Aktuelles
Nachrichten aus unserem Haus
Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit
Viel entscheidender für die Zufriedenheit der älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten, ein Balkon oder eine Terrasse.
Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Wohnungen.
Tipp: Darauf ist beim Kauf einer Eigentumswohnung zu achten:
Ganz gleich, ob eine Neubauwohnung in einem Stadtquartier oder ein sanierter Altbau, ein modernisiertes Loft in einem Gewerbegebiet oder ein modernes Penthouse, die Investition in eine Eigentumswohnung ist heutzutage sehr beliebt. Nicht nur wegen der großen Nachfrage nach neuem Wohnraum, sondern vor allem aus finanziellen Gründen, entschließen sich immer mehr Menschen zum Kauf von Eigentum. Auch für werdende Senioren, die sogenannten „Silver Ager“, werden barrierefreie Seniorenwohnungen oder Wohngemeinschaften mit jüngeren Mitbewohnern immer interessanter. Stimmt die Lage der Immobilie, ist die Investition in eine Eigentumswohnung meist ein gutes Investment mit hohen Renditechancen und eine sichere Altersvorsorge. Laut des Verbandes privater Bauherren (VPB) ist die Lage ohnehin eins der wichtigsten Merkmale bei der Auswahl der neuen Immobilie. Kaufinteressenten sollten deshalb sowohl ihren aktuellen Wünschen und Bedürfnissen nachgehen, als auch sich Gedanken darüber machen, wie sie in einigen Jahren leben möchten. Ebenso ist zu analysieren, wie sich die Kommune, in der die Immobilie steht, in den nächsten Jahren verändern wird. Wird Wohnraum in dieser Gegend auch in Zukunft gefragt sein oder werden Menschen eher wegziehen und wird es viele frei stehende Wohnungen geben? Auf der Internetseite des VPB finden Kaufinteressierte viele wichtige Informationen und Tipps, worauf Sie bei der Immobiliensuche und dem Kauf einer Eigentumswohnung achten sollten. Neben einer Checkliste verweist der VPB auf weitere Ratgeber und Leitfäden rund ums Thema Eigentumswohnung. So finden zukünftige Immobilienbesitzer beispielsweise Informationen zum Bauen in einer Baugemeinschaft und zu ihrer neuen Rolle als Eigentümer und Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Oder sie erhalten Auskunft darüber, worauf sie beim Bauen mit einem Bauträger achten sollten und was zu tun ist, wenn dem Bauträger eine Insolvenz während des Bauprojekts droht. Quelle: VPB © photodune.net
Energieeffizienz: Label-Lotse unterstützt beim Kauf von Haushaltsgeräten:
Die Kampagne „Deutschland macht‘s effizient“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verfolgt das Ziel, einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu fördern, in dem Bürger und Bürgerinnen erneuerbare Energien effizient in den Alltag integrieren und nutzen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss der Umgang mit Energien verbessert und in allen Lebensbereichen vollzogen werden. Der Label-Lotse des BMWi erklärt Verbrauchern und Verbraucherinnen die vielzähligen und unterschiedlichen Energielabels und unterstützt beim Kauf eines umweltschonenden Haushaltsgeräts. So erklärt der Label-Lotse nicht nur den Unterschied zwischen den Energieeffizienzklassen A+++ bis D, sondern informiert zudem über die Bedeutung aller weiteren Angaben und Symbole auf den von der Europäischen Union eingeführten Energieverbrauchskennzeichnungen. Eingeteilt in sechs Gerätegruppen gibt der Label-Lotse eine hilfreiche Entscheidungshilfe beim Kauf von Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Geschirrspülern, Fernsehgeräten sowie Beleuchtung. Alle Themenbereiche enthalten eine detaillierte Checkliste, die vor dem Kauf eines Haushaltsgeräts als Informationsgrundlage dient und mit derer Verbraucher und Verbraucherinnen ihre individuellen Anforderungen an das Gerät spezifizieren können. So gibt der Label-Lotse beispielsweise einen Überblick darüber, welches Fassungsvermögen ein Wäschetrockner für eine Familie mit vier Personen benötigt, wie viel Liter Nutzinhalt ein Kühlschrank je nach Personenanzahl im Haushalt haben sollte oder er gibt einen Überblick über die vielzähligen Arten von Lampensockeln und Lampenfassungen sowie Informationen dazu, welche Farbtemperaturen sich für welches Zimmer am besten eignen. Der Label-Lotse des BMWi stellt ein umfangreiches Informationsangebot mit Ratgebern und Entscheidungshilfen zusammen und gibt hilfreiche Energiespartipps sowie Informationen zu unterschiedlichen Geräteherstellern. Quelle: BMWi © photodune.net
