Gebäudesanierung: Verfahren zur Effizienzsteigerung

Im Bereich der Gebäudesanierung haben Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft innovative Verfahren entwickelt. Ziel ist es, die Sanierungsquote zu erhöhen, um die CO2-Emissionen im Bausektor signifikant zu reduzieren. Aktuell liegt die Sanierungsrate bei etwa einem Prozent pro Jahr. Laut Frauenhofer Gesellschaft „würde es etwa hundert Jahre dauern, den gesamten Gebäudestand zu sanieren“, ginge es im entsprechenden Tempo weiter. Durch das Projekt „BAU-DNS“ sollen Sanierungsprozesse um 10 bis 15 Prozent beschleunigt werden. Dabei fokussieren die Forschenden auf modulare und zirkulare Ansätze, um die graue Energie zur Gewinnung von Materialien, zur Herstellung von Bauteilen und zur Entsorgung durch biobasierte Materialien und weitere Ansätze zu halbieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Ein Schwerpunkt liegt auf der seriellen Fertigung von Fassadenelementen, die vorproduziert und dann nur noch montiert werden. Dies soll nicht nur Zeit sparen, sondern auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Materialien werden nachhaltig ausgewählt und Prozesse auf Recycling und Rückbau ausgerichtet.Quelle und weitere Informationen: idw-online.de/fraunhofer.de © immonewsfeed

Abschläge: So funktioniert die Prüfung von Strom- und Gasrechnungen

Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Kunden ihre Abrechnungen für Strom, Gas und Fernwärme aus dem vergangenen Jahr prüfen können. Es galten entsprechende Preisbremsen, weshalb dabei einige Besonderheiten zu beachten sind. So entfiel beispielsweise der Dezember-Abschlag für Gas und Wärme für private Haushalte sowie für kleine und mittelständische Unternehmen. Um die Korrektheit der Jahresabrechnung zu prüfen, rät die Verbraucherzentrale unter anderem zur Kontrolle der Zählernummer, des Anfangs- und Endzählerstands sowie des neuen Abschlags. Ob die Erstattungen stimmen, können Verbraucher anhand des Abschlags unter Berücksichtigung der Preisbremse sowie anhand es Entlastungsbetrags berechnen. Entsprechende Beispiele führt die Verbraucherzentrale auf. Wem diese Berechnungen zu kompliziert sind, kann mit einem Online-Rechner der Verbraucherzentrale seinen Abschlag für Strom, Gas oder Fernwärme ermitteln lassen. Dazu müssen unter anderem die Abschläge pro Jahr, der Jahresverbrauch in kWh aus der vergangenen Jahresabrechnung sowie der Bruttopreis in kWh angegeben werden. Quelle und weiter Informationen: verbraucherzentrale.de © immonewsfeed

Wegerecht: Darf der Nachbar übers Grundstück gehen?

In vielen Fällen möchten Eigentümer ihre Ruhe im Garten genießen, doch das Betreten durch Nachbarn kann zur Belastung werden. Das Landgericht Lübeck hat entschieden, dass Nachbarn unter bestimmten Umständen dennoch ein Recht auf den Durchgang über das Grundstück haben (AZ: 3 O 309/22). Im konkreten Fall stritten sich zwei Nachbarn, eine Frau und ein Mann. Da das Grundstück des Mannes sich in einem sogenannten Hinterlandquartier befindet und über keinen direkten Zugang zur Straße verfügt, muss er den Weg über das Grundstück der Nachbarin nutzen. Diese störte sich jedoch so sehr daran, dass sie ihm den Weg irgendwann mit Steinen versperrte. Der Mann klagte daraufhin und bekam Recht. Die Richter sprachen ihm das Notwegerecht zu. Allerdings kann die Frau gemäß Paragraf 917 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches eine Gebühr für die Nutzung des Weges erheben. © immonewsfeed

Pflanzen: Passende Auswahl für jeden Raum

Farben beeinflussen unsere Stimmung und unser Wohlbefinden. Insbesondere Grün, das mit Natur und Frische verbunden ist, spielt eine wichtige Rolle für das Raumklima. Grünpflanzen können die Luftqualität verbessern und somit zu einem gesünderen Wohnraum beitragen. Doch welche Pflanzen eignen sich am besten für die verschiedenen Wohnbereiche? Das ist wichtig zu wissen, denn Zimmerpflanzen erfüllen in verschiedenen Räumen unterschiedliche Zwecke. Im Wohnzimmer können große Pflanzen wie Ficus oder Palmen nicht nur die Luft reinigen, sondern auch optische Akzente setzen. In der Küche fühlen sich neben Kräutern auch Pflanzen wie Farne und Efeututen wohl. Für das Badezimmer eignen sich tropische Pflanzen wie Bambus oder Aloe Vera, die eine hohe Luftfeuchtigkeit vertragen. Im Schlafzimmer werden besonders Pflanzen wie Bogenhanf und Einblatt empfohlen, da sie auch nachts Sauerstoff produzieren. Bei der Auswahl der Pflanzen müssen allerdings noch weitere Aspekte beachtet werden. So sollte vorab geprüft werden, ob die entsprechende Pflanze schädlich oder giftig für Kinder oder Haustiere sein kann, wie teuer diese sind und wie hoch der Pflegeaufwand ist.Quelle: lifepr.de/Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH © immonewsfeed

