Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Immobilienkauf: Augen auf beim Grundstückskauf
Bevor das neue Eigenheim gebaut werden kann, muss zunächst das dafür passende Grundstück gefunden werden. Doch bei der Suche nach dem richtigen Fleckchen Erde sollten Bauherren genauer hinschauen, so der Rat des Verbandes Privater Bauherren (VPB). Zunächst sollte der Häuslebauer klären, ob das gewünschte Grundstück auch tatsächlich Bauland ist – und nicht etwa Bauerwartungsland. Denn im Gegensatz zum Bauland besitzt das Bauerwartungsland zwar einen Flächennutzungs- aber noch keinen Bebauungsplan. Theoretisch kann dort eines Tages gebaut werden, jedoch besitzt der Käufer dort keinen rechtlichen Anspruch auf dem Bau eines Hauses. Befindet sich das Grundstück in einem fertig erschlossenen Gebiet, liegt bereits ein rechtsgültiger Bebauungsplan vor. Der zukünftige Eigentümer kann daher sofort mit der Planung des Eigenheimes beginnen und die Baupläne bei der zuständigen Behörde einreichen. Quelle: VPB © photodune.net
Energieeffizienz: Geheimtipp Brennstoffzellenheizung
Es gibt eine Heizungsanlage für Hauseigentümer, die nicht nur Wärme erzeugt, sondern gleichzeitig auch Strom produziert und mit einem Wirkungsgrad von nahezu 90 Prozent punktet. Bei diesem Wunderwerk der Technik handelt es sich um eine Brennstoffzellenheizung. In Deutschland ist sie noch so gut wie unbekannt. Was auch am recht hohen Anschaffungspreis liegen könnte. Bis zu 25.000 Euro kostet eine solche Anlage. Doch diese teure Anschaffung lohnt sich, denn der CO2-Ausstoß ist viel geringer als beispielsweise bei einem herkömmlichen Gasbrennwertkessel. Zudem bezuschusst der Staat die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung mit 9.000 Euro. Doch wie funktioniert diese moderne Heizung eigentlich genau? Das Prinzip dahinter hört auf den Namen „Kalte Verbrennung“. In einem chemischen Prozess reagieren Wasserstoff und Sauerstoff miteinander. Dabei entstehen am Ende Wärme und Strom. Weil jedoch kaum ein Haushalt über Wasserstoff verfügt, wird dieses chemische Element mittels Erd- oder Biogaseinspeisung im Heizgerät produziert. Da die Nachfrage nach Brennstoffzellenheizungen immer mehr steigt, ist in naher Zukunft mit sinkenden Preisen zu rechnen. Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennzellen-Verband © photodune.net
Leben & Wohnen: Urteil: Schimmelgefahr rechtfertigt keine Mietminderung
Dürfen Mieter, in deren Wohnung aufgrund nicht mehr zeitgemäßer Bausubstanz die Gefahr von Schimmelbildung sehr hoch ist, auf Mietminderung klagen? Diese Frage beschäftigte vor kurzem zwei richterliche Instanzen. Geklagt hatten die Mieter zweier Wohnungen, in denen aufgrund der veralteten Bauweise Wärmebrücken existieren. Laut Mietern bestünde deshalb vor allem in den Monaten Oktober bis März ein erhöhtes Risiko für eine Schimmelpilzbildung. Da es sich aus Sicht der Mieter daher um einen Sachmangel handelte, verklagten sie den Vermieter auf Minderung der Miete sowie auf einen Kostenvorschuss, um diese Mängel zu beseitigen. Das zuständige Landgericht gab den Klägern recht. Der Vermieter sah sich jedoch im Unrecht und ging in die nächsthöhere Instanz. Der Fall lag nun beim BGH. Die Richter in Karlsruhe hoben das Urteil jedoch auf (VIII ZR 67/18). Denn für sie sind die vorhandenen Wärmebrücken in den Wohnungen kein Sachmangel, da zum damaligen Zeitpunkt die Wärmedämmung noch nicht vorgeschrieben und Wärmebrücken daher an der Tagesordnung waren. Eine Mietminderung sei daher, so die Richter in ihrer Urteilsbegründung, unzulässig Quelle: BGH © photodune.net
