Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Tipp: Heimarbeitsplatz einrichten:
Heutzutage arbeiten immer mehr Menschen von Zuhause. Wer sich ein Arbeitszimmer einrichten möchte oder muss, sollte allerdings einige Dinge beachten. Vor allem ist wichtig, dass das heimische Büro klar vom Privatbereich abgetrennt ist. Vorteilhaft ist, das Arbeitszimmer in einem separaten Raum einzurichten. Sollte dies nicht möglich sein, eignet sich beispielsweise ein Raumteiler dazu, den Arbeits- vom Privatbereich zu trennen. Die Wahl und die Position des Schreibtisches spielen in einem Arbeitszimmer eine wesentliche Rolle. Auch der Bürostuhl sollte gut ausgewählt sein. Achten Sie auf die richtige Beleuchtung, damit Sie effizient und gesund arbeiten können. So sollte der Schreibtisch ganz in der Nähe des Fensters stehen, denn schon einen Meter vom Fenster entfernt gehen fünfzig Prozent des Lichts verloren. Auch am Abend sollten Sie darauf achten, dass ihr Arbeitszimmer gut ausgeleuchtet ist. Empfehlenswert sind zwei Lichtquellen. Eine Lampe dient als Allgemeinbeleuchtung und bietet eine harmonische Grundbeleuchtung. Die andere Lampe sollte eine Arbeitsplatzleuchte sein und direktes Licht auf ihren Arbeitsplatz richten. Mit Setzkästen oder antiken Apotheker- oder Karteischränken sorgen Sie für ausreichend Stauraum. Pinnwände und kleine Büroaccessoires oder Wandbilder machen ihren Heimarbeitsplatz gemütlich und freundlich. Quelle: SoLebIch © fotolia.de
Studie: Modulbauweise auf dem Vormarsch:
Laut Berechnungen der Bauexperten der Unternehmensberatung McKinsey werden sich Wohnungsunternehmen in naher und ferner Zukunft beim Bau von Wohnhäusern verstärkt für die modulare Bauweise entscheiden. Denn das Bauen mit industriell vorgefertigten Teilen hat viele Vorteile. Es spart Baukosten und verkürzt die Bauzeit. Laut Prognosen soll die Modulbauweise in Europa und den USA bis 2030 ein Marktvolumen von 130 Milliarden Dollar erreichen. Vor allem die hohen und stetig steigenden Baukosten, sowie der Mangel an Wohnraum, fordern ein neues und zukunftsweisendes Konzept, mit dem in kürzerer Zeit mehr Wohnraum geschaffen werden kann und Mietkosten fallen. Laut Experten von McKinsey soll sich bei der modularen Bauweise die Bauzeit um 20 bis 50 Prozent verkürzen und es sollen Baukosteneinsparungen von bis zu 20 Prozent erreicht werden. Auch der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und andere Immobilienunternehmen befürworten die modulare Bauweise von Wohnhäusern. In Kooperation mit dem Bund haben sie eine Rahmenvereinbarung verfasst, die die Anforderungen vom seriellen und modularen Bauen definiert. Zusammen mit der Bauindustrie und dem Bundesbauministerium sollen künftig qualitativ wertvolle, aber kostengünstigere Wohnungen gebaut werden. Quelle: GdW © photodune.net
Fußbodenheizung: Fliesen als Bodenbelag :
Der Einbau einer Fußbodenheizung bringt viele Vorteile mit sich. Die Oberflächentemperatur von 23 bis 24 Grad verteilt sich gleichmäßig in den Räumlichkeiten, Heizkörper sind nicht mehr erforderlich und auch Heizkosten können eingespart werden, da Fußbodenheizungen eine kleinere Vorlauftemperatur haben. Dadurch können bis zu zwölf Prozent Energie eingespart werden. Auch in Kombination mit energieeffizienten Systemen, wie beispielsweise Solarkollektoren oder Wärmepumpen, können Heizkosten eingespart werden. Heutzutage sind knapp zwei Drittel der Neubauimmobilien mit Fußboden- bzw. Flächenheizungen ausgestattet. Wichtig bei der Wahl der Fußbodenheizung ist das Belagsmaterial. Laut Bundesverband keramische Fliesen (BKF) eignen sich Fliesen besonders gut, denn sie sind robust und ein effizienter Wärmeleiter. Diese Eigenschaften erfüllen auch Natursteinfliesen, die ebenfalls in verschieden Farben und Strukturen erhältlich sind. Da Fußbodenheizungen weniger Staub verwirbeln, erfreuen sie sich vor allen Dingen bei Allergikern großer Beliebtheit, denn Hausstaubmilben oder Schimmelpilze können sich nicht einnisten. Somit bieten Fußbodenheizungen ein gesundes Raumklima und sind eine umweltfreundliche sowie energieeffiziente Heizmethode. Quelle: Bauratgeber Deutschland/BKF © photodune.net
Photovoltaik-Ausbau und Solarenergie-Leistung sollen erhöht werden:
Die Bundesregierung hat den Entwurf zum Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet und den Photovoltaik-Ausbaus beschlossen. Demnach sollen 98 Gigawatt Photovoltaik-Leistung bis 2030 in Deutschland installiert werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) begrüßt die Pläne des Bundeskabinetts, fordert aber auch weiterhin weitere Nachbesserungen und eine schnelle Festlegung der Beschlüsse im Gesetz. Aktuell beträgt die installierte Solarenergie-Leistung 49 Gigawatt und würde nach Plänen der Bunderegierung einen Anstieg von 17 Prozent bedeuten. Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten zur Verteilung des Solarstroms ausgebaut, sowie die Bedingungen für den Photovoltaik-Mieterstrom optimiert werden. Nach Meinung des Hauptgeschäftsführers von BSW-Solar, Carsten Körnig, sollte das Ziel sein, bereits bis Mitte der 2020er Jahre etwa 100 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zu installieren, um die Klimaziele zu erreichen. Ebenso appelliert der Bundesverband Solarwirtschaft an die Bundesregierung, den 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung zu beseitigen. Auch im Wärmesektor sollten die Förderkonditionen für EE-Heizungen zügig verbessert und gesetzlich verbindliche Mindeststandards im Bereich Heizungssanierung verabschiedet werden. Mit der Nutzung der bewährten und preisgünstigen Klimaschutztechnik können Treibhausgasemissionen um ein Vielfaches minimiert werden. Quelle: BSW-Solar © fotolia.de
Urteil: Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen :
Nach der Durchführung von Modernisierungsarbeiten eines Mehrfamilienhauses in Berlin, möchte die Vermieterin eine Mieterhöhung geltend machen. An der im Jahre 1929 erbauten Immobilie ließ die Vermieterin Dämmungsarbeiten an der Außenfassade sowie der obersten Geschossdecke durchführen, vergrößerte die Balkone um fünf Quadratmeter und veranlasste, dass ein stillgelegter Fahrstuhl wieder in Betrieb genommen wurde. Die Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen sollten auf die Mieter umgelegt werden. Einer der Mieter klagte gegen die Mieterhöhung und bezog sich auf die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgeschriebene Härtefallregelung (§ 559 Abs. 4), denn der allein lebende Bezieher von Arbeitslosengeld II kann sich die Miete finanziell nicht leisen (AZ VIII ZR 21/19). Bisher bezahlte er für seine knapp 86 Quadratmeter große Wohnung, in der er bereits seit seinem fünften Lebensjahr wohnt, eine monatliche Kaltmiete von 574,34 Euro zzgl. 90 Euro Heizkostenzuschuss. Diese soll nach den Modernisierungsmaßnahmen um 240 Euro monatlich erhöht werden. Die Höhe des Arbeitslosengeldes des Mieters liegt zu dem Zeitpunkt bei 463,10 Euro. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in diesem Fall die Annahme eines Härtefalls gebilligt und berücksichtigt ebenfalls die Verwurzelung des Mieters, wonach er nicht in eine ihm von Amtswegen zustehende kleinere Wohnung ziehen muss. Das Landgericht Berlin muss allerdings noch prüfen, ob der Mieter sich auch nach § 559 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 und 2 BGB auf die Härtefallregelung beziehen kann. Demnach soll geprüft werden, ob sich das Mehrfamilienhaus mit den Modernisierungsmaßnahmen nur in einen „allgemein üblichen Zustand“ versetzt wurde oder ob die Vermieterin zur Modernisierung der Immobilie gezwungen war. Quelle: BGH © fotolia.de
Die Vorteile eines Mehrgenerationenhauses:
Ein Mehrgenerationenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass mehre Generationen einer Familie gemeinsam unter einem Dach wohnen, aber jeder seine eigene abgeschlossene Wohnung hat. Meistens handelt es sich bei der Immobilie um ein Zweifamilienhaus, das so konzipiert ist, dass zwei Generationen gemeinsam, aber dennoch privat zusammen leben können. Ob einige Wohnbereiche zur gemeinsamen Nutzung ausgebaut werden oder die Wohneinheiten komplett voneinander getrennt sind, kann individuell entschieden werden. Heutzutage kann ein Mehrgenerationenhaus sowohl als Massivhaus als auch als Fertighaus gebaut werden. Die Vorteile eines Fertighauses sind die verhältnismäßig schnelle Fertigstellung sowie die meist günstigere und besser kalkulierbare Bauweise. Auch wenn die Qualität von Fertighäusern nicht die Qualität von einem Massivbau erreicht, hat sie sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Allerdings ist der Wiederverkaufswert eines Mehrgenerationen-Fertighauses immer geringer als der eines Massivhausbaus. Lebt man in zwei Generationen zusammen, teilt man sich die Bau- und Reparaturkosten sowie die Kosten für das Grundstück. Der soziale und gemeinschaftliche Gedanke hinter einem Mehrgenerationenhaus hat auch viele Vorteile. So können beispielsweise die Eltern auf die Enkelkinder aufpassen und im Alter von ihren Familienangehörigen betreut oder gepflegt werden. Unabhängig von dem emotionalen Wert, spart man bei dieser Wohnform zudem Kosten für ein Pflegeheim oder eine Kinderbetreuung. Quelle: Bauratgeber Deutschland © photodune.net