Autor: Astrid Stein
Mietpreisbremse: Verlängerung bis Ende 2029
Die Mietpreisbremse in Deutschland wird bis Ende 2029 verlängert und als Maßnahme zur Begrenzung der Mietkosten an angespannten Wohnungsmärkten beibehalten. Die Regelung sieht vor, dass Mieten bei Neuvermietungen maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Trotz der Verlängerung der Mietpreisbremse äußern Verbände der Immobilienwirtschaft Kritik. Sie befürchten, dass die kontinuierliche Regulierung der Mieten neue Investitionen im Wohnungsbau hemmen könnte. Insbesondere warnen sie vor potenziellen negativen Auswirkungen auf die Bauwirtschaft, sollten zusätzliche Verschärfungen der Mietpreisbremse eingeführt werden. Die Kritik stützt sich auf die Ansicht, dass die Mietpreisbremse in ihrer aktuellen Form den Wohnungsbau nicht ausreichend fördere und die dringend benötigten Anreize für den Neubau von Wohnraum fehlten. Eine effektive Lösung erfordere verbesserte Genehmigungsverfahren und die Bereitstellung von ausreichend Bauland, um den Wohnungsmarkt nachhaltig zu beleben. © immonewsfeed
Preissenkungen: Wechsel bei Strom und Gas kann sich lohnen
Zum Jahreswechsel senken viele Anbieter in der Grundversorgung ihre Strom- und Gaspreise. Besonders bei Strom profitieren die meisten Haushalte von einer Entlastung. Trotzdem zeigt eine Analyse von Verivox, dass der Wechsel zu einem anderen Anbieter häufig immer noch günstiger ist, da die Grundversorgung in der Regel teurer bleibt als alternative Angebote. Verivox berichtet, dass 280 Anbieter die Strompreise um durchschnittlich 10 Prozent senken. Dies betrifft etwa 1,8 Millionen Haushalte und führt zu einer jährlichen Ersparnis von rund 189 Euro bei einem durchschnittlichen Verbrauch. Doch 47 Anbieter erhöhen ihre Preise um etwa 8 Prozent, was zirka 116 Euro Mehrkosten pro Jahr für etwa 300.000 Haushalte bedeutet. Bei Gas sinken die Preise bei 211 Anbietern um durchschnittlich 12 Prozent, während 64 Anbieter eine Erhöhung um 18 Prozent vornehmen. Trotz der Preissenkungen bleibt der Preis in der Grundversorgung hoch. Die Kosten für eine Kilowattstunde Gas und Strom seien deutlich niedriger, wenn Kunden einen Vertrag mit dem günstigsten Strom- oder Gasanbieter abschließen. Verbraucher sollten daher regelmäßig die Angebote anderer Anbieter prüfen, da ein Wechsel in den meisten Fällen eine große Ersparnis bringt. Obwohl die Preise in der Grundversorgung sinken, bleibt der Wechsel zu alternativen Anbietern oft der lukrativere Weg. © immonewsfeed
Miete: Erhöhung wegen schönem Garten nicht zwangsläufig gerechtfertigt
Einfache Gartenanlagen wie Rasenflächen, Pflanzenbeete und ein Gartenhaus gelten nicht als „aufwändig gestaltetes Wohnumfeld“. Daher kann für dafür keine Mieterhöhung verlangt werden. Das hat das Amtsgericht Berlin-Schöneberg entschieden (AZ: 105 C 226/23). Im vorliegenden Fall wollte eine Vermieterin die Mieter erhöhen. Sie war der Meinung war, dass die Gartenanlage auf dem Grundstück aufwändig gestaltet sei. Diese Meinung teilte die Mieterin nicht. Der Fall landete vor Gericht. Die Richter stellten klar, dass ein Wohnumfeld nur dann als aufwändig gestaltet gilt, wenn es über das übliche Maß hinausgeht und einen besonderen gärtnerischen oder architektonischen Aufwand aufweist. Das einfache Vorhandensein von bepflanzten Bereichen und einem Gartenhaus genügt nicht, um diese Kriterien zu erfüllen. Die Entscheidung verdeutlicht, dass der Begriff des „aufwändig gestalteten Wohnumfelds“ hohe Anforderungen stellt. Reine Kosten- und Arbeitsaufwände für Standard-Gartenanlagen sind für eine Mieterhöhung aufgrund eines aufwändig gestalteten Wohnumfelds nicht ausreichend. © immonewsfeed
Badezimmer: Funktionalität trifft auf Design
