Energieeffizienz: Veraltete Heiztechnik sorgt für enormen CO2-Ausstoß

Der Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) weist in einer aktuellen Meldung daraufhin, dass sich etwa 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen ließen, wenn Eigentümer auf fortschrittliche Heiztechniken setzen würden. So liegt laut BDEW in Deutschland das Durchschnittsalter von Heizungen in Mehrfamilienhäusern bei etwa 20 Jahren. Die veraltete Technik sorgt jedoch für einen enormen CO2-Ausstoß. Würden Eigentümer die alte Heiztechnik austauschen – und zum Beispiel durch moderne Gas-Brennwertkessel ersetzen – könnten nicht nur Millionen von CO2 eingespart werden, sondern auch die CO2-Reduktionsvorgaben des Klimaschutzplans der Bundesregierung im Gebäudebereich wären dadurch zu zwei Drittel erreicht. Schon heute gibt es zahlreiche staatliche Förderprogramme wie die der KfW oder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, um Eigentümern den Umstieg auf energieeffizientere Heizungssysteme zu erleichtern. Laut BDEW müsse aber dafür noch mehr geworben werden, damit der CO2-Ausstoß in Zukunft verringert wird. Quelle: BDEW © photodune.net

Leben & Wohnen: Urteil: Vorsicht beim Beschneiden alter Bäume

Fühlen sich Eigenheimbesitzer von Bäumen des Nachbargrundstückes gestört, können diese auf eigene Faust die Beschneidung der Grünpflanzen in Auftrag geben. Sind die Bäume allerdings alt, kann es schnell juristischen Ärger geben – wie ein aktueller Fall aus Brandenburg zeigt (AZ 5 U 109/16) Im vorliegenden Fall ging es um sieben Linden mit einem stattlichen Alter von rund 100 Jahren. Diese befanden sich auf einem Grundstück und ragten mehrere Meter über das Nachbargrundstück herüber und sorgten dort für einen erheblichen Laubwurf sowie eine Anhäufung von Vogelkot auf der Terrasse. Obwohl der Geschädigte den Eigentümer, auf denen die Linden stehen, mehrmals aufforderte, diese zu beschneiden, kam dieser der Bitte nicht nach. Der Nachbar beauftragte daraufhin selbst eine Firma mit der Beschneidung der alten Bäume. Da die Linden bei der Beschneidung schwer beschädigt worden seien, verklagte der Eigentümer den Nachbar auf Schadensersatz. Die Richter am Oberlandesgericht Brandenburg gaben dem Eigentümer recht. Da die Linden ein sehr hohes Alter erreicht hätten, hätten umfangreiche Beschneidungen bei solchen Bäumen vermieden werden müssen. Erlaubt seien laut Gutachter höchstens minimale Schnitte im Bereich der Krone. Der Nachbar habe daher fahrlässig gehandelt, da er sich im Vorfeld über die Risiken beim Beschneiden der sehr alten Bäume nicht ausreichend erkundigt hat. Quelle: Oberlandesgericht Brandenburg © photodune.net

Leben & Wohnen: Eigenheimbesitzer wollen Glasfaseranschluss – aber nicht um jeden Preis

Was darf der Anschluss ans schnelle Glasfasernetz kosten? Das fragte der Digitalverband BITKOM 519 Besitzer eines Eigenheims mit einem Internetanschluss. Das Ergebnis ist durchaus überraschend. So gab jeder dritte Befragte an, sich nur dann einen Glasfaseranschluss legen zu lassen, wenn dies nichts koste. Lediglich 28 % würden bis zu 500 Euro zahlen, um schneller im Netz zu surfen. Maximal 1.000 Euro würde nur jeder 25. der befragten Eigenheimbesitzer zahlen, um Filme und Serien schneller laden zu können. Jeder Zweite ist prinzipiell davon überzeugt, dass ein schnellerer Internetzugang via Glasfaser den Wert der eigenen Immobilie steigert. Doch laut BITKOM fehlen bisher Anreize, wie eine staatliche Förderung oder steuerliche Vorteile bei der Kostenbeteiligung, um das Thema Glasfaseranschluss bei den Eigenheimbesitzern attraktiver zu machen.  Quelle: BITKOM   © photodune.net

Immobilienkauf: Auch bei einer Ferienimmobilie lockt die Rendite

Gerade in der Urlaubszeit denken viele Menschen darüber nach, eine Ferienimmobilie zu erwerben, um spontan eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Aber auch als Anlageobjekt kann sich eine Wohnung oder ein Haus in der Ferienregion lohnen. Darauf weist die LBS aktuell hin.   Auch wenn die Deutschen gern im Ausland wie Spanien, Italien oder Frankreich Urlaub machen, bleibt das eigene Land Ferienziel Nummer 1. Wer allerdings eine Ferienimmobilie zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen kaufen möchte, sollte dies – so der Rat der LBS – nicht spontan tun. Wichtig sei, vorab das Objekt, die Lage sowie Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung der Immobilie zu prüfen. Denn immerhin soll diese später Feriengäste anlocken.   Wer sich für eine Immobilie in einer Ferienregion entschieden hat, sollte laut LBS daran denken, dass diese mindestens 120 Tage im Jahr auch vermietet werden muss, damit sich die Investition auch wirtschaftliche lohne.   Quelle: LBS © photodune.net

Facility Management: Umfrage: Smart-Home-Anwendungen auf dem Vormarsch

In Deutschland besitzt mittlerweile jeder Vierte ein vernetztes Haushaltsgerät. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Branchenverbandes BITKOM. 1.611 Personen ab 18 Jahren wurden dazu per Telefon befragt. So hat laut BITKOM fast jeder zweite Befragte ein Gerät zur intelligenten Beleuchtung in den eigenen vier Wänden. Auch Sprachassistenten gehören mit 13 Prozent zu den beliebtesten Geräten im Bereich Smart Home. Die Gründe für den Kauf einer vernetzten Anwendung sind vielschichtig. Für jeden Zweiten war zum Beispiel ein höheres Sicherheitsbedürfnis der Auslöser für den Erwerb. 36 Prozent gaben an, dadurch die Energieeffizienz im Haus steigern zu wollen. Die Verbreitung der vernetzten Haushaltsgeräte wird laut BITKOM in der Zukunft zunehmen, denn mehr als ein Drittel der Befragten planen, in den kommenden zwölf Monaten eine Smart-Home-Anwendung zu kaufen. Quelle: BITKOM © Alexey Boldin, #75956813 – Fotolia.com

Baubranche: Bundesrat fordert neue Regelungen bei der Energiewende in Städten

Die Länderkammer hat in einem aktuell verfassten Entschluss die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Hürden beim Ausbau erneuerbarer Energien in den Städten zu beseitigen. So lohne sich – laut Bundesrat – in den Städten insbesondere der Einsatz von Photovoltaik, da der Bau von Solaranlagen flächenschonend erfolge. Verhindert werde dieser Ausbau jedoch durch eine Begrenzung von Mietstromprojekten von 100 kW pro Gebäude. Viele Mehrfamilien- und vor allem Mietshäuser hätten aber ein viel größeres Potenzial der sauberen Stromerzeugung. Die Länderkammer plädiere daher für eine neue Regelung, die Anlagen mit bis zu 250 kW zulässt. Die Entschließung wurde der Bundesregierung bereits mitgeteilt. Sie muss nun entscheiden, ob sie die Forderungen des Bundesrates aufgreift. Wann dies geschehen soll, ist jedoch noch nicht bekannt.  Quelle: Bundesrat, Drucksache 402/18 © photodune.net