Kategorie: Allgemein
Photovoltaik: Künftig weniger Leistungsschwankungen bei Anlagen?
In einem Projekt zur Entwicklung eines netzdienlichen Photovoltaik-Speicher-Systems wurde ein Meilenstein erreicht. Unter der Koordination des Center for Applied Energy Research (CAE) geht eine innovative Wandler-Speicher-Einheit in die Demonstrationsphase, die durch Wolkenbewegung verursachte Leistungsschwankungen von Photovoltaik-Anlagen glätten soll. Nach der dreijährigen Entwicklungsphase wurde dazu eine entsprechende Demonstrationsanlage auf dem Dach des Energieversorgers ÜZ Mainfranken installiert. Diese Phase markiert einen entscheidenden Schritt zur Validierung des Systems unter realen Bedingungen. Das Projekt NetPVStore zielt darauf ab, erneuerbare Energien in netzdienlicher Qualität bereitzustellen und gleichzeitig energetische und ökonomische Vorteile zu bieten. Mit der Installation der Demonstrationsanlage wird nun die Machbarkeit und Effizienz des Systems praktisch erprobt und validiert. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter: cae-zerocarbon.de © immonewsfeed
Grillsaison: So können Konflikte vermieden werden
Möchten Mieter in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon grillen, sollten sie vorab unbedingt ein Blick in die Hausordnung und in den Mietvertrag werfen. Darauf weist der Landesverband „Haus & Grund Rheinland Westfalen hin“. Denn in einigen Fällen ist das Grillen dort komplett untersagt. In Wohnanlagen ist das Grillen zudem oft ausschließlich mit Elektrogrills erlaubt, um Brände zu vermeiden. Verstöße gegen diese Regelungen können schwerwiegende Folgen haben, darunter Abmahnungen oder sogar eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses. Ist das Grillen vor Ort erlaubt, können allerdings immer noch potenzielle Konflikte aufkommen, insbesondere in Mehrfamilienhäusern. Eine frühzeitige Absprache mit den Nachbarn kann dabei helfen, Unstimmigkeiten im Keim zu ersticken. So können sie beispielsweise frühzeitig die Fenster schließen. Es empfehlen sich gegebenenfalls auch Absprachen zur Häufigkeit des Grillens, da die gesetzlichen Vorgaben von diversen Gerichtsurteilen abhängen und daher variieren können. Um Konflikte mit Nachbarn zu vermeiden, sollte zudem die Nachtruhe ab 22 Uhr eingehalten werden. Verbandsdirektor Erik Uwe Amaya hat noch einen Tipp: „Wer ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn pflegt und sie zur Grillparty einlädt, kann das Problem mit Lärm oder Geruchsbelästigung elegant umschiffen.“ Alternativ kann auf öffentliche Grillplätze ausgewichen werden, um Konflikte gänzlich zu vermeiden. © immonewsfeed
Hausputz: 10 Minuten täglich statt Großputz
Die berufstätige Mutter von drei Kindern Becky Rapinchuk hat eine „Simply Clean“-Methode für den Haus- bzw. Wohnungsputz entwickelt. Dabei empfiehlt sie tägliches Putzen für 10 bis maximal 15 Minuten, um die Wohnung kontinuierlich sauber zu halten. Diese Strategie soll langwierige Putzaktionen verhindern und die Sauberkeit dauerhaft erhalten. Unterschieden wird in tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben, um die Reinigung effizient zu gestalten. Täglich sollten Eigentümer oder Mieter grundlegende Dinge wie Bettenmachen oder Oberflächen abwischen erledigen. Wöchentliche Aufgaben umfassen intensivere Reinigungen wie Staub- und Bodenwischen. Monatlich in Angriff genommen werden sollten größere Projekte wie das Fensterputzen. Mit einem festen Wochenplan erledigen Eigentümer oder Mieter zusätzlich zu den täglichen Routinen gezielt ausgewählte Aufgaben. Im Artikel auf brigitte.de, der über die „Simply Clean“-Methode berichtet, wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Putzzeit mehr als 10 bis 5 Minuten betragen kann. Leben Kleinkinder oder Haustiere im Haushalt, kann eine häufigere Reinigung erforderlich werden. Quelle: brigitte.de © immonewsfeed
