Kategorie: Allgemein
Baustelle: Schutz im Winter auch selbst überprüfen
Im Winter erhöht sich das Risiko für Schäden an unvollständigen Bauvorhaben durch Witterungseinflüsse. Um Schäden durch Schnee und Regen zu vermeiden, ist es entscheidend, offene Bereiche wie Fensteröffnungen und Kellerzugänge zu sichern. Die DIN ATV 18299 schreibt vor, dass Baufirmen ihre Baustellen im Winter adäquat schützen müssen. Dennoch sollten Bauherren bei Bedarf auch selbst tätig werden. Darauf weist der Verband Privater Bauherren hin. Besonders bei erwarteten Baupausen sei es ratsam, dass Bauherren gegebenenfalls selbst Maßnahmen ergreifen. Dazu gehört es, wichtige Punkte am Bau eigenständig mit Folien abzudecken, um sie vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen. Das Recht, das eigene Grundstück zu betreten, ermöglicht es Bauherren, unabhängig von den Baufirmen tätig zu werden. Abhängig vom Baufortschritt sind verschiedene Schutzmaßnahmen nötig. Beispielsweise sollten offene Kellertreppenausschnitte sicher abgedeckt und alle Deckendurchbrüche wasserdicht gemacht werden. Ebenso wichtig ist der Schutz offener Mauerkronen, da eindringendes Wasser und dessen Gefrieren zu ernsthaften Schäden führen kann. © immonewsfeed
Urban Mining: Wie alte Rohstoffe einen neuen Zweck erfüllen
In der Bauindustrie gewinnt das Konzept des Urban Mining zunehmend an Bedeutung. Es ermöglicht die Wiederverwendung von Materialien aus Abrissprojekten. Durch gezieltes Recycling von Baustoffen werden wertvolle Sekundärrohstoffe gewonnen, die in neuen Bauprojekten eingesetzt werden können. Dadurch soll die Abhängigkeit von neuen, oft knappen Rohstoffen verringert werden. Das Vorgehen beinhaltet die sorgfältige Trennung und Aufbereitung von Materialien wie Gips, Beton und Holz, um sie für neue Bauvorhaben nutzbar zu machen. Urban Mining schont daher nicht nur Ressourcen, sondern trägt auch zur Reduzierung von Bauabfällen bei. Durch das Recycling alter Materialien können Bauunternehmen ihre ökologischen Fußabdrücke minimieren und den Energieverbrauch senken. Ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung von Urban Mining ist der Rückbau eines Rathauses, bei dem Materialien selektiv demontiert und lokal recycelt wurden, um Ressourcen zu sparen und Umweltbelastungen zu minimieren. Dieses Vorgehen zeigt, dass nachhaltige Baupraktiken praktisch umsetzbar sind und ökonomische sowie ökologische Vorteile bieten. © immonewsfeed
Eigentümerversammlungen: Eine neue Ära
Seit dem 17. Oktober 2024 ist die Abhaltung von virtuellen Wohnungseigentümerversammlungen (WEG) gesetzlich erlaubt (§ 23 Abs. 1a WEG). Dadurch wird es den Wohnungseigentümern ermöglicht, ohne physische Anwesenheit über Beschlüsse zu entscheiden. Mit einer erforderlichen Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen können Wohnungseigentümer beschließen, dass die WEG ab Beschlussfassung für drei Jahre als virtuelle Eigentümerversammlung stattfinden kann. Fassen Wohnungseigentümer einen entsprechenden Beschluss, müssen sie dennoch bis einschließlich 2028 jährlich mindestens eine Präsenzversammlung abhalten. Ausnahme: Sie beschließen einstimmig, darauf zu verzichten. Die Einführung dieser Regelung erfordert von den Verwaltern, sich auf die neuen technischen und organisatorischen Herausforderungen einzustellen, um die Gleichwertigkeit der Teilnahme und Rechteausübung bei virtuellen und physischen Versammlungen sicherzustellen. Die gesetzliche Neuregelung fördert nicht nur die Flexibilität, sondern trägt auch den Bedürfnissen einer digitalisierten Gesellschaft Rechnung. © immonewsfeed
Polstermöbel: Der Trend geht zu Komfort und Stil