Marktdaten: Starkes Ost-West-Gefälle bei Immobilien
Im kommenden Herbst 2019 jährt sich der Fall der Mauer zum 30. Mal. Obwohl in vielen Bereichen die Wiedervereinigung durchaus geglückt ist, sind die Unterschiede auf dem Immobilienmarkt immer noch frappierend. Laut einer Studie des Finanzdienstleisters Dr. Klein gibt es zwischen Ost und West immer noch sichtbare Differenzen. So verschulden sich westdeutsche Immobilienbesitzer mit durchschnittlich 266.000 Euro deutlich stärker als diejenigen in den neuen Bundesländern – hier liegt die Kreditsumme bei nur 228.000 Euro. Zudem liegt prozentual gesehen im Osten der Republik die Bauherren-Quote mit knapp 25 Prozent deutlich höher als im Westen – hier liegt sie bei nur 15 %. Auch beim Alter zeigt sich ein deutliches Gefälle. So sind beispielsweise Hausbauer in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg oder Sachsen im Durchschnitt mit 37 Jahren vier Jahre jünger als Bauherren in Hamburg, Bremen, Hessen oder Bayern. Quelle: Finanzdienstleistungen Dr. Klein © photodune.net
Baubranche: Bautipp: beim Bauen oder Sanieren nicht den Schornstein vergessen
Wollen Eigentümer bauen oder das Dach sanieren, wird in der Regel an fast alles gedacht. Doch ein wichtiges Bauelement wird während der Bauphase laut des Verbandes Privater Bauherren oftmals sträflich vernachlässigt: der Schornstein. Wer einen Kamin oder eine moderne Verbrennungsheizungsanlage im Haus hat, benötigt einen Schornstein. Doch je nachdem, wie das Dach gedeckt ist, gilt ein bestimmter Abstand zwischen Schornstein und Dachfläche sowie zu den Gauben und Dachfenstern. Auch die Höhe über dem First hängt von der Dachdeckung ab. Wer dazu Hilfe benötigt, sollte sich an das zuständige Bauamt oder den örtlichen, bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wenden. Neben den baurechtlichen und -technischen Fragen muss natürlich auch geklärt werden, wie der Schornstein gestaltet werden soll und in welchem Preissegment man diesen haben möchte. Denn die Ausführung des Bauelements hat durchaus Auswirkungen auf das Erscheinungsbild des Hauses. Quelle: VPB © photodune.net
Energieeffizienz: Potenzial von Solarthermieanlagen wird nicht ausreichend genutzt
In Deutschland gibt es ca. 2,3 Millionen Solarthermieanlagen. Allerdings laufen zwei Drittel dieser Anlagen nicht optimal. Dadurch wird pro Jahr sehr viel Energie verschenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft co2online.de. 1,4 Milliarden Kilowattstunden Sonnenenergie gehen durch nicht optimierte Photovoltaikanlagen jedes Jahr verloren. Mit dieser Menge Energie könnte man alle Wohngebäude in Saarbrücken ein Jahr lang beheizen. Doch wie lassen sich diese Anlagen besser nutzen? Das Beratungsunternehmen hat gleiche mehrere Tipps parat. So sollte im Sommer die Heizung abgeschaltet werden, um das Nachheizen des Wassers zu vermeiden. Dadurch kann vor allem der Betriebsstrom für den Kessel eingespart werden. Zudem empfiehlt das Unternehmen die regelmäßige Inspektion sowie Wartung der Solarthermieanlage, um Ausfälle der Anlage zu vermeiden. Ein weiterer Tipp betrifft die Kontrolle der Erträge und deren Einsparungen. Hausbesitzer sollten den Heizenergieverbrauch und die Erträge aus der Sonnenenergie regelmäßig notieren, um zu überprüfen, ob die Heizkosten durch die Solarthermie tatsächlich gesunken sind. Quelle: co2online © photodune.net