseigentumsgesetz gehören die Fenster auch dann der Wohnungseigentümergemeinschaft, wenn in der Teilungserklärung abweichende Regelungen getroffen wurden, die die Fenster als Sondereigentum definieren. Diese Regelung würde einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten. Eine weitere Neuerung bezieht sich zudem auf die Finanzierung der Reparaturen oder Sanierungsarbeiten. Gemäß § 16 Abs. 2 WEGesetz können die Kosten der Erhaltungsmaßnahmen an Fenstern lediglich auf den Eigentümer verteilt werden, der diese durchführen möchte und nicht anteilig auf die ganze WEG. Für die Zustimmung reicht ein Mehrheitsbeschluss in der Eigentümerversammlung aus. Werden die Maßnahmen bewilligt, entscheidet auch die WEG welche Materialien und Farben verwendet werden dürfen. Quelle: WiE © fotolia.de
Einrichtungs-Tipps für kleine Schlafzimmer :
Wer wenig Platz im Schlafzimmer hat, braucht ein ausgeklügeltes Konzept, wie das Bett und die Schlafzimmermöbel im Zimmer angeordnet werden können, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen und gleichzeitig ausreichend Bewegungsspielraum zu generieren. Damit auch ein Schlafzimmer mit einem kleinen Grundriss geräumig wirkt, sollten Bewohner zunächst die Anzahl der Einrichtungsgegenstände minimieren. Eine Kommode oder ein Schrank und ein Nachttisch neben dem Bett bilden die Grundausstattung eines Schlafzimmers. Mit etwas Geschick lassen sich auch eine Sitzgelegenheit und ein kleiner Tisch oder Sekretär unterbringen. Auf der Internetseite von „Zuhause wohnen“ finden Interessenten unterschiedliche Einrichtungstipps für Schlafzimmer mit diversen Grundrissen. Ob in einem quadratischen Zimmer, einem Schlauchzimmer oder einem Mini-Zimmer, je nach Form des Raumes lassen sich Kingsize-Betten oder Einzel- oder Doppelbetten einrichten und die Schlafzimmermöbel können entsprechend der Lage und Größe des Bettes angeordnet werden. Ist das Bett in einem kleinen Zimmer nur von einer Seite zugänglich, bietet dies mehr Bewegungsraum und das Zimmer wirkt größer. Bettschubladen bieten Stauraum, sodass eine kleine Kommode ausreicht, um die wichtigsten Kleidungsstücke unterzubringen. Anstatt Nachttische an beiden Seiten des Bettes hinzustellen, bietet es sich an, eine an der Wand angebrachte, schwebende Ablage anzubringen. Vor allen Dingen sollten alle Möbelstücke gut ausgewählt und multifunktional sein. Optisch lässt sich der Raum mit einem Spiegel vergrößern. Dieser kann beispielsweise auch an der Kommode angebracht werden und den Raum tiefer erscheinen lassen. Quelle: zuhausewohnen.de © photodune.net
Studie: Nachhaltigkeitszertifikat als Werttreiber?:
Mit der Studie „Nachhaltigkeitszertifikat als Werttreiber? – Empirische Erhebung und Szenarien zum Werteinfluss bei Bürogebäuden“ beschäftigt sich der Immobiliendienstleister JLL mit dem Thema nachhaltiges Bauen in Büro- und Verwaltungsgebäuden. Denn Immobilien und ihre Bauweise spielen eine wichtige Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität. Vor allem Büro- und Verwaltungsgebäude stehen im Fokus, wenn es um die Senkung des Co2-Ausstoßes und das Erreichen der Klimaziele geht. Doch was genau versteht man unter einer nachhaltigen Bauweise und welche Standards müssen eingehalten werden, um als eine solche anerkannt zu werden? Auch die Erwartungen von Investoren an nachhaltige Gebäude sind Bestandteil der Untersuchungen. Ebenso wird das Thema der Nachhaltigkeitszertifikate abgedeckt, der sogenannten Green-Building-Zertifikate. Hier wird der Fokus auf die Entwicklung der Mieten und der Preise sowie auf den Marktwert von Immobilien mit Nachhaltigkeitszertifikat gelegt. In der Studie untersucht JLL Büro- und Verwaltungsgebäuden in den Big-7-Städten in Deutschland mithilfe seiner umfangreichen Datenbank. Mit der Analyse der Daten aus München, Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart möchte JLL mehr Transparenz in das Thema nachhaltiges Bauen und Betreiben von Büro- und Verwaltungsgebäuden bringen und die Einordnung der Immobilienbewertung erleichtern. Quelle: JLL © fotolia.de