Urteil: WEG fordert Abbau einer Außentreppe im Garten einer Mietpartei:
Viele Eigentümer einer Erdgeschosswohnung erfreuen sich an einer angrenzenden privaten Gartenfläche. Dieser Garten gehört gemäß § 3 Abs. 2 des Wohnungseigentumsgesetzes zum Gemeinschaftseigentum der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Erwerben die Eigentümer der Erdgeschosswohnung das Sondernutzungsrecht für die Gartenfläche, können sie diesen privat nutzen und die Miteigentümer von der Nutzung des Gartens ausschließen. Ein Eigentümerpaar einer Erdgeschosswohnung brachte in ihrem unter dem Sondernutzungsrecht stehenden Garten eine Außentreppe an, die zum Balkon ihrer Wohnung führte. Die WEG entschied in einer Eigentümerversammlung per Mehrheitsbeschluss, die Treppe solle auf Kosten der Gemeinschaft abgebaut werden. Das Anbringen der Treppe sei, laut WEG, unzulässig und verändere die äußere Gestalt des Gemeinschaftseigentums. Zum Zeitpunkt der Klage war der individuelle Beseitigungsanspruch bereits verjährt. Die Eigentümer der Erdgeschosswohnung waren mit dem WEG-Beschluss nicht einverstanden und erhoben dagegen Klage (AZ 55 S 18/19). Das Amtsgericht Berlin-Lichtenberg lehnte diese ab, auch die Berufungsklage hatte keine Aussicht auf Erfolg. So bekräftigte das Landgericht Berlin das Urteil des Amtsgerichts, mit der Begründung, die Außentreppe entspräche laut § 21 Abs. 4 WEG nicht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung. Demnach stelle die angebrachte Treppe eine langfristig angelegte gegenständliche Veränderung des Gemeinschaftseigentums dar und gemäß § 22 Abs. 1 WEG eine bauliche Veränderung. Die Verjährung des individuellen Beseitigungsanspruchs sei in diesem Fall unbeachtlich. Ein vorliegender Beschluss der Eigentümer über die Erlaubnis zu Erweiterung oder einen Umbau des Balkons zur Terrasse sei für das Urteil ebenso unerheblich, denn der Inhalt des Beschlusses muss nicht unbedingt den Anbau einer Außentreppe beinhalten. Quelle: LG Berlin © fotolia.de
Wohnen im Souterrain:
Wohnen im Souterrain? Viele Menschen denken dabei zunächst an einen umgebauten Kellerraum, der wenig Tageslicht hineinlässt oder nur begrenzten Wohnraum bietet. Auch die Sorge vor Einbrechern oder vor Ungeziefer bereiten vielen Wohnungssuchenden Sorge. Doch eine Souterrainwohnung bietet auch viele Vorteile und mit der passenden Gestaltung, Einrichtung und Lichtkonzeption verwandelt sich das Souterrain schnell in modernen und attraktiven Wohnraum. Einer der ausschlaggebenden Gründe dafür, dass Souterrainwohnungen immer beliebter werden, sind die Mietpreise. Gerade in Städten mit Wohnungsmangel und steigenden Mieten bieten die sich im Unter- oder Kellergeschoss befindenden Wohnungen eine kostengünstige Alternative. Zusätzlich profitieren die Mieter einer Souterrainwohnung von einer angenehmen Kühlfunktion an heißen Sommertagen sowie einer guten Isolierung und Dämmung im Winter. Denn durch die teils in der Erde eingebettete Lage sorgt die passive Raumkühlung für ein angenehmes Raumklima sowie niedrigere Temperaturen im Sommer. Gleichzeitig erwärmen die oftmals durch den Keller verlaufenden Heizungsrohre die Räume im Winter; die in die Erde eingelassenen Wände halten die Wärme im Raum. Damit eine Souterrainwohnung nicht erdrückend wirkt, sollte das Augenmerk auf den Einbau von Fenstern sowie auf die Lichtkonzeption gelegt werden. Vor allem an Stellen, wo der Sonnenlichteinfall am stärksten ist, sollten große Fenster eingebaut werden. Lichtschächte, die vorher ausgehobelt werden, bilden eine gute Möglichkeit, Tageslicht in die Wohnung zu lassen. Streicht man diese von innen mit weißer Farbe, wird die Raumgröße optisch erweitert und die Lichtzufuhr optimiert. Dasselbe gilt für die Fensterlaibung. Zudem sollte bei der Wandgestaltung lediglich mit heller Farbe, jedoch nicht mit Pastelltönen gearbeitet werden. Ein Bodenbelag in hellen Erdtönen und aus natürlichen Materialien wie Holz oder Kork bietet nicht nur eine ansprechende Optik, sondern sorgt auch für Helligkeit in den Räumen. Quelle: Das Haus online © fotolia.de
