Aktuelles

Nachrichten aus unserem Haus

Nur zehn Prozent der Senioren legen Wert auf Barrierefreiheit

Viel entscheidender für die Zufriedenheit der Älteren Bewohner sind gute Einkaufsmöglichkeiten und ein Balkon oder eine Terrasse.

Auch wenn bei älteren Menschen andere Kriterien Vorrang haben: Barrierefreiheit ist aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtiger. Treppen und schwelunfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon seien noch viel zu selten Standard in Wohnungen.


Marktdaten: In Deutschland vermieten überwiegend Privatpersonen

Laut einer aktuellen Studie des Immobiliendienstleisters Savills aus London leben in Deutschland die Bürger überwiegend in Mietwohnungen. Vor allem in kreisfreien Städten sind 65 Prozent der Wohnungen vermietet.   In ihrer neuesten Studie haben sich die Experten von Savills den deutschen Immobilienmarkt genauer angeschaut. Dabei stellten sie fest: 52 Prozent aller Wohnung werden zur Miete angeboten. Noch höher ist diese Quote in kreisfreien Städten. Absoluter Spitzenreiter ist hier die Hansestadt Rostock: hier liegt der Anteil bei knapp 83 Prozent. Etwas anders zeigt sich die Datenlage in den Landkreisen: hier sind nur 40 Prozent aller Immobilien Mietwohnungen. Weitere Ergebnisse aus der Studie: Zwei Drittel der Mietwohnungen befinden sich im privaten Eigentum, ein Fünftel verwalten die Öffentliche Hand sowie Genossenschaften. Nur knapp 13 Prozent aller Mietwohnungen gehören Privatunternehmen. Das größte Unternehmen – Vonovia – besitzt aktuell 363.000 Wohnungen in Berlin, Dresden sowie Köln, Bonn und Düsseldorf.  Quelle: Savills © photodune.net

Baubranche: Bei Billigfirmen ist Pfusch vorprogrammiert

Seit geraumer Zeit beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB) einen alarmierenden Trend, der im schlimmsten Fall zu einer Gefahr für die neuen Bewohner eines Hauses wird. Denn immer mehr Bauträger greifen aus Gründen des Kostendrucks auf Subunternehmen zurück, deren Bauarbeiter immer öfter allerdings unzureichend oder gar nicht für diese Tätigkeiten qualifiziert sind. Die Folgen: Pfusch am Bau und spätere, teure Folgekosten für die Behebung dieser Fehler. Die Experten des VPB raten Bauherren daher, die Bauverträge vorab von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen zu lassen. Dieser überprüft dabei auch, ob die beauftragten Subunternehmer in der Handwerksrolle eingetragen sind.   Auch wenn der Gesetzgeber die Anforderungen an die Subunternehmer in der Vergangenheit etwas lockerte, sollten vor allem Maurer, Stahlbetonbauer sowie Zimmerleute über die erforderlichen Qualifikationen verfügen. Nur so lassen sich Pfusch am Bau sowie spätere Rechtsstreitigkeiten vermeiden.   Quelle: VPB © photodune.net

Energieeffizienz: Taugt Salz als Wärmespeicher?

Es ist weltweit verfügbar, für das Würzen von Speisen unerlässlich und bietet als Wärmespeicher enormes Potenzial. Die Rede ist von Salz – und seiner Rolle für die Energiewende.   Denn Salz kann bis zu zehnmal mehr Energie aufnehmen als Wasser. Einziges Problem dabei: Wird dem Salz Wasser entzogen, verklumpt es und kann nur noch maximal drei- bis viermal genutzt werden. Ein neues Patent hat dieses Problem gelöst. Dabei wird jedes Salzkorn mit einer Nanoschicht umhüllt. So kann Wasserdampf in das Salzkristal eindringen, ohne, dass sich die Struktur verändert. In einer Versuchseinrichtung des Energieversorgers Vattenfall in Berlin wird dieses spezielle Nanosalz bereits getestet.    Dabei wird Calciumoxid heißem Wasserdampf zugeführt, welches eine exotherme Reaktion auslöst und das Calciumoxid in Calciumhydroxid umwandelt. Bei diesem Prozess entsteht Wärme von bis zu 530 Grad Celsius. Mit dieser Hitze kann wiederum mittels Wasserdampf eine Turbine angetrieben oder aber die entstandene Wärme ins Fernwärmesystem eingespeist werden. Ist der Vorgang abgeschlossen, wird das Nanosalz mittels eines Elektroheizers getrocknet und der Prozess beginnt von vorn. Neben Vattenfall führt auch das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum derzeit Versuche mit Salzkristallen durch.  Quelle: DLR, Vattenfall © photodune.net