Modulare Sofas liegen aktuell im Trend. Sie lassen sich leicht umkonfigurieren lassen und bieten Flexibilität für verschiedene Lebensphasen und Raumgröße. Diese Sofas können einfach erweitert oder reduziert werden können, je nach Bedarf der Nutzer. Hinzu kommt, dass die Farbpalette dieser Sofas oft neutral gehalten ist, um verschiedene Einrichtungsstile zu ergänzen und über lange Zeit aktuell zu bleiben. Zudem setzt sich der Trend organisch geformter Sofas mit weichen, runden Linien fort. Diese Designs bieten nicht nur einen ästhetischen Reiz, sondern auch einen erhöhten Komfort. Die sanften Kurven dieser Sofas fügen sich harmonisch in moderne Wohnräume ein und laden zum Entspannen ein. Außerdem liegen aktuell Sofas im Trend, die nicht nur das Sitzen und Liegen ermöglichen, sondern auch weitere Funktionen erfüllen. Integrierte Ablageflächen und Beleuchtungslösungen verwandeln Sofas beispielsweise in multifunktionale Möbelstücke, die den Wohnraum optimieren. © immonewsfeed
Generationendebatte: Eigentum über Altersgrenzen hinweg gefragt
Der Wunsch nach einem eigenen Zuhause bei Babyboomern und Millennials ist gleichermaßen stark ausgeprägt ist. Dabei bevorzugen beide Generationen das Einfamilienhaus. Der Wunsch nach Eigentum steht sowohl für die 60- bis 75-jährigen Babyboomer als auch für die 25- bis 39-jährigen Millenials auf Platz 2 nach ihrer Gesundheit. Das geht aus der Interhyp-Wohntraumstudie 2024 hervor. Die Studie zeigt auch, dass finanzielle Barrieren den Erwerb erschweren, aber nicht den Wunsch danach mindern. Millennials sind laut Studie kompromissbereit. Das gilt besonders für diejenigen, die derzeit Mieter sind und den Kauf einer Immobilie anstreben. Viele können sich vorstellen, ihre persönlichen Ausgaben zu reduzieren und zusätzliche Arbeitsbelastungen zu akzeptieren, um sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen. Dies steht im Gegensatz zur oft geäußerten Annahme, jüngere Menschen seien weniger kompromissbereit. Die Ergebnisse der Studie widerlegen dies und betonen die Entschlossenheit der Millennials, Eigentum zu erwerben. Sowohl Babyboomer als auch Millennials stimmen überein, dass der Erwerb von Wohneigentum im Laufe der Zeit schwieriger geworden ist. Sie beobachten eine Zunahme der Immobilienpreise und Nebenkosten im Vergleich zu früheren Jahrzehnten, was den Kaufprozess erschwert. Diese gemeinsame Sichtweise beider Generationen auf den Immobilienmarkt spiegelt eine breite Anerkennung der finanziellen Herausforderungen wider, die mit dem Immobilienkauf heute verbunden sind. © immonewsfeed
Dachziegeln: Mehr zur Optik und Verwendung
Dachziegel spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz von Gebäuden gegen Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee und Hagel. Sie sind in verschiedenen Formen und Farben verfügbar. Dadurch ist es möglich, das Erscheinungsbild eines Hauses zu verbessern. Zu den gängigsten Dachziegelarten gehören Hohlziegel mit ihrer geschwungenen Form und die oft halbrund geformten Biberschwanzziegel, die je nach gewünschter Optik und Verwendungszweck ausgewählt werden können. Dachziegel werden hauptsächlich aus natürlichen Materialien wie Lehm und Ton hergestellt. Sie durchlaufen einen Prozess des Formens, Trocknens und Brennens bei hohen Temperaturen, wodurch ihre Festigkeit und Wetterbeständigkeit gewährleistet wird. Die Kosten für Dachziegel variieren je nach Art und Qualität. Die Preise liegen typischerweise zwischen 12 und 20 Euro pro Quadratmeter. Die Entscheidung für bestimmte Dachziegel kann wesentlich zur Langlebigkeit und zum Schutz eines Gebäudes beitragen. Modernere Optionen wie Solardachziegel bieten zusätzlich die Möglichkeit, Energieeffizienz zu integrieren, wobei sie jedoch kostenintensiver sind. Bei der Auswahl von Dachziegeln sollten daher sowohl funktionelle als auch ästhetische Aspekte berücksichtigt werden. © immonewsfeed