Bau: Verzögerung bei Fertigstellung von über 220.000 Wohnungen
Die Wohnungskrise in Deutschland spitzt sich zu, da die Fertigstellung von über 220.000 Neubauwohnungen verzögert ist. Dieses Defizit trifft besonders die A-Städte. Dabei handelt es sich um große Metropolen, in denen der Bedarf am höchsten ist. Das geht aus der Bulwiengesa-Studie „Wohnungsdevelopments in Deutschland“ hervor, die eine Immobilienagentur in Auftrag gegeben hat. Zwischen 2013 und 2023 wurden jährlich nur etwa 260.000 Wohnungen fertiggestellt, während der Bedarf bis 2028 bei zirka 420.000 Wohnungen pro Jahr liegt. 155.000 dieser Wohnungen wurden auf dem gebaut, obwohl der Bedarf in den Städten am höchsten ist. Die steigenden Mieten sind eine direkte Folge des ungedeckten Bedarfs. Die aktuellen Probleme auf dem Wohnungsmarkt resultieren aus Unsicherheiten, Verzögerungen und Insolvenzen im Projektentwicklermarkt. Viele Bauvorhaben sind betroffen, was die Wohnungskrise verschärft. Laut Studie hat sich der Baustart bei 141.797 Wohnungen der Baustart verzögert oder wurde komplett auf Eis gelegt. Zudem kommt es zu Verzögerungen von durchschnittlich 11 Monaten bei sich bereits im Bau befindlichen 80.350 Wohnungen. © immonewsfeed
Gebäudesanierung: Verfahren zur Effizienzsteigerung
Im Bereich der Gebäudesanierung haben Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft innovative Verfahren entwickelt. Ziel ist es, die Sanierungsquote zu erhöhen, um die CO2-Emissionen im Bausektor signifikant zu reduzieren. Aktuell liegt die Sanierungsrate bei etwa einem Prozent pro Jahr. Laut Frauenhofer Gesellschaft „würde es etwa hundert Jahre dauern, den gesamten Gebäudestand zu sanieren“, ginge es im entsprechenden Tempo weiter. Durch das Projekt „BAU-DNS“ sollen Sanierungsprozesse um 10 bis 15 Prozent beschleunigt werden. Dabei fokussieren die Forschenden auf modulare und zirkulare Ansätze, um die graue Energie zur Gewinnung von Materialien, zur Herstellung von Bauteilen und zur Entsorgung durch biobasierte Materialien und weitere Ansätze zu halbieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Ein Schwerpunkt liegt auf der seriellen Fertigung von Fassadenelementen, die vorproduziert und dann nur noch montiert werden. Dies soll nicht nur Zeit sparen, sondern auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Materialien werden nachhaltig ausgewählt und Prozesse auf Recycling und Rückbau ausgerichtet.Quelle und weitere Informationen: idw-online.de/fraunhofer.de © immonewsfeed
Abschläge: So funktioniert die Prüfung von Strom- und Gasrechnungen
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Kunden ihre Abrechnungen für Strom, Gas und Fernwärme aus dem vergangenen Jahr prüfen können. Es galten entsprechende Preisbremsen, weshalb dabei einige Besonderheiten zu beachten sind. So entfiel beispielsweise der Dezember-Abschlag für Gas und Wärme für private Haushalte sowie für kleine und mittelständische Unternehmen. Um die Korrektheit der Jahresabrechnung zu prüfen, rät die Verbraucherzentrale unter anderem zur Kontrolle der Zählernummer, des Anfangs- und Endzählerstands sowie des neuen Abschlags. Ob die Erstattungen stimmen, können Verbraucher anhand des Abschlags unter Berücksichtigung der Preisbremse sowie anhand es Entlastungsbetrags berechnen. Entsprechende Beispiele führt die Verbraucherzentrale auf. Wem diese Berechnungen zu kompliziert sind, kann mit einem Online-Rechner der Verbraucherzentrale seinen Abschlag für Strom, Gas oder Fernwärme ermitteln lassen. Dazu müssen unter anderem die Abschläge pro Jahr, der Jahresverbrauch in kWh aus der vergangenen Jahresabrechnung sowie der Bruttopreis in kWh angegeben werden. Quelle und weiter Informationen: verbraucherzentrale.de © immonewsfeed