Immobilienpreise: Trends bis 2035

Die Immobilienpreise werden unter anderem in den sieben größten Städten Deutschlands, aber auch in weiteren Regionen anziehen. In fast der Hälfte der untersuchten Regionen (47 Prozent) werden die Kaufpreise real um mehr als 0,15 Prozent bis 2035 anziehen. Das geht aus dem „Postbank Wohnatlas 2024“ des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) hervor. Die Entwicklung wird durch eine zunehmende Nachfrage in zentralen Lagen bei gleichzeitig begrenztem Angebot getrieben. In München wird ein durchschnittliches Preiswachstum pro Jahr um 1,84 Prozent erwartet, in Frankfurt am Main um 1,67 Prozent und in Köln um 1,43 Prozent. 2023 lagen die Preise in München durchschnittlich bei 8.909,30 Euro, in Frankfurt am Main bei 6.178,54 Euro und im Köln bei 4.862,11 Euro pro Quadratmeter. Doch während in den Städten mit steigenden Immobilienpreisen zu rechnen ist, kann es in ländlichen oder strukturschwachen Regionen zu fallenden Immobilienpreisen kommen. In diesen Gebieten fehlen oft die wirtschaftlichen Impulse und demografischen Entwicklungen, die in den Städten für eine positive Preisentwicklung sorgen. Am stärksten an Wert verlieren werden Immobilien laut Studie voraussichtlich im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) und in der thüringischen Stadt Suhl.Quelle und weitere Informationen: postbank.de © immonewsfeed

Hausbau: Wichtige Tipps für Bauherren (Teil 3)

Bevor der Traum vom eigenen Haus Wirklichkeit wird, sollten Bauherren sorgfältige Entscheidungen treffen und eine gründliche Planung durchführen. Darauf weist das Portal „baumentor.de“ hin und bietet eine Checkliste mit 15 wichtigen Fragen als Orientierungshilfe für die erfolgreiche Umsetzung des Bauprojekts. In einer dreiteiligen Serie fassen wir die Fragen zusammen. Heute: Punkte 11 bis 15. Fragen zur Haustechnik sollten mit Punkt 11 geklärt werden. Zur Haustechnik gehören Heizung, Lüftung und Klimatisierung, Elektroinstallation, Sanitärtechnik, erneuerbare Energien, Sicherheits- und Überwachungstechnik sowie Smart-Home-Technologien. Bei der Planung dieser Systeme sollten unter anderem individuelle Bedürfnisse, die Energieeffizienz, das Budget, die Vorschriften und zukünftige Entwicklungen berücksichtigt werden. In 12. Punkt sollte geklärt werden, ob ein Keller erforderlich ist oder nur eine Bodenplatte. Ein Keller bietet zusätzlichen Stauraum und schützt wichtige Technik, während eine Bodenplatte kostengünstiger ist und eine barrierefreie Lösung darstellt. Zudem sollten sich Bauherren Gedanken über die Unterbringung ihrer Fahrzeuge machen (Punkt 13). Ein Carport ist günstiger und schneller montiert, eine Garage bietet dafür mehr Sicherheit und Stauraum. Bei Punkt 14. sollte der Dachtyp geklärt werden. Möglich sind beispielsweise ein Flachdach, ein Satteldach, ein Pultdach oder ein Walmdach. Die Dächer weisen nicht nur optische Unterschiede auf, sondern durch den Einbau entstehen auch funktionelle Besonderheiten. Ein Flachdach bietet so zum Beispiel Stauraum und Dachfenster können eingebaut werden. Ein Pultdach ist elegant und eignet sich für große Gebäude. Im letzten Schritt sollten alle Bauherren, die einen Fertigbauanbieter beauftragen möchte, diesen auf seine Seriosität prüfen. Dazu können sich beispielsweise über den Anbieter informieren, Musterhausparks besuchen und sich Referenzobjekte ansehen. Quelle und weitere Informationen: baumentor.de © immonewsfeed