Investment: Land- und Forstimmobilien:
Bereits vor der Corona-Krise war ein Anstieg in Investitionstätigkeiten in der alternativen Assetklasse Land- und Forstimmobilien zu beobachten. Dieser Trend setzt sich fort – die Nachfrage nach Acker- und Waldflächen unter Investoren steigt auch weiterhin. Denn Land- und Forstimmobilien versprechen, laut Immobilienexperten, eine hohe Rendite, da die Werte für Grund und Boden fortdauernd erhalten bleiben. Diese Entwicklung haben auch die Experten des Immobilienberatungsunternehmens Colliers International erkannt und vermitteln gewinnbringende Acker- und Waldflächen nun auch in Deutschland und weltweit. Bereits in Neuseeland, Australien und Kanada hat sich das Beratungsunternehmen zu einem der führenden Vermittlungsunternehmen von Land- und Forstimmobilien etabliert. Laut Experten sind Investments im Bereich der Acker- und Landwirtschaft sowie in der Wald- und Forstwirtschaft eine gute Ergänzung zum Investment-Portfolio und senken gleichzeitig das Gesamtrisiko. Auch aus erbschaftssteuerlicher Sicht oder beispielsweise durch steuerliche Begünstigungen bei Wiederanlagen nach einem Verkauf von Agrarflächen ist die Investition in Land- und Forstimmobilien interessant. Während landwirtschaftliche Flächen immer knapper werden, steigen die Preise für landwirtschaftliche Immobilien sowie die Pacht- und Bodenpreise in den letzten Jahren stetig an. Auch die Weiterentwicklung und die Umstellung der Stromproduktion, aus erneuerbarer Energie sowie das Thema Umweltschutz, sind wichtige Gründe und Faktoren, die für Land- und Forstinvestments sprechen. Denn sowohl die Nachfrage nach Pflanzen, die für die Energieproduktion eine elementare Rolle spielen als auch die Nachfrage nach Holz, einem der wichtigsten Roh-, Bau- und Werkstoffe, garantieren Investoren, dass Land- und Forstimmobilien eine sichere und stabile Anlageform sind. Quelle: Colliers © photodune.net
Tipp: Darauf sollten Sie beim Ausbau des Dachgeschosses achten:
Eigentümer eines Hauses, die das Dachgeschoss ausbauen möchten, müssen auf einiges achten, wenn aus einer Abstellkammer künftig nutzbarer Wohnraum werden soll. So müssen neben einer guten Dämmung des Dachs neue Dachfenster eingebaut oder gegen alte ausgetauscht und der Wohnraum muss gut gegen Hitze geschützt werden. Auch eine gute Luftzirkulation gehört zu einem gesunden Wohnklima und guten Wohnkomfort dazu. Bauphysikalisch gehört ein Dachboden in vielen Altbauten zum Außenbereich des Hauses. Wer im Dachgeschoss wohnen möchte, muss dieses nicht nur mit einer Küche, einem Badezimmer und einem Wohnzimmer ausstatten, sondern auch für ausreichend Lichteinfall sorgen. Bei der Auswahl und dem Einbau der Dachfenster spielt die Statik des Gebäudes eine genauso wichtige Rolle wie der Winkel der Dachschräge oder die Berechnung der Mindestlichtfläche der Fenster. Durchschnittliche Maße eines Dachfensters betragen eine Höhe von 78 bis 160 cm sowie eine Breite von 54 bis 164 cm. Wer sich eine Sondergröße für die Fenster wünscht, sollte einen Fensterbauer oder einen Dachdecker in die Planung miteinbeziehen. Auch ein Balkon im Dachgeschoss kann nachträglich eingebaut werden. Zu beachten ist allerdings, dass häufig eine Baugenehmigung benötigt wird und bauliche Vorschriften eingehalten werden müssen. Eine gute Alternative zu einer Dachloggia bietet ein kleiner Dachbalkon oder ein Cabrio-Fenster. Dieses lässt sich ohne Genehmigung einbauen und bietet zusätzlichen Wohnraum und einen Dachaustritt ins Freie. Für einen guten Sicht- und Sonnenschutz im Dachgeschoss sorgen an den Fenstern angebrachte Rollos und Plissees. Eine gute Dachdämmung verhindert die Entstehung von Hitze in den Innenräumen des Dachgeschosses. Damit die von den Bewohnern produzierte Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht zu Schäden an der Bausubstanz führt, ist regelmäßiges Lüften erforderlich. Eine elektronisch gesteuerte Belüftungsanlage unterstützt einen regelmäßigen Luftaustausch und trägt maßgeblich zu einem gesunden Wohnklima bei. Quelle: bau-welt © photodune.net