Vorschriften & Tipps: Vorbeugender Brandschutz:
Wer ein Haus besitzt, muss dafür sorgen, dass die Immobilie gegen Brand geschützt ist. Das Thema Brandschutz wird in den Landesbauverordnungen der Bundesländer geregelt. So gehört zum vorbeugenden Brandschutz beispielsweise, dass ausreichend Fluchtwege für die Bewohner vorhanden sind, sollte es zu einem Brand kommen. Ebenso ist es Vorschrift, dass es Zufahrten für Rettungsfahrzeuge gibt. Bereits in der Planung des Hausprojekts sind Architekten darauf angewiesen, sichere Baustoffe zu verwenden und das Haus so zu konstruieren, dass es ausreichend geschützt ist. Wer im Besitz einer Fotovoltaikanlage ist, sollte darauf achten, dass die Module nicht bündig auf dem Dach angebracht werden, sondern mit einem Abstand von mindestens 15 Zentimetern zueinander. Mit diesen Abständen ist sichergestellt, dass die Dachfläche nicht komplett mit der solarstromproduzierenden Anlage bedeckt ist, sondern Freistellen erlaubt. Diese erleichtern der Feuerwehr im Notfall einen besseren Zugang zur brandverursachenden Stelle. Der Verband privater Bauherren (VPB) leistet mit dem Ratgeber „Brandschutz zu Hause – Schützen Sie sich vor Feuer“ einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Menschenleben und der Immobilie. Der Ratgeber verweist darauf, worauf bereits bei der Hausbauplanung zu achten ist sowie auf mögliche Schwachstellen beim Kauf eines schlüsselfertigen Hauses. Bestenfalls beauftragen Bauherren einen unabhängigen Sachverständigen damit, zu überprüfen, ob alle Vorkehrungen zum vorbeugenden Brandschutz getroffen wurden. Der Ratgeber beschreibt zudem, was im Fall eines Brandes zu tun ist. Quelle: VPB © photodune.net
Stromspar-Tipps im Homeoffice:
Wer von zu Hause arbeitet, verbraucht mehr Strom und Energie im Haushalt. Um den Stromverbrauch und die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, stellt die Energieberatung der Verbraucherzentrale hilfreiche Tipps zusammen. Vor allem der Gebrauch von technischen Geräten wie beispielsweise Computer, Tablet und Drucker gehören zu den größten Stromverbrauchern. So sollte nach Möglichkeit lieber ein Laptop als ein Computer genutzt werden. Dieser verbraucht bis zu zwei Drittel weniger Energie. Wichtig ist, alle Geräte komplett abzuschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. Mit der Verwendung von Mehrfachsteckdosen lassen sich alle Geräte im Nu ab- und wieder anschalten. Auch der Router sollte nachts ausgeschaltet werden. Technische Geräte im Standby-Modus verursachen zehn Prozent des Stromverbrauchs. Licht und Heizung sind zwei weitere große Stromverbraucher. LED- und Halogenlampen sind energieeffizienter; elektronische Heizungsthermostate helfen dabei, die richtige Raumtemperatur zu halten. Auch in der Mittagspause sollte auf einen möglichst niedrigen Stromverbrauch geachtet werden. Da das Mittagessen nun zu Hause zubereitet wird und nicht in der Kantine, sind die Stromspar-Tipps auch in der Küche anzuwenden. So sollte die Kaffeemaschine nicht im Standby-Modus laufen und das Essen sollte mit frischen Zutaten und nicht mit Tiefkühlkost zubereitet werden. Grund dafür ist, dass es länger dauert, das tiefgefrorene Essen aufzuwärmen. Außerdem sollte die Spülmaschine nur gestartet werden, wenn sie tatsächlich voll ist. Quelle: Verbraucherzentrale Energieberatung © fotolia.de