Leben & Wohnen: Urteil: Grundstückseigentümer dürfen im Garten keinen Abfall anhäufen

Grundstückseigentümer müssen sich auch im eigenen Garten an bestehende Verordnungen und Gesetze halten. Das stellte das Verwaltungsgericht Münster in einem aktuellen Urteil nochmals klar. Konkret ging es in diesem Fall um einen Besitzer eines Grundstücks, der im Garten Plastiktüten, organische Stoffe, gebrauchtes Mobiliar und anderen Unrat lagerte. Da der Müllberg immer weiter wuchs, informierten die Nachbarn das zuständige Ordnungsamt. Diese stellten bei einer Ortsbegehung fest: der Müll muss weg. Dagegen wehrte sich jedoch der Gartenmüllsammler und der Fall landete schlussendlich vor Gericht.   Die Richter am Verwaltungsgericht Münster gaben der Behörde recht (AZ 7 L 1222/16). Durch das Ansammeln von Müll – und insbesondere von organischen Stoffen – werden nicht nur Schädlinge angelockt, sondern es entstehen unter Umständen auch giftige Gase. Zudem verstieß der Umweltsünder gegen bestehende Verordnungen und Gesetze. Das Gericht ordnete daher die Beseitigung des Müllbergs an.    Quelle: Verwaltungsgericht Münster © photodune.net

Mieten & Vermieten: Steht die Betriebswohnung vor einem Comeback?

Zwei Themen werden in Deutschland seit Monaten eifrig diskutiert: der Wohnraum- sowie der Fachkräftemangel. Abhilfe könnte eine alte Idee schaffen, die vor allem in den Wirtschaftswunderjahren sehr populär war.   Zwei Probleme und eine Lösung: Betriebswohnungen in zentraler Innenstadtlage erleben aktuell eine kleine Renaissance. Denn Unternehmen können sie zu günstigen Konditionen neuen Mitarbeitern anbieten, wenn diese in einer neuen Stadt bezahlbaren Wohnraum suchen. Gleichzeitig wird das Unternehmen als Arbeitgeber für den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs interessanter. Ihren Ursprung haben Betriebswohnungen in der 1960er Jahren. Vor allem große Industriekonzerne wie Mannesmann, Thyssen oder Krupp errichteten für ihre Arbeiter teilweise ganze Viertel mit Betriebswohnungen. In den folgenden Jahrzehnten sank jedoch die Nachfrage nach solchen Wohnungen, da sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Arbeitnehmer an der Immobilie gravierend gewandelt hatten.   Quelle: Süddeutsche Zeitung © photodune.net

Marktdaten: Geldinstitut rechnet auch in den nächsten Jahren mit steigenden Immobilienpreisen

Nach einer Studie der Deutschen Bank wird sich der rasante Anstieg bei den Immobilienpreisen und Mieten auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Bis 2022, so die Experten, könnte der Aufschwung am Immobilienmarkt noch andauern.   Als Gründe für den weiteren Anstieg nennen die Analysten der Studie den boomenden Arbeitsmarkt, die hohe Migration aus dem Ausland, die geringe Anzahl von Neubauwohnungen sowie die niedrigen Zinsen. Als Konsequenz droht nach Einschätzungen der Immobilienexperten die Bildung einer Preisblase am Wohnungsmarkt in Deutschland.   Einen weiteren Grund für den anhaltenden Preisanstieg bei Immobilien sehen die Autoren der Studie in der negativen Differenz zwischen Nachfrage und Angebot. Obwohl 2018 insgesamt 300.000 neue Wohnungen entstanden, fehlen immer noch etwa eine Million Wohneinheiten. Erst 2022 sei damit zu rechnen, dass das jährliche Angebot an Wohnungen die Nachfrage übertreffen werde.   Quelle: Deutsche Bank © photodune.net


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