Das Badezimmer verwandelt sich immer mehr in einen persönlichen Rückzugsort, der nach einem stressigen Tag Entspannung bietet. Die Möbel dort müssen daher sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. „Gefragt ist vor allem eine immer wohnlichere Gestaltung“, so der Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie Jan Kurth. Die Verwendung natürlicher Materialien wie Holz erhöht nicht nur die Wohnlichkeit, sondern verbessert auch das Raumklima. Moderne Badezimmermöbel kombinieren elegante Holzdekore mit Hochglanz- oder Mattlackoberflächen. Großformatige Steinfliesen am Boden strahlen ebenfalls Natürlichkeit aus. Aktuell im Trend liegen dunkle Farben und minimalistisches Design, die für Eleganz stehen. Noch luxuriöser wirken schwarze oder anthrazitfarbene Möbel, die mit edlen Metallakzenten kombiniert werden. Innovative Lagerlösungen wie drehbare Hochschränke maximieren den Stauraum und tragen ebenfalls zur Ästhetik bei. © immonewsfeed
Wohnen: Präferenzen ändern sich maßgeblich
Die Wohnpräferenzen in Deutschland verändern sich maßgeblich. Die Gründe dafür sind der demografische Wandel, steigende Wohnkosten und ein gestiegenes Umweltbewusstsein. Diese Ergebnisse gehen aus einer Studienreihe der Baufi24 Baufinanzierungs GmbH in Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt hervor. In der Studienreihe wird auch deutlich, dass der Wohnimmobilienmarkt – zu 78 Prozent von privaten Haushalten getragen – vor einem tiefgreifenden Strukturwandel steht. In der Studienreihe wird darüber hinaus die Wichtigkeit von flexiblen Wohnkonzepten betont, die sich an veränderliche Lebensphasen anpassen können. Außerdem wird deutlich, dass eine effizientere Nutzung vorhandener Wohnflächen einer weiteren Neubautätigkeit vorzuziehen ist. Des Weiteren wird eine stärkere Beteiligung von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Baubranche sichtbar, die insbesondere von lokalen Investitionen in den Gebäudebestand und soziale Infrastruktur profitieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Studie liegt auf der ökologischen Sanierung bestehender Wohnungen. Trotz hoher Bereitschaft der Deutschen, in nachhaltige Technologien zu investieren, zeigen sich finanzielle Hürden, insbesondere durch das geplante Verbot von Öl- und Gasheizungen. Baufi24 hat Handlungsempfehlungen für die Politik, die Immobilienwirtschaft sowie für Privatpersonen herausgegeben. Die Politik müsse unter anderem dafür sorgen, dass Klimaschutz im Wohnen bezahlbar sei. Die Immobilienwirtschaft soll unter anderem neue Betreiberkonzepte schaffen, um die steigende Nachfrage nach flexiblen und innovativen Wohnkonzepten zu decken. Privatpersonen sollten durch Smart-Home-Technologien für Kosteneinsparungen sorgen. © immonewsfeed
Hausbau: Sicherheit durch präzisen Zahlungsplan
Private Bauherren, die mit Schlüsselfertiganbietern arbeiten, profitieren seit 2018 vom Verbraucherbauvertrag. Dieser verstärkt ihren Schutz vor finanziellen Einbußen bei einer möglichen Insolvenz des Bauunternehmens, auch im Hinblick auf Abschlagszahlungen. Denn diese werden in einem Zahlungsplan festgehalten, der im Idealfall ein zentraler Bestandteil des Verbrauchervertrags ist. Laut Verband Privater Bauherren ist es entscheidend, dass jeder Zahlungsplan individuell ausgehandelt und in der Baubeschreibung genau spezifiziert wird. So werden die Abschlagszahlungen an tatsächlich fertiggestellte Bauabschnitte geknüpft. Das schützt den Bauherren vor vorzeitigen, hohen Zahlungen für unvollendete Arbeiten schützt. Vorsicht ist bei Vertragsangeboten geboten, die hohe Anzahlungen oder Vorkasse fordern, ohne dass entsprechende Bauleistungen erbracht wurden. Ein korrekter Zahlungsplan sollte immer eine Sicherheitsleistung beinhalten, die der Unternehmer stellt. Bauherren sollten den Vertrag und den Zahlungsplan vor Unterschrift laut VPB von einem unabhängigen Sachverständigen überprüfen lassen. So können sie sicherzustellen, dass die Zahlungen den Baufortschritten angemessen sind. © immonewsfeed